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Saab will nicht mit Opel weitermachen

Themenstarteram 21. Februar 2009 um 12:01

Hallo,

habe heute in den nachrichten gelesen, dass wenn Saab überlebt sie nicht mit Opel ein gemeinsames Unternehmen außerhalb von GM machen wollen.

Was haltet ihr davon??

Es wäre doch besser wenn Saab und Opel sich zusammenschließen und gemeinsam sich von GM lösen würden, oder? Gemeinsam wäre man stärker und müsste sich nicht von Tata oder Chinesischem Investor aufkaufen lassen. Verstehe die Führung von Saab nicht..

MfG

Beste Antwort im Thema
am 21. Februar 2009 um 12:18

Ich glaube ganz einfach das es zwei unterschiedliche Schuhe sind was zum einen der Presse mitgeteilt wird und was hinter

verschlossener Tuer besprochen wird. Ich glaube Saab und der schw. Staat wissen mehr als wir. :D

Was passieren wird wissen wir nicht, vielleicht wird aus Saab nach der Pleite SVEA-BIL AB .:D

lg.

sa-ko

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am 21. Februar 2009 um 12:18

Ich glaube ganz einfach das es zwei unterschiedliche Schuhe sind was zum einen der Presse mitgeteilt wird und was hinter

verschlossener Tuer besprochen wird. Ich glaube Saab und der schw. Staat wissen mehr als wir. :D

Was passieren wird wissen wir nicht, vielleicht wird aus Saab nach der Pleite SVEA-BIL AB .:D

lg.

sa-ko

Seitens SAAB schon jetzt die Tür zuzuschlagen, macht eigentlich keinen Sinn.

Ich denke ähnlich wie sa - ko.

Themenstarteram 21. Februar 2009 um 12:38

Was ist den Svea-Bil Ab?

also ich hoffe das Saab mit Opel zusammen sich von GM löst (saab als Premiumherseller und opel für die breite "masse")

Zitat:

Original geschrieben von D.R.L.

Was ist den Svea-Bil Ab?

also ich hoffe das Saab mit Opel zusammen sich von GM löst (saab als Premiumherseller und opel für die breite "masse")

Wieso sind die Opelfahrer eigentlich so scharf drauf, mit SAAB weiterzumachen? Können die ihre Turbotechnik, die Sicherheitsmerkmale (z. B. autom.verstellbare Kopfstützen) usw. nicht mehr selber weiter entwickeln:confused::D

am 21. Februar 2009 um 13:12

Zitat:

Original geschrieben von D.R.L.

Was ist den Svea-Bil Ab?

also ich hoffe das Saab mit Opel zusammen sich von GM löst (saab als Premiumherseller und opel für die breite "masse")

Svea-Bil ist nur ein Fantasiename. :D

Warum sollte es keinen Interessenten fuer Saab geben??? NUR hat DIESER vielleicht keine Lust fuer teures Geld den Namen Saab + die Schulden von GM zu erwerben. Also warum nicht alles gegen den Baum fahren und mit dem Rest Neuanfangen.

Viel fordern kann dann wohl GM nicht mehr.

lg.

sa-ko

Das derzeitige Konzept von Saab basiert doch darauf, dass sie die Produktion zurück verlegen nach Trollhättan. Wenn sie mit Opel zusammenbleiben, macht das aber weniger Sinn als den 9-5 zusammen mit dem Schwestermodell in Rüsselsheim zu bauen. Und da bei einem Zusammenschlus Saab der Juniorpartner wäre, kann man sich die Entscheidung leich tvorstellen, die aber wiederum sicher zu einer Geldverweigerung der schwedischen Regierung führen würde. Ein Dilemma ohne Lösung..

Themenstarteram 21. Februar 2009 um 21:01

Na ja ich denke opel kann schon selber motoren etc. entwickeln.

Aber mit saab zusammen könnten sie die technologien zusammen nutzen...

Aber schaun mer erst mal wie es mit saab und opel in den nächsten tagen und wochen weitergeht..

 

MfG

Ich darf daran erinnern, dass im Speziellen die deutsche Motorpresse sich ab 1993 vor Häme über die Opel-Basis diverser Saab-Modelle geradezu überschlagen hat.

Wundert es also jemanden, dass Saab wenig Lust hat, auch weiterhin "schwedische Opel" zu bauen?

Mich sicherlich nicht!

Gruß

saabista63

Nun...ich habe in der heutigen Tagespresse gelesen, daß Opel keinen Wert auf Saab legt.:)

Opel wäre happy, wenn sie mit Hilfe staatlicher Hilfe am Leben bleiben kann.

Dabei wäre Saab eher ein Mühlstein am Hals...statt eine Hilfe.

Denn allein bei den Herstellungszahlen ist Opel 14X grösser, wie Saab.

Und da das Werk in Schweden nur zu 50% ausgelastet ist, ist die Bude einfach zu teuer um "Gemeinsame Sache" zu machen.

Die Produktion des 9-5 aus Rüsselsheim abzuziehen ist absoluter Quatsch.

Der Insignia wird schon gebaut und die Bodengruppe ist angeblich identisch.

Saab müsste in Trollhättan die Bänder komplett neu einrichten.

Und alles ohne Knete, aber jeder Menge Schulden???

Mal abgesehen davon, daß die Produktion weiterlaufen soll, aber demnächst kein Mensch mehr einen Saab kaufen will.:(

Aber wenn die Zulieferer keine Knete mehr bekommen...weil Saab nicht zahlt..."Gläubiger-Schutz"...sind die Zulieferer eher Pleite und die Produktion ganz schnell am Ende.

Das Modelljahr 2009 dürfte das Letzte sein...meine Meinung.:(

Für GM machte das durchaus Sinn, alle Epsilon II-Autos in Europa in Rüsselsheim zu bauen.

Aus der Saab-Perspektive ist das nicht dasselbe. Wieso sollte man in Schweden Kapazitäten abbauen, wenn man bei 30% geringeren Arbeitskosten (so liest man es jedenfalls) in Trollhättan produzieren kann. Dazu kommen die Währungsschwankungen, die derzeit für den Euro-Raum nicht so gut aussehen - weder in Bezug auf den Dollar, noch auf Pfund und Krone (in diesen drei Währungsräumen verkauft Saab vermutlich mehr als 50% der 9-5 Reihe).

Für eine GM-unabhängige Firma Saab ist eine Produktion in Rüsselsheim also sehr teuer und drückt auf die Rentabilität - und das fällt bei so geringen Stückzahlen besonders ins Gewicht.

Gruß

saabista63

 

Zitat:

Original geschrieben von saabista63

Für GM machte das durchaus Sinn, alle Epsilon II-Autos in Europa in Rüsselsheim zu bauen.

Aus der Saab-Perspektive ist das nicht dasselbe. Wieso sollte man in Schweden Kapazitäten abbauen, wenn man bei 30% geringeren Arbeitskosten (so liest man es jedenfalls) in Trollhättan produzieren kann. Dazu kommen die Währungsschwankungen, die derzeit für den Euro-Raum nicht so gut aussehen - weder in Bezug auf den Dollar, noch auf Pfund und Krone (in diesen drei Währungsräumen verkauft Saab vermutlich mehr als 50% der 9-5 Reihe).

Für eine GM-unabhängige Firma Saab ist eine Produktion in Rüsselsheim also sehr teuer und drückt auf die Rentabilität - und das fällt bei so geringen Stückzahlen besonders ins Gewicht.

Gruß

saabista63

Es geht nicht um die Produktionskosten, wenn der Wagen produziert wird. Es geht um die Kosten bei der Erstellung der Produktionsstätten.

In Rüsselsheim ist der Spaß vorhanden...in Schweden nicht.

Und ohne Knete keine Fete...hört sich komisch an, ist aber so.:(

Und wen dr schwedische Staat da nicht hilft...ist bei Saab der Ofen eben aus.

Nix mit neuen Modellen...bestenfalls die bestehende Palette produzieren...bis die Maschinen auseinanderfallen.

Aber ohne Umsatz gibt es keinen Gewinn. Und ohne neue Modelle gibt es keinen Umsatz.

Wenn Trollhättan dicht macht...macht der Laden automatisch 30 Millionen im Jahr Gewinn. Denn diese Verluste fallen dann weg.

Egal, wer die Verluste bisher ausgeglichen hat.

Und der schwedische Staat rechnet eben andersherum: Mit 30 Millionen Euro kann ich 4000 Familien 5 Jahre versorgen...anstatt einen Betrieb zu erhalten, der eh schon seit zig Jahren Verluste fährt.

Ein Ende mit Schrecken...ist besser, wie ein Schrecken ohne Ende.

Zitat:

Original geschrieben von Linear Cycle

Zitat:

Original geschrieben von saabista63

Für GM machte das durchaus Sinn, alle Epsilon II-Autos in Europa in Rüsselsheim zu bauen.

Aus der Saab-Perspektive ist das nicht dasselbe. Wieso sollte man in Schweden Kapazitäten abbauen, wenn man bei 30% geringeren Arbeitskosten (so liest man es jedenfalls) in Trollhättan produzieren kann. Dazu kommen die Währungsschwankungen, die derzeit für den Euro-Raum nicht so gut aussehen - weder in Bezug auf den Dollar, noch auf Pfund und Krone (in diesen drei Währungsräumen verkauft Saab vermutlich mehr als 50% der 9-5 Reihe).

Für eine GM-unabhängige Firma Saab ist eine Produktion in Rüsselsheim also sehr teuer und drückt auf die Rentabilität - und das fällt bei so geringen Stückzahlen besonders ins Gewicht.

Gruß

saabista63

Es geht nicht um die Produktionskosten, wenn der Wagen produziert wird. Es geht um die Kosten bei der Erstellung der Produktionsstätten.

In Rüsselsheim ist der Spaß vorhanden...in Schweden nicht.

Und ohne Knete keine Fete...hört sich komisch an, ist aber so.:(

Und wen dr schwedische Staat da nicht hilft...ist bei Saab der Ofen eben aus.

Nix mit neuen Modellen...bestenfalls die bestehende Palette produzieren...bis die Maschinen auseinanderfallen.

Aber ohne Umsatz gibt es keinen Gewinn. Und ohne neue Modelle gibt es keinen Umsatz.

Wenn Trollhättan dicht macht...macht der Laden automatisch 30 Millionen im Jahr Gewinn. Denn diese Verluste fallen dann weg.

Egal, wer die Verluste bisher ausgeglichen hat.

Und der schwedische Staat rechnet eben andersherum: Mit 30 Millionen Euro kann ich 4000 Familien 5 Jahre versorgen...anstatt einen Betrieb zu erhalten, der eh schon seit zig Jahren Verluste fährt.

Ein Ende mit Schrecken...ist besser, wie ein Schrecken ohne Ende.

Da sind die Deutschen sogar noch schlauer. Die alimentieren seit Jahren 50.000 Kumpel im Bergbau, lassen die aber arbeiten. Kostet pro Nase im Jahr round about 40.000 EUR. Politische Begründung: Falls das Öl mal alle ist, dann haben wir ja immer noch Kohle.

Zitat:

Original geschrieben von Linear Cycle

Zitat:

Original geschrieben von saabista63

Für GM machte das durchaus Sinn, alle Epsilon II-Autos in Europa in Rüsselsheim zu bauen.

 

Aus der Saab-Perspektive ist das nicht dasselbe. Wieso sollte man in Schweden Kapazitäten abbauen, wenn man bei 30% geringeren Arbeitskosten (so liest man es jedenfalls) in Trollhättan produzieren kann. Dazu kommen die Währungsschwankungen, die derzeit für den Euro-Raum nicht so gut aussehen - weder in Bezug auf den Dollar, noch auf Pfund und Krone (in diesen drei Währungsräumen verkauft Saab vermutlich mehr als 50% der 9-5 Reihe).

Für eine GM-unabhängige Firma Saab ist eine Produktion in Rüsselsheim also sehr teuer und drückt auf die Rentabilität - und das fällt bei so geringen Stückzahlen besonders ins Gewicht.

 

Gruß

 

saabista63

Es geht nicht um die Produktionskosten, wenn der Wagen produziert wird. Es geht um die Kosten bei der Erstellung der Produktionsstätten.

In Rüsselsheim ist der Spaß vorhanden...in Schweden nicht.

Und ohne Knete keine Fete...hört sich komisch an, ist aber so.:(

Und wen dr schwedische Staat da nicht hilft...ist bei Saab der Ofen eben aus.

Nix mit neuen Modellen...bestenfalls die bestehende Palette produzieren...bis die Maschinen auseinanderfallen.

Aber ohne Umsatz gibt es keinen Gewinn. Und ohne neue Modelle gibt es keinen Umsatz.

Wenn Trollhättan dicht macht...macht der Laden automatisch 30 Millionen im Jahr Gewinn. Denn diese Verluste fallen dann weg.

Egal, wer die Verluste bisher ausgeglichen hat.

 

Und der schwedische Staat rechnet eben andersherum: Mit 30 Millionen Euro kann ich 4000 Familien 5 Jahre versorgen...anstatt einen Betrieb zu erhalten, der eh schon seit zig Jahren Verluste fährt.

Ein Ende mit Schrecken...ist besser, wie ein Schrecken ohne Ende.

Sicher geht es zunächst um die Produktionskosten. Wie war es denn, als SAAB einmal profitabel war? Der 9k war wie wir alle wissen eine schwedisch-italienische Gemeinschaftsproduktion. Die Rohkarosse kam aus Italien und wurde in Schweden "veredelt". Ähnlich wird es wohl auch jetzt laufen. Die Bodengruppe kommt aus Deutschland und in Trollhättan wird er Rest zusammengeschraubt. Zudem hat GM bis 2010 "technische Hilfe" zugesichert (wie immer die auch aussehen wird).

Wenn die Teile da sind, könntest sogar Du als Meister die Kiste in deiner Garage zusammenbauen :D

 

4000 Familien in 5 Jahren ist wohl richtig. Aber schlaue Leute haben ausgerechnet, dass bei einer Pleite von SAAB weitere 25 - 30 000 Jobs wegfallen und dies würde den Staat an Steuer- und Sozialabgabenausfall bis zu 800 Mio/Jahr  kosten! Da muss man schon rechnen, was günstiger ist. Wenn der schwedische Staat die freigestellten Arbeiter allerdings in kürzester Zeit Windräder bauen lassen kann, dann ist es wohl richtig, dass SAAB-Logo künftig auf Windflügel zu pappen :(

 

Wenn das stimmt, was der SAAB-Chef Jonsson gestern in der Zeitung gesagt haben soll, dann werden ALLE (aktuelle wie neue) SAAB-Modelle in 14 Tagen in Genf auf einem ordentlichen Stand präsentiert. Bei der Medienpräsenz, die SAAB in den letzten Tagen erleben durfte, werden wohl viele Besucher auch an der Marke Interesse zeigen. Da könnten dann die Karten neu gemischt werden. - Schau'n mer mal.

Warum sollen zwei hoch defizitäre Unternehmen zusammen gehen ? Das macht kein Sinn.

Außerdem birngen beide Konzerne nicht die kritische Masse mit, um im harten Wettbewerb zu bestehen.

Für Opel gibt es noch eine Chance, wenn ein Asiate ins Boot spring.

Saab hätte dann die Möglichkeit einen Blitz auf die Haube zu kleben, damit es irgendwie weitergeht.

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