Ölverlust nach 1000 km...?

Audi A4

Hallo...

Kurze Frage...

Habe meinen A4 Avant 1.4 TFSI mit 150 PS...Automatik mit S tronic, heute genau einen Monat, hatte gestern die 1000 km durch, und heute in der Audiapp, einen Balken weniger in der Ölanzeige, sogar im Navi, wird etwas weniger angezeigt, muss ich mir da jetzt Gedanken machen, oder ist das Normal...das Auto ist Neu...

Gruß chilo2

49 Antworten

Ich habe bisher auch noch bei keinem meiner privaten Wagen die Ölkontrolllampe gesehen.
Und vorher ist/war es somit auch - für mich - nicht notwendig Öl nachzufüllen.

Bei meinen Dienstwagen (seit ein paar Jahren Golf als kleiner TDI 105/110 PS) dagegen, muss ich immer zwischendurch Öl nach füllen.

Ich bin der Meinung, dass es einfach damit etwas zu tun hat, dass die kleinen Maschinen eben sehr oft am Limit bewegt werden, und dadurch Öl verbrauchen.
Zumindest ist es bei mir so, da ich fast immer zz (ziemlich zügig) unterwegs bin. 😉
Bei meinen privaten Wagen mit größeren Motoren (mehr PS, höherer vmax) hatte ich auf jeden Fall nie "Ölnachfüllprobleme". 🙂

also so ein Blödsinn, ein Motor der kein öl verbraucht, da ist was nicht in Ordnung.

hast du schon mal was von Öl abstreifringen gehört?

ein Motor der Öl braucht hat schon einen gewissen kleinen Verschleiß, anfangs dauert es lange der ölverbrauchten mehr wie.

Ursachen sind oft lange Intervalle von Ölwechsel.
thermische Probleme oder AGR.

Sers zusammen, da es immer wieder auf MT ein Thema ist:

Um einen korrekten Ölstand zu bekommen, würde ich (nicht über die App gehen) stattdessen:

1. (Vor dem Kaltstart) Ölstand im MMI kontrollieren
2. Gut warmfahren (bei viel Kurzstrecke idealerweise mal 1h Autobahn)
3. Einen absolut ebenerdigen! Abstellplatz anfahren
4. Die Motorhaube/Entriegelung öffnen
5. Motor abstellen
6. Zündung ein (Motor NICHT starten)
7. Im MMI in die Ölstandsanzeige gehen, ggf. siehst du je nach Modelljahr dann schon den Text
8. Zwei Minuten abwarten
9. Danach sollte der korrekte Ölstand angezeigt werden
10. Motohaube vor Weiterfahrt wieder in Schloß fallen lassen

Anbei 3 Fotos zu Punkt 1 , 7 und 9 (40 TFSI, BJ 03/2019)

Um den Verbrauch zu ermitteln:
Dieses Procedere würde ich alle 1000km in Summe 3x wiederholen und den Ölstand dokumentieren. Danach den Verbrauch auf 10 TKM hochrechnen. Liegt er bei 0,1-1 Liter kann man das als üblich betrachten. Ein Liter auf 5 TKM ist schon nicht mehr so dolle, bei 1 Liter auf 1000km sind dann wohl die Spaltmasse/Kolben/Ölabstreifringe nicht mehr wirklich maßhaltig, sofern das Öl nicht sonstwo durch Undichtigkeiten flöten geht.

1Messergebnis bei minimal unebenem Boden
7Messung warm und ebenerdig gestartet
9Messergebnis warm ebenerdig nach 2 min.

Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken den Ölverbauch eher in Betriebsstunden anstatt in KM zu berechnen….Wenn ich 30 min im Schnitt mit 3000-4000 Umdrehung durch die Stadt fahre habe ich vll 10 km gefahren…wenn ich das mit der selben Drehzahl auf der Autobahn mache habe ich in der selben Zeit vll sogar schon knapp 100 km zurück gelegt….Deswegen sind km Angaben zum Ölverbauch obsolet….Den Motor jucken nur die Umdrehungen, nicht in welchen Gang er fährt und wie viel km er zurück legt…Ich hoffe meine Denkweise ist einigermaßen nachvollziehbar…

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Wie soll man das ausrechnen?
Ein gute Motor verbraucht ohnehin kein Öl oder sehr sehr wenig, bei neuen Motor eher nicht gut.

ich würde lieber, um auf Nummer sicher zu gehen zu einem Motorinstandsetzer gehen oder Werkstatt, die sich den Motor von ihnen mit einer Kamera anschauen.

Das schlimme am Ölverbrauch ist mit der Zeit das Ventile, Kolbenringe, partikelfilter Verdrecken.

Mit zusätzen kann man danach etwas dagegen wirken.

Ja kommt denke auch auf den Motor an..Der EA855 Evo im RS3 von mir hat schon 700 ml auf 6000km geschluckt. War aber eher die Regel, als die Ausnahme, wie auch viele andere Berichten…und trotzdem klasse Motor.

Der EA839 mit 3.0 L den ich im S5 hatte und der EA839 2.9 L den ich jetzt im RS5 habe verbrauchen faktisch kaum Öl…vll 200 ml auf 15000 km…Denke es hängt auch einfach vom Motorkonzept ab und vor allem von der Fahrweise…

Außerdem kann mir die Anzeige auch nur einen guten Ölstand vorgaukeln, weil ich einen hohen Spriteintrag habe, weil ich nur durch die Stadt gurke…und dann kommt das Erwachen, wenn der Ofen mal richtig getreten wird auf der AB…

Guter Thread, merci. Mein EA288evo zieht ca. 100 ml/1000 km.

Sind Schwachstellen bei dem Aggregat bekannt, warum er etwas Öl zieht…?

Zu meiner Frage von eben: da kam gerad der separate thread hoch.

Ggf. kann ein Moderator meinen Punkt verschieben?

Einen guten Anteil am Ölverbrauch eines Motors beeinflussen ja die Kolbenringe. Hier müssen die Hersteller immer einen Kompromiss finden. Dichtere Kolbenringe reduzieren Blow-by-Gase und Ölverluste in den Brennraum. Dafür steigen leider die Reibleistungsverluste und damit der Verbrauch an. Durch den hohen Druck, jegliches CO2-Einsparpotential zu heben, ist es also nicht verwunderlich, wenn Motoren mehr Öl verbrauchen.

Wenn ich noch an meinen A4 B7 1.6 Benzin zurück denke, der hat von Anfang an ÖL geschluckt. Anfangs hatte er 5W30(?), also Long Life. In einer freien Werkstatt wurde dann der Verbrauch reduziert und auf 10W40 gewechselt. Brachte aber auch nicht die Welt, jedoch besser als nichts. Ob Langstrecke oder Kurzstrecke machte kaum den Unterschied. Lediglich auf der Autobahn war der Verbrauch sehr gering.

Am Ende hat er 335.000 KM geschafft und rollt wahrscheinlich auch heute noch durch die Lande.

Wenn ich also die Erfahrung mit meinem alten heranzie, dann muss Ölverbrauch nicht generell schlecht sein. Auch der Ölwechsel wurde nicht verkürzt, nur so wie es der Wagen gemeldet hat. Verbraucht hat der Motor etwa 0,7 bis 1,0 Liter auf 1.000 bis 1.200 KM. Der Verbrauch war schwankend.

Bei meinem neuen wird das Thema ÖL eine wesentlich höhere Bedeutung haben. Weniger Kaltstarts und Ölwechsel nach 15.000 KM. Habe ca. 70% Langstrecke.

Benziner ist nicht ganz so schlimm, aber kat, neuen haben auch schon Partikelfilter, Einspritzdüsen, Ventile , die ansaugung, verdreckt alles.
1,6er Sauger oder ein Turbo, ist schon was anderes.

1.6 Turbo hat Audi ja nicht. Habe nun 2.0 Turbo. Hätte allerdings lieber einen 2.0 genommen, auch wenn es ~ 50 PS weniger wären. Dafür weniger empfindlich und kein Turbolader der kaputt gehen kann.

klar, 1,6er b7 war andere zeit

Turbos halten ein leben lang, sind keine Verschleiß teile.

Wenn diese kaputt gehen, hat es meist eine andere Ursache.

Öl wechsel Intervalle zu spät, darum 30ts km Öl wechsel ist sowieso nicht gut, höchstens 15ts wenn überhaupt, besser 10ts km neues öl, es gibt nichts besseres wie häufig Öl wechseln.
Agr kann Schuld sein.

Meist verkokte Leitungen, mangel schmierung, kommt eben vom alten Öl, nicht kalt fahren usw

Wenn man nur den Turbo tauscht, wird er nach einigen 1000km wieder hin werden, darum immer leitung mit tauschen.

Nur so mal.

Mein b6 Quattro, Winzerauto hat 390ts oben, erster turbo, kopfdichtung erste, weil jedes jahr neue Kühlflüssigkeit rein kommt, neues öl alle 4000km mehr fahr ich nicht.
Öl verbraucht er nichts.
Wenn man das macht, laufen die auch ewig

Hallo,

habe seit 14 Tagen einen A4 2.0 TDI.
Km Stand knapp 18.000km und bin seitdem 900 km gefahren.
Als ich den Wagen abgeholt habe, stand der Ölstand im MMI auf genau in der Mitte des Balkens.
Da ich den Wagen (neu) habe, habe ich öfter den Ölstand im MMI kontrolliert
.
Bis vor einer Woche hat sich am Stand nichts geändert. Letzte Woche war der Stand denn etwas unter der Mitte.
Anfang der Woche denn noch ein Stück tiefer.
Bisher stand immer „Optimal“ daneben.
Heute morgen war der Ölstand noch ein Stück niedriger und es stand „niedrig“ daneben.
Ich habe immer nach ca 30km fahrt und 5 min nach abstellen des Motors nachgeschaut.
Kann es evtl. sein, dass der Vorbesitzer den Motor nie so richtig warmgefahren hat und sich Wasser im Öl angesammelt hat?
Und da ich den Motor jeden Tag 2 mal über 30 Km fahre, dass Wasser verdampft ist?

Ich war vorhin beim freundlichen, die haben mit einem Peilstab gemessen und aufgefüllt bis ein klein wenig unter Max.

Hatte vorher auch einen 2.0 TDI, mit ihm bin ich knapp 100.000 km gefahren und habe nie einen Tropfen Öl auffüllen müssen.

Der letzte Ölservice war im August bei km Stand 9800km.

Was hier seit Anfang des Threats versucht wird nachzuvollziehen, sind Messtoleranzen.

Mein Prof sagte immer, wer viel misst, misst Mist.

Also Auto fahren und gut ist. Wenn er Öl braucht meldet er sich. Wenn dass dann nicht zur Laufleistung passt, kann man sich das anschauen.

Alles andere macht einen nur verrückt.

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