Neues zum Thema ruckelnde Kupplung?

Audi A6 C6/4F

Hi,

wie ist denn der letzte Stand der Dinge zum Thema: ruckelnde Kupplung beim 4F?

Letzte Meldung seinerzeit war, dass die Werkstätten keine Kupplungen mehr wechseln würden, da AUDI in Erprobung wäre...

Bei mir (4F, 2.0 TDI, 30 tkm) geht´s nämlich leider wieder los (das Ruckeln beim Anfahren), nachdem vor 8 tkm im letzten Herbst auf Garantie ne neue Kupplung eingebaut wurde und danach ein butterweiches Anfahren im warmen und kalten Zustand möglich war. Leider kurzes Gastspiel...

Danke und Gruß
Holger

Beste Antwort im Thema

Hallo !

Fahre selber auch einen 2.0 TDI . Bei mir hat sich das Zweimassenschwungrad bei 140.000km mit lauten Geräuschen verabschiedet ! Habe dann wieder eine Kupplung sowie Zweimassenschwungrad von LUK eingebaut, jetzt bei 161.000 km wieder Geräusche beim Lastwechsel und Kupplungsrupfen.
Habe mir jetzt einen Kupplungskit von Valeo mit starrem Schwungrad bestellt !
Dienstag wird es eingebaut !

http://www.4kkit.de./vorteile.php

Gruß vollklein

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Neues ZMS von LUK: Welche Kupplung? (Sachs oder LUK)' überführt.]

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noch mal einige Infos 😉

EZ: 1/2006

Ich habe nicht nur das ruckeln sondern auch Schaltprobleme

sprich 1-3 Gang nur mit massiven Karftaufwand zu schalten sowie teilweise deutliches spüren der Zähne , was dem Getriebe sicher nicht gefällt ^^ mir auch nicht !

Die ganze Sache rollt jetzt mit den üblichen spielchen wir wollen die Audi AG einschalten, die sind ihr Ansprechpartner bla bla bla ( nur Pech für die Jungs das es nicht die erste Wandlung bei mir ist *g* hab den erst mal paar Zähne gezogen)

Sollte auch gleich eine Bestellung für neuen Unterschreiben *löl*

Sag ich jo sicher wenn wir die Konditionen ausgehandelt haben reden wir über den Rest *g*

Also der next ist defi mit MT wenn es ein 4F bleibt hm......

Hallo,

habe bisher keinerlei Probleme bezüglich Kupplung
und Getriebe.
Zugelassen März 2006 / A6 Avant 2.0 TDI

MfG

@ Balrock

MT ist an sich ja eine feine Sache, aber ob es dann später weniger Probleme gibt, da wäre ich mir nicht so sicher. Bei vielen ist es auch eine Sache der der grundsätzlichen Einstellung ob Handschalter oder "schalten lassen".

Wie ich schon mal berichtet habe, fahre ich z.Z. noch einen 4B. Hatte mir aber schon ganz fest den 4F ins Herz geschlossen.

Nur, ich bin getriebetechnisch bei Audi ein absolut gebranntes Kind. Gut man kann den 4B nicht mit dem 4F vergleichen. Aber man wird halt sehr sensibel, wenn man nach 50000 km ein Getriebewellenschaden hat. Mein :-) hat sich damals sehr bemüht, muss man sagen. Aber Audi hat sich was angestellt, meine Güte. Der Oberhammer war, dass das Austauschgetriebe nur !!50 km!! (in Worten: Fünfzig) gehalten hat und dann die Getriebewellen herausgebrochen sind. Fragt nicht, wie so was geht. War ein absolutes Novum und hatte mächtig Staub aufgewirbelt.

Deshalb: Steinigt mich, aber ich habe so langsam ein komisches Gefühl dabei, einen 4F "Handschalter" mir zuzulegen...Nur MT?? Ich weiss nicht, ich weiss nicht.

Ich habe einen 2.0 TFSI, EZ 11/05 mit 5500km, beim Runterschalten und wiedereinkuppeln zittert der ganze Wagen (hauptsächlich beim 2. und 3. Gang).
Furchtbar. Denke auch das Audi mir da nicht wirklich weiterhelfen will. Hat Jemand was schriftliches von Audi bezüglich des Problems?

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Habe mal "fremdgelesen" und im Web rumgesucht. Es gibt in anderen Foren User, die berichten, dass auch bei VW Modellen (Touran, Golf etc.) und auch beim A3 die gleichen oder ähnlichen Probleme aufgetaucht sind (Touran=nicht die sache mit den brennenden Kupplungen!!!). Rupfende Kupplungen, hüpfende Autos und ahnungslose und nicht informierte Händler.

Es gibt Touran-Fahrer, bei denen auch (wie hier) die LuK-Kupplungen die Ursache des Übels waren und nach Tausch zu einer Sachs-Kupplung war´s erledigt. Dieser Tausch musste aber selbst bezahlt werden.

Finde ich ja wohl nen Witz! Also, es kann mir keiner erzählen, dass der VAG-Konzern davon nix weiss.

Woran kann man erkennen, welche Kupplung man verbaut hat?

Zitat:

Original geschrieben von JoQuattro


Ich habe einen 2.0 TFSI, EZ 11/05 mit 5500km, beim Runterschalten und wiedereinkuppeln zittert der ganze Wagen (hauptsächlich beim 2. und 3. Gang).
Furchtbar. Denke auch das Audi mir da nicht wirklich weiterhelfen will. Hat Jemand was schriftliches von Audi bezüglich des Problems?

War der Fehler bei dir von Anfang an oder wurde das Problem mit deiner Kupplung nach und nach schlimmer?

Zitat:

Original geschrieben von thorstenclouds


Woran kann man erkennen, welche Kupplung man verbaut hat?

So ohne weiteres wirst Du das wohl nicht erkennen können. Es hieß nur, dass einige die Erfahrung gemacht haben, dass Luk-Kupplungen ab Werk montiert wurden und mit Sachs (Teileversorgung beim Freundlichen) umgerüstet wurden.

Es gibt aber auch berichte, das diese Maßnahmen der Werkstätten durch Audi gestoppt wurden.

Es gibt auch Kunden, die mit dem Satz "das ist Stand der Technik" abgespeist werden.

Hallo Katsemoto,
ich denke schon, daß Du Dir einen Handschalter zulegen kannst. Mittlerweile wird Audi wissen, welche Kupplung Sch..t ist. Mein 2,4 6-Gang: Seidenweicher Motor, Getriebe und Kupplung. -servus-

Zitat:

Original geschrieben von -audi-55-max-


Hallo Katsemoto,
ich denke schon, daß Du Dir einen Handschalter zulegen kannst. Mittlerweile wird Audi wissen, welche Kupplung Sch..t ist. Mein 2,4 6-Gang: Seidenweicher Motor, Getriebe und Kupplung. -servus-

Hi,

wenigstens eine kleine beruhigende Aussage ;-)

Wie weiter oben von mir geschrieben. Was Kupplung/Getriebe anbelangt, bin ich halt ein bisserl empfindlich....

Zitat:

Original geschrieben von Katsemoto


Es gibt auch Kunden, die mit dem Satz "das ist Stand der Technik" abgespeist werden.

Wohl eher Stand von Audi. Mein erstes Fahrzeug aus den 70ern hatte eine bessere Kupplung. Interessant wäre ob man auch ohne Reparaturversuch irgendwann wandeln kann. Fahre jetzt seit über 13000KM mit der Gurkenkupplung.

Zitat:

Original geschrieben von thorstenclouds


War der Fehler bei dir von Anfang an oder wurde das Problem mit deiner Kupplung nach und nach schlimmer?

Kann ich nicht sagen, habe den Wagen gebraucht mit 4900km gekauft. Da war es schon!

Zitat:

Original geschrieben von Herrenfahrer


Wohl eher Stand von Audi. Mein erstes Fahrzeug aus den 70ern hatte eine bessere Kupplung. Interessant wäre ob man auch ohne Reparaturversuch irgendwann wandeln kann. Fahre jetzt seit über 13000KM mit der Gurkenkupplung.

Natürlich kannst du den Rücktritt vom Kaufvertrag beginnen. Das gekaufte Produkt entspricht eben nicht dem Stand der Technik. Fordere deinen Händler einfach mal schriftlich auf, den Mangel zu beheben. Da muss er dir antworten. Entweder fangen die dann langsam mal an was zu tun oder sie verweigern es. Wenn du dich wirklich mit dem Gedanken trägst, dann sprich mal mit einem Anwalt. Der kann dir die einzelnen Schritte mit Fristen genau aufschreiben.

Es scheint ja vor allem auch eine Lösung zu geben, das finde ich ja noch unverschämter als nur die Reperatur zu verweigern.

Der Rücktritt vom Kaufvertrag kann schon dann erklärt werden, wenn es sich

1. Um einen Sachmangel handelt
2. Dieser Mangel auch erheblich ist
3. Der Verkäufer sich ernsthaft und endgültig weigert, den Mangel zu beseitigen ("wir machen da nichts, das ist Stand der Technik"😉, er den Mangel nicht innerhalb einer angemessenen, vom Käufer gesetzten Frist beseitigt oder die Nacherfüllung, konkret in solchen Fällen die Nachbesserung fehlgeschlagen ist (was das Gesetz nach zwei erfolglosen Reparaturversuchen bzgl. einundselben Mangels vermutet) oder die Nacherfüllung sonst unzumutbar bzw. der Rücktritt aus anderen wichtigen Gründen ohne Fristsetzung möglich ist.

Das Rücktrittsrecht ist im Übrigen ein Gestaltungsrecht, d.h. ihr könnt, wenn die o.g. Voraussetzungen vorliegen einseitig, also ohne Zustimmung des Verkäufers den Vertrag rückabwicklen. Dann bekommt ihr Zug um Zug gegen Rückgabe des Fahrzeugs und Zahlung eines Werersatzes für die gezogenen Nutzungen (Kilometerpauschale) den Kaufpreis samt Zinsen zurück. Sollte der Verkäufer den Mangel an sich bzw. die Nichtvornahme der Nacherfüllung bzw. deren Scheitern zu vertreten haben, könnt ihr zusätzlich Schadensersatz statt der Leistung (z.B. Mehrkosten für einen Deckungskauf) bzw. alternativ frustrierte Aufwendungen (z.B. Zulassungskosten, Tuning) ersetzt verlangen.

Jedenfalls sollte sich jeder, der noch innerhalb der ersten sechs Monate ab Übergabe des Wagens ist schleunigst zum Verkäufer (nicht zu einem anderen Audi-Händler), dort den Mangel rügen und sich eine schriftliche Bestätigung mit Datum geben lassen (darauf hat man gem. der Bedingungen der Audi AG für ihre Händler bei Neufahrzeugverkäufen einen Anspruch). Sollte sich der Fehler nicht als klassischer Serienfehler herausstellen hat man ansonsten nach den ersten 6 Monaten größere Probleme, den Verkäufer einen Sachmangel nachzuweisen...

BTW: Beim mein B7 2.0 TFSI habe ich auch "Probleme" mit der Kupplung. Zum Glück nicht so extrem wie hier beschrieben, er ist also kein Hoppelhase. Aber ich finde den Druckpunkt schwammig und ungenau, manchmal muss man auch aufpassen ihn nicht abzuwürgen (ich habe das bisher eigentlich immer darauf geschoben, dass Audi-Kupplungen generell sehr früh kommen). Jedenfalls erfordert es schon sehr viel Feingefühl, Schaltvorgänge "weich" zu gestalten.

In der Werksatt meinte man, ein wechselnder Druckpunkt sei normal, da der Ausgleichsbehälter der Kupplungshydraulik in Motornähe und damit thermisch belastet untergebracht sei. Ich dachte immer, dass sei gerade Sinn und Zweck des Ausgleichsbhälters, thermische Schwankungen auszugleichen.

Weiterhin hatte ich schon einen defekten Kupplungspedalschalter, und seit dem Austausch ein Knacksen im Kupplungspedal.

Insgesamt leider nur unerhebliche, aber doch nervige Mängel. Problematisch finde ich auch, dass sich so ein Fehlverhalten der Kupplung immer nur subjektiv beschreiben lässt. Das macht die Fehlereingrenzung ziemlich schwierig...

Tja, meiner ist EZ 21 Sep 05. Da bin ich gerade über die 6 Monate. Das andere ist, ich möchte meine F4 gerne behalten. Nur wie schon geschrieben, ich möchte nicht ewig so weiterfahren oder mein Getriebe beschädigen. Und der Faktor Fahrspaß darf bei mir auch nicht zu kurz kommen.

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