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Ökologisch Beschleunigen mit Tempomat (DSG)

VW Polo 5 (6R / 6C)
Themenstarteram 14. November 2010 um 15:28

Hallo Ihr lieben,

ich fahre zwar einen TDI DSG aber es dürfte alle Polo´s mit Tempomat betreffen.

Was ist Ökligischer / weniger Sprit intensiv. Wenn ich mit dem Gaspedal behutsam beschleunige oder mit dem Tempomat auf meine Wunschgeschwindigkeit beschleunige. Bei Saugbenzinern ist es meiner Meinung klar, langsames Beschleunigen und früh hochschalten. Wie verhält sich dies bei TDI Motoren und speziel bei DSG Getrieben. Wenn ich bei 50Km/H mit Tempomat beschleunige schaltet er ja auch während des Beschleunigen auf die 6, und 7 hoch.

Das beschleunigen mit dem Tempomat ist recht flott aber kein Vollgas, ist dies von VW so eingestellt das es am "besten/ökologischsten" ist?

Danke und Gruß

Beste Antwort im Thema

Hallo,

generell gilt, dass ein Benzin- oder Dieselmotor einen besseren Wirkungsgrad bei höherer Last besitzt. Das bedeutet, dass beim Beschleunigen relativ viel Gaspedalstellung ökologischer ist. Allerdings darf mit der Pedalstellung nicht übertrieben werden, sonst kann es passieren, dass man in die Anfettung kommt.

Wie nun der Tempomat bei VW abgestimmt ist, weiß ich nicht. Allerdings kommt es mir so vor, als ob der Tempomat relativ zugüg beschleunigt. Also im besseren Wirkungsgradbereich des Motors...

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Hallo,

generell gilt, dass ein Benzin- oder Dieselmotor einen besseren Wirkungsgrad bei höherer Last besitzt. Das bedeutet, dass beim Beschleunigen relativ viel Gaspedalstellung ökologischer ist. Allerdings darf mit der Pedalstellung nicht übertrieben werden, sonst kann es passieren, dass man in die Anfettung kommt.

Wie nun der Tempomat bei VW abgestimmt ist, weiß ich nicht. Allerdings kommt es mir so vor, als ob der Tempomat relativ zugüg beschleunigt. Also im besseren Wirkungsgradbereich des Motors...

deine mitmenschen werden es dir danken, wenn du zügig mit dem gaspedal beschleunigst ;)

auf langen strecken dann tempomat reinhauen ist ja völlig zu vertreten, aber sprit sparen ist heute echt schon so ein hobby von einigen geworden, was in meinen augen keinen spaß machen kann.

du hast ja schon einen diesel. und der verbraucht unter 5l bei normaler fahrt. da werden dann die 0,1 l weniger (wenn überhaupt) auch nicht mehr so ins gewicht fallen... obwohl ich mir nichtmal sicher wäre, dass er dann auch wirklich weniger verbraucht.

wenn man auf langstrecken wirklich sparen will (egal ob diesel oder benzin), dann sollte man sich auf der rechten spur hinter den lkw´s einreihen und den tempomat reinhauen. entspannter und sparsamer kann man nicht fahren.

mache ich auch ab und zu und behindere weder die schnelleren noch sonst wen. und ich denke, dass da dann evtl. sogar ein verbrauch von unter 4l möglich ist.

da bauchst du dann auch wirklich nicht mit dem tempomat beschleunigen^^

Hast du die MFA in deinem KFZ?

Da gibts ne Einstellung die sich "Momentanverbrauch" nennt.

Es soll Experten geben die damit rausfinden ob ihr Auto mehr oder weniger verbraucht und vergleichen beide Ergebnisse.

Einmal mit Tempomat von Geschwindigkeit X auf Y beschleunigen, und einmal mit Fuss.

Zitat:

Original geschrieben von SWISSGIN_HH

deine mitmenschen werden es dir danken, wenn du zügig mit dem gaspedal beschleunigst ;)

wobei die effizienteste Art ja wohl glücklicherweise "zügiges Beschleunigen" lautet :p

Zitat:

Original geschrieben von SWISSGIN_HH

auf langen strecken dann tempomat reinhauen ist ja völlig zu vertreten, aber sprit sparen ist heute echt schon so ein hobby von einigen geworden, was in meinen augen keinen spaß machen kann

ich glaub aber, daß sich manche Gewohnheiten schon unterm Strich zu merklichen Verbrauchsunterschieden summieren.

 

Wer einen Tempomat in verbindung mit dem DSG (oder Automatik-) Getriebe hat und einen sehr modernen Motor besitzt wird feststellen, das wenn man den Tempomat länger als 2 Sekunden auf beschleunigen stellt die Drezahl meist erhöht wird weil das Getriebe herunter schaltet.

Das liegt daran, wie bereits einer meiner Vorredner beschrieben hat, das die Motorelektronik stets bestrebt ist das der Motor mit dem höchstem Wirkungsgrad läuft.

Wir wissen auch, dass das Beschleunigen mit dem bestmöglichen Wirkungsgrad am ökonomischsten ist, von daher ist das Beschleunigen per Tempomat im optimalen Drezahlbereich mit optimaler Benzinzufuhr.

Schönen Sonntag noch =)

Das Beschleunigen mit dem Tempomat habe ich mir auch schon angewöhnt, einzige Ausnahme ist, wenn ich auf die Autobahn auffahre, da kann sich  der " alte Mann" nicht auf 3 Dinge gleichzeitig konzentrieren. :cool:  :D

MfG aus Bremen 

Zitat:

Original geschrieben von Brunolp12

Zitat:

Original geschrieben von SWISSGIN_HH

auf langen strecken dann tempomat reinhauen ist ja völlig zu vertreten, aber sprit sparen ist heute echt schon so ein hobby von einigen geworden, was in meinen augen keinen spaß machen kann

ich glaub aber, daß sich manche Gewohnheiten schon unterm Strich zu merklichen Verbrauchsunterschieden summieren.

ja da hast du auf jeden fall recht!!! z.b kenne ich viele, die in der stadt it dem vierten oder sogar dritten gang fahren. ich hab da immer den fünften drin.

aber extrem langsames beschleunigen sollte auf keinen fall zur gewohnheit werden um sprit zu sparen.

zügiges anfahren und dann konstand eine gschwindigkeit halten ist imo am effektivsten

Zitat:

Original geschrieben von SWISSGIN_HH

(...)

ja da hast du auf jeden fall recht!!! z.b kenne ich viele, die in der stadt it dem vierten oder sogar dritten gang fahren. ich hab da immer den fünften drin.

aber extrem langsames beschleunigen sollte auf keinen fall zur gewohnheit werden um sprit zu sparen.

zügiges anfahren und dann konstand eine gschwindigkeit halten ist imo am effektivsten

das mit dem fünften in der Stadt musst Du beim Bluemotion mal probieren, da springt Dir aber die Gangempfehlung an den Hals :D

(okok, das Getriebe beim BM ist auch extremst lang übersetzt :rolleyes: )

ansonsten kann ich da meinen Vorschreibern nur zustimmen: zügig beschleunigen und dabei beherzt auf Pedal treten (bei unserem trete ich es knapp bis zur Hälfte durch) damit die Gänge beim Beschleunigen rasch durchgeschaltet werden, dürfte auch mit Diesel und DSG am ökologischsten sein ;)

Vollgas würde ich beim Beschleunigen ebenfalls vermeiden, allein schon wegen der Rußwolke :)

Mein Tipp:

Beschleunige zügig, Konstantfahrten mit Tempomat (geht auch in der Stadt) und bremse wenig (vorausschauend fahren!)

Bzgl. Verbrauch sitzt übrigends das böse Pedal ist in der Mitte (bzw. beim DSG links)! => Wenn du bremst, verpufft die aufgebrachte Energie in Wärme!

@nachtexpress81:

"Hast du die MFA in deinem KFZ?

Da gibts ne Einstellung die sich "Momentanverbrauch" nennt.

Es soll Experten geben die damit rausfinden ob ihr Auto mehr oder weniger verbraucht und vergleichen beide Ergebnisse.

Einmal mit Tempomat von Geschwindigkeit X auf Y beschleunigen, und einmal mit Fuss."

Die "Experten" würde ich gern mal sehen!

Der Momentanverbrauch zeigt dir während der Beschleunigung von X auf Y dauernd sich ändernde Zahlenwerte an.

Wie willst du da, also mit dem Momentanverbrauch, feststellen, ob die Tempomat-Beschleunigung von X auf Y mehr Kraftstoff gebraucht hat, als bei einer anderen Art zu beschleunigen?

Die einzige theoretische Möglichkeit wäre die Funktion "Durchschnittsverbrauch", wenn du den, genau zu Beginn der Beschleunigung, nullen würdest und genau nach Erreichen der Geschwindigkeit Y ablesen würdest.

Die Beschleunigungs-Zeit ist aber meistens zu kurz um aussagekräftige Werte zu erhalten.

Außerdem wäre so eine Messung noch komplexer, da wir ja eigentlich ausschließlich von einem Verbrauch pro Strecke reden (L/100km).

Da eine langsame Beschleunigung von X auf Y immer eine längere gefahrene Strecke zur Folge hat, als eine schnellere Beschleunigung von X auf Y wird es mit der Bestimmung, ob die eine oder die andere Methode einen Strecken-Verbrauchsvorteil bietet, immer schwierig.

Nur mit "Hausmitteln" (MFA usw.) wird man dazu jedenfalls niemals eine vernünftige Aussage treffen können.

 

Ich verstehe die Frage nicht: die ökologischste Beschleunigung ist, gar nicht schneller zu werden.

Die Sache ist simpel: je stärker du beschleunigst, desto mehr Sprit brauchst du. Das DSG wird so schalten, dass der Motor mit dem besten Wirkungsgrad arbeitet. Solltest du also scharf beschleunigen, wird es runterschalten, um nicht in die Übersättigung zu kommen. Ansonsten immer die möglichst langen Gänge nehmen, um die Last zu erhöhen.

Der Tempomat wird wahrscheinlich auf einen mittelweg eingestellt sein. Sprich zügig, aber so, dass das DSG nicht runterschalten braucht.

Was lernen wir daraus: wenn du nicht über das schalten nachdenken willst, dann lass das DSG auf jeden Fall die Arbeit machen. Dann wirst du bei jeder Beschleunigung am nächsten am Bestpunkt sein. Wenn dir der Tempomat zu stark beschleunigt, mache es mit dem Fuss sanfter (und du brauchst weniger), wenn es zu langsam geht, mach es schneller - dann brauchst du eben auch mehr.

am 15. November 2010 um 7:40

Zitat:

Original geschrieben von SWISSGIN_HH

wenn man auf langstrecken wirklich sparen will (egal ob diesel oder benzin), dann sollte man sich auf der rechten spur hinter den lkw´s einreihen und den tempomat reinhauen. entspannter und sparsamer kann man nicht fahren.

mache ich auch ab und zu und behindere weder die schnelleren noch sonst wen. und ich denke, dass da dann evtl. sogar ein verbrauch von unter 4l möglich ist.

Ich sehe du bist noch nicht so häufig hinterm LKW gefahren ;). Beim 1.6TDI kommt dabei ein Verbrauch von etwas unter 3l/100km heraus (Geschwindigkeit, Tacho: etwa 90km/h). Nur mal so nebenbei ;)

Aer du hast natürlich Recht. Auf der Autobahn entscheidet hauptsächlich die gewählte Geschwindigkeit über den Durchschnittsverbrauch. Man kann auch so vorausschauend 160km/h fahren, den Verbrauch von 120km/h wird man damit nicht erreichen.

 

Das ist ja das blöde, idealerweise ist ja das sparsamte Beschleunigen, mit Vollgas durchdrücken, aber früh hochschalten, das geht mit einem DSG nicht, weil es ja je später hochschaltet, je mehr man Gas gibt.

Also beim DSG Vollgas und sofort wieder runter vom Gas um das schalten zu provozieren, dann gleich wieder soweit durchdrücken, dass er aber nicht wieder runterschaltet. Da es beim Diesel keine Anfettung in dem Sinne wie bei nem Benziner gibt, darf man hier das Gaspedal voll durchdrücken.

Aber ich würde auch sagen, bei der Wahl der höchsten Geschwindigkeit, vorausschauendem fahren lässt sich mehr sparen als bei der Beschleunigung rumzumachen.

@mungojerrie:

"Der Tempomat wird wahrscheinlich auf einen mittelweg eingestellt sein. Sprich zügig, aber so, dass das DSG nicht runterschalten braucht."

mein DSG schaltet herunter:

Wenn vorher im Tempomaten 100km/h gespeichert waren und ich am Ortsende bei rund 50km/h (da hat das DSG den 6. Gang drin) die Tempomat-taste drücke, schaltet das DSG definitiv herunter.

Trotzdem würde ich dir zustimmen, dass der Tempomat nur eine mittlere Beschleunigung fährt (vor Erreichen der Zielgeschwindigkeit wird die Beschleunigung noch mal deutlich heruntergefahren)

 

@mungojerrie:

"Was lernen wir daraus: wenn du nicht über das schalten nachdenken willst, dann lass das DSG auf jeden Fall die Arbeit machen. Dann wirst du bei jeder Beschleunigung am nächsten am Bestpunkt sein. Wenn dir der Tempomat zu stark beschleunigt, mache es mit dem Fuss sanfter (und du brauchst weniger), wenn es zu langsam geht, mach es schneller - dann brauchst du eben auch mehr"

volle Zustimmung!

Diese Geschichte, dass voll Beschleunigen Sprit spart, halte ich für nicht richtig.

(der ursprüngliche Ansatz für diese Sache war, dass man bei älteren Benzinern (also mit d i r e k t betätigter Dosselklappe), beim Beschleunigen mit fast voll geöffneter Drosselklappe (Vollgas) einen günstigeren Verbrauch durch weniger Drosselverluste und günstigeren Lastbereich (laut Muscheldiagramm) erreichen konnte.

Bei heutigen Motoren, wo grundsätzlich das Steuergerät bestimmt, wie weit die Drosselklappe geöffnet wird (der Fahrer zeigt dem Steuergerät durch das Gasgeben lediglich an, ob er schneller fahren möchte oder nicht), die eventuell noch einen Turbo-Motor haben, der gerade beim Beschleunigen (= schnelle Drehzahlerhöhung) keine optimalen Verbrennungsbedingungen hat (Muscheldiagramm ist dann nicht ohne weiteres anwendbar), kann man diese Taktik m.E. komplett vergessen.

Außerdem sollte man mit dieser alten Geschichte ja das Auto nicht schneller beschleunigen, sondern lediglich dafür sorgen, dass es bei vergleichbarer Beschleunigung effektiver läuft.

Wenn jetzt daraus (wie auch immer diese Auffassung zustande gekommen sein mag) geschlossen wird, dass man mit einer schnelleren B e s c h l e u n i g u n g Sprit spart, halte ich das für zu weit hergeholt.

Überprüfen kann man es mit "Hausmitteln" sowieso nicht und Tests, die sich eingehend (und das geht nur auf dem Motor- oder Rollenprüftstand) damit beschäftigen, kenne ich jedenfalls nicht.

Physikalisch (rein vom Energieaufwand her gesehen) ist die Sache eindeutig:

Wenn jemand von A nach B kommen will (Beispiel Streckenlänge 2km), dabei z.B. maximal 100km/h fahren will, braucht er mit stärkerer Beschleunigung auf 100km/h etwas m e h r Energie, als mit langsamer Beschleunigung weil seine Durchschnittsgeschwindigkeit (und damit der durchschnittliche Windwiderstand) über die gesamte Strecke gesehen höher ist.

Diese Tatsache steht der Vermutung gegenüber, dass moderne direkteinspritzende Turbo-Motoren auch bei Drehzahländerung und mehr Last in der Summe weniger Sprit brauchen, als bei (etwas) weniger Last und etwas höherem Drehzahlniveau.

Gerade beim TSI kann man aber sehen, dass jeder deutliche Druck aufs Gaspedal verbrauchsmäßig besonders bestraft wird.

mein Fazit:

Ich lass mein DSG einfach Schalten, wie es will, denn ob der höhere physikalisch notwendige Mehrverbrauch mit der Methode des schnelleren Beschleunigens kompensiert wird, weiß niemand, mangels ernsthafter Tests, wirklich und ich selbst glaube das nicht.

Das sind alles nur Vermutungen und für Vermutungen, die, selbst wenn etwas Wahres dran sein sollte, nur homöpathische Verbesserungen bringen können, werde ich mir keine besondere Fahrweise angewöhnen.

ich bin mir ziemlich sicher, dass das ökologische Beschleunigen vom DSG mit Tempomat ganz gut beherrscht wird.

Merklich Sprit sparen, kann man aber ganz einfach, in dem man langsamer fährt.

Das ist keine Vermutung, sondern Tatsache und bringt wirklich was.

 

 

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