Nur Ärger mit neuen Golf

VW Golf 6 (1KA/B/C)

Hallo zusammen,

Habe mir letztes Jahr ( 07/2009 ) einen neuen Golf gekauft 1,4 TSI 160 PS. Das war mein erster Neuwagen und ich dachte jetzt hast du erst mal paar Jahre Ruhe und keine Reparaturen. Nach 2300 km kam bei mir das Kompressor-Quietschen. Voll nervig. Bin dann zum Freundlichen der hat natürlich noch nie was davon gehört.... Das ganze Internet ist voll davon, jeder mit diesem Motor kennt das Problem. Weiß nicht warum die sich immer so blöd anstellen und so tun als ob sie es nicht kennen. Also bin ich zum nächsten "freundlichen" der spielte mir eine MP3 Datei vor mit dem quietschen und fragte ob es das ist. Er hat den Fehler aufgenommen und ich sollte warten bis VW eine Lösung hat!!! Ab ca. 6000km ging dann plötzlich die Kupplung schwer. Wieder zum freundlichen der sagte wäre normal. Als ich ihn darauf hinwies das jeder Golf 6 im Autohaus vor Ort eine leichtgängige Kupplung hat und er es dann selber probierte glaubte er mir endlich. Anfrage bei VW ergab das es im ermessen des Meisters liegt was er unternimmt, weil man an der Kupplung nichts nachstellen kann. Kupplung und Ausrücklager wurden komplett auf Garantie getauscht. Ergebnis: 2 Wochen leichtgängiger dann wieder genauso schwer... toll
Anfang 2010 wurde dann die Pumpe getauscht wegen dem Quietschen aber nur, weil ich jede Woche angerufen habe ob es was neues gibt seitens VW. Nach dem Wechsel der Pumpe war das Quietschen weg und der Wagen fuhr spritziger war echt überrascht wie gut der ging.Nach 3000 km kam dann aber das Quietschen wieder und sogar lauter wie bei der ersten Pumpe, plus Leistungsverlust er beschleunigte nicht mehr so richtig. Ich bin dann wieder zum freundlichen, soviel war ich noch nie im Autohaus wie mit diesen Fahrzeug. Werkstattmeister meinte ich hätte die neueste Pumpe ( J ) und er darf nix machen,da VW weiterhin an einer Lösung sucht die das Problem endgültig behebt. Wie lange das dauert weiß keiner ...

Das alles war mir dann doch langsam zu blöd, hab mir ein Angebot machen lassen für einen GTI. Richtiger Motor 2.0l Hubraum und nicht so ein Quatsch mit Turbo und Kompressor. Das ich finanziell Verlust mache bei der Sache war mir klar, aber so konnte es nicht weiter gehen. Mitte Sommer 2010 konnte ich dann meinen GTI abholen. Schönes Auto keine Frage nur merkte ich schon bei der Heimfahrt das er immer leicht nach links zieht...
Räder gewechselt nun zieht er nach rechts...
Aussage vom freundlichen "bei großen Reifen wäre das so" hatte die gleichen beim 1,4 TSI da war nix!!! Hab dann auch keine Lust mehr zum Diskutieren bringt nix die wollen einen nicht helfen! Nachdem der GTI eingefahren war ca 2000 km konnte ich nun etwas schneller fahren auf der Autobahn. Ab ca 140km/h Windgeräusche an der Fahrertür, hatte ja den vergleich zum 1,4 TSI und da war nichts mit störenden Windgeräuschen bis 200km/h.
Als dann noch Wasser zur Fahrertür rein tropfte war ich echt bedient...
Also WIEDER zum freundlichen der bemerkte das die Türen (3 türer ) locker sind, man kann sie im geschlossenen Zustand hin und her bewegen das sei nicht normal!!!
Hab nächste Woche Termin in der Werkstatt. Keine Ahnung was die machen können (wollen), er musste auch erst bei VW anfragen ( TPI ) da er so was nocht nicht hatte.

Danke VW

Kennt ihr auch so Fälle?

Beste Antwort im Thema

Hallo

da meine Frau und ich 2 Golf 6 unser eigen nennen, würde eine Wandlung aufgrund der km Leistung (1x 25000km 1x 20000km) richtig Geld kosten.

Ich habe vor meiner Umschulung (wegen 3 Bandscheibenoperationen) 12 Jahre als KFZ Mechaniker bei Alpina/BMW gearbeitet, die Spaltmaße und Einstellinfos stehen in der Rep.Anleitung Etzold
ISBN 978-3-7688-2652-5 ab Seite 269

Nachdem VW sich 3 mal erfolglos daran versucht hatte, habe ich die Sache selbst in die Hand genommen.

Dauer 1 ganzen Sonntag von 10-17 Uhr inkl. mehrerer Probefahrten.

Wenn mann mal die Türen nachmisst, stellt man fest, das diese teilweise unterschiedliche Maße haben. (ja ja, die guten alten Erfurt Presswerkzeuge sind halt immer noch im Einsatz, habs selbst gesehen, bei einer Besichtigung.)

Daher sind diese sehr aufwendig einzustellen, aber es geht.

Ansonsten wird nichts gewandelt, sondern solange nachgebessert, bis alles funktioniert.

Schaut mal bei anderen Herstellern in die Foren, da sieht es doch nicht besser aus, allen voran BMW, bei den 4 Zyl. reißen reihenweise die Steuerketten, Injektor Probleme zuhauf etc, etc.

Mein bester Kumpel arbeitet immer noch bei BMW in Essen, gegen das was da abgeht, ist es hier im Golf Forum noch sehr enspannt.

Das was wir hier gerade erleben, enspricht dem neuen Zeitgeist, VW und andere Hersteller wollen doch gar nicht , dass die Autos 15 o. 20 Jahre halten.

Die Zeiten, wo Papi sich mühsam seinen 124er Benz zusammengespart hat und der dann noch an die Enkel weitervererbt wurde sind definitiv vorbei.

Also Kopf hoch, Zähne zusammen und auf nach VW, immer und immer wieder, bis die es lernen. Nur zusammmen sind wir stark.

CKONE006

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Zitat:

Original geschrieben von CKONE006


selber mittels Rep. Anleitung eingestellt, danach keine Windgeräusche mehr am 3 Türer (bis Tacho 190)

Spaltmaße selbst eingestellt, keine Windgeräusche mehr beim 3 Türer bis Tacho 220

Welche Anleitung meinst du denn? Wo befindet sich diese?

Zitat:

Original geschrieben von CKONE006


Hallo
zusammen,

solche Sorgen hätte ich auch gerne

Gute Fahrt weiterhin

CKONE006

Das ist krass. Mich erstaunt, dass Du nach dieser Ansammlung von Elend tatsächlich noch Golf-Fahrer bist... ich hätte wahrscheinlich die Beine in die Hand genommen und hätte mir nach Wandlung ein anderes Auto gekauft.

Mein GTI ist noch nicht einmal 2 Monate alt und macht nur Probleme!

1. Getriebe defekt (wurde getauscht)
2. Lackeinschluss C-Säule
3. Klappergeräusch Scheinwerfer vorne rechts
4. Defekter Winterreifen geliefert
5. Geräusch Lenkgetriebe (wurde getauscht)

VW hat meiner Meinung in puncto Qualität ziemlich nachgelassen!!
Hab total den Hals!

Jetzt fängt mein Kupplungspedal an mucken zu machen. :-(

Zitat:

Original geschrieben von tom29061981


Hallo zusammen,

Habe mir letztes Jahr ( 07/2009 ) einen neuen Golf gekauft 1,4 TSI 160 PS. Das war mein erster Neuwagen und ich dachte jetzt hast du erst mal paar Jahre Ruhe und keine Reparaturen. Nach 2300 km kam bei mir das Kompressor-Quietschen. Voll nervig. Bin dann zum Freundlichen der hat natürlich noch nie was davon gehört.... Das ganze Internet ist voll davon, jeder mit diesem Motor kennt das Problem. Weiß nicht warum die sich immer so blöd anstellen und so tun als ob sie es nicht kennen. Also bin ich zum nächsten "freundlichen" der spielte mir eine MP3 Datei vor mit dem quietschen und fragte ob es das ist. Er hat den Fehler aufgenommen und ich sollte warten bis VW eine Lösung hat!!! Ab ca. 6000km ging dann plötzlich die Kupplung schwer. Wieder zum freundlichen der sagte wäre normal. Als ich ihn darauf hinwies das jeder Golf 6 im Autohaus vor Ort eine leichtgängige Kupplung hat und er es dann selber probierte glaubte er mir endlich. Anfrage bei VW ergab das es im ermessen des Meisters liegt was er unternimmt, weil man an der Kupplung nichts nachstellen kann. Kupplung und Ausrücklager wurden komplett auf Garantie getauscht. Ergebnis: 2 Wochen leichtgängiger dann wieder genauso schwer... toll
Anfang 2010 wurde dann die Pumpe getauscht wegen dem Quietschen aber nur, weil ich jede Woche angerufen habe ob es was neues gibt seitens VW. Nach dem Wechsel der Pumpe war das Quietschen weg und der Wagen fuhr spritziger war echt überrascht wie gut der ging.Nach 3000 km kam dann aber das Quietschen wieder und sogar lauter wie bei der ersten Pumpe, plus Leistungsverlust er beschleunigte nicht mehr so richtig. Ich bin dann wieder zum freundlichen, soviel war ich noch nie im Autohaus wie mit diesen Fahrzeug. Werkstattmeister meinte ich hätte die neueste Pumpe ( J ) und er darf nix machen,da VW weiterhin an einer Lösung sucht die das Problem endgültig behebt. Wie lange das dauert weiß keiner ...

Das alles war mir dann doch langsam zu blöd, hab mir ein Angebot machen lassen für einen GTI. Richtiger Motor 2.0l Hubraum und nicht so ein Quatsch mit Turbo und Kompressor. Das ich finanziell Verlust mache bei der Sache war mir klar, aber so konnte es nicht weiter gehen. Mitte Sommer 2010 konnte ich dann meinen GTI abholen. Schönes Auto keine Frage nur merkte ich schon bei der Heimfahrt das er immer leicht nach links zieht...
Räder gewechselt nun zieht er nach rechts...
Aussage vom freundlichen "bei großen Reifen wäre das so" hatte die gleichen beim 1,4 TSI da war nix!!! Hab dann auch keine Lust mehr zum Diskutieren bringt nix die wollen einen nicht helfen! Nachdem der GTI eingefahren war ca 2000 km konnte ich nun etwas schneller fahren auf der Autobahn. Ab ca 140km/h Windgeräusche an der Fahrertür, hatte ja den vergleich zum 1,4 TSI und da war nichts mit störenden Windgeräuschen bis 200km/h.
Als dann noch Wasser zur Fahrertür rein tropfte war ich echt bedient...
Also WIEDER zum freundlichen der bemerkte das die Türen (3 türer ) locker sind, man kann sie im geschlossenen Zustand hin und her bewegen das sei nicht normal!!!
Hab nächste Woche Termin in der Werkstatt. Keine Ahnung was die machen können (wollen), er musste auch erst bei VW anfragen ( TPI ) da er so was nocht nicht hatte.

Danke VW

Kennt ihr auch so Fälle?

Hallo

da meine Frau und ich 2 Golf 6 unser eigen nennen, würde eine Wandlung aufgrund der km Leistung (1x 25000km 1x 20000km) richtig Geld kosten.

Ich habe vor meiner Umschulung (wegen 3 Bandscheibenoperationen) 12 Jahre als KFZ Mechaniker bei Alpina/BMW gearbeitet, die Spaltmaße und Einstellinfos stehen in der Rep.Anleitung Etzold
ISBN 978-3-7688-2652-5 ab Seite 269

Nachdem VW sich 3 mal erfolglos daran versucht hatte, habe ich die Sache selbst in die Hand genommen.

Dauer 1 ganzen Sonntag von 10-17 Uhr inkl. mehrerer Probefahrten.

Wenn mann mal die Türen nachmisst, stellt man fest, das diese teilweise unterschiedliche Maße haben. (ja ja, die guten alten Erfurt Presswerkzeuge sind halt immer noch im Einsatz, habs selbst gesehen, bei einer Besichtigung.)

Daher sind diese sehr aufwendig einzustellen, aber es geht.

Ansonsten wird nichts gewandelt, sondern solange nachgebessert, bis alles funktioniert.

Schaut mal bei anderen Herstellern in die Foren, da sieht es doch nicht besser aus, allen voran BMW, bei den 4 Zyl. reißen reihenweise die Steuerketten, Injektor Probleme zuhauf etc, etc.

Mein bester Kumpel arbeitet immer noch bei BMW in Essen, gegen das was da abgeht, ist es hier im Golf Forum noch sehr enspannt.

Das was wir hier gerade erleben, enspricht dem neuen Zeitgeist, VW und andere Hersteller wollen doch gar nicht , dass die Autos 15 o. 20 Jahre halten.

Die Zeiten, wo Papi sich mühsam seinen 124er Benz zusammengespart hat und der dann noch an die Enkel weitervererbt wurde sind definitiv vorbei.

Also Kopf hoch, Zähne zusammen und auf nach VW, immer und immer wieder, bis die es lernen. Nur zusammmen sind wir stark.

CKONE006

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Zitat:

Original geschrieben von CKONE006


Ich weiss, jeder möchte seinen Mangel behoben haben, aber wer keine anderen Sorgen hat außer Windgeräusche ab 230 km/H der kann gerne mit mir tauschen.

Grundsätzlich hast du natürlich recht. Wahrscheinlich würde hier so gut wie niemand mit deinem Golf tauschen wollen, deine Pannenserie ist ja wirklich unfassbar.

Trotzdem finde ich auch kleine Mängel am Fahrzeug an sich nicht akzeptabel. Ich kaufe ja auch keinen beschädigten DVD-Player, keine beschädigte Mikrowelle und keinen defekten Wasserkocher. Warum soll ich also bei einem Auto, dass ich nicht mal "eben so" kaufe, sondern für das ich 30000 Euro auf den Tisch gelegt habe, Fehler akzeptieren? Dass der Wagen bei Auslieferung Mängel hat, ist nicht gerade schön, aber so etwas kann ja mal passieren. Wie z.B. meine Windgeräusche (lautes Pfeifen) bei schneller Fahrt. Aber wenn VW es mit mehreren Reparaturversuchen nicht schafft, das Windgeräuschniveau auf den Stand eines richtig gedämmten Golf 6 zu bringen, finde ich das schon sehr traurig und es zeugt nicht unbedingt von Kompetenz. Ich darf dann mit lauteren Windgeräuschen leben als jemand anderes, der das gleiche für seinen Golf bezahlt hat. Es ist natürlich ein Problem, mit dem ich leben kann, wenn sich niemand mehr in der Lage sieht, etwas zu verbessern. Trotzdem ist es ein bisschen ärgerlich. Und wie gesagt, dass es dich noch übler erwischt hat, stelle ich nicht in Frage. Aber eigentlich sollte es so sein, dass jeder für sein Geld einen fehlerfreien Gegenwert erwarten darf.

Gruß, B-1984

Zitat:

Original geschrieben von CKONE006


.....und auf nach VW, immer und immer wieder, bis die es lernen. Nur zusammmen sind wir stark.

Nimms mir nicht übel, doch just dies halte ich für den falschen Weg.

Der überwiegende Teil aller Neuwagenbesitzer fährt bei Mängeln immer wieder in die Werkstatt, hört sich dort den größten Schmarren an und lässt die Defekte oft mehr schlecht als recht reparieren. Durch derlei Verhalten begünstigt man geradezu die Philosophie der Hersteller, es zuerst mal mit Wischiwaschi zu versuchen, statt diverse Sachen in der Konstruktion zu ändern. Umso ärgerlicher, als Hersteller und Händler ja auch gutes Geld kassierten und sich nicht mit Blüten zufrieden geben.

Zudem vergessen viele, dass sie neben dem Nachbesserungsanspruch (Beseitigung der Mängel) auch einen Anspruch auf sogenannte Ersatzlieferung haben. Sprich Lieferung einer völlig mängelfreien Sache. Man muss sich also keineswegs den wiederholten Kruschtversuchen einer letztendlich erfolglosen Mängelbeseitigung unterwerfen, sondern kann - wenn man den Versprechungen nicht traut - dem Händler die gebeutelte Kiste direkt auf den Hof stellen.

Davon abgesehen hält sich die Mängelhäufung bei VW in Relation zu den Zulassungszahlen noch in Grenzen. Bei vielen anderen Herstellern hingegen kann man sich bei einzelnen Typen nur noch wundern, dass sie Kisten überhaupt laufen.

@ luccas:
Genau so siehsts aus. Ich reib mir hier auch immer wieder verwundert die Augen wenn ich Kommentare lese, die in die Richtung von "Och is doch nich so schlimm" oder "Stell Dich nicht so an" oder "Das bischen Klappern und Pfeifen" gehen.
Is ja gerade so, als ob man sich das Auto vom Kakaogeld gekauft hätte.
Kann doch nicht zuviel verlangt sein, saubere Arbeit des Herstellers einzufordern.
Damit das mal gesagt wurde! 😉

Wer meine Beiträge aufmerksam gelesen hat, der stellt fest, dass es sich in meinem Fall finanziell nicht lohnt den Vetrag(2 Stück) rückabzuwickeln.

Eine Ersatzlieferung macht nur Sinn, wenn diese mängelfrei ist und das ist der Punkt: WENN!!!

Den wenn nicht, fang ich wieder von vorne an, mit den ganzen kleinen bekackten Mängeln, die unsere Gölfe so haben.

Es steht jedem frei, sich soviele Ersatzfahrzeuge liefern zu lassen, wie er möchte, ich lasse nachbessern auch im Sinne anderer Kunden.

Ich habe hier im Forum 2 Teilnehmern mit meinen Unterlagen zu einem neuen Getriebe und einmal zu einem neuen Motor verholfen.

Erst als meine Schadennummern der Gewährleistungsaufträge herangezogen wurden, tat sich was bei den beiden anderen Teilnehmern. Voher haben sich die örtlichen Händler dumm gestellt, um es mal höflich zu formulieren.

Gute Fahrt

CKONE006

Zitat:

Original geschrieben von CKONE006


Wer meine Beiträge aufmerksam gelesen hat, der stellt fest, dass es sich in meinem Fall finanziell nicht lohnt den Vetrag(2 Stück) rückabzuwickeln.

Eine Ersatzlieferung macht nur Sinn, wenn diese mängelfrei ist und das ist der Punkt: WENN!!!

Den wenn nicht, fang ich wieder von vorne an, mit den ganzen kleinen bekackten Mängeln, die unsere Gölfe so haben.

Es steht jedem frei, sich soviele Ersatzfahrzeuge liefern zu lassen, wie er möchte, ich lasse nachbessern auch im Sinne anderer Kunden.

Ich habe hier im Forum 2 Teilnehmern mit meinen Unterlagen zu einem neuen Getriebe und einmal zu einem neuen Motor verholfen.

Erst als meine Schadennummern der Gewährleistungsaufträge herangezogen wurden, tat sich was bei den beiden anderen Teilnehmern. Voher haben sich die örtlichen Händler dumm gestellt, um es mal höflich zu formulieren.

Gute Fahrt

CKONE006

Hallo,

es zwingt dich doch niemand, das du wieder einen Golf nimmst nach Rückabwicklung. Bei einer Wandlung (Rückgängigmachung des Kaufs) hast du doch das Recht, dein Geld zurückzuerhalten.
Das dies VW nicht gerne macht ist schon klar, nur entscheiden tun die das letztendlich nicht, weil der Richter das letztendlich entscheidet.
Und auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes hat sich in den letzten 15 Jahren zum Glück einiges geändert, heute kann der Verbraucher (Autokäufer) nicht mehr so einfach verarscht werden wie früher.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Grüße VC

Zitat:

Original geschrieben von vectracarlo



es zwingt dich doch niemand, das du wieder einen Golf nimmst nach Rückabwicklung. Bei einer Wandlung (Rückgängigmachung des Kaufs) hast du doch das Recht, dein Geld zurückzuerhalten.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Grüße VC

Und wie war das bei Dir mit der Berechnung der gefahrenen Kilometer? Da kommen ja schnell ein paar Tausender zusammen. Ist natürlich kein Problem, wenn das Auto erst wenige hundert Kilometer gelaufen ist.

Zitat:

Original geschrieben von wippermann09



Zitat:

Original geschrieben von vectracarlo



es zwingt dich doch niemand, das du wieder einen Golf nimmst nach Rückabwicklung. Bei einer Wandlung (Rückgängigmachung des Kaufs) hast du doch das Recht, dein Geld zurückzuerhalten.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Grüße VC

Und wie war das bei Dir mit der Berechnung der gefahrenen Kilometer? Da kommen ja schnell ein paar Tausender zusammen. Ist natürlich kein Problem, wenn das Auto erst wenige hundert Kilometer gelaufen ist.

Hallo wippermann,

ja das ist schon richtig was du sagst, da kann schon was zusammenkommen. Aber die üpbertriebenen KM Sätze die früher immer vom Händler angesetzt wurden gibst ja Heute nicht mehr.
Da gibts ja verschiedene Urteile, bin aber zu faul die jetzt zu suchen.
Daher ist es immer besser schnell zu wandeln und sich nicht hinhalten zu lassen. Im Regelfall, da es ja um größere Summen geht, sollte da meiner Meinung nach schon ein RA eingeschaltet werden, der kennt die Rechte der Verbraucher meist besser.....

Grüße VC

Natürlich möchte der Händler verständlicherweise einen Fahrzeugkauf nicht rückabwickeln. Daher erzählt er erfahrungsgemäß zur Abschreckung dem Kunden ersteinmal, sie müssen eine horrende Nutzungsentschädigung für die gefahrenden Kilometer zahlen.
Wenn man sich jedoch etwas schlau macht, wird man feststellen, dass die zu zahlende Summe gar nicht so hoch ist.

Die Nutzungsentschädigung errechnet sich in der Praxis üblicherweise nach folgender Formel:
Bruttokaufpreis x zurückgelegte Fahrstreck : zu erwartende Gesamtlaufleistung
Da VW z.B. bei einem Golf VI TSI 200.000 km als Lebenserwartung ansetzt, beträgt also die Nutzungsentschädigung 0,5 % vom Bruttokaufpreis pro gefahrene 1.000 km.
Was der Händler gerne verschweigt, ist die Tatsache, dass er im Gegenzug das eingesetzte Kapital verzinsen muss. Im Klartext heißt das also, dass der Händler bei Rückabwicklung den Kaufpreis verzinst zurückzahlen muss. Üblicherweise setzt VW hier einen Zinssatz von 4 % p.a. an (natürlich nur auf Verlangen des Kunden, ansonsten wird es totgeschwiegen...).
Zur Info: Zulassungskosten (inkl. Nummernschilder, Feinstaubplakette, etc.) und auch fahrzeugspezifisches Zubehör wie z.B. Winterreifen, Dachgepäckträger, Kofferraumwannen, etc. können selbstverständlich auch abgerechnet werden.

Hier ein vereinfachtes Beispiel:

Golf Kaufpreis: 30.000,- €
Haltedauer: 12 Monate
Laufleistung: 20.000 km

Nutzungsentschädigung: 30.000,- € x 20.000 km / 200.000 km = 3.000,- €
Kapitalverzinsung: 30.000,- € x 4 % / 100 % = 1.200,- €

Effektiv zahlt man also für die 12-monatige Nutzung des Fahrzeuges bei einer Fahrleistung von 20.000 km:
3.000,- € - 1.200,- € = 1.800,- €
Würde man den Golf auf dem freien Markt als Gebrauchtwagen verkaufen, so wäre der Wertverlust definitiv deutlich höher...

Falls man eine Rechtschutzversicherung hat, sollte man sich einen Rechtsbeistand suchen. Das vereinfacht und verschnellert die Abwicklungsprozedur ungemein...

----------------------------------
P.S.: Dies war keine Rechtsberatung! Alles Erzählte beruht auf eigene Erfahrungen...

Bis zu welchem Fahrzeugalter kann man denn Rückabwickeln?

Grüße!

solange ein hersteller bei seinem produkt mängel beheben MUSS... also während der garantie- / gewährleistungszeit... ist die rückabwicklung / wandlung bei 3-maligem, erfolglosen reparaturversuch eines mangels möglich.

und man SOLLTE davon auch gebrauch machen !

"windgeräusche bei 200 km/h" wäre für mich jetzt bei einem golf kein wirklicher mangel.
und leichte knistergeräusche irgendwo auch nicht.

aber bei motor- / getriebe- / kupplungsproblemen...
wer so etwas hinnimmt, und die chance der rückabwicklung / wandlung nicht nutzt (auch wenn´s halt geld kostet)...

- der ärgert sich erst einmal jahrelang bei der nutzung des autos
- UND HAT PROBLEME beim wiederverkauf mit dem käufer seines mängelautos.

fazit :
so unangenehm das auch sein mag, wenn man die wandlung anstrebt...
der ganze ärger mit dem händler... notfalls der gang zum rechtsanwalt...
... aber wer´s NICHT macht, der tut sich selber im endeffekt keinen gefallen.

Zitat:

Original geschrieben von dirk483


solange ein hersteller bei seinem produkt mängel beheben MUSS... also während der garantie- / gewährleistungszeit... ist die rückabwicklung / wandlung bei 3-maligem, erfolglosen reparaturversuch eines mangels möglich.
...

Dank Dir.

Ich denke auch, dass man bei der Rückabwicklung mit dem geringsten Verlust davonkommen würde, wobei aber eine Kapitalverzinsung von 4 % derzeit etwas hoch gegriffen sein wird.

Grüße!

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