Motorschaden TDI PD nach 63000km???

VW Golf 4 (1J)

Hi,
mein Golf hat gestern auf einmal so komische Geräusche von sich gegeben, als wie wenn im Motor was schleifen würde. Das Geräusch wird auch lauter wenn ich ihn höher drehe, es ist aber kein Leistungsverlust erkennbar.
Also ich gleich zum Freundlichen, da meinte dann der Mechaniker gleich das das die PD Einspritzelemente sein müssten, aber sie checken das. Ich mit Leihwagen vom Hof und auf den Anruf gewartet. Der kam dann Nachmittags und mir wurde mitgeteilt das es die PD Elemente nicht sind und sie auch so nix finden. Sie tippen auf nen Motorschaden wollen das aber noch testen - nach 63000km nen Motorschaden???
Hatte jemand von euch schon ein ähnliches Problem???

PS: Im Moment bin ich soweit das ich sag, niemehr VW

mfg

29 Antworten

Hammer ... ich kann nur sagen Hammer!!

Bei mir ... Freitag lange strecke gefahren ... 350km .... Samstag morgens den ganzen Tag noch unterwegs gewesen .. no Problem .. Samstag nachmittag plötzlich ... ein lautes Knattern im Berreicht des Zylinderkopfes ... Drehzahlabhängig!!

Ab in die Werkstatt!

Montag das vernichtende Resultat! Motorschaden!! Auch Zylinder 3 bei mir allerdings ... Kolbenbolzen ausgeschlagen .. Kolben lässt sich im eingebautem Zustand 5mm auf und ab Bewegen in OT! Zudem lässt er sich ca 1/8 Umdrehung im Zylinder verdrehen!

Kulanzantrag wurde gestellt bisher keine Antwort! Auf Nähere Nachfrage sagte mir der zuständige KD-Berrater, das dieser Schaden bei einigen PD auftritt ... immer nahezu das selbe Schadensbild! Meist seltsamerweise der 3te Zylinder Kolbenbolzen!

Wäre schön da ich damit rechne das VW die Kulanzanfrage von Werkstattseite abschmettern wird, wenn hier alle die ein solche sProblem hatten mir eine PN zukommen lassen mit Name und Name der Werkstatt sowie Fahrzeugtyp und Motorkennbuchstabe! Werde mich bemühen da mal bei der zuständigen Abteilung Druck zu machen!
Evtl. die Handynummer des Fahrzeugbesitzers ...

Es kann einfach nicht angehen das VW sich nichts davon annimmt!! Ich werde mich da nicht einfach zur Ruhe setzen und zusehen!

Gruss
Luxi

Muss da eigentlich immer gleich nen neuer Teilmotor her, oder macht es sich der Freundliche da mal wieder schön bequem? So ne Buchse zu tauschen ist zwar ne Stange Arbeit aber doch kein Materialeinsatz. Und für 3000 € kann ein Auszubildender ein halbes Jahr arbeiten! Alles Abzocke da!

Ich kann allen Golf IV Fahrern nur die VW Lifetime Garantie empfehlen. Für 200 € im Jahr erspart man sich da so manche Herzattacken!

@probicmagic: Dafür ist eine Versicherung allerdings nicht gedacht! Einfach fahren wie bisher, denn die Versicherung läuft ja bis zum 10. Jahr des Wagens. Mutwillige Zerstörung fällt nicht in den Deckungsbereich und ist Betrug! Und warum sollten moderne TDI ab 100.000 km Probleme machen? Ist doch Quatsch!

Würde schon zu einem Teilmotor tendieren ... instandsetzungstechnisch ist es sicherlich kostengünstiger, aber da bleibt die Frage wie sieht der Rest des Motors aus ? Was bringt es wenn nach weiteren 2000km das Ding wieder inner Werkstatt steht um den 2ten Zylinder zu kriegen?!

Zudem die Ungewissheit über verbliebene Metallpartikel im System ... in nen schmaler Grad auf den man wandeln würde ...

@probigmac
ja der Kundendienst ist immer bei ein und der selben VW-Werkstatt gemacht worden...

Bin ja mal gespannt was VW die nächsten Tage von sich hören lässt, wenn die mich wieder mit so einer Aussage wie "auch ein 35-jähriger kann einen Herzinfarkt haben" abspeisen dann wende ich mich mal an AutoBild.
Es kann ja wohl nicht sein das Anscheinend bei mehreren Fahrzeugen der Motor den Geist aufgibt, bei einer lächerlichen Kilometerleistung, und VW das scheiss egal ist...

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... verdammt vergessen

@meyster
ja es muss/sollte ein Teilmotor her, da keiner genau sagen kann ob der Rest nicht auch nen kleinen Schaden hat. Die haben mir in der Werkstatt das Kompressionsdiagramm meines Motors gezeigt und da hatte der erste Zylinder auch etwas weniger als der zweite und vierte. Ich weis aber nicht wo da die Grenzen liegen zwischen gut und schlecht.
Soweit ich mich erinnern kann sah das bei mir so aus:
1. Zylinder: 25,3
2. Zylinder: 27,7
3. Zylinder: 21.1
4. Zylinder: 27,9

mfg

Das ist ja noch relativ ausgeglichen ^^

bei lagen die Zylinder 1,2 und 4 bei ca 30 bar und der 3te bei sage und schreibe 17 bar

Zitat:

ja der Kundendienst ist immer bei ein und der selben VW-Werkstatt gemacht worden...

Dann würde ich mal pauschal sagen, dass Du ganz gute Chancen hast, zumindest einen Teil der Reparaturkosten wiederzubekommen- am Ball bleiben heißt es da.

Zitat:

Mutwillige Zerstörung fällt nicht in den Deckungsbereich und ist Betrug! Und warum sollten moderne TDI ab 100.000 km Probleme machen?

Von mutwillig habe ich auch nix gesagt. Aber getreu der Agency-Theorie gehe ich natürlich nicht so sorgsam mit meinem Wagen um, wenn ich eine Reparaturversicherung habe, als ohne diese. Is doch logisch, ich trete das Ding mittlerweile im kalten, wie im warmen Zustand auf Anschlag, fahre generell immer vmax, wenn BAB unbeschränkt ist usw. Das würde ich natürlich nicht machen, wenn ich keine Versicherung hätte. Und dass diese Fahrweise auf die Lebensdauer des Materials geht, kannst Du wohl nicht abstreiten, wobei meine These mit den 100000km natürlich nur über den Daumen gepeilt ist. Arg viel länger macht der das aber glaube ich nicht mit- wir werden sehen... (habe im Moment 42000km)

Grüße
probigmac

Zitat:

Is doch logisch, ich trete das Ding mittlerweile im kalten, wie im warmen Zustand auf Anschlag, fahre generell immer vmax, wenn BAB unbeschränkt ist usw. Das würde ich natürlich nicht machen, wenn ich keine Versicherung hätte.

Genau das meine doch. Es ist lt. Police doch nicht verboten, den Wagen so zu behandeln, aber jede Versicherung setzt eine Gleichbehandlung des Materials voraus. Eine Vollkasko im Fahrzeugsbereich wird auch durch die gestzlichen Vorschriften begrenzt. Wer im Überholverbot überholt un in einen Unfall verwickelt wird, erhält kaum die volle Erstattungssumme. Die rücksichtsvolle Fahrweise wird da vorausgesetzt. Das gleiche gilt natürlich auch für die VW GWG. Wenn alle so handeln würden wie du, hätten wir Prämien, die dem eines neuen Motors entsprechen... pro Jahr. Gut, dass nicht alle so denken, denn das ist rücksichtslos und in hohem Maße unsinnig. Oder anders gefragt: Welcher Mehrwert entsteht Dir, dass du den Wagen auch kalt prügelst??? Wenn du es normalerweise nicht tun würdest, warum mit Versicherung? Ist eine Versicherung dazu da, ausgebeutet zu werden? Oder ein paar Egoisten auf Kosten anderer Beitragszahler ihren Spaß haben?

Ich freu mich jedenfalls für Dich, dass du deinen Wagen auch kalt drehen kannst. Habe leider keine Ironie in deinem Satz erkennen können.

Und für den Mathematiker noch einen drauf: Die 250 € Selbstbeteilung im Schadensfall würden Dir locker erspart bleiben, wenn du normal mit dem Material umgehen würdest. Es kommt also niemanden billiger!

Zitat:

Original geschrieben von probigmac



Is doch logisch, ich trete das Ding mittlerweile im kalten, wie im warmen Zustand auf Anschlag, fahre generell immer vmax, wenn BAB unbeschränkt ist usw. Das würde ich natürlich nicht machen, wenn ich keine Versicherung hätte. Und dass diese Fahrweise auf die Lebensdauer des Materials geht, kannst Du wohl nicht abstreiten, wobei meine These mit den 100000km natürlich nur über den Daumen gepeilt ist.

Dann ist dir ja zu wünschen, dass der Motor noch lange hält und wenn die km-Grenzen erreicht sind, deine Selbstbeteiligung weiter steigen wird oder noch besser die Garantiezeit abläuft. 🙂

Zitat:

jede Versicherung setzt eine Gleichbehandlung des Materials voraus.

Das kann ich Dir als Dipl.-Kfm. versichern- das tun sie nicht. Aber es stimmt natürlich, dass sich die Verhaltensweisen relativieren (sollen)- es gibt eben auch Leute, die sehr materialschonend fahren.

Falls ich dich hier desillusioniert haben sollte, tuts mir leid. Es ist aber wie gesagt wissenschaftlich belegt, dass Menschen bei Garantie, bzw. Versicherungsschutz so handeln- manche mehr, manche weniger.

Zitat:

Welcher Mehrwert entsteht Dir

Hm, also das ist alles Kalkulationssache. Mein Mehrwert entsteht mir dadurch, dass ich morgens gleich zum überholen ansetzen kann, ohne den Motor schonend warm fahren zu müssen. Die 250 Euro Selbstbeteiligung+ mein Versicherungsbeitrag sind quasi mein Kostenanteil.

Aber mal abwarten- will ihn eigentlich sowieso vor der 90000km Marke wieder verkaufen.

Zu meiner "Ehrenrettung": Ich schaue immer nach, dass der Motor genügend Öl hat und lasse die Inspektionen pünktlich bei einer VW-Werkstatt durchführen- dieses Maß an Pflege muss reichen.

Grüße
probigmac

Hab heut nen Anruf von VW bekommen, sie übernehmen 60% der Kosten.
Jetzt muss ich ca 1200€ selberzahlen aber das geht ja noch grade so...

Nun ja..sehr ärgerlich, aber wenigestens etwas :-)

Hab heute bescheid bekommen .... bei Bj 99 und 107000km 50% auf Material und 50% auf Arbeit!!

Kann mich denke ich nicht beschweren!

Gruss

Luxi

Hi zusammen,

das hier angesprochene Thema macht die Entscheidung, mir ein neues Auto zu kaufen, leichter. Ich besitze ebenfalls einen 115 PS PD TDI, Baujahr 11/99, also Modelljahr 2000, und der hat die Motorkennung "AJM". Ich bin aktuell ca. 123.00 km gefahren und hatte bei 100.800 km Zylinderkopfdichtungen auszutauschen. Von VW wurden ca. 20 % Kulanz hierfür übernommen.

Die Frage, die sich mir nun stellt, ist: Auf kurz oder lang befürchte ich die gleichen Probleme mit den Pleul und Kolben meines Golfs. Ich bin kein Bleifußfahrer, aber auf Autobahn fahre ich gerne mal etwas schneller. Was meint ihr? Verkaufen? Behalten, bis Schaden eintritt? (ich weiß, sehr pessimistisch...).

Dank euch!
MfG
AR78

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