Nächstes Jahr 2023 keine Taxi-E-Klasse W214 mehr
Nächstes Jahr 2023 keine taxi E Klasse mehr 214
460 Antworten
Zitat:
@Timbow7777 schrieb am 3. März 2022 um 21:37:25 Uhr:
Zitat:
@Chicago124 schrieb am 3. März 2022 um 16:16:00 Uhr:
...warum hört man nicht auf den Kunden...
Genau das macht Mercedes doch. Kombis werden immer weniger nachgefragt, besonders im Taxi-Sektor.
Naja, es gibt schon viele Kunden, die lieber den Stern auf der Haube hätten.
Und es gibt auch viele Endkunden, die lieber Mercedes-Taxi als Volkswagen fahren. Ob Limousine oder Kombi ist dem Kunden in der Regel recht egal, wenn wirklich viel Gepäck dabei ist gibts auch Grossraumtaxis.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Was ist bei Mercedes los? Keine Sterne und keine E-Klasse Taxis mehr - Shareholder Value?' überführt.]
Zitat:
@driver55 schrieb am 3. März 2022 um 16:56:38 Uhr:
Hallo,E-Klasse Taxis sind wohl zu teuer für Mercedes geworden. Wenn dann noch die komplette Produktion ausverkauft ist und Halbleitermangel herrscht ist es wohl einfacher auf andere Modelle von Mercedes zu verweisen.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Was ist bei Mercedes los? Keine Sterne und keine E-Klasse Taxis mehr - Shareholder Value?' überführt.]
Die Produktion ist nicht ausverkauft, man hat nur schlichtweg keine Lust mehr auf „build-to-order“, bzw. auf deutsche Kunden die sich dann beschweren dass man gewisse Extras nicht bestellen kann (bei nem auslaufenden Fahrzeug will man sich wahrscheinlich auch gar nicht mehr um die Halbleiterbeschaffung kümmern).
Mercedes meint alles (teure) einstellen zu müssen - und zu können - was die Marke zu dem gemacht hat was sie ist - offensichtlich aus der Überzeugung dass der Markenwert jetzt da ist, und man davon noch (wie?) lange leben kann. Ich teile diese Überzeugung nicht, und ich finde es echt atemberaubend wie schnell man sich von der eigenen Markenhistorie und -identität löst.
Mit den Taxis ist doch super, muss man sich keine Gedanken mehr machen wieviel Garantie-/kulanzleistungen drohen, wenn man ein Bauteil billiger ausführt. Und die meckern dann auch nicht mehr so in Foren.
Auf Vertriebsebene erzählt man sich dann selbst die Story von dem MB Kunden und dem Pöbel.
Zitat:
@ultrax schrieb am 26. Februar 2022 um 11:58:56 Uhr:
Ein Mercedes war der Wagen der Landwirte, der Wagen der Taxifahrer, der Wagen der erfolgreichen Mittelschicht und der Wagen der Bosse. Jetzt bedient Mercedes mehr und mehr ein ganz anderes Klientel.
Genauso sieht es aus - insb. gab es einen sehr hohen Selbstständigen-Anteil - auf allen Ebenen (Landwirte, Kleingewerbe, Unternehmer etc.) - und das alles ohne Rabatt (bzw. mit 20% „Rabatt“ als Jahreswagen, den man sich selbst beim Werksangehörigen abgeholt hat).
Warum? Weil ein Mercedes teuer, aber sein Geld immer „wert“ war - gerade bei intensiver Nutzung. Deshalb hat auch der „Boss“ gerade die selbe Marke wie der Landwirt und der Taxiunternehmer gekauft (natürlich dann als „S“).
Dein besagtes „Klientel“ wird nicht diese Markentreue an den Tag legen - und orientiert sich stark an Leasingraten. Vielleicht nicht in China - aber selbst diese Chinesen würden keine Plastikuhr kaufen, einfach nur weil Rolex drauf steht. Erst recht nicht wenn sie immer selbstbewusster auf ihre eigenen Produkte werden.
Ja, Rolex. Gutes Stichwort. Die sind genau den anderen Weg gegangen.
Unbedingte Qualität in allen Belangen.
Egal, ob auf einmal 2 Fünftel der Welt aus Chinesen und Indern bestehen, welche Kunden sein könnten, oder nicht.
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Zitat:
@masterofsalsa schrieb am 4. März 2022 um 06:54:39 Uhr:
Ja, Rolex. Gutes Stichwort. Die sind genau den anderen Weg gegangen.
Unbedingte Qualität in allen Belangen.
Egal, ob auf einmal 2 Fünftel der Welt aus Chinesen und Indern bestehen, welche Kunden sein könnten, oder nicht.
Nicht egal ob, sondern gerade weil. Dadurch ist der prozentual kleine Nischenmarkt für die absoluten Top-Produkte (preislich) in Stück so groß geworden, dass man sich keine Sorgen über die eigene Auslastung mehr machen braucht. Genau wie bei der G-Klasse - ebenso ein qualitätsausstrahlendes Original.
Aber ob das für einen EQS gilt?
PS: mal gespannt was MB jetzt macht, wo nicht ganz wenige Ihrer Lieblings-„Luxus“-Kunden etwas Schwierigkeiten mit Ihrer verfügbaren Liquidität und ihren Eigentumsrechten bekommen.
Zitat:
@Snoubort schrieb am 4. März 2022 um 07:08:44 Uhr:
Zitat:
@masterofsalsa schrieb am 4. März 2022 um 06:54:39 Uhr:
Ja, Rolex. Gutes Stichwort. Die sind genau den anderen Weg gegangen.
Unbedingte Qualität in allen Belangen.
Egal, ob auf einmal 2 Fünftel der Welt aus Chinesen und Indern bestehen, welche Kunden sein könnten, oder nicht.Nicht egal ob, sondern gerade weil. Dadurch ist der prozentual kleine Nischenmarkt für die absoluten Top-Produkte (preislich) in Stück so groß geworden, dass man sich keine Sorgen über die eigene Auslastung mehr machen braucht. Genau wie bei der G-Klasse - ebenso ein qualitätsausstrahlendes Original.
Aber ob das für einen EQS gilt?
Ach ja? In welchem Jahr mußte sich Rolex denn um die Auslastung Sorgen machen?
Und wieso preislich ein absolutes Top Produkt?
Könnte es sein, daß Du in der Welt der Armbanduhren nicht so ganz zuhause bist?
Zitat:
@Kujko schrieb am 26. Februar 2022 um 09:10:59 Uhr:
Man will die Marke doch Richtung Luxus pushen, da passt doch das gelbe Image nicht an einer E-Klasse.
Bis zum W210 war die E-Klasse der Inbegriff von Zuverlässig und dafür war auch das Taxi ein Zeichen. Meine W124 führen weit über 800' km bevor es irgendwelche Probleme gab.
Heute mag es Luxus sein, aber ohne Zuverlässigkeit wird es nur ein kurzer Aufschwung werden, so wie unter Hr. Schremp und Chrysler.
E- und B-Klasse sind beim Taxiabsatz laut Mercedes in den letzten 4 Jahren um 75% eingebrochen. Dafür werden immer mehr die Modelle gekauft, die auch weiter angeboten werden. Eine Trendumkehr ist da auch nicht zu erwarten. Warum sollte Mercedes weiter Modelle anbieten, wenn die Kunden sie nicht kaufen?
Zitat:
@masterofsalsa schrieb am 4. März 2022 um 11:20:53 Uhr:
Zitat:
@Snoubort schrieb am 4. März 2022 um 07:08:44 Uhr:
Nicht egal ob, sondern gerade weil. Dadurch ist der prozentual kleine Nischenmarkt für die absoluten Top-Produkte (preislich) in Stück so groß geworden, dass man sich keine Sorgen über die eigene Auslastung mehr machen braucht. Genau wie bei der G-Klasse - ebenso ein qualitätsausstrahlendes Original.
Aber ob das für einen EQS gilt?
Ach ja? In welchem Jahr mußte sich Rolex denn um die Auslastung Sorgen machen?
Und wieso preislich ein absolutes Top Produkt?
Könnte es sein, daß Du in der Welt der Armbanduhren nicht so ganz zuhause bist?
Herje, Ich hatte jetzt wirklich keinen Bock ein off-Topic loszutreten, und ja, mir ist völlig klar, dass es erheblich teurere Uhren als eine 10K Einstiegs-Rolex gibt. Rolex ist aber fraglos mit riesigem Abstand der Marktführer bei den mechanischen Uhren (knapp 25% Umsatzmarktanteil bzw. etwa soviel wie die Nr. 2-5 zusammen) - und hat sein eigenes Sortiment die letzten Jahre immer weiter nach „oben“ verschoben, weil die Nachfrage größer als das Angebot ist. Ganz so wie O.K. das auch haben will - nur liefert er nicht die entsprechende Material- und Verarbeitungsqualität, und vor allem nicht die Detailraffinesse.
Meine Begrifflichkeit bezog sich auf den Gesamtmarkt, nicht wiederum auf die Abgrenzung innerhalb des Top-Segmentes. So wie es neben einem „normalen“ 911er auch diverse Turbos und GTs gibt, und da drüber natürlich noch Ferraris, dann mit Faktor X Bugattis, und davon wieder zu 8stelligen Beträgen Sondereditionen für 2-10 Käufer - aber sowas war doch nirgends der Punkt.
Zu Deinem Punkt der Nachfrage, ja, Rolex (im übrigen ein gemeinnütziges Unternehmen) war vor gar nicht allzu langer Zeit in einer deutlich anderen Situation:
https://www.pressetext.com/news/20090619012
als heute, wo man sich zu einem offiziellen Statement genötigt sieht, dass man nicht künstlich verknappt:
https://hypebeast.com/.../rolex-issues-statement-scarcity-watches?...
75% Einbruch in letzten 4 Jahren ? wir haben allein schon 2 Jahre Corona
Ich persönlich hab mir 2021 noch einen neuen geholt der muss nun noch bissel länger halten da weder v-klasse noch Citan für mich eine Alternative ist!!!!
Eben, was sagen denn die 74% Einbruch in den letzten 4 Jahren aus? Davon sind 2 Jahre Coronazeit, und wenn man da als Taxiunternehmer nicht unbedingt aus Steuerlichen Gründen oder weil halt ein Auto einfach aufgebraucht war einen neuen bestellen musste hat man erst mal nichts gekauft.
Da wird aber irgendwann mal ein Nachholeffekt einsetzten.
Ausser, es passiert irgendwann mit der Taxibranche das, was offenbar Konzerne wie Daimler, VW usw. wollen: Wir sollen nur noch Alte Menschen und Behinderte fahren, also die Zeitaufwändigen Fahrten, die nicht viel einbringen. Und die Geschäftsleute sollen per Konzerneigener App einen Mietwagen buchen.
Zitat:
@Gerdl. schrieb am 4. März 2022 um 11:37:02 Uhr:
Bis zum W210 war die E-Klasse der Inbegriff von Zuverlässig und dafür war auch das Taxi ein Zeichen. Meine W124 führen weit über 800' km bevor es irgendwelche Probleme gab.
Joo, und das ist fast 30 Jahre her und die Marke steht besser da als zuvor.
Leidet ihr eigentlich nicht unter Eurer eigenen Prognosequalität...nur mal so in die Runde gefragt...
Zitat:
@Snoubort schrieb am 4. März 2022 um 13:58:07 Uhr:
Zitat:
@masterofsalsa schrieb am 4. März 2022 um 11:20:53 Uhr:
Ach ja? In welchem Jahr mußte sich Rolex denn um die Auslastung Sorgen machen?
Und wieso preislich ein absolutes Top Produkt?
Könnte es sein, daß Du in der Welt der Armbanduhren nicht so ganz zuhause bist?Herje, Ich hatte jetzt wirklich keinen Bock ein off-Topic loszutreten, und ja, mir ist völlig klar, dass es erheblich teurere Uhren als eine 10K Einstiegs-Rolex gibt. Rolex ist aber fraglos mit riesigem Abstand der Marktführer bei den mechanischen Uhren (knapp 25% Umsatzmarktanteil bzw. etwa soviel wie die Nr. 2-5 zusammen) - und hat sein eigenes Sortiment die letzten Jahre immer weiter nach „oben“ verschoben, weil die Nachfrage größer als das Angebot ist. Ganz so wie O.K. das auch haben will - nur liefert er nicht die entsprechende Material- und Verarbeitungsqualität, und vor allem nicht die Detailraffinesse.
Meine Begrifflichkeit bezog sich auf den Gesamtmarkt, nicht wiederum auf die Abgrenzung innerhalb des Top-Segmentes. So wie es neben einem „normalen“ 911er auch diverse Turbos und GTs gibt, und da drüber natürlich noch Ferraris, dann mit Faktor X Bugattis, und davon wieder zu 8stelligen Beträgen Sondereditionen für 2-10 Käufer - aber sowas war doch nirgends der Punkt.
Zu Deinem Punkt der Nachfrage, ja, Rolex (im übrigen ein gemeinnütziges Unternehmen) war vor gar nicht allzu langer Zeit in einer deutlich anderen Situation:
https://www.pressetext.com/news/20090619012
als heute, wo man sich zu einem offiziellen Statement genötigt sieht, dass man nicht künstlich verknappt:
https://hypebeast.com/.../rolex-issues-statement-scarcity-watches?...
Ach Schatz, selber herrje, in Deinem verlinkten Text geht es um die Stabilisierung der Preise. Das war aber nicht unser Thema, sondern dieses war die Auslastung der Produktion.