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Opel soll bei GM bleiben....

Themenstarteram 3. November 2009 um 23:11

Quelle: www.stern.de

+++EILMELDUNG+++ General Motors will Opel behalten

Der US-Autokonzern General Motors hat beschlossen, Opel im Konzern zu lassen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge entschied sich der GM-Verwaltungsrat gegen den geplanten Verkauf der deutschen Tochter an den Zulieferer Magna.

Beste Antwort im Thema

Es waren die superkompetenten Wirtschaftsexperten der Vorgängerregierung, welche die Bürgschaften zur Verfügung gestellt und das derzeitige Treuhandmodell nebst finanzieller Ausstattung entwickelt haben. Es waren superkompetente Mitglieder einer nicht mehr an der Regierung beteiligten Partei, welche im Verein mit superkompetenten Gewerkschaftsführen am lautesten nach staatlicher Unterstützung gerufen haben. Es war übrigens ein Wirtschaftsminister, der jetzt in anderer Funktion in der Regierung tätig ist, der sich öffentlich auch auf die Gefahr einer Insolvenz hin gegen das Verbrennen von Steuergeldern ausgesprochen hat. Es waren dann wieder die superkompetenten Vertreter der nicht mehr an der Regierung beteiligten Partei und insbesondere ihr damaliger Kanzlerkandidat, welche dann auch vor persönlichen Angriffen gegen diese Stimme der Vernunft nicht zurückgeschreckt sind.

Es sind seit über einem Jahr superkompetente MT-Mitglieder, die teilweise auf Stammtischniveau jede Woche eine neue Sau zu diesem Thema durchs Dorf treiben. Und weil es denen in erster Linie darum geht, Dampf abzulassen, wird dann lang und breit im Saab-Forum über Opel geschrieben. Vielleicht sollte sich der eine oder andere doch mal in seine Denkfabrik zurückziehen und danach das Forum mit seinen Gedanken verwöhnen.

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49 Antworten
am 7. November 2009 um 8:47

Zitat:

Original geschrieben von Celeste

So, jetzt stell ich mal eine gewagte These auf: GM rettet gerade Opel! :cool:

 

Celeste

HAllo Celeste,

ich stelle mal die gewagte Gegenthese auf:

Opel rettet gerade GM.

Was in der Zukunft gebraucht wird, Leichtbau, Hybride, Energieeffizienz, findet sich in der Opel-Entwicklung eher als bei anderen GM-Abteilungen. Schon seit über 10 Jahren ist Opel ein wichtiges Standbein für Forschung und Entwicklung bei GM weltweit. Insofern war ich überrascht, dass sich GM das gesunde Bein abhacken wollte und nicht das kranke. Jetzt hat sich hier wohl die Einsicht durchgesetzt, dass Opel gebraucht wird.

Problem ist nur, dass GM seit 15 Jahren in Opel derart hineinquatscht, dass die Opelaner maximal zentral genervt sind. Anders ist kaum erklärlich, dass die Mitarbeiter (nicht die Führung) so stark auf ein Ausscheiden aus GM drängen.

Ein Problem, dass Saab mit seiner Mini-Entwicklungsabteilung wohl eher nicht hat, trotz gewisser Kompetenzen. Vielleicht sind die Kompetenzen bei Saab gar nicht mal so klein, werden aber womöglich von GM America aus der Distanz einfach fälschlich "Opel" (aka GM Europe) zugeschrieben.

Saab kann sich noch rausschleichen, denke ich.

...... Guttenberg hatte in seinem Schreiben zudem den Satz angefügt, dass die Bundesrepublik bereit sei, den von General Motors gewählten Investor zu unterstützen, "unabhängig von der Identität des Investors". Aus dieser Formulierung hatten Mitglieder des GM-Verwaltungsrats den Schluss gezogen, dass der Konzern auch dann Ansprüche auf deutsche Finanzhilfen geltend machen könne, wenn er Opel in Eigenregie weiterführt. .......

 

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,659898,00.html#ref=rss

 

Das hatte ich in einem Bericht schon einmal gelesen, wußte nur nicht wo genau.

 

 

Danke für den Bericht, wvn. Wobei ich den ersten Teil davon auch ziemlich lesenswert finde. Interessant, dass Guttenberg aus Brüssel bzw. durch Verheugen noch davor gewarnt wurde, GM mit seinem Brief die Möglichkeit zu geben, den Magna-Deal wieder abzublasen. Wirft es doch ein spezielles Licht auf Guttenberg, dass er die Warnungen in den Wind geschlagen hat.

Andererseits … die Einwände seitens der EU gegen eine Verknüpfung der Staatshilfen mit einer Erhaltung von Arbeitsplätzen in Deutschland finde ich richtig. Ist aber eine verzwickte Sache in einem Europa, in dem wohl so ziemlich alle Staaten gern zum Nachteil anderer ihre eigenen Schäfchen ins Trockene holen.

Ist aber schon interessant die Unterschiede zwischen Schweden und Deutschland zu beobachten:

In Schweden wurden im Zusammenhang mit Saab gerade mal zwei Namen erwähnt, Oluffson und Reinfeldt, welche sogar mehrheitlich das Gleiche erzählt haben, während in Deutschland die Liste jener welche sich beteiligt fühlen kein Ende nimmt und alle etwas anderes zum Besten geben... Es erstaunt mich jedenfalls immer weniger das dies so schief gelaufen ist mit Opel...

Mal gut, daß der gelackte Herr Guttenberg jetzt "Verteidungs-Minister" wird....da kann er dann im Sandkasten Klein-Afghanistan spielen und die Wirtschaft in Frieden lassen.:(

Als ehemaliger Stabs-Unteroffizier mit 4 Jahren Erfahrung bei der Bundeswehr...ist er dort besser aufgehoben, wie ein österreichischer Gefreiter...der damals mal den Posten des Kanzlers eingenommen hatte. :eek:

Politiker sollten auf ihre Berater hören...und dann entscheiden.:)

Wofür gibt es solche Gremien???...aus zig Leuten bestehend???...wenn man deren Arbeit nicht akzeptiert und deren Rat mißachtet???

Frau Merkel verlässt sich auf ihre Mitarbeiter, geht auch nicht anders...sie kann nicht überall zugegen sein.;)

Das ist wie im realen Leben.:)

Opel ist pleite!!!

Und das ist schon seit einem Jahr bekannt!!!

Wieso soll GM die Suppe nicht selber auslöffeln dürfen???

Ist nur die Frage, wer da "mitlöffeln" soll.;)

Es werden die Opelaner sein...und die Mitarbeiter der Zuliefer-Betriebe.

Es werden garantiert Werke geschlossen und Plätze abgebaut. DAS passiert so oder so...mit Magna oder mit GM gehen Arbeitsplätze verloren. Und die Bundesregierung muß über ALG-I und ALG-II dafür zahlen.

Wobei der Bund die Gemeinschaft der Steuerzahler bedeutet.:)

Muß ich einem Todgeweihtem noch helfen?

JA!!!

Aber ich muß nicht mehr operieren, sondern nur für einen menschlichen Abgang sorgen.

Sind alle Opel-Teile todkrank?

NEIN!...manche Teile sind noch zu retten.:)

Ich kann die Ängste der Opel-Mitarbeiter sehr gut verstehen.

Der eigene Arsch ist immer der nächste...und wenn die eigene Existenz bedroht wird, dann wird man nervös und ungehalten.

Immer gute Arbeit geleistet, aber trotzdem wird der Laden dicht gemacht???...Herstellungszahlen und Zulassungszahlen passen auch...aber trotzdem werden Miese gefahren???

Absolut unverständlich für die Mitarbeiter.:(

Sieht man es ganz realistisch...ist Opel komplett am Ende.:(

Eine Rekonstruktion kostet mehr, wie eine Insolvenz.;)

Und daher wird GM den Laden erstmal behalten...Hilfe-Gelder abgreifen...und die Insolvenz anschliessend in die Wege leiten.

...und das dauert wiederum 12 Monate.:D

Dadurch werden nochmal Schulden im Milliardenhöhe gestapelt...damit sich eine Pleite richtig lohnt.

Gewinner ist GM...Verlierer ist Opel und deren Mitarbeiter!!!

Jetzt ist die Zeit, GM den Stinkefinger zu zeigen!!!

Und die Regierung bietet Hilfen für einen Aufkäufer an, der aus den Opelwerken einen Hersteller anderer hochwertiger Produkte macht.

SAAB braucht auch Zulieferbetriebe!!!

Oder es werden Leuchtmittel hergestellt...Glühlampen herkömmlicher Art sind ja verboten worden.:)

Neue, moderne Betriebe, jetzt aufgebaut...können in 12 Monaten voll funktionieren.

Jetzt abwarten und nicht reagieren...dann haben andere Unternehmen dieses Segment schon abgegriffen und Deutschland humpelt wieder hinterher.:(

Wenn es um "German engeneering" geht...ist Opel sowieso Schlußlicht.:(

Andere Hersteller haben schon Klamotten ab Werk im Fahrzeug...da träumt Opel und GM nur von.;)

Hört sich komisch an...aber guckt doch mal bei den Mittelklasse-Fahrzeugen der Konkurrenten...was da alles angeboten wird!!!

Für Deutschland, als Auto-Land, ist ein Konkurrent weniger am Markt nur sinnvoll.

Das ist hart!!!

Besonders für die Tausende Opelaner, deren Hintern jetzt in der Seife sitzen.

Aber der Auto-Markt ist bedient...und noch mehr Autos sind unnütz.

Die Opelaner müssen in anderen Sparten untergebracht werden.

Und das ist die Aufgabe der Wirtschaftsexperten der jetzigen Regierung...und nicht von Herrn Guttenberg.;)

 

 

 

Upps.

Mein Vorredner hat harte Wort gewählt, ich kenne ihn aber so ;)

OPEL hat harte Zeiten hinter sich. Alle sind sich einig, dass 2010 eine "Herausforderung" wird. Erst für 2011 sind Stabilisierungen und Steigerung der Verkaufszahlen vorausgesagt.

OPEL ist nicht auf den Wachstumsmärkten (Asien und Südamerika) vertreten. Markteintritt mit Händlernetz kostet Geld. Frage ist ob man dabei sein muss oder auch gut mit den bestehenden Märkten leben kann, wenn sich diese erholen.

OPEL ist mit den Technologien/ Plattformen und Modellen auf gutem Weg. Es fehlt aber an einem eigenen Diesel (Allianz mit FIAT, VM Motori) und an den eingestellten grossvolumigen V6 Motoren (zu Gunsten von Holden). Aber in der Klasse kann das OPEL auch mit Turbo ausgleichen (kommt euch das bekannt vor? ;) ). Langfristig aber entweder Allianzen, Einkauf bei GM oder Invest.

Was es bei OPEL nicht wieder geben darf ist Finanzmittelabfluss in das GM Netz. OPEL muss eigenständig geführt werden.

Im Zweifelsfall die Produktlinie straffen und auf weniger Modelle konzentrieren. Und vor allem die Marketing-/ Werbeagentur wechseln. Das ist jenseits von Message und Stärkung der Marke.

@93-tid

Wäre ich ein 3x chemisch gereinigtes Weich-Ei...wäre ich auch in der Politik.;)

Der Wahlkampf in Deutschland...war ein dermassener "Schon-Wähl-Spargang"...da kriege ich perönlich die Krise.

Selbst Wähler an der Urne hatten keine Ahnung, welches Programm sie nun gewählt haben.:(

Ich bin Ausländer ohne Wahl-Recht!!!...aber EU-Mitglied und daher sehrwohl beteiligt.;)

Und wenn das EU-Parlament schon warnt...warum soll ich dann als Europäer in Deutschland grosse Worte schwingen?

 

Germany wählt nicht nur das "next Top-Modell"...nebenher auch noch die Kanzlerin...anschliessend das "Super-Talent".

Deutschland ist dermassen uninteressiert , ist mir unbegreiflich!!!

Wahlbeteiligung bei den jungen Erwachsenen unter 21 Jahren...10%.:mad:

Die Mauer ist gefallen???

Welche Mauer???

Ost-Deutschland???...liegt das hinter Polen???

 

Das Prädikat "made in Germany" ...war nach dem Hitler-Regime ein absolutes "no-go" für die Besatzungs-Mächte.

Das war Schund...aus Asche entstanden.

Aus der Asche wurde Gold!!!

"Made in Germany" wurde ein positives Prädikat!!!

Das Wirtschaftswunder wurde erschaffen!!!

Das Wirtschaftswunder hat jetzt ein Ende

Muß ich mir jetzt einen Scheitel ziehen und einen passenden Schnäuzer rasieren???

Wohl kaum---oder?

Ich würde jeden Menschen mit einer solchen Gesinnung persönlich in Gewahrsam nehmen und die Polizei rufen.;)

 

Ich habe kein Verständnis für Leiute, die extrem politisch reagieren.

Linke und Rechte...könnten auch miteinamder reden und diskutieren.:)

 

...........................

Die da oben sind eh alle doof und wer muss es wieder ausbaden? Jawoh,l der kleine Mann; dem greift man in die Tasche, obwohl der sich doch sein ganzes Leben reingekniet hat usw...

Das sind die Parolen der Unflexiblen und Anspruchssteller. Dieses Gerede offenbart die Transfergesellschaft, wonach der Nachbar und nicht ich selbst für mein Wohl verantwortlich ist/bin. Aus dieser Klientel schöpfen die Radikalen.

Es ist auch der Spießer - diesmal in Gestalt des Kanzlerkandidaten -, der Angst vor dem besser aus- und gebildeten Ex-Wirtschaftsminister hatte und deswegen meinte, auf die persönliche Verunglimpfung als gelackter Baron aus Bayern nicht verzichten zu können. Der so gescholtene hat im übrigen als einziger prominenter Politiker auf die Berater gehört und sich dafür ausgesprochen, eine Insolvenz von Opel nicht um jeden Preis mit Steuermitteln zu verhindern.

Auch wenn es vom Thema wegführt: er ist auch nicht deswegen Verteidigungsminister, weil er Unteroffizier ist. Denn wie am GröFaZ zu erkennen war, führt militärische Vorbildung nicht zwangsläufig zu dauerhaftem Erfolg auf dem Schlachtfeld.

@Advocat

JEDER ist seines eigenen Glückes Schmied. Und ich denke, daß Du Dein Studium der Recht-Wissenschaften auch nicht in den Schoß geschmissen bekamst, sondern auch dafür was tun musstest.:)

Wenn Du jetzt ein Einkommen hast, wo Deine Nachkommen auch mit auskommen...dann ist ja alles im Lack.:D

Es sei Dir gegönnt.:)

Opel-Schrauber...sind nicht nur Arbeiter am Band, sondern auch Ing. , die ebenfalls studiert haben.

Manager, die ihren Job gut gemacht haben.

Kaufleute, die in ihrem Rahmen ihren Job gut gemacht haben.

Ein Carl-Peter Forster wird wieder einen guten Job bekommen.

Gute Ingenieure bekommen auch wieder einen Job.

Gearscht ist der kleine Schrauber am Band!!!

Unflexibel ist dieser kleine Schrauber nicht!

Der baut auch andere Klamotten zusammen...wenn das Geld einigermassen passt.

Aber wenn 6000 Leute auf einen Schlag freigestellt werden...die finden bei der Arge garantiert nur einen Platz. Nämlich auf der Wartebank auf dem Weg in Hartz4.:(

Ich erwarte von der Bundesregierung nur eins.:)

Möglichst billig aus der Chose rauskommen!

Lieber 2000 Arbeitslose und 4000 behalten ihren Job...oder den Laden platt machen und ganz was anderes produzieren!

Dazu brauche ich aber Experten, die den Markt kennen und genaue Prognosen stellen können.

Der Auto-Markt ist platt. Da Geld reinbuttern ist Wahnsinn!!!

Opel muß sterben und die Werke müssen ganz anders benutzt werden!

Das ist sinnvoll.

Oder Bochum geht weg von Opel...und das Werk macht was anderes.:)

Da hat sich vermutlich noch kein Politiker mit beschäftigt...und die Wirtschaftswissenschaftler haben Pläne in der Hinterhand.:D

Die "da oben sind eh alle doof"...stimmt!:D

Aber das sind gewählte Leute...vom Volk gewählt!!!

Der Rückkehrschluss wäre...die Wähler wären alle doof.

Den Schuh zieh ich mir nicht an, weil ich kein passives Wahlrecht habe.:)

Ich finde es aber dennoch bezeichnend, daß der Herr Guttenberg jetzt Verteidigungsminister wird.

Man hatte keinen anderen Kandidaten mit Vorkenntnissen???

Der Vergleich mit dem GröFaZ ist allerdings arg daneben...der Schnäuzer war nur Gefreiter...das wird jeder BW-Lehrling nach 6 Monaten.:D

Da kann man ja froh sein, daß der Verteidigungsminister kein anerkannter Verweigerer war.:D

Die gab es damals in diesem Jahrgang häufiger, wie Z-Schweine.:D

Damit sind wir deutlich OT und auch noch politisch...:mad:

Macht mir nix.:D

Grüsse, Chris...:)

Ich erlebe gerade ein Deja Vu....

 

 

Wir sind momentan wieder da, wo wir vor einem halben Jahr schon einmal waren und nichts, gar nichts hat sich geändert.

 

 

Wir erinnern uns......

 

 

Im Frühjahr war GM fast pleite, hat um Kohle gebettelt und die Europäer , insbesondere die Bundesregierung, haben deutlich gemacht, dass finanzielle Unterstützung nur dann bereitgestellt wird, wenn GM garantieren kann, dass das Geld in Deutschland / Europa verbleibt und nicht in den USA versickert. Offenbar hat man aus der Lehman Brother Pleite gelernt....

 

 

Dann war es kurz etwas ruhig und plötzlich schrie irgendwer :

„ Wir müssen Opel aus GM herauslösen“!!

 

 

......und der Stein kam ins rollen. Man diskutierte und argumentierte und dann standen plötzlich mit Fiat, Ripplewood und Magna Steyr eine Hand voll potentielle Investoren vor der Tür. Die Bundesregierung knüpfte finanzielle Hilfen an den Schritt, dass Opel eben einen neuen Investor bekommt.

 

 

Tja...und nun, angetrieben von einem anscheinend typisch amerikanischen Anfall von Übermut und Höhenflug, ausgelöst von eventuell drei bis fünf mehr verkauften Fahrzeugen in den USA, kehrt man nun allen Abmachungen den Rücken zu. Es kann auch falscher Patriotismus oder Naivität sein ( oft gesehenes Gesellschaftsproblem in den USA ) oder gar der neue Wunsch von GM, die Welt der Automobile doch zu beherrschen. ( Hochmut kommt vor dem Fall !! )

 

 

Nun, GM ist noch immer pleite , hoch verschuldet und im Staatsbesitz, was wir nicht vergessen dürfen.

Wenn die Bundesregierung jetzt Hilfen gewährt, die sie vor einem halben Jahr verweigert hat, obwohl sich die tatsächliche Situation in keiner Weise verändert hat, dann kann man der Regierung gar nicht mehr glauben. Der Glaube an so einer Regierung müsste dann strafbar sein.

 

Es gilt nun Wort zu halten und GM eine ebenso gleiche Abfuhr zu erteilen, wie vor 6 Monaten.

Und wenn die alte Parole von GM wieder kommt.....

 

„Wenn Ihr uns kein Geld gebt, dann machen wir Opel zu“......

 

Dann würde ich als verantwortungsvoller Politiker sagen....

„Bitte schön, wir helfen Euch dabei, Opel in die Insolvenz zu fahren...Ihr werdet keinen Cent von uns bekommen“

 

 

GM braucht Opel ,nicht nur wegen dem IEZ....von daher haben wir die Hosen an. Wenn Opel inklusive des IEZ in die Insolvenz geht, dann wird GM sicherlich nicht alles in Rüsselsheim ausgraben und nach Detroit bringen.

An dieser Stelle möchte ich alle wichtigen Personen bei Opel ( Manager, Ingenieure und Techniker ) motivieren, zur Konkurrenz zu gehen ( mit all dem Wissen ) , um GM auf diese Art und Weise noch eines oben drauf zu geben für die Frechheiten der Vergangenheit.

Und siehe SAAB.....auch ein Unternehmen in der Insolvenz wird Investoren finden. Nur ich denke wir sollten jetzt mal Druck auf GM ausüben, um unsere Interessen durchzusetzen.

 

Warum wundere ich mich nicht darüber, dass Opel nun doch bei GM bleibt ?

 

Interessant , dass die Entscheidung nach der Bundestagswahl gefallen ist. Vorher waren alle Politiker involviert, der eine schlauer als der andere und damit beschäftigt, um die Gunst des Wählers zu buhlen.

Nach der Bundestagswahl und der GM- Entscheidung ist es erstaunlich ruhig geworden in Berlin. Naja, nun gibt es ja auch nichts mehr, wo man sich einmischen könnte. Jetzt tut man es als marktwirtschaftliches Prinzip und Schicksal ab. War es denn vor der Wahl anders ? Da war es ein Politikum und hatte nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun ????

 

Was hätte ich denn anders gemacht in dem halbjährigen Verhandlungsmarathon, der jede Life-Unterhaltung geschlagen hat und wenn es nicht so traurig wäre, würde es glatt als Wirtschaftskomödie durchgehen.

 

Ich hätte zuerst einmal absolute Spitzenmanager aus Deutschland als deutsche Verhandlungspartner eingesetzt , die im Interesse der Bundesregierung und der Bundesbürger entschieden hätten. Die wären dem Verhandlungspoker von GM am ehesten gewachsen gewesen. Manager kennen die Tricks, die die Politiker eben nicht kennen.

Die meisten Politiker sind einfach nicht so schlitzohrig genug und in dem Fall Opel waren unsere Politiker nicht nur inkompetent, sondern zudem noch mit dem Wahlkampf beschäftigt. Ein besseres Kasperletheater gibt es nirgendwo sonst zu erleben.

 

 

Wer sind denn nun eigentlich die Gewinner und Verlierer ?

 

 

Meiner Meinung nach sieht es so aus:

 

 

Gewinner:

 

• Frau Merkel......sitzt jetzt noch fester im Kanzlersessel und hat im Prinzip gar nichts verloren

 

• Quasselstrippe zu Guttenberg ? Kümmert sich jetzt um Afghanistan und sitzt in der Regierung

• GM....hat sich die schlechte Zeit von der deutschen Regierung und somit vom deutschen Steuerzahler bezahlen lassen und behält Opel nun doch...ätschibätsch

• Der britische Premierminister, der sich anscheinend darüber freut, dass GM nun über Vauxhall entscheidet und keine russische Bank.....Vauxhall wird doch eh dichtgemacht, oder nicht ?

 

 

Verlierer:

 

• Die Opel Mitarbeiter, die jetzt in großer Zahl entlassen werden ( 10000 sind angekündigt )

• Die Marke Opel , die eben unter GM nur eine Marke ist und bleiben wird ( ohne UNTERNEHMENSKULTUR )

• Magna Steyr, die nun eben nicht die Chance haben, aus Opel wieder ein Unternehmen zu machen , ohne im Schatten eines Großen zu versauern...Knackpunkt...Opel hätte wieder ein Unternehmen mit eigener UNTERNEHMENSKULTUR werden können, wo die Geschäfte mit allen Gremien von Rüsselsheim aus geregelt worden wären...natürlich nicht ohne Partnerschaften.....aber auch nicht am Rockzipfel eines inkompetenten und immer noch todkranken Autopatienten in Detroit. Aber eine Marke ohne unternehmerische Aussagekraft...nein nein, beim besten Willen nicht

 

Die Adam Opel Aktiengesellschaft existiert schon seit Jahren nicht mehr. Stattdessen ist es die Adam Opel GmbH, die sich einem inkompetenten Managementteam aus Detroit zu fügen hat, ohne Verständnis für die europäische Autokultur.

 

Warum ist es eine GmbH ?

 

Damit GM mehr Kontrolle ausüben kann was nicht möglich gewesen wäre, wenn Opel eine Aktiengesellschaft geblieben wäre. Die Unterschiede in den Unternehmensrechtsformen sind immens. Das ist ein Schicksal, was Opel mit den deutschen Ford Werken teilt. Auch Ford in Köln war mal eine Aktiengesellschaft und ist nun eine GmbH...gleicher Grund....gleiches Ziel...Machtausbau und mehr Kontrolle...

 

Von daher kann ich die Forderung des deutschen Opel-Betriebsrates nur zustimmen, Opel wieder in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln als Bedingung.

 

 

Carl Peter Foster muss gehen ( als Befürworter vom Magna Steyr Deal ) , eine Person, die eventuell einen Hauch der Opel-Kultur versteht.

 

 

Jetzt kommen zwei amerikanische Manager, der eine Kelley aus Asien ( Daewoo/Chevrolet Korea ) und der andere ist Bob Lutz ( meiner Meinung nach der größte Gangster ), der nicht nur negativ über SAAB hergezogen ist, sondern auch über Opel. Die sollen es nun richten....na prost Mahlzeit.

 

 

Was wollen die denn nun anstellen ? Oder besser, was sollten wir erwarten ? Noch mehr umgelabelte Globalkisten nach Europa bringen und dem Kunden als tollen Opel verkaufen ?

 

Die einzigen Opel Urgewächse sind Corsa, Astra und Insignia. Der Rest ist zusammengewürfelter GM Murks, irgendwo in der Welt aufgegabelt und mit einem Opel Blitz beklebt. Diese Modelle haben mit Opel in etwa so viel gemein, wie die politische Position des Iran gegenüber dem Rest der Welt, wenn es um deren Atomprogramm geht.

 

 

GM macht momentan genau so weiter, wie sie aufgehört haben. Sie begreifen es einfach nicht.

Der Opel Ampera ist ein Chevrolet Volt aus Detroit. Die geforderten deutschen Opel Manager kommen nun doch aus den USA....wie ignorant kann man eigentlich sein?!

 

Muss man denen denn erst Schmerzen zufügen bis sie es begreifen ? Wie war es doch gleich.....ein Mensch lernt nur mit Zuckerbrot und Peitsche...wie ein Tier eben. Man lockt ihn mit Leckerli’s und lässt ihn Schmerzen erfahren, wenn etwas nicht richtig ist.

 

Ein Mensch lernt durch Schmerzen.....jedes Kleinkind weiß es spätestens nachdem es mal die Hand auf die heiße Herdplatte gelegt hat und anschließend ein ängstliches ..heiss...heisss...heiss aus dem Mund herauspurzelt.

 

 

Sollen wir nun GM-Manager verkloppen für deren Arroganz, Ignoranz und Inkompetenz wenn es um den europäischen Automarkt geht ?

Oder doch lieber unsere deutschen Politiker, die sich jetzt in Berlin verstecken und mit der Sache nichts mehr zu tun haben wollen oder gar zum Teil schon wieder Zugeständnisse an GM gemacht haben, dass ja Finanzhilfen doch nicht so ganz abwegig sind. Wer hat jetzt den Knüppel auf den Kopf verdient ?!

 

Auf der anderen Seite zeigt es aber auch was für Weicheier wir in Deutschland sind, wenn es um Wirtschaftsverhandlungen auf höchstem Niveau geht. Die Amerikaner machen es doch eigentlich richtig. In der Wirtschaftswelt zählen knallharte Methoden. Erst machen, dann fragen...wie die Polizei in den USA.

Oder glaubt Ihr das über 50 % der weltweit größten und einflussreichsten Unternehmen umsonst in den USA angesiedelt sind ?

 

Was sie machen ist sicher nicht immer legal und richtig, sichert ihnen aber Einfluss.

Und von daher kommen eben Coca Cola, Heinz ,Procter & Gamble , General Electric , Pepsico , und hunderte andere große Unternehmen aus den USA und eben nicht aus Europa.

 

 

Während sich die Europäer die Köpfe kaputt diskutieren und Machtspielchen treiben ( nach dem Motto ich bin besser als Du ),lacht der Ami und nutzt die Gelegenheit, seine Macht auszubauen...mit Schmiergeldern und anderen Leckerlis, um ja den Europäern voraus zu sein. So macht man es.

 

 

Ich sage Euch was ich gemacht hätte...und ich hoffe immer noch, dass irgendein Politiker in Berlin wenigstens ansatzweise auch daran denkt oder zumindest die 1,5 Milliarden Euro Überbrückungsdarlehen von GM zurückfordert.........

 

 

Ich hätte........

 

 

GM in Europa enteignet ( inklusive Opel natürlich ) , sie aus Rüsselsheim verjagt, Ihnen ein Flugticket nach Detroit bezahlt und aus Opel einen vorläufigen Staatsbetrieb gemacht und tschüß.

Die 3-4 Milliarden Euro Steuergelder verwendet ( + die Steuergelder aus anderen europäischen Opel Standorten ) , um wettbewerbsfähige Autos zu entwickeln , Zeit gewonnen , Opel hübsch gemacht für einen zukünftigen seriösen Opel Bieter. Da hätten dann aber alle europäischen Standorte etwas davon gehabt.

Natürlich wäre auch das nicht im Sinne einer demokratischen Marktwirtschaft.....aber wäre es denn so viel anders als das , was GM jetzt macht ? Erinnert auch ein wenig an die Zeit von 1933 bis 1945...Hinhaltetaktik.

Hätte sich GM dann beschwert, hätte ich sie vor das Gericht gezogen und sie dann dort mit all ihren nicht unbedingt gesetzeskonformen Handlungen konfrontiert. Hinterher hätte man Stillschweigen vereinbart ...da bin ich mir sicher.

Ich weiß ...ich weiß....unmöglich. Aber die Wut in mir über die aktuelle Situation bei Opel hat mir die Idee in den Kopf getrieben. Aber wir wollen uns ja nicht von der Wut kontrollieren lassen.

 

 

 

Die Pläne von GM, die globalen Standorte in Kompetenzzentren auszubauen , scheinen leider nicht begraben worden zu sein:

 

 

• Kleinstwagen aus Korea

• Kompakt und Mittelklasse aus Deutschland / Europa

• Obere Mittelklasse aus den USA und Australien

• Der Rest....von hier und dort

 

Ich denke unter Magna Steyr wäre Opel auch Partnerschaften eingegangen. Der Hauptunterschied liegt meiner Meinung nach darin, dass Opel unter dem kanadisch-österreichischen Konsortium die Entwicklungshoheiten für alle Modelle bekommen hätte und sie selbst über Partnerschaften hätten entscheiden können.

 

Die künftige Modellpalette unter Magna Steyr wäre auch komplett gewesen, entstanden aus mehreren Kooperationen und nicht aufdiktiert wie bei GM.

 

Wenn wir also nicht wollen, dass Opel bei GM bleibt, dann sollten wir eben keine Opel mehr kaufen , um in ein paar Jahren ein Deja Vú zu provozieren. Vielleicht können wir Opel so in die Arme eines verantwortungsvolleren Investor treiben.

 

Nun warten wir mal ab, wie viele umgelabelten GM-Kisten denn künftig als Opel verkauft werden.....der Ampera ist ja das nächste Beispiel dafür...man man man

 

Also ...KEIN CENT FÜR GM !!

Und wenn Geld für Opel fließen soll, dann muss es aus den USA kommen.

 

In diesem Sinne ...............the Moose

 

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

 

 

 

Ich sage Euch was ich gemacht hätte...Ich hätte........

 

GM in Europa enteignet ( inklusive Opel natürlich ) , sie aus Rüsselsheim verjagt, Ihnen ein Flugticket nach Detroit bezahlt und aus Opel einen vorläufigen Staatsbetrieb gemacht und tschüß.

Die 3-4 Milliarden Euro Steuergelder verwendet ( + die Steuergelder aus anderen europäischen Opel Standorten ) , um wettbewerbsfähige Autos zu entwickeln , Zeit gewonnen , Opel hübsch gemacht für einen zukünftigen seriösen Opel Bieter. Da hätten dann aber alle europäischen Standorte etwas davon gehabt.

Natürlich wäre auch das nicht im Sinne einer demokratischen Marktwirtschaft.....aber wäre es denn so viel anders als das , was GM jetzt macht ? Erinnert auch ein wenig an die Zeit von 1933 bis 1945...Hinhaltetaktik.

Hätte sich GM dann beschwert, hätte ich sie vor das Gericht gezogen und sie dann dort mit all ihren nicht unbedingt gesetzeskonformen Handlungen konfrontiert. Hinterher hätte man Stillschweigen vereinbart ...da bin ich mir sicher.

Ich weiß ...ich weiß....unmöglich. Aber die Wut in mir über die aktuelle Situation bei Opel hat mir die Idee in den Kopf getrieben. Aber wir wollen uns ja nicht von der Wut kontrollieren lassen.

Da bin ich aber froh, daß Du nicht zu bestimmen hast.

Falls Du besondere Kenntnisse über gesetzteswidriges Verhalten von GM-Verantwortlichen hast, wende Dich vertrauensvoll an die dafür in einem demokratischen Staat vorgehaltenen Institutionen, hier die Staatsanwaltschaft. Falls Du solche Informationen nicht hast, hast Du sicherlich nichts dagegen, wenn ich Deinen Beitrag, dessen Länge in keinem Verhältnis zum Erkenntnisgewinn steht, als elendes Stammtischgesülz, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Antiamerikanismus bezeichne.

Zitat:

Original geschrieben von Advokat

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

 

 

 

 

 

Ich sage Euch was ich gemacht hätte...Ich hätte........

 

 

GM in Europa enteignet ( inklusive Opel natürlich ) , sie aus Rüsselsheim verjagt, Ihnen ein Flugticket nach Detroit bezahlt und aus Opel einen vorläufigen Staatsbetrieb gemacht und tschüß.

Die 3-4 Milliarden Euro Steuergelder verwendet ( + die Steuergelder aus anderen europäischen Opel Standorten ) , um wettbewerbsfähige Autos zu entwickeln , Zeit gewonnen , Opel hübsch gemacht für einen zukünftigen seriösen Opel Bieter. Da hätten dann aber alle europäischen Standorte etwas davon gehabt.

Natürlich wäre auch das nicht im Sinne einer demokratischen Marktwirtschaft.....aber wäre es denn so viel anders als das , was GM jetzt macht ? Erinnert auch ein wenig an die Zeit von 1933 bis 1945...Hinhaltetaktik.

Hätte sich GM dann beschwert, hätte ich sie vor das Gericht gezogen und sie dann dort mit all ihren nicht unbedingt gesetzeskonformen Handlungen konfrontiert. Hinterher hätte man Stillschweigen vereinbart ...da bin ich mir sicher.

Ich weiß ...ich weiß....unmöglich. Aber die Wut in mir über die aktuelle Situation bei Opel hat mir die Idee in den Kopf getrieben. Aber wir wollen uns ja nicht von der Wut kontrollieren lassen.

Da bin ich aber froh, daß Du nicht zu bestimmen hast.

 

Falls Du besondere Kenntnisse über gesetzteswidriges Verhalten von GM-Verantwortlichen hast, wende Dich vertrauensvoll an die dafür in einem demokratischen Staat vorgehaltenen Institutionen, hier die Staatsanwaltschaft. Falls Du solche Informationen nicht hast, hast Du sicherlich nichts dagegen, wenn ich Deinen Beitrag, dessen Länge in keinem Verhältnis zum Erkenntnisgewinn steht, als elendes Stammtischgesülz, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Antiamerikanismus bezeichne.

Halloechen...

 

 

wenn du meinen durchaus langen Beitrag aufmerksam gelesen haettest, dann waere Dir aufgefallen, dass ich ziemlich die Waage gehalten habe, wenn es um Kritik gegen die Entscheidungen in Amerika und unserer Regierung ging.

Und Dein Wort Antiamrikanismus trifft ja nun einmal gar nicht zu. Ich selbst habe 6 Jahre in den USA gelebt und aus beruflichen Gruenden alle 50 Bundesstaaten besucht. Von daher nehme ich mir einfach mal die Freiheit , eventuell auch etwas zynisch auf diese und jene Dinge einzugehen.

 

Du findest das Verhalten von GM also richtig. Naja, vielleicht war es nicht gesetzeswidrig , aber es war auch nicht business-like, oder ?  Aber es sei Dir auf die Schulter geklopft.

 

Und mein lieber Advokat, kennst Du denn wirklich Stammtischgesuelze ? Also ich nicht, weil ich mich nicht an solchen Dingen erfreuen kann. Da Du Dich dort anscheinend oefters aufhaeltst und somit Erfahrungen erster Klasse bei Dir traegst finde ich es trotzdem ganz nett dass Du mich darueber aufgeklaert hast, dass Stammtischgesuelze also nicht nur aus Fussball , Frauen und Autos besteht.

Ich wusste wirklich nicht, dass man dort ueber solche Themen diskutiert. Danke dafuer.

 

Wenn Dich die laenge meines Beitrages stoert...nun ja, fuer Dich als studierter Rechts-Wissenschaftler ist der Erkenntnisgewinn vielleicht gering aber fuer Dich war der Beitrag ja auch gar nicht gedacht....auch wenn ich nicht verhindern konnte, dass Du auf eine etwas arrogante Art und Weise darauf geantwortet hast. ( Arroganz ist auch eine Form von Ignoranz ).

 

Jeder muss fuer sich erkennen, welchen Erkenntnisgewinn aus Beitraegen zieht , oder ?

 

Also lieber Advokat, setz Dich mal hin und rauch eine und kontrolliere den Blutdruck....und nicht immer alles so ernst nehmen , gelle ??

 

 

The Moose

 

 

Das amerikanische Geschäfts-Prinzip lautet eindeutig, Geschäfte machen...koste es, was es wolle.

Und wenn es auf dem Rücken der Arbeiter ausgetragen wird, ist es eh wurscht.:(

Sind sie morgen krank oder sonst nicht mehr da...dann gibt es eben neue Leute.

Hire and fire...so nennt man es doch wohl.:(

Und die deutschen Firmen finden dieses Prinzip doch auch richtig gut. Lange Arbeitsverträge gibt es doch schon nur noch selten. Und dann nur in Führungspositionen.

Zusätzliche soziale Absicherungen, wie Betriebsrentenkassen, werden doch auch schon abgeschafft...oder der Arbeitnehmer zahlt dort selber ein.

Wenn die deutsche Regierung denkt, Zeitarbeitsfirmen sorgen für Arbeitsplätze...stimmt es nur bedingt.

Auf einige Wochen oder Monate begrenzt...oder Jobs ohne Steuerkarte werden geschaffen.

Aber davon kann ein Mann keine Familie mehr ernähren!!!

Es gibt inzwischen mittelständische Handwerksbetriebe, die ihren festen Mitarbeiterstamm auf ein Mindestmaß gekürzt haben und in Spitzenzeiten zusätzliche Aushilfskräfte anheuern.

Aber diese Aushilfen kommen über Zeitarbeitsfirmen...rent a slave...oder aus dem Kreise der Hartz-IV-Empfänger.

Wenn das die deutsche Zukunft ist...dann kann ich meine Kinder bis zur Rente weiterhin unterstützen.:(

 

GM wollte Opel nicht verkaufen...also sollen sie zusehen, wie sie den Laden retten können.

Und wenn Werke geschlossen werden sollen...kann die deutsche Regierung diese Läden kaufen. Die Mitarbeiter übernimmt der deutsche Staat ja sowieso...und dann kann Deutschland in den Werken Waffen produzieren, so wie vor 70 Jahren.

Und dann wird es Zeit für ein kleines europäisches Scharmützel, wo dann viel kaputt gemacht wird...dann haben wir wieder Arbeit satt und genug.

Dann können die Enkel des "Wirtschaftswunders" ein neues Wirtschaftswunder schaffen und alles ist gut.;)

Und nebenbei werden dann alle Ausländer aus Deutschland rausgejagt...doppelter Effekt.

Soviel zum "Deschawü"...:D

Muß man nicht haben...könnte aber so passieren.:(

Erstmal gucken, wie GM weiterhin reagiert...und dann kann die Bundesregierung immer noch Hilfen anbieten.

Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden...wohl an einem Tag abgebrannt.;)

Der neue Buick zeigt wie nötig GM auf OPEL angewiesen ist. Bei einer Insolvenz fragt sich nur wo im Moment die Technologien/ Patente, also die Assets, angehängt sind. Was hilft eine Insolvenz und wenn man danach Fabriken hat, aber keine Blaupausen/ Lizenzen zum Produzieren.

Da läuft gerade das grosse Pokerspiel. Der CEO von GM musste nach Deutschland kommen, d.h. hier geht es um etwas.

Abwarten muss man wohl, nur steigt der Schaden und der Imageverlust. Mir tut es um die einfachen Mitarbeiter leid. Die können nichts füür die Misere. Nur was bringt 2010? Wird das wirklich das automobile Horrorjahr?

Hallo Jungs

Ich lese seit Tagen hier mit, ich wollte nichts mehr hierzu schreiben.

Aber bitte, bitte, könntet Ihr die Vergleiche mit 1933-1945 oder Bemerkungen wie vor 70 Jahren und Waffen produzieren bitte lassen.

Zudem wissen wir alle, dass dieser Psychopath, auch GRÖFAZ genannt, ich denke die Bezeichnung GRÖAAZ wäre richtiger, der Menschheit letztendlich nur Unglück gebracht hat. Wir wissen ebenso, dass er Gefreiter war und zudem war er auch nicht Deutscher. Somit ist das Ganze auch kein rein deutsches Problem. Aber die Deutschen werden dafür heute noch in verschiedenen Ländern Europas schief angesehen um nicht zu sagen gehasst. Nur wir alle, egal welche Nationalität, hatten damit nichts, aber auch gar nichts zu tun, wir sind dafür einfach zu jung.

Diesen Amerika-Hass kann ich auch nicht verstehen. Das von Chris angesprochene hire and fire ist auch keine rein amerikanische Vorgehensweise und alle Schuld an der GM Misere den Amis zu geben ist sicherlich auch nicht fair. Weshalb kamen Opel oder SAAB in die Hände von GM? War ja wohl nicht immer so oder.

Ich hatte vor ein paar Tagen geschrieben, dass mich das Ganze als abgekartetes Spiel zwischen Merkel und Obama vorkommt. Der Meinung bin ich immer noch, aber zu einem solchen Deal gehören immer zwei.

also immer schön fair bleiben :-)

So Jungs und nun ein schönes Wochenende

 

Luxi

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