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Golf 4 / TDI / ALH 66 kW / Restwert

VW Golf 4 (1J)
Themenstarteram 29. Mai 2018 um 10:00

Hallo TDI Fahrer,

mein Golf 1J1 TDI mit 370km, Bj. 06/99, silbergrau, 4tür., Trendline mit Climatronic und Radio Beta ist noch in einem guten Zustand (MKBSt. ALH, Einspritzpumpe VP37).

Kein Rost (Kotflügel original, aber an den kritischen Stellen ausgessert), kein Reparaturstau, Karrosserie und Fahrwerk regelmäßig gewartet und vor Korrosion geschützt. In der Fahrertür ist eine 1cm tiefe Beule aufgrund eines Parkremplers (habe ich nicht reparieren lassen). Der Lack ist in einem SEHR guten Zustand.

Erst kürzlich ausgewechselt: Mikroschalter in den Türen, Antenne, vor ca. 10tkm alle Bremsscheiben und Klötze, vor ca. 20tkm Radlager, Spurstangen, Spurstangenköpfe, Achsschenkellager, Koppelstangen, hintere Achsaufhängung, neue Batterie, Thermostat, vor ca. 35tkm Zahnriemen, Wasserpumpe, Radhäuser an den Innenseiten von Schmutz befreit und neu vor Korr. geschützt, vor 70tkm Kupplung, Dreieckslenkkerlager, vor ca. 100tkm Kühler.

Fahrzeug wurde auf Partikelfilter umgerüstet und hat eine grüne Plakette.

Alufelgen für Sommer- und Winterreifen (beide ca. 6mm Profil).

TÜV wird in 4 Wochen von mir gemacht, dürfte keine Problem sein.

Was ist das Fahrzeug wert? Bitte realistisch bewerten nicht übertrieben.

Gerne nehme ich auch Angebote entgegen, wobei ich aber die Verkaufsentscheidung noch nicht zu 100% gefällt habe.

Hängt auch davon ab ob ich mein nächstes Fahrzeug zu von mir akzeptablen Konditionen bekomme.

Viele Grüße

und DANKE

Spritverbrauch siehe Anhang

Beste Antwort im Thema
am 29. Mai 2018 um 10:21

500 Euro, egal wie viel du da rein gesteckt hast.

17 weitere Antworten
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17 Antworten
am 29. Mai 2018 um 10:21

500 Euro, egal wie viel du da rein gesteckt hast.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

Mit etwas Glück sind 1200,- EUR drin.

Ansonsten sehe ich knappe 999,- EUR als realistisch an, da die Trendline-Ausstattung nun auch nichts besonderes ist.

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

am 29. Mai 2018 um 13:28

Angebot u und Nachfrage ist zwar richtig, aber wird sich die Nachfrage nach einem zwanzig Jahre alten Auto in Grenzen halten

am 29. Mai 2018 um 14:01

Unsern Octavia von 2002 mit dem selben Motor (ALH) und 280.000 km habe ich vor 2 Jahren noch für über 2100€ verkauft.

Der Grundmotor ist gut für >500.000 km. Das ist einer der solidesten Dieselmotoren, die VW bis jetzt gebaut hat.

Jetzt mit der großen Dieselthematik, wird es in D vielleicht etwas schwieriger, aber ich habe unsern Octi z.B. an einen Tschechen verkauft.

Mit etwas Glück schätze ich für deinen max. 1500€, aber mindestens 1000€.

Die Autofahrer in Deutschland sind doch argh gespalten.

Während die Stadtmenschen den 1.9 TDI als tot und unverkäuflich ansehen, ist der Landbevölkerung die aktuelle Dieselthematik so ziemlich egal.

Daher wird das Auto, wie es Jack 2003 schon erwähnt hat, nur für ein Landei (so wie ich es bin) interessant sein, oder für Ausländer.

Der 1.9 TDI hat ja nun dennnoch einen guten Ruf, was Haltbarkeit angeht. Daher sollte man beim Verkauf etwas Geduld haben.

Themenstarteram 30. Mai 2018 um 9:55

Hallo,

ja für manche Stadtmenschen ist der Diesel nun nicht mehr erste Wahl.

Aber hier wird auch nicht spezifisch auf die unterschiedlichen Probleme eingegangen.

Der ALH Motor ist noch ein Verteilereinspriztzmotor -> Einspritz-Drücke kleiner, aber nicht ganz so effizient

Bei diesem Motor werden dementsprechend weniger Stickoxide ausgestoßen, da die Temperaturen bei der Verbrennung nicht so hoch sind, dafür gibt es ein Feinstaub / Rußproblem.

Für den Feinstaub gibt es den Partikelfilter, der als geschlossenens System leider nicht nachgerüstet werden kann, da er regelmäßig "freigebrannt" werden muss, esist somit ein Partikelfilter mit dem offenem System verbaut. Ist natürlich nicht so gut.

Aber im Vergleich zu den Diesel der 90ziger Jahre deutlich besser.

Sitckoxidprobleme gibt es meist bei Common Rail Motoren mit Euro 5 / 6, wenn die Software dahinter nur im Messbetrieb die Reinigung voll anwirft. Und was dazukommt, oft ist die HW gar nicht fähig die volle Reinigungsleistungg konstant zu erbringen, beispielsweise ist das AGR Ventil dafür nicht ausgelegt oder auch der SCR Kat verträgt nicht das viele AddBlue (wenn er beispielsweise noch nicht warm genug ist).

Die Diskussion um die Dieselproblematik läuft somit oft in die falsche Richtung und die pauschale Aussage "je höher die Euro Einstufung umso besser" ist sicher auch nicht in allen Punkten OK. Leider will davon die Politik und auch die Gesellschaft oft nichts davon wissen - das find ich schade.

Ich würde hier auch behaupten dass für den Verkauf eher Geduld den Preis regulieren wird. Die gelaufenen 370tKM sind zwar für viele Abschreckend hoch, aber das Auto kann da noch immer recht problemlos fahren und investieren muss man in so alte Autos immer etwas.

Es ist leider so, dass diese Autos robuster gebaut waren als aktuelle Neuwagen und jüngere gebrauchte. Ich erlebe es sehr oft dass vor allem in Ö die Preise für die alten 1,9er TDIs von VW über fast alle Modelle seit einigen Jahren nicht mehr wirklich fallen. Wenn man da einen Golf ohne Rost und Reparaturstau mit um die 200tkm mit guter Ausstattung findet werden hier Preise von ~3500€ oder eventuell mehr aufgerufen (Preis nicht mit DE vergleichbar schon klar). Und sehr oft wird ja explizit nach einem Golf 4 gesucht, da der Golf 5 von der Langzeithaltbarkeit der Karosserie deutlich schlechter ist und der 6er dann wieder zu teuer. Irgendwie werden Golf 4, Passat 3BG usw. anscheinend gerade heilig gesprochen...

Diesel-Probelmatik wurde bereits thematisiert.

Klar ist auch, das bei dieser Laufleistung, trotz guter Wartung, jederzeit alles aufgeben kann.

Ein Stück weit dürfte die HU-Plakette eine Rolle spielen.

Ohne HU wird der Wagen in der von Markus schon verlinkten Menge von verbrauchten Wagen ohne HU oder mit Rest-TÜV untergehen. Die Nachfrage würde ich dann als gering vermuten und Verkauf nur über den Preis. Dann wird sich auch niemand groß für den techn. Zustand interessieren. Export.

Sollte der Wagen wirklich so durch den TÜV kommen, so erscheint nächste HU in 6/20 in einem ganz anderen Licht. Jetzt wird die Wartungs-Historie interessant und es werden nicht nur Aufkäufer angesprochen. Der Verkaufspreis dürfte höher anzusetzen sein.

Geduld wirst Du aber trotzdem brauchen.

Fahre ihn lieber weiter.

am 2. Juni 2018 um 18:55

Frage einfach mal jemand der ein 20 Jahre altes Auto braucht, was er zahlen will anstatt Thesen über Stickoxyde und Blechstärke aufleben zu lassen. Wer sowas überhaupt kauft, hat kein Geld und wird auch aus sonstigen Gründen nicht mehr bezahlen als unbedingt nötig.

Bei mir sieht es ähnlich aus. Golf 4 TDI ALH Motor. Sondermodell Generation. Im ( finde ich ) sehr gutem Zustand. Hat natürlich auch seine Gebrauchsspuren ( Steinschläge da Pendelhure ), aber kein Rost mit 195000km Grad erst eingelaufen und bis 166000km nur bei VW gewartet. Trotzdem muss einem klar sein das ein so altes Auto nun mal keinen großen Wert mehr hat. Die Dieselproblematik kommt da noch oben drauf. Ich fahre ihn erstmal weiter bis er verreckt oder ich doch nicht mehr widerstehen kann weil die Eintauschangebote zu verlockend sind

Themenstarteram 3. Juni 2018 um 13:43

Liebe Dieselfahrer,

mein ALH BJ 1999 hat es geschafft, TÜV OHNE Mängel.

Jetzt gibt es aus meiner Sicht folgende Möglichkeiten:

1. mein jetziges Fahrzeug weiter fahren, wie lange wie es geht, kann man dann von Fall zu Fall entscheiden

2. Verkauf des ALH und einen Neuen Diesel neuester Stand kaufen.

3. Einen günstigen Euro 5 Diesel kaufen

4. Einen Benziner kaufen

Meine Gedanken dazu:

Benziner will ich nicht, nein, daher scheidet 4 aus.

Neuer Diesel (2), leider ist die Auswahl von Euro 6d temp Fahrzeugen (siehe: https://www.adac.de/.../default.aspx) sehr gering, insbesondere bei der VW Gruppe. Momentan sollte man aus meiner Sicht sich keinen Diesel kaufen solange er nicht die Abgasvorschrift Euro 6d temp erfüllt. In 2 Jahren wird bei jedem Verkauf nach Euro 6d temp gefragt werden. Da will man ja kein altes KFZ haben, und nicht vergessen ab 1. Jan. 2020 gilt Euro 6d (ohne temp). Und danach das gleiche Spiel, 2 Jahre später .....

Also bleiben nur 1 und 3, ich werde mir nun ein paar gebrauchte Euro 5 ansehen und versuchen den Preis so weit wie möglich zu drücken, super wäre wenn es dann eine Hardware Nachrüstung gäbe (selbst wenn der Eigenanteil hierfür 2000Euro wäre, würde sich das aus meiner Sicht rechnen).

Und wenn mir keiner der gebrauchten Diesel gefällt dann fahr ich meinen Golf weiter, hab ja zwei Jahre TÜV.

Wie denkt Ihr darüber?

Übrigens ein interessantes Video:

https://www.youtube.com/watch?v=wmvnqsAzUPA

auch interessant:

https://www.empa.ch/de/web/s604/mikrowellen-katalysator

Unbedingt weiterfahren-

wenn die Substanz noch gut ist und der Unterhalt/Steuern überschaubar bleibt!

Denn aktuellen Baujahren traue ich keine so hoher Lebensdauer mehr zu...

ist auch von den Herstellern

so nicht gewünscht...schließlich wollen die Neues verkaufen und keine alten Rüben

10-25Jahre mit Ersatzteile versogen und von Mitarbeiterschulungen von Antik-Modellen

ganz zu schweigen.

Ich werde oft! gefragt, ob ich meinen Golf verkaufen möchte...

Aber ich kann mir nichts anderes leisten und der einzige Grund wäre

Tüv,Ersatzteilnotstand oder Elefant auf der Fahrbahn.

Natürlich sind die 370tkm beachtlich...aber bissi Pflege und die

Kiste fährt nochmal 400tkm im Takatukaland weiter (die freuen

sich schon auf unsere vom Staat restentwertete Kisten)

Meine Holde ihr Cabrio (TDI ALE mit DPF) geht auf die 450tkm;)

Img-20161001-wa0004

Zitat:

@schraubi_nbg schrieb am 3. Juni 2018 um 13:43:59 Uhr:

 

Übrigens ein interessantes Video:

https://www.youtube.com/watch?v=wmvnqsAzUPA

Horst Lüning spricht ja nun über Gott und die Welt. Er erzählt viele interessante Dinge, aber er hat manchmal auch eigenartige Ansichten. Er vergöttert Elektroautos, und spricht dem Wasserstoffauto die Zukunft ab. diese Ansichten kann ich so nicht teilen.

Nun ja, bei den Dieseln sehe ich es so:

EURO5 + 6 hat man ziemlich "verschlimmbessert". Vorallem durch die Softwareupdates. In meinem ganzen Bekanntenkreis sind die Folgen gravierend. Ständig AGR dicht, Ansaugtrakt dicht, Rußpartikelfilter dicht, Injektoren defekt.

Nun könnte man sagen: selbst Schuld, da einige Kurzstreckenfahrer dabei sind. Jedoch reden wir hier von Autos die weit über 20.000 EUR gekostet haben. Das darf einfach so nicht sein!

Daher ist meine Meinung: Lieber die etwas höhere Steuer der alten EURO3 und 4 Diesel in Kauf nehmen, und vorerst weiter fahren. Dort gibt es wenig Probleme in Bezug auf die Abgasnachbehandlung. (insofern vorhanden :))

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