Nie wieder Golf 4
Gude! Habe meinen 4er letzten Herbst aufs Dach gelegt und bin mittlerweile sogar froh drum. Habe In 3 Jahren und knapp 100.000 km min 10.000 Euro an Reparatur in die Scheisskiste gesteckt. Da wahren krumme und total verschlissene Antribswellen bei 65.000 km noch das kleinste Problem. Vom 2 maligen Totalausfall des Schiebedachs (davon 1 Mal Windschott bei 200 auf der Autobahn weggeflogen) bis zum Wassereinbruch wg. verstopftem Regenabfluss und kaputter Dichtungen und danach heftigster Schimmelbildung + anschl. Austausch des gesamten Teppichbodens (wurde von VW NICHT auf Kullanz gemacht)
gab es so ziemlich nichts was nicht den Löffel abgegeben hat.
So hat sich zudem ständig die Beifahrertür abgesenkt, Resultat > 1cm grosser Lackschaden an der linken hinteren Tür (notdürftig geflickt) . Ausserdem mehrmaligen Totalausfall der Elektrik, Motor ohne Grund im Notlaufprogtramm, ständiges Klappern in den Türen (Von VW nicht in den Griff zu bekommen) Hochtöner hinten l und r kaputt, Popoff Ventil gab komische Geräusche von sich (klang wie Vogelzwitschern) Nach der 3.!!! Inspektion und Wechsel von VW Glöckler Langen zu VW Semmler nach Griesheim/Darmstadt wurde der Fehler von einem Bekannten von mir entdeckt (Teil hätte 1Jahr zuvor im Rahmen einer Rückrufaktion schon ausgetauscht werden sollen).
Zudem Ausfall der Sitzheitzung vorne l und r wurde nie repariert weil zu teuer. Ausserdem Fensterheber vorne links und rechts jeweils 2 mal (und fast zeitgleich) kaputt gegangen, 1 mal auf Garantie, 1 mal ohne (Kosten 800 Euro)
Und noch etliche Kleinigkeiten, wie Öffner vom Handschuhfach
mehrmals defekt und die Getränkehalter vorne und hinten,
die nach der Reparatur immer ungefähr 8 Wochen funktionierten. Zudem wahren ausserdem noch 2 der 4 Zündspulen kaputt, ging aber auf Garantie. Der Grösste Ärger war, das das Fahrzeug mehrmals 1 Woche!!! und länger in der Werkstatt stand weil Volkswagen einige Ersatzteile nicht liefern konnte. So habe ich auf das Windschott geschlagene 10 Wochen!!! gewartet, und dieses schließlich von einer unabhängigne Werkstatt einbauen lassen. Das einzig gute an der Karre war der Motor, der wenigstens von der mechanischen Seite Trotz Chip nie Probleme gemacht hat Hab erst gedacht, das sei ein absoluter Einzelfall, da mein Golf ein später 98er war. Wurde abermittlerweile eines besseren belehrt, da sich ein Freund von mir einen 2001er Jubi GTI gekauft hat. Er hat jetzt nicht mal 20.000 km auf der Uhr und hatte bereits 17 zum Teil grobe Mängel an dem Fahrzeug, u.a. auch die kaputten Fensterheber vorne. Will keinem VW Madig machen, würde mir allerdings alleine wegen der miesen Firmenpolitik was Garantieleistungen angeht NIE WIEDER einen VW holen und NIEMALS jemandem raten, sich einen zu kaufen.
39 Antworten
Ich will ja auch niemanden zu einem Fiat überreden, nurmal drauf hinweisen, dass es Alternativen gibt..
BTW: Habe keinen Stilo, kann daher zu der Qualität der Sitze nicht sagen (hab bisher aber auch noch nix schlechtes gehört..), die im alten Punto sind jedenfalls sehr gut (hab allerdings die etwas besseren mit Lordosenstütze/Höhenverstellung etc..). Das Stilo Armaturenbrett sieht tatsächlich öde aus. Da hat Fiat leider sehr bei VW abgekuckt.. Der 1.6er geht nicht besonders und ist auch nicht besonders sparsam, das stimmt. Es gibt bessere Motoren bei Fiat. Und bei Alfa erst recht.
Im übrigen gings doch auch um die Zuverlässigkeit und nicht um den persönlichen Geschmack in Sachen Design oder Sitzpassform.
Da muss ich costaricapingu leider recht geben...
und das ein Italiener zuverlässiger ist als ein Deutscher, hätte man vor 10 Jahren nur ironisch meinen können.
Aber jetzt ist es wohl Tatsache und Hersteller wie (vor allem) VW sollten dringend handeln, um den guten Ruf von "Made in Germany" nicht vollends in den Dreck zu ziehen!
Zitat:
Volkswagen sollte sich in punkto Zuverlässigkeit (und auch in sachen Aufpreispolitik) mal ein Beispiel an den Japanern nehmen. Die Kisten halten auch 350.000 km, aber das ohne ständig kleine (und große) Macken zu haben
Da habe ich aber etwas anderes mitbekommen von den Reistöpfen von Familie und Bekannten.
Sicher, die ersten gut 100.000km gibt es bei einem japaer fast schon "per Definition" keine Probleme. Aber wenn doch, dann wird es wegen der gepfefferten Ersatzteilpreise gleich RICHTIG teuer (´ne Lichtmaschine bei ´nem 10 Jahre alten Honda Kleinwagen kommt vom Preis her nahe an einen Totalschaden).
Und jenseits der 150.000 bzw. 6-8 Jahren sieht es dann mit der Zuverlässigkeit auch nicht mehr so dolle aus.
Die Japaner haben es halt ganz gut drauf mit dem "programmierten Verschleiß", sprich während einer satt bemessenen Erst- bis Zweithalternutzungsdauer passiert nix, danach fallen die Kisten hinen runter, schließlich muß das Zeug ja weg vom Markt.
Außerdem kann man bei jedem Automodell Probleme haben oder eben auch nicht.
Mein oller Seat Marbella (genau, dieser Fiat-Panda-Clone) hat mit 160.000 und 9 Jahren zum erstenmal außerplanmäßig eine Werkstatt gesehen, und das auch nur wegen eines defekten Türschlosses, gleichzeitig waren die ersten(!) neuen Bremsbeläge samt Scheiben fällig.
Mit 220.000 und 13 Jahren dann wegen TÜV-relevanter Kleinigkeiten und Neukauf eines Peugeot an einen Schrotti vertickt, der hat ihn wieder zusammengeflickt und das Teil fährt heute noch!
Dabei brachte der Motor bis zum Schluß noch volle Leistung (OK, 40PS), und zwischen den Wechselintervallen NULL KOMMA GARNIX Ölverbrauch!
Und von wegen klappriger Leichtbau: mir sind über die Jahre verteilt ein paar Penner auf die Schüssel hinten draufgebrummt und haben jedesmal eindeutig den kürzeren gezogen: am Marbella wenn überhaupt erst auf den zweiten Blick was zu sehen (OK, einmal hat mir einer mit ´nem Obbel Wegda genau "pünktlich" zum eh bald fälligen Austausch den Auspuff abgeknickt, ansonsten war immer nur der Heckstoßfänger aus der Halterung gesprungen), die Unfallgegner hingegen sahen übel aus:
BMW Z3 Frontschürze und Scheinwerfer in Fetzen, Obbel Wegda mit komplett zermatschter Front, krummer Motorhaube und kaputtem Kühler, VW Polo Totalschaden).
Der Peugeot danach war auch von außerplanmäßigen Werkstattbesuchen her eher unauffällig (auf gut 90.000km 1x ne größere Fahrwerksreparatur, dank erstaunlich günstiger Ersatzteilpreise trotz des Rally-Fahrwerks aber auch keine Sache), ebenfalls sehr geringer Ölverbrauch (bis auf einmal, wo ein defekter Ölfilter beinahe ´nen kapitalen Motorschaden ausgelöst hätte).
Bin mal gespannt wie das jetzt mit dem Golf wird (IV 75PS 1.4l, Ende Februar diesen Jahres bei 56000 mit neuem Motor gekauft).
Erste Zwischenbilanz nach 1 Monat und 5000km:
*bei knapp 59.000 ist die untere Halterung des neu eingebauten Motors wegen wahrscheinlich überdrehter Schraube abgerissen (was den Jungs beim Freundlichen arg peinlich war, wurde sofort vom Notdienstfahrer auf den Laster gepackt und gleich am nächsten Werktag erledigt, gratis Mietwagen übers Wochenende sowieso)
* vorgestern arge Knarzgeräusche beim Öffnen der Tür (gabs schon vorher, aber so heftig nicht): unteres Scharnier der Fahrertür war lose! An sich keine Sache, nur wegen der SCH*** Innenvielzahnschrauben und der schlechten Zugänglichkeit derselben ein arges Gefummel.
*vor allem bei kaltem Fahrzeug gibt´s jetzt noch Knarzgeräusche von vorne links beim Einfedern sowie ein nerviges, helles Klappern hinter der Verkleidung der linken B-Säule. Ursache bisher nicht gefunden.
Dazu muß ich aber sagen, daß an dem Peugeot (am Marbella sowieso) auch öfters mal was im Innenraum geklappert hat, aber da war die Erwartungshaltung wohl eine andere als bei dem doch sehr komfortbetont augelegen Golf.
*und erstaunlicherweise ist der Sprit-Verbrauch laut MFA seit dem Wechsel auf die Sommerreifen nicht etwa wie eigentlich zu erwarten leicht gesunken, sondern sogar spürbar angestiegen. Werde gleich nachher mal den Luftdruck kontrollieren, die Jungs in meiner Stammwerkstatt pumpen die Reifen meist etwas arg wenig auf.
* Apropos Verbauch: Öl auf nun gut 5000km ein knapper halber Liter, das ist wohl für einen 1.4 16V, noch dazu während der Einfahrzeit, ein normaler Wert.
Re: Probleme
Zitat:
Und wenn die Japaner doch alle soooooo gut sind,warum haben diese denn sooooo einen MEGA guten verkaufs wert??????????Achja,weil diese ja soooo viel verkauft werden,und ja sooooo viel besser sind
Beim Wiederverkaufswert ist jede Menge Unlogik drin.
Beispielsweise der letzte Audi 100 (C4, baugleich mit dem ersten A6), nach der Meinung von fast allen die sowas je gefahren sind "das mit Abstand beste Auto, das Audi je gebaut hat", und um etliches besser als die zeitgleich gebaute E-Klasse (war noch die "kantige"😉.
Gerade auch was die Haltbarkeit angeht ein phänomenales Teil (siehe auch das Fazit des ADAC-100.000km-Tests: "Prima, das Langzeitauto muß nicht erst erfunden werden, es wird bereits gebaut. Bravo Audi 100 2.8E, besser kann ein Auto die 100.000km nicht hinter sich bringen" usw. usf.)
Trotzdem waren die Gebrauchtwagenpreise für den 100er schon nach kürzester Zeit total im Keller, mit drei Jahren und moderater Laufleistung bekam man den 100V6 2.8E mit Vollausstattung teilweise schon für 26000.-DM, also gerade mal ein Drittel des Neupreises!
Dreijährige E-Klassen des gleichen Baujahres hingegen, obwohl klapprig und mängelbehaftet ohne Ende (O-Ton der Taxifahrervereinszeitschrift damals: "wer sich mit dem Gedanken trägt, sienen Fuhrpark auf dieses Fahrzeug umzustellen, tut gut daran, sich einen weniger und dafür einen gebrauchten Abschleppwagen anzuschaffen"😉, waren kaum für weniger als 25-30% unter dem Neupreis zu kriegen.
Gebrauchtwagenpreise und Qualität haben recht wenig miteinander zu tun.
Oder doch, im Falle der Japaner kann man das ja auch so sehen: da bekannt ist, daß die Reistöfe zwar die ersten Jahre und gut 100-150 tkm fast ausschließlich mängelfrei hinter sich bringen, danach aber zunehmend richtig HEFTIG teure Sachen anfallen können, vor allem wegen der gepfefferten Ersatzteilpreise, sind sie bei Gebrauchtwagenkäufern nicht sooo beliebt. Denn wer ´nen Gebrauchten kauft, tut das ja meist aus Kostengründen, und will ihn dann logischewrweise auch möglichst laaaange fahren.
Und wenn der schon 60-90tkm auf der Uhr hat, die "magische 1" an der ersten Stelle also in greifbare Nähe rückt, dann wird man/frau halt vorsichtig, und geringe Nachfrage bei satt vorhandenem Angebot drückt bekanntlich den Preis.
BTW: habe gerade in der Nachbarschaft einen 13 Jahre alten Nissan Sunny mit gerade mal 12.000km gesehen, ein nur alle paar Wochen mal als "Einkaufstasche" genutztes Garagenfahrzeug mit nicht einem Krümel Rost und auch äußerlich wie neu. Zu haben für 1850.-, DAS wäre evtl. noch ein Schnäppchen.
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Hallo Jungs!
Da ich mir im Moment kein anderes Auto leisten kann, werde ich den GOlf auch noch min 1,5 Jahre fahren.
Habe meinen Wagen letzes Jahr im März für 10900 Euro gekauft und hatte bis jetzt folgende Defekte.
- Temperaturfühler Motor
- Fensterheber links
- Fensterheber rechts 😉
- ABS ESP Leuchte ging nicht aus.... Radsensor defekt. 🙁
- Türen knacken (Türen wurden angepasst) fängt aber schon wieder an....
- Klappergeräusche im Bereich der Rücksitzbank!
- Heckklappenschloss defekt durch Wassereinruch durch die Heckscheibenwaschanlage!
(seit 2 Tagen wieder das gleiche Problem! Schlauch muss sich wohl wieder gelöst haben!
alles Sachen die eigentlich passieren dürfen! Gerade was Fensterheber angeht.... ja gibts denn E Fenster erst im GOlf 4??? da fragt man sich doch echt...
Würde mir auch nicht wieder nen GOlf 4 kaufen! Finde ihn von innen usw echt sehr schick aber einmal reicht!
sonntagsauto
hey leute 102000 km noch nie in der werkstatt.
ansonsten hab ich ihn gestern angesetzt wieder mal ein bischen lack ab,scheis drauf .
nich so viel rumheulen ihr müsst mehr fahren statt zu heulen.
gruss
Re: sonntagsauto
Zitat:
Original geschrieben von Kai Diesel
nich so viel rumheulen ihr müsst mehr fahren statt zu heulen.
wie denn wenn bei den leuten das getriebe platt ist, motorschaden haben etc...
Was grabt ihr denn für alte Beiträge aus der Konserve? Stand der zufällig ganz vorne von hinten gesehen?
ganz alte schinken hier, kann ja mal von meinem Fiat Punto erzählen, dauert aber zu lange, hab heute noch was vor.