Petition "Spritpreisverordnung in Deutschland"
Ich habe eigentlich nichts Passendes gefunden, daher habe ich mal eine Petition zu einer Spritpreisverordnung nach österreichischem Modell gestartet:
https://www.openpetition.de/.../...nach-dem-modell-von-oesterreich?...
Vielleicht wird's ja was.
Darf gerne geteilt werden.
Meine motivierte Quelle dazu: https://www.wko.at/.../spritpreisverordnung
82 Antworten
Zitat:
@keksemann schrieb am 21. Juni 2025 um 08:04:57 Uhr:
eine Regelung, wie es @GaryK beschrieben hat, würde ja inhaltlich die Idee von @Astradruide beinhalten: wenn man 3 Stunden nach einer Änderung, egal in welche Richtung diese ging, stabil bleiben muss, wäre die Anzahl der Änderungen auf 8 je 24h reduziert. Fände ich gut und einen Schritt in die richtige Richtung.der Aral und zahlt (zu viel).
Macht natürlich auch nur Sinn wenn man es Zeitnah mitbekommt. Wer eine Preissenkung für 2,5h verschläft, sich dann auf die Socken macht um schnell "günstig" zu tanken, dann aber plötzlich vor einem um 10ct angehobenen Preis steht, guckt blöde.
Ich würde das Preisgebahren schon deshalb unterbinden damit die allmorgendlich und mittäglich Melkerrei bei kommerziel genutzen Fahrzeugen aufhört.
auch kommerziell genutzte Fahrzeugführer können intelligentes (preisbewusstes) Tanken praktizieren. Die Frage da ist: wie egal ist es den Fahrern ggü den Zahlern.
und: wenn ich in der App sehe, dass der Tarif schon 2,5h alt ist, bin ich reichlich naiv, wenn ich glaube, dass er in 30 Minuten immer noch da steht. Aber auch hier: der App Nutzer kennt in der Regel ein bissle das rauf-runter an seinen Tankstellen. Ich selbst bin auch schon halbvoll an die Tanke gefahren, an der Ampel geschaut und entschieden hin zu fahren. An der Zapfsäule: teurer als in der App... also grade rauf. Dann fahre ich weg, weil ich denen zeigen kann, dass ich da nicht mit dabei bin.
Zitat:
@keksemann schrieb am 22. Juni 2025 um 13:15:09 Uhr:
auch kommerziell genutzte Fahrzeugführer können intelligentes (preisbewusstes) Tanken praktizieren. Die Frage da ist: wie egal ist es den Fahrern ggü den Zahlern.
Oder dem Unternehmen selbst. Dienstanweisungen, nicht zw. 0600 und 1300 zu tanken sollten möglich sein - sofern keine besonderen Gründe vorliegenm 😉
Bei uns im Unternehmen ist es z.B. untersagt worden noch Premium zu tanken. Wenn immer möglich nur E10 und Standarddiesel. Wenn keine belegbaren, aussergewöhnlichen Gründe vorliegen, wurde ein Differenzbetrag als Belastung festgelegt.
P.S. ich würde schon, aus prinzip, nicht auf die Idee kommen einen Firmenwagen morgens zum Dienstbeginn zu tanken. Das kann ich genauso auf der Heimfahrt machen.
Ich selbst bin auch schon halbvoll an die Tanke gefahren, an der Ampel geschaut und entschieden hin zu fahren. An der Zapfsäule: teurer als in der App... also grade rauf. Dann fahre ich weg, weil ich denen zeigen kann, dass ich da nicht mit dabei bin.
Das wird vermutlich nie eienr Notiz von genommen haben oder gar nachgehalten. Die haben nur halbwegs im Blick wenn wirklich jemand an der ZS steht. Ist aber, dank kameraüberwachung, auch schon abgeflacht.
BTW: genausogut habe ich mich schon gefreut als ich auf die Tank fuhr, mich mit der Preistafel abgefunden hatte, ausstieg und der Preis einige ct fiel 🙂
ich stand schon an der ZS mit dem Rüssel in der Hand, da checke ich immer nochmal den Preis... eingehangen und weg gefahren. Ob das Personal das registriert ist mir egal. Ich bin dann eben kein Teil der Statistik, der teuer getankt hat. Ich gehöre zu denen, die IMMER in der Niedrigpreisphase tanken. ich kann an den Preisen nix ändern, sondern nur mein eigenes verhalten zu meinen Gunsten optimieren.
Ähnliche Themen
Zitat:@Astradruide schrieb am 22. Juni 2025 um 12:49:48 Uhr:
..Ich würde das Preisgebahren schon deshalb unterbinden damit die allmorgendlich und mittäglich Melkerrei bei kommerziel genutzen Fahrzeugen aufhört.
Das wäre das nächste quasi Geschenk an Firmenlobbyisten auf Kosten der Privat Nutzer die Preis bewusst agieren/müssen.
Unsere Firma hatte in den sechziger und Siebzigern noch ihren eigenen Tank, Danach gab es entsprechende Rahmenverträge mit Tankstellen. Diese Argumentation ist also Kompletter Unfug.
Um in die Sprünge eine gewisse Ruhe reinzubringen welche die Auslastung nicht zu sehr in eine gewisse Uhrzeit drängt könnte man die Preiswechsel zur Not auch vielleicht 5x begrenzen, mindestabstand 30 Minuten zur halben oder vollen Stunde
Zitat:
@Schwarzwald4motion schrieb am 22. Juni 2025 um 14:16:10 Uhr:
Unsere Firma hatte in den sechziger und Siebzigern noch ihren eigenen Tank, Danach gab es entsprechende Rahmenverträge mit Tankstellen. Diese Argumentation ist also Kompletter Unfug.
Du meinst 100% der Firmenfahrzeuge haben Rahmenverträge? ... ich bezweifel das sehr.
Zitat:
@Schwarzwald4motion schrieb am 22. Juni 2025 um 14:16:10 Uhr:
Unsere Firma hatte in den sechziger und Siebzigern noch ihren eigenen Tank, Danach gab es entsprechende Rahmenverträge mit Tankstellen. Diese Argumentation ist also Kompletter Unfug.
Nur haben "wir" nicht mehr die 60er und 70er Jahre. "Wir" haben in der Firma (DAX Konzern) für unsere Poolfahrzeuge Tankkarten, wo du bei ausgewählten Anbietern (es gehen nicht alle) einfach tanken kannst. Egal wie teuer (keine Super-Duper Plus Kraftstoffe) und ich wette, da ist ein statistischer Ansatz hinter. Hinfahren, tanken, das wars.
Was ich übrigens auch "klasse" finden würde - wenn jemand einen Preis veröffentlicht hat und man sich diesen quasi mit "Knopfdruck" sowie einer maximalen Menge sichern kann. Zahlst sofort, hast von mir aus 24h Zeit diese Lieferung abzuholen. Machst du es nicht --> Geld zurück, von mir aus mit 1-2 Cent/Liter Strafe um "Denial of Service" Attacken eher teuer zu gestalten.
so etwas gab es schon mal Ansatzweise: https://www.youtube.com/watch?v=p9LyU29HmKM / hat sich aber nicht durchgesetzt. Ich hatte darüber auch schon mal berichtet: https://www.motor-talk.de/forum/vtm-fair-tanken-zum-guenstigen-festpreis-t4973226.html?highlight=VTM%3Bfair#post40736094
Die Frage, die ich gerne mal einem der führenden Köpfe eines MÖ-Konzerns stellen würde: ist es das Ziel des Unternehmens, dass ich möglichst TEUER tanke oder dass ich überhaupt zu ihm an die Tanke fahre und nicht zum Wettbewerb. Bei letzterem wäre die Idee von @GaryK sicherlich diskutabel.
je länger ich jetzt im Ausland lebe, desto absurder finde ich das Preisgehampel in Deutschland aus der Distanz. Ich wäre absolut dafür, die Anzahl der zulässigen Preisänderungen pro Kalendertag auf genau 1 (eine) zu begrenzen. Rund um Deutschland gelingt das doch auch.
Ich lese die Beiträge hier weiterhin sehr aufmerksam mit, und ich akzeptiere und respektiere anderslautende Meinung dazu.
Mir wäre es wichtig, dass sich überhaupt erst einmal etwas an diesem Gehabe zugunsten des Endverbrauchers ändert.
Um das "wie" kann man sich gerne streiten, dazu gibt es eben sehr viele und unterschiedliche Meinungen.
Ich vergleiche das gerne mit dem Kauf eines Artikels bei einem Discounter:
- Die Werbung wirft einen Preis von 1,99 Euro aus
- Im Regal wird der Artikel mit 2,49 Euro ausgewiesen
- An der Kasse muss man dafür 2,19 Euro bezahlen
- Begründung der Kassiererin: "...aktuelle Anpassung an den regionalen Markt"
Solche Änderungen dann auch noch mehrmals am Tag und auch für mehrere Artikel.
Würde das dann genauso stillschweigend hingenommen werden, oder wäre das gar ein Fall für den Verbraucherschutz (den ich auch dazu angeschrieben habe)?
Ich finde es eben nicht in Ordnung, dass ein Artikel aus Sicht des Endverbrauchers sich willkürlich ändert.
Daher meine Petition mit einem Vorschlag zur Eindämmung dieses Verhaltens.
Ich würde mich weiterhin über eine rege Beteiligung, inkl. Werbung in anderen Bereichen dafür, sehr freuen.
Über die clever-tanken-App gibt's an HEM-Tankstellen eine Rabattfunktion, die den Preis für eine gewisse Zeit (max.45min) garantiert. Dazu muss man einen Strichcode in der App abrufen und vor dem Bezahlen abscannen lassen.
Da hat man zumindest mal den Preis eingefroren, aber klar, der Rabatt schwankt auch nach dem Ablauf der Zeit.