Neuer Opel Astra-L ab 2021

Opel Astra L

https://www.kfz-betrieb.vogel.de/.../

Da geht es darum, das der Astra wieder in Hessen produziert werden soll. Dabei wird zitiert:

„Dank einer Vereinbarung mit dem Betriebsrat und der IG Metall wird die nächste Generation des Opel Astra ab 2021 in Rüsselsheim produziert“, teilte Opel am Donnerstag mit. „

Beste Antwort im Thema

Dachten wir nicht schon beim neuen Corsa müsse mal Vollgas geben weil absolutes Volumenmodell und dem guten, etablierten Namen?

Und reden wir nicht bei ebendiesem Corsa nach 1 Jahr schon über mangelhafte Lackqualität, sich lösende Hochglanzverkleidungen an der B-Säule, über fehlende Fußraumverkleidungen über der Pedalerie, über verzogene Tankdeckel, schwergängige Heckklappen und mangelhafte Spaltmaße im Innenraum sowie über schlecht programmierte Grafiken im Zentraldisplay und keiner Lenkradheizung bei Automatik...!?

Also wenn das das gleiche "Vollgas" beim Astra wird, dann gute Nacht Marie...

4228 weitere Antworten
4228 Antworten

Mittlerweile ist es doch sogar so, dass Hyundai und Kia um Gegensatz zu einem französischen Autohersteller, und dazu zählt jetzt auch Opel, nicht nur ein Gefühl von Sicherheit im Sinne von „hier habe ich mein Geld gut unverstiert“ vermitteln. Die Koreaner können ihre Kunden begeistern, was Opel jedenfalls aktuell nur sehr gebremst gelingt. Man mag es Opel wünschen, dass der Astra ein Game Changer wird. Aber große Zweifel bleiben. Und Opel wird auch diesmal wieder nicht den „Will haben“ Effekt beim Kunden erzeugen. Stattdessen wird beim Aufrufen des neuen Astas auf Opel.de erstmal wieder ein Rabattgutschein erscheinen. Eine absolute Marketingkatastrophe.

Ab wann soll es den Astra eigentlich beim Händler geben, dieses Jahr noch oder erst 22?

War anfangs ziemlich positiv überrascht, dass der L doch ziemlich frisch und sportlich aussieht. Der J und K waren da ja deutlich langweiliger.
Wenn man sich aber dann Mal bei der Konkurrenz umsieht, wird's nicht einfach.

Ich bezweifle noch, dass der Astra der "Game Changer" wird. Ich bin da eher vorsichtig und setze die Erwartungen nicht so hoch.
Da wurde ich beim Corsa schon enttäuscht. Da zählt auch nicht die Ausrede, dass der Wagen zwischen den Stühlen entstanden ist.

Mit "Game Changer" ist die Enttäuschung quasi vorprogrammiert. Sowas totales kann (kein)er nicht reißen.

Ähnliche Themen

Game Changer kann man wohl auch in dem rückgängigen Segment ohnehin ausschließen.

Ist am Ende beim Thema "deutsches" Auto nicht das Gefühl viel entscheidender als die Fakten?

Man muss auch nicht alles immer bis ins kleinste Detail faktenbasiert erklären müssen finde ich.

Wenn Max Mustermann aus Musterstadt ein neues Auto möchte, fängt der auch nicht an eine Liste zu schreiben, nach welchen Fakten ein deutscher Hersteller ein deutscher Hersteller ist.

Wo das Entwicklungszentrum sitzt oder wo das Fahrzeug produziert wird, interessiert doch die wenigsten Kunden.
Die gehen nach Gefühl. Wenn ich als Kunde das Gefühl habe, es handelt sich um einen deutschen Hersteller, dann ist das das entscheiden Kriterium. BMW und Mercedes z.B. sind für Max Mustermann "deutsche" Hersteller. Da ist es völlig irrelevant ob der BMW in München, in San Luis Potosi oder in Spartanburg zusammengedengelt wurde.

Daher kann Opel noch so oft proklamieren so unheimlich deutsch zu sein. Am Ende entscheidet bei der großen Masse das Gefühl. Und leider wurde Opel vom für deutsche Autofahrer so ziemlich krassesten Endgegner im Automobilbereich gekauft: Dem Franzosen!!! (Gibt es eine häufigere Floskel im Automobilbereich als "Ein Franzose kommt mir nicht ins Haus"?)

Und wenn mich persönlich jemand fragt, was für mich ein deutscher Hersteller ist, dann muss auch ich das nicht mit Fakten belegen. Für mich ist ein deutscher Hersteller, ein Hersteller, bei dem ich das Gefühl habe, da sitzen die Entscheider in Deutschland, da wird die Markenstrategie in Deutschland besiegelt, die Ingenieure bestehen auf deutsche Gründlichkeit, die Modelle tragen traditionelle Markengene in sich.

All das sagt mir mein Gefühl bei Opel nicht mehr. Und das war unter GM anders. Da hatte ich das Gefühl, der Türgriff am Camaro ist von Opel und nicht umgekehrt und die Modellpolitik würde in Rüsselsheim entschieden und nicht in Detroit und entwickelt wurden die Mehrheit der Fahrzeuge auf dem weißen Blatt in Rüsselsheim. Das kann jetzt der ein oder andere von euch gerne wieder auseinandernehmen, ist aber zwecklos, weil am Ende entscheidet das Gefühl. Und das ist meins. Und vermutlich auch das von vielen Max Mustermanns aus Musterstädten.

Zitat:

@andi.36 schrieb am 8. August 2021 um 23:42:18 Uhr:


Ab wann soll es den Astra eigentlich beim Händler geben, dieses Jahr noch oder erst 22?

Ab Herbst 2021 bestellbar, ab Anfang 2022 bei den ersten Kunden.

Zitat:

@OpelOhneDach schrieb am 9. August 2021 um 08:18:17 Uhr:


Ist am Ende beim Thema "deutsches" Auto nicht das Gefühl viel entscheidender als die Fakten?
...

sogar das könnte man streichen - auto emocion 😉

kauf nach gefallen, gewohnheit, gier, genuss, geleistet, geliebt, geschoben,... (germanness ?)

...Emblem 😁

Zitat:

@flex-didi schrieb am 9. August 2021 um 09:17:56 Uhr:



Zitat:

@OpelOhneDach schrieb am 9. August 2021 um 08:18:17 Uhr:


Ist am Ende beim Thema "deutsches" Auto nicht das Gefühl viel entscheidender als die Fakten?
...
sogar das könnte man streichen - auto emocion 😉

kauf nach gefallen, gewohnheit, gier, genuss, geleistet, geliebt, geschoben,... (germanness ?)

Kann man auch streichen, ja. Aber in dem Fall ging es ja konkret um die Definition eines deutschen Autos.
Und selbst so viel Auto Emocion scheint Opel ja auch nicht mehr zu versprühen, wenn man sich die Marktanteile der letzten 20 Jahre so anschaut...

sicherlich, ein paar "G" nur noch damit am hadern. andere "G"egangen...

Weil ja die deutsche Automobilindustrie so redlich und vorbildlich ist 🙂

Ohne Leistung kein Erfolg.
Ohne Motoren mit Respekt und längst abgelaufener Technik (J/K) muss man sich seitens seines Produktes mit den unteren Nervensägen rumärgern. Dacia, Fiat (Tipo) und andere Vehikel <20tsd € als Konkurrenten.
Alleine durch die stetigen Anhebungen der Opelpreise auf Oberklasse-Niveau ist es nicht möglich, auch urplötzlich Anerkennung bei der Kundschaft zu erhalten. Die erkannte weder optisch noch konstruktiv je einen Mehrwert u. verlangt eben die Preiskorrektur per Rabatten (25-45 %), sofern sie tatsächlich überhaupt ein Opellogoauto haben wollte .

Da ja Opel der anvisierten Konkurrenz immer ca. 10 Jahren hinterher hinkte, hätte der L rein äußerlich optisch zum Zeitpunkt des J kommen müssen, spätestens um 2010-12 herum. Damals war man noch im Organic-Eieroptik-Mode. Der K als identisch altbackige Nachfolgerschüssel fuhr den Laden dann mit 2015er Ansage der Autokenner vollends in den Graben. Der war komplett unsichtbar, als Kombi beispiellos widerlich und optisch keiner Marke mehr zuordenbar. Zweckmäßiger Asiate? Koreaner?

Jetzt hätte man mit der L-Optik zwar erstmals eine adrette & zeitgemäße Karosse, die trifft aber in eine dermaßen ungünstige Zeit, in der PSA leider keine kräftigen Diesel u. Benziner mehr fabriziert.
Wo ist (Privat)Kundschaft, die für 110 PS-3-Zyl.-Behelfsantrieb mit paar Kreuzchen 30.000,- € bezahlt? Die gabs bisher nicht und wirds jetzt gleich 3x nimmer geben.
Niemand hat dabei etwas gegen 3-Zylinder. Bei entsprechenden Autos u. Preisen. Aber ein Umpolen der Köpfe funktioniert jetzt in dieser Zeit nicht mehr. Dass man für schwächere Autos mehr Geld zahlen soll. Dafür ist es jetzt zu spät. u. ab 2022 sowieso. Die Durststrecke bis 2025 dann jetzt schon sichtbar nicht mehr zu bewältigen, da v. a. die Konkurrenz ein KFZ-Bombardement gestartet hat, dass es nur so donnert.

Das Umpolen des Kaufverhaltens auf 30-40 tsd €-Hybrid-Astras ist ein langsamer & zäher Vorgang, der noch mehrere Jahre dauert und nur geringe Stückzahlen liefert.
Also die Bereitschaft, dass 30.000,- für ein Kompaktauto "normal" werden. Vielleicht bei angehenden Führerscheinneulingen (als ebenfalls geringe Kaufkraft), aber gewiss nicht bei Bestandskundschaft.

Der Astra L ist klar schöner als zB ein Golf - ich glaub das steht sicherlich außer Frage, das Cockpit ist wesentlich besser. Die Abmessungen auf keinen Fall, aber ja. Dennoch hab ich mich am Astra L schon sattgesehen - mittlerweile kommt er mir wieder etwas langweilig vor. Ob er also ein Game-Changer wird? bei der starken Konkurrenz? Fraglich. Zumal die Preise in die Höhe klettern werden - was hier wohl das Ziel von PSA ist? Der 308 soll ja auch schon sehr teuer sein, wobei man Peugeot wohl eher etwas auf "Premium" bringen willl.
Fiat wird wohl die "günstige" Marke bei PSA/Stellanis werden - aber bis dort was neues kommt, wird es noch dauer.

Wobei einen gewaltigen Vorteil hat Opel gegen Kia/Hyundai noch: die Preisliste. Denn bei Opel gibt es zum Glück noch eine Auswahl, bei Kia/Hyundai gibts nur die fixen Pakete wo man fast nichts ändern kann. Für Leute die gerne jedes E-Zeugs drinnen haben wollen, kein Thema, für den Rest allerdings schon. Denn leider ist das stylische Design immer an möglichst viel E-Zeugs verknüpft ... natürilch absichtlich.

Früher sah man Opel ja eher irgendwo zwischen "Gute alte deutsche Traditionsmarke" und "Ohne die deutsche Ingenieurskunst würde bei GM ja mal so gar nichts laufen". Für den Rekord- oder Corsa-Käufer war die Verbindung zu GM doch eher von geringem Interesse. Die kleinen "GM"-Hinweise hat man nur am Rande wahrgenommen.
Doch dadurch, dass Opels Situation in den letzten Jahren ja durch die Medien breit und ausführlich thematisiert wurde, dürfte mittlerweile jedem klar sein, dass Opel früher schon nur eine erweiterte GM-Werkbank war und jetzt nur noch eine Handelsmarke von Peugeot ist (ich glaube, die Existenz von Stellantis dürfte sich noch nicht allzu sehr herumgesprochen haben). Während man früher Opel noch für die "gute deutsche Wertarbeit" loben konnte/durfte/sollte, bekommt man doch heute eher zu hören "Geh mir fort mit Opel, ein Bekannter vom Schwager eines Arbeitskollegen hatte früher mal einen Peugeot 405. Nur Ärger. Und jetzt kommt dasselbe bei Opel. Kauf dir lieber einen...".
Das Problem ist doch, dass der Vergleich näher gerückt ist. Mit Pontiac oder Buick konnte ja hierzulande kaum jemand was anfangen. Aber Peugeot und Citroen sind sehr konkrete "Feindbilder", wenn es um Schludrigkeit geht. Berechtigt oder nicht. Tavares hat ja selbst gesagt, es gibt viele Deutsche, die bewusst kein französisches Auto kaufen. Selbst wenn ein 308 qualitativ ganz oben stehen würde, hinge ihm immer noch dieser Makel an. Was natürlich sehr bedauerlich ist. Unglücklicherweise hat es PSA nicht geschafft, den vermeintlichen "Qualitätsvorteil" von Opel auf die französischen Marken zu übertragen ("Hurra! Jetzt zeigen die Rüsselsheimer den Franzosen endlich mal, wie man gute Autos baut"😉. Stattdessen bekommt man nun den Eindruck, dass "laisser-faire" nun auch bei Opel einzieht. Begründet oder nicht, es geht hier ums Image. Die Tatsache, dass Opel nichts mehr zur technischen Weiterentwicklung von PSA/Stellantis beiträgt, stützt diesen Eindruck.
Und daran wird auch sicher nichts ändern, dass der Grandland nun in Eisenach und der DS4 zusammen mit dem Astra in Rüsselsheim gebaut wird.

Ähnliche Themen