Motorschaden wegen Wasser im Öl bei niediregen Temperaturen

Renault Clio 3

Kann mir jemand helfen: Habe einen Motorschaden wahrscheinlich wegen gefrorenem Wasser im Motoröl.

Am 2. Dezember 2010 fand bei Pit Stop eine Inspektion des Autos mit Ölwechsel statt. Am 26. Dezember 2010 konnte das Auto nach neuntägiger Standzeit bei sehr kalten Aussentemperaturen nicht bewegt werden. Am 27. Dezember 2010 stellte die Renault Vetragswerkstatt einen Motorschaden fest. Es wurde Wasser im Motoröl gefunden, welches wahrscheinlich zu Eis gefror und den Ölansaugfilter verschloss, wodurch kein Öl in den Motor gelangen konnte.
Das Wasser im Motoröl könnte Kondenswasser sein, da das Auto ein Kurzstreckenfahrzeug ist. Es scheint, dass der Ölwechsel bei Pit Stop nicht korrekt oder gar nicht durchgeführt wurde. Eine defekte Zylinderkopfdichtung liegt nicht vor.
ODER könnte der Clio Motor durch die Standzeit diese Feuchtigkeit gezogen haben. Hatte schon mal jemand dieses Problem??

Beste Antwort im Thema

Wenn das Fahrzeug steht, kann es keine nenenswerte Menge Wasser "ziehen". Nur die Feuchtigkeit die bereits drinn ist.

Vermutlich hat PIT-Stop nichts gemacht. Aber wie will man das beweisen?? Daß die das abstreiten ist heute selbstverständlich.

Ich fahre zur Zeit auch nur täglich zweimal 4 km zum Bahnhof ohne deswegen Wasser in solcher Menge im >Öl zu haben.

schrauber

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Jo da wirst du bei renault wenig glück haben . deine garantie erlischt wenn ne andere werkstatt dran rum macht. lass dir ein gutachten machen

Zitat:

Original geschrieben von dominik219


Jo da wirst du bei renault wenig glück haben . deine garantie erlischt wenn ne andere werkstatt dran rum macht. lass dir ein gutachten machen

ja welchen motor hast du überhaubt im clio und wie viel km ist der gelaufen

Ja moin,

das ist ja echt dumm gelaufen.
Ich habe bei unserem CLIO neulich auch deutlich erhöhten "Öl"stand festgestellt, es sah aus wie Eierlikör am Peilstab, und dass innerhalb von 14 Tagen in dieser Kälte bei 800-Meter-Wegen in großem zeitlichen Abstand. Der wird in Ultrakurzstrecke "erprobt" 😉. Sofort zum Ölwechsel beordert.

Gruß

hi ..

1. gerade weil es ein kurzstreckenfahrzeug ist , ist kondensat im öl ein problem
2. was soll denn am motor dran sein ? lagerschaden ? ist das schon genauer diagnostiziert ?
3. hattest du vorher bereits probleme ? keine heizleistung , erhöhte temperatur , wasser nachfüllen ? ...ich würde mal eine defekte kopfdichtung nicht kategorisch ausschliessen ...

das beim ölwechsel , egal ob bei pit stop gemacht oder nicht, was schiefgelaufen ist , würde ich mal ausschliessen ....

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wie soll soviel Wasser ins Öl gelangen das es gefriert ? Der Ölwechsel liegt nicht mal einen Monat zurück, in der zeit kann nie und nimmer sich soviel Kondenswasser bilden das es ausreichen würde um Öl gefrieren zu lassen

ich nehme mal an >3,5L Öl kommen in den Motor, selbst wenn es nicht nachgefüllt wären würde, müsste erst einmal am Ölmesstab das max weit überschritten sein wenn Wasser im Öl wäre.

andererseits kann der Motor schon dran schuld sein, Stichwort Ölkanäle, das diese zu klein sind und so nicht genügend Öl durchlassen was letztendlich den Motortod bedeutet

war glaube bei den legendären Frostopfer der VW Motoren 1.0 und 1.4er Bj99

die Frage wäre, hätte besseres synthetisches Öl das verhindert ? Gute Öle haben Additive die Wasser im Öl binden

welches Öl wurde denn abgefüllt ? 0w, 5w, 10w, 15W ? Ölfilter gewechselt ?

Hallo Zusammen,

meine Frau fährt auch einen Clio III, 1,2 mit 75 PS und hat im Winter auch das Problem mit dem Wasser im Öl, so daß das Öl wie Milchkaffee aussieht. Die Ausrede mit der Kurzstrecke hört man immer wieder. Es kann aber nicht sein, weil sowohl der vorherige Clio als auch andere Autos keine solchen Probleme mit dem Öl haben. Die Aussage von Renault war, "das sei normal im Winter und bei Kurzstrecke". Das ist in meinen Augen absolut inkompetent und eine Verarsche des Kunden. Der Wagen geht diese Woche in eine freie Werkstatt. Nach der ersten Begutachtung dort wurde festgestellt daß die ZK Dichtung i.O. ist und es wahrscheinlich ein Konstruktionsfehler ist, Wärmetauscher oder Motorentlüftung. Ich denke mal, daß PIT Stop da keine Schuld trifft, sondern eher Renault versucht die Sache zu verharmlosen. Ich würde mir einen Gutachter und einen Anwalt suchen.

ruß Oliver.

Was bei diesem Motor die Kondensation von Wasser begünstigt ist m.M. der Öl-Einfüllstutzen, der steht so schön in der klirrenden Kälte ohne sicherlich je warm zu werden, egal nach welcher Distanz.

Gruß

Hallo !

Alt aber immer aktuelles Thema:

Der Motor ist ja nicht hermetisch dicht. Am Ölpeilstab dürfte schon das erste Problem bestehen, wo der praktisch offen ist. Das Öl und der Motor wird so heiß, dass beim Abkühlen des Motors dieser Luft von außen nach innen zieht. Erst dehnt sich alles aus, Gase werden nach draußen gedrückt und nach dem Abstellen kühlt der aus und der Vorgang geht die umgekehrte Richtung. Es entsteht ein gewisser Unterdruck im Motor und der wird ausgeglichen, was zurfolge hat, dass auch Luftfeuchtigkeit von außen gezogen wird. Mal davon abgesehen, was bei der Verbrennung ins Öl gelangt, wenn der Motor schon Verschleiß hat. Wenn dem so nicht wäre, könnte man im Winter bei Minusgraden vermutlich den Ölpeilstab kaum ziehen, weil der durch den Unterdruck sehr stark angesaugt würde. Das wäre ein Zeichen, dass der Motor hermetisch fast dicht ist. Ist aber so nicht. Das Wasser geht nur schwer wieder aus dem Motorblock und Öl raus. Wenn zuviel an Wasser im Öl ist, dickt es ein. Damit ist es praktisch unbrauchbar. Man kann dann nur hoffen, dass noch genügend Öl im Motor ist, was beim Warmfahren dann wieder den Schlamm aus den Ecken herauslöst. Damit ist das Wasser aber nicht verschwunden. Es ist nur anders verteilt. Der Schlamm im Deckel Einfüllstutzen tritt immer öfter auf, wenn man nur Kurzstrecke fährt. Irgendwann aber kippt auch das übrige Öl im Motorblock und verschlammt. Leider gibt es keine Erfahrung, die ich je gelesen hätte, nach welcher Fahrstrecke Wasser aus dem Öl praktisch vollständig verdampft ist. Allerdings könnte man davon ausgehen, dass nach mehrmaliger Kontrolle und immer Ölschlamm am Deckel, das Öl gewechselt gehört. Man muss halt öfter nachschauen und dies im Auge behalten.

Gruß!

Wenn das Wasser aus der Luft irgendwie in den Motor gekommen wäre muß man bedenken, daß 1 m³ Luft bei 0 °C ca 10 g Wasser aufnehmen kann.
Wie können 100 m³ Luft durch den Motor kommen um dort ihr gesamtes Wasser abzuladen? Geht nicht!

Aber wie wäre es denn, wenn das Wasser nicht die Ursache des Motoschadens sondern die Folge wäre?

Wenn Verbrennungsgase am Kolben vorbei in die Ölwanne drücken können die erhebliche Wassermengen mit sich führen und in der Ölwanne abladen.

schrauber

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