Nur 3% Rabatt bei Vorbestellung?

BMW 1er E87 (Fünftürer)

Hallo Zusammen,

war heute mal bei einem BMW Händler in Koblenz. 3% Rabatt würde mir bei jetziger Bestellung gewährt + 520 EUR Transportkosten.

Ergo:
Meine Zusammenstellung: 32.280 € (Listenpreis)
Hauspreis: 31.180 € (etwas mehr als 3% Rabatt, ka wieso)
Zusatzleistung (Transportkosten): 520€

Ergibt: 31.700€

Effektiv mal gerade 580€ zum Listenpreis gespart!

Was haltet ihr davon und was muss ich von diesen Transportkosten halten? Was hab ich denn mit deren Transportproblemen zu tun? Oder ist damit der Transport zu mir gemeint, habe vergessen nachzufragen..

Mehr als 3% sind lt. Verkäufer wohl generell nicht drin bei denen. Was sagt ihr dazu??

Danke für eure Meinungen,
Mike

124 Antworten

Außerdem darf man nicht vergessen, dass das unumstößliche Naturgesetz "der Ehrliche ist der Dumme" auch beim Autokauf gilt. Der Verkäufer versucht dich zu be***eißen idem er versucht dir weniger Rabatt zu geben, als anderen.
Man selbst versucht natürlich den niedrigsten Preis zu erzielen. Man wäre ja auch blöd, wenn man mehr zahlen würde (nur weil man es dem Verkäufer gönnt) und ein anderer (der es dem Verkäufer nicht gönnt) weniger zahlen muss.

Der Händler muss sich schon selbst überlegen, wann er verkauft und wann nicht. Ich als Käufer kann der Preis nicht bestimmen, der Händler wohl.
Was ist also flasch daran, mit dem Händler ein Geschäft einzugehen, von dem beide etwas haben?

Dem was hier gesagt wurde stimme ich durchaus zu. Klar, dass die Händler die evtl. geforderten Rabatte die sie geben müssen vorher sozusagen "einpreisen".

Aber das ist genau das aktuelle Problem was mich so stört: Der reine normale Katalogpreis (sei es nun UVP oder Listenpreis) hat keinerlei Verlässlichkeit mehr. Heute muss man sich vom Listenpreis schon mal ein Paar Prozente Rabatt runterdenken. Das finde ich ist eine Verzerrung des Preises.

Man kann die Geiz ist Geil Mentalität aber dahin gehend auch auf den Automarkt beziehen, dass jeder für gernde die maximale Qualität (BMW, Mercedes etc.) haben möchte - aber nicht bereit ist dafür auch den angegebenen Preis zu zahlen.

Jedoch greift in diesem Zusammenhang natürlich das oben angeführte Problem: Inwiefern ist auf den angegebenen Preis überhaupt Verlass bzw. wie sieht der eigentlich "richtige" Preis mit dem der Händler evtl. intern kalkuliert wirklich aus? Das alles wird durch diese Rabatte und Prozente verzerrt. Das der Kunde hierbei nicht über den Tisch gezogen werden möchte, sondern den Spieß versucht umzudrehen ist nur logisch.

Aber dann BMW oder Mercedes als Luxusgüter anzugeben, passt nicht so ganz. Meines Wissens nach werden ECHTE Luxusgüter problemlos ohne Rabatt verkauft. Glaube kaum, dass der Käufer einer Rolex vom Verkäufer einen Rabatt erwarten kann. Ebenso bei teuren Diamantketten oder sehr edler Designer-Kleidung. Dort dürfte man bzgl. Erwähnung eines Rabattes wohl nur müde belächelt werden.

Inwieweit trifft das denn auf die Autoindustrie zu? Porsche sehe ich als Luxus an - geben die Rabatte? Kann ich mir kaum vorstellen. Mercedes-Niederlassungen geben meines Wissens bei neuen Modellen wie dem neuen SLK auch keine Rabatte (wenn dann nur indirekt durch besseren Ankaufpreis des alten Fahrzeugs).

Korrigiert mich bitte, sofern ich irgendwie falsch liege.

Viele Grüße,

Fischotter

Rabatte

Also ich muss hier mal eine Lanze für die Händler brechen.

Die Intention eines Händler ist es Geld zu verdienen.
Autohäuser haben heutzutage eine Umsatzrendite von durchschnittlich 1%, zur Zeit schreiben die meisten Autohäuser aber rote Zahlen.

Mit dem Verkauf von Neuwagen wird fast nichts mehr verdient ! Die Margen der BMW Händler ist deutlich geringer als die von z.B. VW oder Audi, alleine schon weil auch geringere Stückzahlen produziert werden.

Ihr unterscheidet bei der Diskussion überhaupt nicht zwischen Hersteller und Händler. Händler haben keinen EInfluss auf die UPE der Hersteller und auch nicht auf die Margen. Den größten Reibach macht der Hersteller nicht der Händler. ALso bitte sauber trennen.

Wenn also dementsprechend eine hohe Nachfrage existiert ist es doch nur natürlich, dass die Händler versuchen damit Geld zu verdienen. Die Masse macht es leider auch nicht mehr.

Von einem BMW Händler wird ein Top Service mit allem was dazugehört (viele Vorführfahrzeuge, schöne Autohäuser, Events, große Kulanzen im Service,...) erwartet, aber auf der anderen Seite möchte man nur einen "Aldi" Preis für das Auto bezahlen. Das haut nicht hin. (20.000,- ist viel Geld keine Frage!)

Meines Erachtens ist das Problem sicher auch ein wenig hausgemacht, denn statt sich in den 80iger und 90iger um die Kundenzufriedenheit und Bindung im Service zu kümmern (das zweite Auto verkauft sich immer über den Service) haben die meisten Händler lieber angefangen Rabatte zu geben. Jetzt ist es soweit gekommen, dass in diesem Bereich der Ertrag kaputt ist.

FÜr 250,- werden von einigen Autos gekauft, die mehrere 100 KM bei einem anderen Händler stehen, wenn es dann aber um Kulanzen bei Servicearbeiten geht, wird verlangt, dass der ortsansäßige Händler einspringt. Das würde sicher auch passieren, wenn das Auto bei ihm gekauft würde.

Also Nachlass ist nicht gleich Nachlass, denn die 2-3%, die ihr woanders beim Kauf mehr bekommt, wird man im Laufe der Geschäftsbeziehung mit einem Händler mehr als dicke wieder rauskriegen. Es geht aber nur, wenn eine win/win Situation für Kunde und AUtohaus zugrunde liegt.

Amen😉

Mir kommen gerade die Tränen.....
Die Erfahrung zeigt doch das die Autohäuser gar nicht in der Lage sind eine win/win Situation herzustellen!
Wie auch der Verkauf und die Werkstatt sind ja auch getrennt!
Und es handelt sich bei beiden um Profitcenter,und wehe einer macht keinen Reibach!

Das Geschwätz wir machen die deutsche Wirtschaft kaputt,weil wir einen Rabatt aushandeln kann ich langsamm nicht mehr hören!
Ich glaube jedenfalls nicht das ein Kunde der einen einser ohne Nachlaß kauft einen günstigeren Werkstattspreis bekommt als jemand der 8 oder später sogar 11% bekommt.

Da BMW ja ins Golfsgment mit dem einser vorstoßen will ist der Listenpreis nur ein kleiner Faktor.
Die Fahrzeuge werden heutzutage in großen Mengen verleast und eine aktuelle Berechnung in unserem Büro ergab heute einen Vorteil von über 3500 euro bei ähnlicher Ausstattung zugunsten des Golfs.
Wenn jetzt noch die höheren laufenden Kosten hinzugerechnet werden ist der einser Angriff (jedenfalls für unseren Fuhrpark) zum scheitern verurteilt.
Und solange sich die Autohäuser weiterhin schlecht geschulte und arrogante/teuere Verkäufer halten können,die keine Kundenbindung herstellen können/wollen solange wird bei uns gehandelt bis die Fetzen fliegen....Das ist halt die freie Marktwirtschaft...und die haben wir ja alle gewollt😉

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht die Sandra

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Hallo,

kleiner Einwurf:

Ich habe diese freie Marktwirtschaft bzw. Rabattschlacht nicht gewollt. Nichts wäre mir lieber das Rabattgesetz wieder einzuführen.

Ich möchte nämlich nicht wie auf einem Basar erst umständlich und hin und her verhandeln müssen bis ich einen verlässlichen marktgerechten Preis für ein Produkt bekomme.

Lieber Rabatte abschaffen und dafür gleich niedrigere und verlässlichere UVPs bzw. Listenpreise.

Bis vor wenigen Jahren war das in Deutschland auch so - kann und möchte sich irgendwie keiner mehr dran erinnern.

Tja die Zeiten in denen man einfach ein Produkt mit gutem Gewissen kaufen kann und dann nicht im nächsten Geschäft das gleiche Produkt mit Rabatten deutlich günstiger verkauft wird und im übernächsten wieder günstiger etc. - die sind wohl leider vorbei.

Finde ich schade - ich konsumiere seit dem Fall des Rabattgesetzes deutlich weniger allein aufgrund dieser unverlässlichen UVP/Listenpreise.

Ist halt meine Sicht der Dinge.

Sorry - war ziemlich vom Thema abgekommen. Thema war ja konkret Rabatt beim 1er...

Grüße,

Fischotter

5-6% sollten beim neuen Einser drin sein😁 sonst einfach zum nächsten "freundlichen" und immer schon ein Angebot von VW-Audi mitnehmen😉

Gruß Sandra

fragt mal rum wegen der Prozente, mein Händler hat mir etwas über 5% gegeben, einfach von verschiedenen die Angebote reinholen und das beste raussuchen

@ MINI Power

Also irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass da jemand beim letzten Autokauf ziemlich gefrustet war.

Ich habe nie behauptet das :

"Ich glaube jedenfalls nicht das ein Kunde der einen einser ohne Nachlaß kauft einen günstigeren Werkstattspreis bekommt als jemand der 8 oder später sogar 11% bekommt."

Jeder Händler wird seinen Stammkunden immer gewisse "Sonderrechte" und Kulanzen einräumen, die im Endeffekt nichts anderes bedeuten, als einen geldwerten Vorteil. Dieser Vorteil wird am Ende der GEschäftsbeziehung sämtliche Minderrabatte ausgleichen.
Das wir als Händler keine Engel sind, keine Frage, aber win/win herzustellen, dass ist machbar. Aber dazu bedarf es auch der Kooperation des Kunden.

Meine feste Überzeugung zum 1er (die ersten Verträge und eine Vielzahl von Anfragen bestätigen dies schon) es wird ein Knaller in diesem Segment.

Meine berufliche und persönliche EInstellung :
Ich sage doch lieber "ich fahre einen BMW" statt "ich fahre einen VW" ! Dieses Imageplus wurd unter anderem dafür sorgen, dass der 1er ein Erfolg wird.

Der einser wird bestimmt ein Erfolg....weil viele Dreier Fahrer auf den einser ausweichen werden;
Und weniger Nachlaß als früher wird es auf jeden fall geben...schon alleine weil den Händlern die Margen auch gekürzt worden sind.
NUr wie schon erwähnt werden die meisten Fahrzeuge im Leasing verglichen...und wenn der einser Ca. 80 Euro im Monat teurer ist als der neue A3 wird die Immageentscheidung der aktuellen Marktsituation angepasst werden?!

Nee ich war bestimmt nicht gefrustet beim letzten Autokauf😁
Da müsste ich ca 150 mal im Jahr gefrustet sein😉

Ich hoffe trotzdem das BMW weiterhin erfolgreich bleiben wird...

Gruß Sandra

verdient ein Autohaus eigentlich am Leasing mehr, wie durch einen normalen Kauf?

Wenn sich einer auskennt könnte er auch mal sagen was das rentabelste für einen Händler ist und warum?

Finanzierung
Leasing
oder
Barkauf

(P.S. bin nur ein interessierter Student der sich nicht vorstellen kann wie man durch Leasing geldverdient, also als Autohaus!)

Soweit ich weiß ist Leasing am rentabelsten. Zumindest dann wenn das Autohaus dem Kunden das ganze so lange schön gerechnet hat bis dieser dann zufrieden ist, das Autohaus aber trotzdem dick verdient hat 🙂

Barkauf oder Finanzierung macht wohl eigentlich keinen Unterschied mehr. Das Autohaus bekommt bei der Finanzierung über die BMW Bank den kompletten Betrag von der Bank überwiesen. Vielleicht etwas umständlicher durch den Finanzierungsvertrag mit der Bank und allem was dazu gehört aber im Endeffekt das gleiche.

Sollte es eine Select-Finanzierung sein (BMW Bank bietet sowas an) muss der Händler den Wagen (wenn vom Kunden gewünscht) nach einer bestimmten Zeit allerdings zurückkaufen, was dem Händler wieder arbeit beschert. Hat aber nichts mehr mit einer "normalen" Finanzierung zu tun..

so far,
Mike

Prozente

Hi Leute.
habt ihr mal bei Jütten und Koolen geschaut?
Da zahlt man für einen deutschen!!!!! 1er folgende preise:

116i = 18275
120i = 21620
118d = 20125

das sind im schnitt bei einem 120i ganze 8 prozent ohne große verhandlungen. und ich möchte nochmal betonen es handelt sich hier um einen deutschen 1er, kein eu fahrzeug.

gruß stephan

ACHTUNG!

Wenn du die Garantie dazurechnest sind es ein bisschen mehr wie 5%. Und 5% bekommst Du auch bei deinem Vertragshändler um die Ecke mit voller Garantie! Plus vielleicht noch den Vorteil, dass er ein bisschen besser gesinnt ist, als wenn Du ihn bei Jütten&Koolen bestellst.

Re: Nur 3% Rabatt bei Vorbestellung?

Zitat:

Original geschrieben von camelius


Meine Zusammenstellung: 32.280 € (Listenpreis)
Hauspreis: 31.180 € (etwas mehr als 3% Rabatt, ka wieso)
Zusatzleistung (Transportkosten): 520€

Ergibt: 31.700€

habe für meinen Volvo S60 25.000 gelöhnt, mit 2.4 Liter Reihenfünfzylinder, 2-ZonenKlimaautomatik, heizbaren Teilledersportsitzen und noch mehr Krimskrams.

Ich lach mich tot 😁 Um mir einen 1er BMW "leisten zu können", hätte ich nochmal 7000 EUR drauflegen müssen. Wie kann jemand nur so besch.... sein, und für ein Auto der Golf- oder Poloklasse soviel Geld ausgeben?? Liegts am BMW-Logo?
Gute Nacht.....

Ciao,
Eric,
der nie und nmmer BMW fahren möchte, nichtmal mit 20%.... 😉

Also es ist schon ziemlich naiv zu glauben, dass BMW, bzw. die Händler sich von popligen Privat-Autokäufern die Preise kaputt machen lassen.

Jeder Rabatt ist in den Preis doch schon einkalkuliert. Jeder der das nicht ausnutzt hat Pech gehabt. Immoment stellt der handelnde Kunde ímmer noch die Ausnahme dar. Der Deutsche muss erstmal lernen diese Basarmentalität zu entwickeln.

Wenn erst mal alle 10% wollen, wird der Preis halt erhöht und alle sind wieder glücklich.

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