Motoröl Analyse im Labor bei oelcheck.de (Erfahrung / Sinn)?
Mein aktuelles Auto (VW Polo 1.2 TSI 90PS Handschalter) hatte laut Service Heft vor etwa 20 Monaten und 20.000 Km einen Long Life Ölwechselservice. Das wurde beim "großen" 60.000 Service Inspektion/Intervall gemacht.
Laut Anzeige im Tacho ist demnächst der Service Intervall inkl. Ölwechsel nötig. Sowohl Zeitlich als auch von den Kilometern her wäre das natürlich völlig in Ordnung. Da ich aber in nächster Zeit weniger als 10.000 Km pro Jahr fahren werde, bin ich am überlegen auf normales Öl und Festintervall umzustellen. Davor würde mich aber brennend interessieren wie es um das aktuelle Öl steht. Gerade auch weil ich in den kalten Monaten relativ viel Kurzstrecken gefahren bin.
Bei oelcheck.de kostet ein Analyse Set 61,50 Euro. Meint ihr das könnte es es Wert sein oder ist es eher völlig rausgeschmissenes Geld weil das Öl so und so komplett durch ist?
Beste Antwort im Thema
Wenn Du die Moneten hast, gönn' Dir doch den Spaß.
Ich würde lieber mit meiner Frau in unser Lieblingsrestaurant gehen, und ein Rumpsteak essen.
Motoröl wird überbewertet. Druckertinte wäre ein interessanteres Thema.
107 Antworten
Der Stickstoff kommt sicher nicht vom Dünger. Beim LKW gibt es da einige Quellen, wo der her kommen kann. Bei uns war mal ein Depp, der nen Schuss AdBlue in den Dieseltank gekippt hat.
MfG
Sinnvoll, wenn man den Verdacht auf Kühlwasser im Öl hat. Das hatte Mercedes 2005 bei meinem 95er C180 diagnostiziert, und wollte für 2000 € die ZKD wechseln.
Ich habe dann (selbst) Thermostat und Viskolufter getauscht, und eine Ölanalyse gemacht. Kein Glykol nachweisbar. Der C180 fährt heute immer noch bei mir völlig problemlos.
Zitat:
@Johnes schrieb am 31. März 2018 um 01:10:38 Uhr:
Mal einige Gegenfragen:
- Wie alt ist der Wagen? (Baujahr)
- Wie lange hat er Garantie?
- Wie lange willst du den Wagen noch fahren?
- Wie hoch schätzt du den Restwert ein?
Bei unter einem Drittel des Restwertes, bewegt sich der Mehrpreis durch ein lückenloses Serviceheft bei unter 500€. Bei einem kleinen Auto wie dem Deinigen würde ich auf kaum 100€ tippen. Wenn der Wagen älter als 6-8 Jahre ist, ist ein Serviceheft eh meist ne die Lachnummer. Ob ich da überhaupt eine vollständige "Inspektion" in der Vertragswerke machen würde, bezweifle ich. Die Kosten kann man senken!
MfG
Mein Auto hat jetzt mit 17 Jahren ein volles Serviceheft, weil ich zu faul zum selber herumbasteln bin aber auf ein technisch gepflegtes Auto Wert lege.
Wen das Serviceheft voll ist sagt mir dass, das man sich um den Wagen gekümmert hat, das ist für mich keine Lachnummer sondern ein gutes Kaufargument das viele vielleicht nicht verstehen.
Auch manche größere teure Follgeschäden werden oft genug vermieden wen man die am Anfang bei der Inspektion entdeckt. Ist nicht immer so das die inspektion nur kostet.
Dazu gehört aber auch ein gute Werkstatt zu haben und nicht irgendeinen Saftladen der die Schäden reifen lässt um dan viel mehr abzuernten.
Was ÖL betrifft fragt man am besten die Profis.
Z.B Liqui Moly soll eine Serviecehotline haben.
Ansonsten hab ich schon gesehen wie jemand meinte das Ölthema wird überwertet, dan hat er den Motor deswegen gewechselt. Bei mir war mal eine Nockenwelle eingelaufen weil der Vorbesitzer nachweislich falsches Öl verwendet hat.
Andereseits hat mir meine Stammwerkstatt in meinem BJ 2000 BMW 523i kein Longlifeöl reingemacht, dafür Jährlich nach ca 15000km gewechselt und den habe ich dan mit ca. 220000km verkauft. War alles einwandfrei und hatte einen Ölverbrauch von nur ca. 1L zwischen den Inspektionen. Aber der brauchte damals auch kein 5W30
Das ganze ist wiederspüchlich, kommt wohl auf viele Details an und man sollte Wissen was man macht wen man sich nicht an die Herstellervorgabe halten will.
Gruß
Waldemar
Die abgerocktesten Karren, die ich je gesehen habe, waren in der Regel jedes Jahr beim Service!
Mein Mondeo (Zweitwagen) war 2007 zuletzt beim "Service". Seither liegt das Heft in einem Karton rum! Trotzdem ist mein Wagen vor 2 Monaten ohne Mangel durch die HU! Der Prüfer meinte, er hat lange nicht einen derart gepflegten und technisch einwandfreien Wagen mit der Laufleistung und dem Alter gesehen.
Das Serviceheft sagt für einen Kenner rein gar nichts aus. Ein gestempeltes Stück Papier ist für mich kein Kaufargument bei einem Gebrauchtwagen, der älter als 6-8 Jahre ist!
Der Hammer war ein Rad, welches 5-6cm Spiel hatte, bei einem Wagen, der gerade bei der großen Inspektion war! Das Radlager kann nicht derart ausschlagen in den 2 Tagen nach dem Service!
Wer ein Serviceheft bei einem älteren Gebrauchtwagen als ein gewichtiges Kaufargument betrachtet, der hat überhaupt keine Ahnung. (In der Regel kennt man die Werkstatt nicht, die den Wagen "gepflegt" hat! Woher nimmt man also das Vertrauen?)
Für einen Kenner der Materie, zählt der Zustand vom Fahrzeug und kein gestempeltes Papier! Zur Fahrzeugbesichtigung nehm ich eine Taschenlampe mit und nicht die Lesebrille!
MfG
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Kenner können selber einschätzen wie das Auto ist, aber auch die haben nicht immer alles im Griff und fallen auch ab und zu rein.
Die meisten sind aber nicht Kenner und die meisten Autos ohne Serviceheft sind auch absolut nicht gepflegt und werden nur gefahren und nur das Notwendigste wird gemacht um Geld zu sparen.
Die selber Bastler mit Halbwissen verbasteln auch oft mehr als die gut machen.
Habe da vieles selber in den zwei freien Werkstätten meiner Kumpels gesehen, wo ich früher viel Zeit verbracht habe.
Nur wen die Pfuscher oder gar nicht Pfleger dan Ihr Auto dem richtigen Gebrauchtwagenhändler verkaufen, dann besorgt der für das Auto ein Servieheft und dreht den Tacho runter. Dan hat man die Gurke mit Serviceheft. Habe auch gesehen wie Auto deutschen TÜV bekommen hat welches 1800km entfernt im Ausland sein Daueraufenhalt hatte. Es gibt überall schwarze Schafe.
Aber die meisten Werkstätte bei denen man den Service machen lässt bringen zwar keinen Spitzenservice, machen aber schon das was nötig ist, wen auch oft nicht bis ins letzte Detail. Manche sind da besser manche schlechter.
Ich bin mir aber 100% sicher, wen man 100 Autos mit Serviceheft von der Strasse holt, und 100 im gleichen Alter ohne, dann werden die ohne im Schnitt viel ungepflegter sein. Ansonsten sagt die Logik das nach deiner Behauptung die Werkstätte alle nur abkassieren ohne Ihre Arbeit zu machen, und das kann mit Sicherheit nicht sein.
Gruß
Waldemar
Deine Meinung!
Wenn ich keine Ahnung von Autos habe, nehme ich halt jemanden mit Ahnung mit, oder fahr auf der Probefahrt zu einer Prüfstelle oder zum ADAC! (Zumindest, wenn es nicht nur ne 100€ Karre ist!)
Wenn man 100 Serviceheft gepflegte Autos nimmt und 100 Autos erfahrener "Bastler", die selbst schrauben, könnte ich wetten, die Bastlerautos schneiden besser ab!
MfG
Die Frage wäre dann ja, um etwas beim Thema dieses Faden zu bleiben: wird eine Ölanalyse im Service-Heft eingetragen?
Alles andere BlaBlaBla wäre auch beim Besuch des selbst schraubenden Friseur ein passender Gesprächsstoff.
Wenn das Serviceheft ausschlaggebend ist, hat sich die Eingangsfrage erledigt! Da der Wagen zwingend zum Service muss, ist eine Analyse überflüssig. Ist ja eh alles super, was die Werkstatt macht und alles andere wäre Verschwendung.
MfG
Den Du jemand mit Ahnung mitnimmst, musst aber auch Equpment, Hebebühne und eine Menge Zeit mitbringen um das Auto richtig zu checken. Oder kann der die Kompresion und sollche Dinge mit dem Auge messen, wen der schon richtig checken will? Der macht einen eher Oberflächlichen Check. Wie oft haben Autos irgendwelche elektronischen Problemme die Sporadisch auftreten, die dem Verkäufer aber sagen das da was im Anmarsch ist und das Auto weg sollte wen man nicht selber reparieren will. Das übersieht oft auch der Proffis.
Habe auch mal mitbekommen wie ein fertiges Diferential eine Ceratec Füllung bekommen hat, das es immer leiser geworden ist und dan wurde das Auto verkauft, sowas erkennt auch ein Profi nicht, da kein verdächtiges Geräusch.
Der TÜV hat mir mal ein Auto geprüfft das 400km weg war, war ein Reinfall, hatte aber auch dort schon das Gefühl das der vom TÜV und die Frau die das Auto verkauft hat sich nicht unbekannt waren. Hat wohl der Frau ein Gefälligkeitsgutachten gemacht. Klima war kaputt und kurz darauf durfte ich komplett auch die Bremsen machen die angeblich noch für eine weile gut war.
Sicherlich gibt es Bastler die Ihre Autos lieben und viel Zeit in die Pflege investieren. Aber wie viel sind das, einer von 500? Aber es fahren ca. 300 Autos von den 500 herum ohne das überhaupt jemand nach was schaut wen die älter sind. Und Du willst mir sagen das die gepflegter sind als die die regelmässig Wartung bekommen?
Gruß
Waldemar
Zitat:
@rufus608 schrieb am 2. November 2018 um 22:42:22 Uhr:
Die Frage wäre dann ja, um etwas beim Thema dieses Faden zu bleiben: wird eine Ölanalyse im Service-Heft eingetragen?
Alles andere BlaBlaBla wäre auch beim Besuch des selbst schraubenden Friseur ein passender Gesprächsstoff.
Nein, aber Du kannst die da rein legen, wen die gut ist.
Ausserdem habe ich seit über einem halben Jahr toten Thread afgeweckt der niemand Interesiert hat, außer den Bewacher der darauf gewartet hat das jemand da was Themenfremdes schreibt um den indirekt zurechtzuweisen.
Die E-Mail Benachrichtigung ist nicht immer ein Segen.
Gruß
Waldemar
Wie sieht ein Kenner einem Wagen an, ob er in der Vergangenheit mal drei Jahre und 45000km mit einer Füllung Motoröl gefahren worden ist?
Ohne den Motor zu öffnen wird das wohl nix werden, später merkt man es..
So teuer ist die einfachste Analyse gar nicht, glaube um 40,- Euro.
Meine Fahrzeuge haben 8-10 Liter Ölvolumen und ich lasse aller paar Jahre mal so eine Analyse zwischdurch machen, die kostet ja einen Bruchteil des Ölservice in der Werkstatt.
Habe natürlich auch gleich nach dem Kauf von LL auf jährlich/15TKM umgestellt und Ölspülung gemacht, danach nochmal einen verkürzten Wechsel und seitdem bleibt das Öl auch mal `ne Weile hell und wird ni glei nach wenigen 1000 KM dunkel.
Das meinte ich oben mit später merkt man es..
Und ist was wichtigeres bei den Analysen herausgekommen?
Bei meinen Saugerbenzinern hielt ich das für absolut unnötig.
Jetzt habe ich einen Diesel und bei der empfindlicheren Technik macht es wahrscheinlich Sinn herauszufinden ob die Qualtät vom Öl auch wirklich solange gut bleibt wenn ich nach Herstellervorgabe wechsele.
Gibts zu den Schein mit den Werten auch noch was dazu wonach man sich orientieren kann wie das Öl sein muss?
Gruß
Waldemar
Zitat:
@chrisdash schrieb am 3. November 2018 um 06:53:30 Uhr:
Wie sieht ein Kenner einem Wagen an, ob er in der Vergangenheit mal drei Jahre und 45000km mit einer Füllung Motoröl gefahren worden ist?
Das siht er im Normalfall natürlich nicht.
Kann nur einen Check machen ob der Motor richtig arbeitet, wie das Kerzenbild ist, die Kompresion, Abgasse, ob die Verbrennung sauber ist auch nach den Rückständen im Auspuff kann eventuellen zu hohen Ölverbrauch erkennen. Vielleicht schaut der noch mit einer Kamera in den Brenraum rein.
Aber ob der Motor zu hohen Verschleiß für seinen KM stand hat oder was anders im Anmarsch ist, weil der zu lange mit dem gleichen Öl gefahren wurde, das sieht der nicht unbedingt. Nicht umsonst zerlegen die Autozeitschriften beim 100000km Test die Autos vollständig, vermessen die Bauteile und sehen manchmal auch Sachen die nicht aufgefallen sind aber in nächster Zukunft eine teurere Reparatur nach sich ziehen dürften.
Bin da auch nicht ganz ahnungslos mit inzwischen über 30 Autofahrer Jahren.
Habe einen technischen Beruf, damit auch etwas Hintergrundwissen.
In der Jugend selber Kuplungen auch mehrfach Motoren mit Kumpels gewechselt, mal einen Zyllinderkopf alleine überholt mit selber ab und anbau.
Z.B Zahnriemenwechsel auch für andere gemacht. Hat auch alles bestens funktioniert.
Später als Freunde eine freie Autowerksatt aufmachten viel Freizeit dort verbracht, wo andere Kumpeleien mit Autohändlern, Sachverständigen, TÜV Leuten entstanden.
Da hat man in Gesprächen viel mitbekommen wer wie arbeitet, was, wie gefälscht wird usw.
Das Abgase manipuliert werden habe ich da Jahre bevor es öffentlich wurde gehört.
Aber ich habe nie gehört das irgendeine Werkstatt grundsätzlich pfuscht und ihre Arbeit nicht macht für die die bezahlt wird, das man deswegen dem Serviceheft nicht trauen kann. Servicehefte von Hinterhofhändlern, genauso wie Tachostände könnten aber auch gefällscht sein. Deswegen sind Rechnungen dazu Vertrauensbildend.
Habe dort auch einige Bastler gesehen die von Ihren Fähigkeiten überzeugt waren und meinten was komplizierteres selber reparieren zu können.
Die haben nach ihrer Meinung im Gespräch vorher manches besser gewusst als die Fachleute und manche kammen dan angekrochen wen die nicht weiter kammen, machmal was falsches repariert, oder auch mal was kaputtrepariert hatten. Von sollchen dürfte es auch im Forum einige geben, die aber schwer für einen ohne genügend Wissen zu erkennen sind.
Deswegen besser Ratschläge aus dem Forum immer vom Fachmann beurteilen lassen, bevor es teuer nach hinten losgehen kann. Halbwissen ist grundsätzlich gefährlicher als Nichtwissen.
Auch beim Thema ÖL.
Gruß
Waldemar