Ölwechsel - Welches Öl ist das richtige?
Hallo Zusammen,
demnächst steht bei meinem 55KW BMT Up der Jährliche Ölwechsel an. Da die Ölpreise bei VW etwa denen der Goldpreise entsprechen 😉 würde ich zum wechsel gern selbst das Öl mitbringen.
Welches Öl nimmt man da - laut Boardbuch ist 502 00 und 504 00 geeignet. Welches von beiden? Gibts Empfehlungen für eine bestimmte Sorte?
Merci
Telephoneman
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Wurtzel.45
Moin!Ruf in deiner Werkstatt an und frag nach, welches Öl sie verwenden. Dann kannst du dir das gleiche im Netz bestellen und ordentlich sparen.
Somit gehst du auch einer eventuellen Diskussion aus dem Weg, weil es nicht das gleiche Öl ist und der Händler dafür keine Garantie übernehmen möchte...oder ähnlichen Quatsch.MfG
Wurtzel
Diese Diskussion hatten wir doch hier und andernorts auf mt schon mal!
Wenn der Freundliche sich überhaupt darauf einlässt, dass man eigenes Öl mitbringt (ich würde es nicht machen und ich prophezeie mal, dass das bald ein Ende haben wird...), dann sollte man sich auf der Rg. durch Händlerstempel und Unterschrift bestätigen lassen, dass das dort notierte Öl "XY 5W-30 gem. VW zzzzzz" selbst mitgebracht und verfüllt wurde.
Die Verfüllung eines Motoröls, für das VW selbst eine Freigabe erteilt hat (die der Ölhersteller bei VW teuer erwerben musste) wird und kann im Regressfall wohl kaum dazu führen können, dass Gewährleistung oder Kulanz abgelehnt wird.
Nur muss das Öl eben in Bezeichnung, Visko und VW-Freigabenorm auf der Inspektions-Rg. dokumentiert und vom Freundlichen auch so bestätigt werden!
Öl-Einkauf-Rechnung dahinter tackern, abheften und gut!
Mal nur so zur Vorstellung, was es alles für Öl-Hersteller gibt, die für die oben auszuwählende MB-Freigabenorm eine Freigabe erhalten haben, einfach mal hier in die MB-Freigabeliste reinschauen.
Möchte wetten, dass ein Großteil der dort auftauchenden Ölhersteller den meisten hier namentlich gar nicht bekannt sein dürfte.
Und, p.s.:
Die Tatsache, dass Castrol (= ARAL = BP als Mutterkonzern) first-filler bei VW ist, sagt überhaupt nichts weiteres aus, schon gar nichts über vermeintlich (!) überragende Qualität oder ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei Castrol ...
(das Gegenteil ist gerade bei Castrol der Fall, allerdings eben nicht im first-filler-"Geschäft": Das ist nämlich kein gutes Geschäft bei den Literpreisen, die VW bezahlt, sondern wird erst eines im ENDKUNDENMARKT: Da wird dann richtig zugelangt für den güldenen Kanister und der Laie denkt:
Wenn VW das im Werk einfüllt, dann MUSS es das beste Öl sein, ergo kaufe ich das auch, schon, um nichts falsch zu machen, egal was es kostet, schließlich füllt es auch VW ein, obwohl es so teuer also gut ist...)
..., sondern eben nur, dass Castrol = ARAL = BP first-filler bei VW ist.
Punkt.
Einige o.g. Beiträge beweisen leider auf´s schönste bzw. schlimmste, dass diese Strategie genau aufgeht!
Fakt ist: Die meisten Autofahrer sind, wie alle anderen Konsumenten auch, viel zu markengläubig.
Mangels Kenntnissen in Werbewirtschaft, Marketing, industriellen Verflechtungen (wer gehört zu wem) und Fachwissen im jeweiligen Bereich vertrauen sie blind einem Markennamen.
Kann man machen und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man damit auch nicht auf die Nase fallen, was sie Produktqualität anbelangt.
Was das Preis-Leistungs-Verhältnis anbelangt, aber sehr wohl.
Und was wirklich herausragende Qualität anbelangt, meist auch.
Kleines Beispiel:
Viele Großflotten- und Fuhrparkbetreiber verfüllen Fuchs-Motorenöl.
Dieses ist dem Endkunden meist gänzlich unbekannt, da man es im allg. weder bei ATU noch im Baumarkt noch im Supermarkt findet.
Die Fuchs Petrolub AG ist der weltgrößte (von einem Mineralölkonzern- bzw. förderer = up-stream) unabhängige Schmierstoffanbieter.
Wer das jetzt alles schon wusste hier beim Lesen: Setzen, Note 1+! 😉
Ggf. führt das Fuchs-Öl der eine oder andere KFZ-Teilehandel, der vorwiegend Gewerbekunden = Werkstätten beliefert (wie z.B. die Carat-Gruppe oder Matthies oder mein Teilehändler Kraft hier in HH) und der nebenbei noch einen kleinen Teileverkauf an Privat veranstaltet (Öl an Privat aber häufig gar nicht verkauft und herausgibt, wg. der dann greifenden Rücknahmepflicht von Altöl gem. Altölentsorgungsvorschriften...! Der dort einkaufende Gewerbekunde entsorgt ja selbst via Entsorgungsunternehmen...
😰
58 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von wettertaft
thx, volvo, dann muss ich mir einfach 502.000 einprägen und das mit den Plastikflaschen abgleichen. Muss bald eh zum Service, bin bereits 14.000km gefahren.
Wenn Du noch lernst, endlich die letzte "0" wegzulassen (> 502.00) 😁,
dann klappt das auch mit dem Abgleich mt-Ratschläge / Plastikflaschenetikett! 😉
Auch ich muss mir so langsam mal das erste Öl zulegen. Ich schwanke zwischen folgenden Sorten:
für VW 502.00:
Fuchs Titan GT1 Pro Flex 5W-30 (XTL-Technologie) ODER Liqui Moly Longtime High Tech
bzw. für VW 504.00:
Fuchs Titan GT1 Pro C-3 5W-30 (XTL-Technologie) ODER Liqui Moly Top Tec 4200
Ist denn eigentlich bei Auslieferung ein 502.00 oder 504.00 Öl drin? Man soll ja nach Möglichkeit nur solche Öle mit der gleichen Freigabe mischen, oder?
Ich tendiere im Moment zu dem Fuchs Titan GT1 Pro Flex 5W-30 (XTL-Technologie). Oder würdet ihr mir zu einem anderen raten?
Eine Sache im Handbuch (Citigo) bezüglich Öl habe ich noch nicht verstanden: Auf S. 127 steht, dass die Verwendung eines Öls der Spezifikation 504.00 die Verwendung eines Kraftstoffes der Norm EN 228 voraussetzt. Aber einen anderen Kraftstoff darf ich doch sowieso nicht tanken. Wieso wird dies extra nochmal erwähnt?
Ein Letztes zur Sprechweise: Die Öle müssen doch nur die"Freigabe" für 502.00 bzw. 504.00 haben, nicht die "Spezifikation" für 502.00 bzw. 504.00, oder?
Moin,
ich kaufe mein ÖL hier, egal ob Longlife für den Polo oder das im Link für den UP!
Sehr seriöser Anbieter.
www.ebay.de/itm/121026116334
Hab den Ölwechsel diese Woche beim UP! machen lassen, hat ~ 64€ incl.Filter und kleiner Durchsicht gekostet.
Gruß
Vadder
Zitat:
Original geschrieben von strawberryfields
Eine Sache im Handbuch (Citigo) bezüglich Öl habe ich noch nicht verstanden: Auf S. 127 steht, dass die Verwendung eines Öls der Spezifikation 504.00 die Verwendung eines Kraftstoffes der Norm EN 228 voraussetzt. Aber einen anderen Kraftstoff darf ich doch sowieso nicht tanken. Wieso wird dies extra nochmal erwähnt?
Weil sich Schwefel im Kraftstoff (aber eben nicht in dt. Kraftstoff, der nach
EN 228weitestgehend entschwefelt ist: max. 10mg/kg), nicht so gut mit dem Öl und dem Longlifekonzept verträgt, vor allem aber auch nicht mit der Abgasnachbehandlung (daher sind ja Low SPAsh-Öle entstanden).
Für Dich in D also peng!
Ist eher als allg. Hinweis zu verstehen für all die, die z.B. als dt. Urlauber mit 504.00 im Motor dann im Ausland (wo auch immer) Kraftstoffe tanken, die nicht den Anforderungen der EN 228 entsprechen.
Dann sollte man ggf. auf 502.00 umsteigen, in jedem Fall aber jährlich einen Ölwechsel machen, was beim up aber ja ohnehin der Fall ist (wenngleich wohl nicht von Anfang an so geplant, wie die damalige Diskussion um "up mit LL oder nicht" hier ja vermuten lässt. Die ersten ups hatten ja alle noch das QG1 im Serviceheft angekreuzt und auf dem Aufkleber):
http://www.motor-talk.de/.../serviceintervalle-t3685909.html?...
Zitat:
Original geschrieben von strawberryfields
Ein Letztes zur Sprechweise: Die Öle müssen doch nur die"Freigabe" für 502.00 bzw. 504.00 haben, nicht die "Spezifikation" für 502.00 bzw. 504.00, oder?
Richtig, sorry auch von mir für die teilw. nicht durchgängig saubere Terminilogie!
Es muss explizit die "Freigabe VW 502.00 / 504.00" draufstehen, nur dann hat der Ölhersteller diese beim PKW-Hersteller auch wirklich erworben und erhalten und kann seinerseits damit werben.
Andere Formulierungen wie "gem. EU-Recht gleichwertig" oder "entspricht VW 502.00" etc. etc.
können bedeuten, dass dieses Öl die Kriterien von VW 502.00 / 504.00 erfüllte, wenn der Ölhersteller denn eine Freigabe von VW erwerben würde, was er aber vorgezogen hat nicht zu tun (weil teuer!!!), müssen aber nicht bedeuten, dass das tatsächlich der Fall ist.
Nur Insider wissen dann, ob man dennoch zugreifen kann oder lieber nicht.
Alle anderen können von VW via Kundenservice kostenlos eine Freigabeliste anfordern! Jedenfalls ging das damals noch, als ich das mal gemacht habe.
Letzte akt. Motorenöltests in der ams oder AutoZeitung (?) zeigen ja, dass da auch viele Baumarkt- und no-name-Öle aus dem Supermarkt etc. gut abgeschnitten haben, sei es mit expliziter Freigabe, sei es ohne oder sei es, ganz irre, mit expliziter Freigabe, die der Ölhersteller auf seinem Gebindeetikett aber so schwachsinnig verklausuliert erwähnt, dass jeder denken muss: Ah, ok, keine echte / wirkliche Freigabe von VW, lass ich besser mal lieber die Hände davon...😁
p.s.:
Etwas ganz anderes sind explizite Produktempfehlungen wie z.B. die folgende bei bekannten Markenherstellern:
Zitat:
LIQUI MOLY empfiehlt dieses Produkt zusätzlich für Fahrzeuge, für die
folgende Spezifikationen gefordert werden:
VW 505 01
Fiat 9.55535-S2 / 9.55535-H2 / 9.55535-M2
Dieser Empfehlung darf man in diesem Falle sorglos trauen, denn der Hintergrund ist recht banal:
Aufgrund der Umstellung der VW-Normen (Festintervall, LL2 auf nur noch weitestgehend abwärtskompatible LL3-Öle) hat auch LM seine Produktlinien umgestellt, wie viele andere Ölhersteller auch (VW bzw. der VW-Konzern hat nun mal einen sehr hohen Marktanteil, zumal in D, da macht das auch Sinn!).
Ergo hat man ausgelaufene VW-Freigaben (die bleiben nicht ewig gültig) nicht mehr kostenpflichtig erneuert, sondern auslaufen lassen.
Das LM Toptec 4100 hatte jahrelang explizit die Freigabe VW 505.01 (für meinen TDI PD ohne Longlife). Eine Verlängerung hat man seitens LM offenbar nicht mehr gekauft, insofern darf man sachlich auch nicht mehr damit werben, wohl aber damit, dass das Öl diese mal hatte und daher sorglos den Kriterien der VW 505.01 entspricht!
Ähnliche Themen
Hallo,Zitat:
Original geschrieben von Taubitz
..., in jedem Fall aber jährlich einen Ölwechsel machen, was beim up aber ja ohnehin der Fall ist (wenngleich wohl nicht von Anfang an so geplant, wie die damalige Diskussion um "up mit LL oder nicht" hier ja vermuten lässt. Die ersten ups hatten ja alle noch das QG1 im Serviceheft angekreuzt und auf dem Aufkleber):Zitat:
...
https://de.wikipedia.org/wiki/Motorenbenzin
klare Empfehlung das Fuchs! Über Fuchs in Mannheim bekommt man als Privatmann auch die Adresse von autorisierten Händlern (auch Internet).
@Taubitz ,in den aktuellen Technikkatalogen von VW ist beim UP! ab Modelljahr 2014 tatsächlich von einem LL-Service zu lesen, scheint ganz neu zu sein.
Grüße
@Erasmus:
Danke für den Hinweis auf´s LL!
Wie immer bei einem neuen Modell scheint auch hier sich abermals zu bestätigen, dass Abwarten lohnen kann! Nach 2 Jahren sind die wesentlichen Mängel bekannt und meist auch abgestellt und dann reift das Auto aus.
Fuchs: Wäre auch meine Empfehlung.
Wobei ich eine Abwägung zwischen Fuchs und LM letztlich am Datenblatt und den sonstigen Herstellerfreigaben (anderer Hersteller wie MB, BMW, Porsche etc.) festmachen würde, notfalls durch Vergleich in http://sas-origin.onstreammedia.com/.../index.html
vor allem aber durch Vergleich der Datenblätter.
Mit beiden Marken kann man aber in keinem Fall etwas falsch machen.
Fuchs ist der weltweit größte unabhängige (von up-stream-Mineralölförderern!) Schmiermittel- und Motorölhersteller, insofern ...
Auf Fuchs vertrauen auch sehr viele Flottenbetreiber.
Danke für die ganzen Infos (auch zum LL Service ab MJ2014), dann wird es wohl das Fuchs werden. Ich wollte bei meiner gestrigen Frage eigentlich die 4 Datenblätter der zur Debatte stehenden Öle hochladen, aber es ging immer nur ein pdf Dokument anzuhängen.
Richtig, geht nur immer eines.
Aber einfach mit dem/einem pdf-creator 4 pdfs zu 1 pdf zusammenfassen und gut...
Welches Öl ist eigentlich vom Werk aus in dem up drin? Habe mir mein Scheckheft sowie den Fahrzeugdatenträger mal angeschaut bin daraus aber nicht schlau geworden, was den nun für ein Öl im up ist.
Die Freigaben sind mir bekannt. Würde nur gern wissen welche Ölsorte im up Motor ist, ist das ehr ein "normales" 10W 40 Öl oder ein teureres Leichtlauf Öl ala 0W 30...?
Außerdem, welche Ölsorte (Viskosität) und Marke würdet ihr mir für einen möglichst niedrigen Kraftstoffverbrauch und minimalen Verschleiß, gerade im Winter auf auch mal kürzeren Strecken, empfehlen?
Danke im voraus.
Gute Frage! 😉
Einerseits wird das 502.00 billiger sein (und ist es für den Endkunden ja zumindest), aber bei den Mengen, die VW vom 504.00 einkauft und in die div. Neuwagen verfüllt, könnte man fast daran glauben, dass auch im up ein 504.00 verfüllt wird, obwohl er gar keine Longlife-"Technologie" hat.
Einfach, weil es für VW unterm Strich billiger kommt, als kleinere Mengen 502.00 vorhalten einkaufen zu müssen. Das ist aber, hin oder her, reine Vermutung, kurz: ICH weiß es auch nicht!
Ein weiterer Grund wäre, dass das 504.00 letztlich wohl bei weitem bessere Qualitäten hat als das 502.00 (die Norm ist ja nicht sehr anspruchsvoll, siehe mein Beitrag auf Seite 1 oben, das lubrizool-Diagramm und das pdf "ABC der Schmierung"😉.
Hätte ich einen up in meinem Besitz und würde ich den Ölwechsel selbst machen,
dann würde ich höchstwahrscheinlich jeweils im Frühjahr das durch viele Kraftstoffeinträge und sonstige Kondensate um seine Schmierwirkung verminderte Altöl ablassen (siehe S.37 des pdfs vorn: Motorenölverdünnung!) und neues 504.00 einfüllen, also das übliche und auch für den VW up freigegebene LL-Öl, aufgrund seiner ansonsten guten Eigenschaften (unter Berücksichtigung weiterer guter Herstellerfreigaben wie z.B. von MB das Öl im Internet oder örtlichen Teilehandel kaufen) und eben dennoch (Öl-untypisch aber up-typisch) jährlich wechseln.
Zitat:
Original geschrieben von ThinkBlueDriver
...
Außerdem, welche Ölsorte (Viskosität) und Marke würdet ihr mir für einen möglichst niedrigen Kraftstoffverbrauch und minimalen Verschleiß, gerade im Winter auf auch mal kürzeren Strecken, empfehlen?Danke im voraus.
Castrol EDGE Turbodiesel 0W-30
Selbst wenn es etwas teurer als andere Öle sein sollte, sparst du es über den Spritverbrauch wieder ein. Angenommener Minderverbrauch nur 0,1 L auf 100 km -> 15000/100 * 0,1 * 1,50 EUR = 22,5 EUR. Überzeugt?
Ich hab nichts bessers gefunden, was seinen Anforderungen entsprochern hätte.
"niedrigen Kraftstoffverbrauch, gerade im Winter" -> 0W30
"und minimalen Verschleiß" -> MB 229.51
Und von den Castrol Ölen hat das von mir genannte in der Praxis tatsächlich den geringesten Verbrauch zur Folge. Ich fahre im Jahr so um die 45.000-50.000 Km und habe schon einige Öle durchprobiert. Gibt es da noch ein besseres Öl, was beiden Anforderungen (niedriger Verbrauch und minimalen Verschleiß) gerecht wird? Das probiere ich dann gerne mal aus.
Ein 0W .. Öl wird im Winter weniger verbrauchen weil der Motor kalt ist.
Aber ... welche Öl Viskosität geht nun in der up! ?
502.00 oder 504.00 (jedoch nicht beim Erdgas up!), klar.
Zitat:
Original geschrieben von gasputin
Ein 0W .. Öl wird im Winter weniger verbrauchen weil der Motor kalt ist.Aber ... welche Öl Viskosität geht nun in der up! ?
502.00 oder 504.00 (jedoch nicht beim Erdgas up!), klar.
Beim Betrieb mit Erdgas o. Flüssiggas sollte man zusätzlich beachten: Generell gelten hier einmal die gleichen Anforderungen wie beim Benzinbetrieb. Nur dass hier die Punkte Temperaturstabilität, Verdampfungsverlust u. Sauberkeit noch wichtiger sind. Das Problem sind hier vor allem die Brennräume, Kolbenböden, Ein- u. Auslassventile u. auch der Ringbereich an den Kolben. Dass man hier kein einfaches Öl verwenden kann, wenn es nicht schon nach kurzer Zeit zu Problemen kommen soll, versteht sich von selbst.
Das Öl sollte möglichst wenig Ablagerungen u. auch Asche hinterlassen. Durch den Gasbetrieb kommt es zu noch höheren Verbrennungstemperaturen, wodurch das Öl an den Zylinderwänden noch stärker zum Verdampfen neigt. Und die Einlassventile können hier nicht vom Benzin (bzw. den darin enthaltenen Reinigungs-Additiven) abgewaschen werden.
Würde hier nichts anderes als ein wirklich hochwertiges Vollsynthetik-Öl verwenden, welches den Motor insges. sehr gut sauber hält. Öle mit einer 229.51 sind auch sehr gut für den Gasbetrieb geeignet.
Quelle der Beitrag von xedos9er:
http://www.motor-talk.de/.../...cng-betriebene-fahrzeuge-t1332518.htmlMir tun die Leute leid, die sich von ihren Werkstätten mit 10W40 Billigölen den Erdgasmotor abschmieren lassen. Wenn der Motor jenseits der 100.000 km dann Probleme macht, ist man schön angeschmiert oder kann ja vielleicht noch auf Kulanz hoffen.
Beim Motoröl für Erdgasmotoren ist billig NIE die günstigere Alternative.
Ähnlich das Statement von Castrol zum Thema CNG/LPG:
http://www.castrol.com/.../genericarticle.do?...