Möchte mein Golf verkaufen, ein Franzose möchte ihn!

VW Golf 5 (1K1/2/3)

Hallo,

Mein Golf möchte ich verkaufen, und ein Franzose hat sich über mobile gemeldet, ich habe ihm meine Bankdaten(international) gegeben, und jetzt muss ich 580 € zahlen, laut Bank of Africa, die hat sich eben gemeldet per mail bei mir! Ich verstehe das nich ganz, könnte jemand von euch mir da weiter helfen?

MFG

Beste Antwort im Thema

Hallo Freunde der leichten Unterhaltung,
also ich habe bei Verkäufen über M***le oder ähnliche Internetplattformen die tollsten Angebote und verwirrensten Erklärungen erhalten, warum ich meine Bankdaten nennen soll oder wie der Verkauf geregelt werden sollte. In der Regel waren es Kollegen aus dem Ostblock und Ihr Ziel war Abzocke.
Fall 1 war ein "junger" Student aus Russland, der Techniker bei Opel in Polen sein wollte und nur für 3 Tage nach Deutschland kommt "...um sein Chef zu sehe" . Er wollte unbedingt den genauen Standort mit Straße, Hausnummer ect. haben, der Ort langt Ihm nicht. Nach der 3. Email war er plötzlich bei Reuters beschäftigt.
Ein Anderer wollte das ich von seinem Konto per Lastschrift das Geld abbuche und er würde das Auto sobald das Geld bei mir auf dem Konto ist abholen kommen.......nicht mit mir.
Aber Vorsicht!!!!! Lastschriftabbuchen können ohne weiteres innerhalb von 6 Wochen nach Abbuchung beim "Geldgeber" von diesem wieder zurückgebucht werden-> Auto weg und nach 2-3 Wochen Plötzlich auch das Geld, und das Auto/ Konto /der Käufer aus Polen sind verschwunden.

Beim Verkauf übers I-net muss man mit Betrugsversuchen Rechnen, deshalb versuche ich mich durch Folgende Maßnahmen zu schützen:
1. Keine genauen Adressdaten in der Anzeige, bei einer Anreise aus Polen , Russland ect. kommt es nicht auf 2 Kilometer an. Getroffen habe ich mich immer am helllichten Tag in Begleitung ein paar Bekannten auf einem belebten Platz. Probefahrt immer mit uns 3. hinten drin.
2. Nur Bargeld wird genommen und im Beisein des Käufers bei der Bank eingezahlt. Keine Kontodaten nennen.
3. Den Wagen gibts nur Abgemeldet, bei einem Schaden mit Eurem Kennzeichen wird die Sache ganz schön kniffelig, vorallem bei ausländischen Käufern.
4.Gönnt Euch für den Verkauf ein Online Mail Konto und ne billige PrePaid Karte fürs Handy, Ihr werdet sonst die Mails/Anrufe auf Eurem "privat Handy" mitten in der Nacht sehr Nervend finden, selbst Wochen nach der Anzeige im Internet.

Das sind meine Tips und Erlebnisse,
so denn
Skyport

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Zitat:

Original geschrieben von tomold


der TE ist ja ruhig geworden, das ganze ist betrug, wer hier noch wohlmeinende tipps gibt (zo.si - dich meine ich...), hat das wohl noch nicht begriffen.

Warum? Wenn man dem Käufer seine IBAN und SWIFT übermittelt kann er aus dem EU-Ausland OHNE Gebühren auf das Konto vom TE einzahlen... WEnn das Geld drauf ist, ist es genau so wie Bargeld... So war das gemeint...

Finger Weg!!!Blos nicht überweisen, riecht stark nach Betrug.Verkauf den Golf an jemanden aus Deutschland so umgehst du ärger mit irgengend welchen Banken.

Hallo Freunde der leichten Unterhaltung,
also ich habe bei Verkäufen über M***le oder ähnliche Internetplattformen die tollsten Angebote und verwirrensten Erklärungen erhalten, warum ich meine Bankdaten nennen soll oder wie der Verkauf geregelt werden sollte. In der Regel waren es Kollegen aus dem Ostblock und Ihr Ziel war Abzocke.
Fall 1 war ein "junger" Student aus Russland, der Techniker bei Opel in Polen sein wollte und nur für 3 Tage nach Deutschland kommt "...um sein Chef zu sehe" . Er wollte unbedingt den genauen Standort mit Straße, Hausnummer ect. haben, der Ort langt Ihm nicht. Nach der 3. Email war er plötzlich bei Reuters beschäftigt.
Ein Anderer wollte das ich von seinem Konto per Lastschrift das Geld abbuche und er würde das Auto sobald das Geld bei mir auf dem Konto ist abholen kommen.......nicht mit mir.
Aber Vorsicht!!!!! Lastschriftabbuchen können ohne weiteres innerhalb von 6 Wochen nach Abbuchung beim "Geldgeber" von diesem wieder zurückgebucht werden-> Auto weg und nach 2-3 Wochen Plötzlich auch das Geld, und das Auto/ Konto /der Käufer aus Polen sind verschwunden.

Beim Verkauf übers I-net muss man mit Betrugsversuchen Rechnen, deshalb versuche ich mich durch Folgende Maßnahmen zu schützen:
1. Keine genauen Adressdaten in der Anzeige, bei einer Anreise aus Polen , Russland ect. kommt es nicht auf 2 Kilometer an. Getroffen habe ich mich immer am helllichten Tag in Begleitung ein paar Bekannten auf einem belebten Platz. Probefahrt immer mit uns 3. hinten drin.
2. Nur Bargeld wird genommen und im Beisein des Käufers bei der Bank eingezahlt. Keine Kontodaten nennen.
3. Den Wagen gibts nur Abgemeldet, bei einem Schaden mit Eurem Kennzeichen wird die Sache ganz schön kniffelig, vorallem bei ausländischen Käufern.
4.Gönnt Euch für den Verkauf ein Online Mail Konto und ne billige PrePaid Karte fürs Handy, Ihr werdet sonst die Mails/Anrufe auf Eurem "privat Handy" mitten in der Nacht sehr Nervend finden, selbst Wochen nach der Anzeige im Internet.

Das sind meine Tips und Erlebnisse,
so denn
Skyport

Laß die Finger davon. Wie schon mehrmals hier gesagt wurde. 🙂

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Zitat:

Original geschrieben von Pente86


Aber letzendlich kann ja nix passieren oder, die können ja nicht einfach geld abbuchen oder?

Warum denn nicht? Wenn der "Franzose" weiß wie es geht kann er das auf jeden Fall.

Einfach mal selbst lesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lastschrift

Zitat:

Original geschrieben von Pente86


die Mail ist von der Steuerkontrolle BCEAO. Sagt euch das was? kann ich da mit ruhigen gewissen bei gehen?

Die Aussage aus Deinem ersten Beitrag ist richtig.

Es handelt sich um die

Westafrikanische Zentralbank

der Länder Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo.

Das sind hauptsächlich frankophone Staaten --> französischer Sprachraum --> französische Namen!

Das jemand von dort nach Deutschland kommt und in Stendal (Sachsen-Anhalt) einen Golf V TDI kauft, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. Die wenigen Menschen die das dort können kaufen den Wagen auch dort!
Aber mit 580,-€ ist der Bursche, selbst wenn er es teilen muss, für einige Monate der König in seiner "Siedlung"!
Für den überwiegenden Teil der Bewohner der o.a. Länder ist das mehr als ein Jahreseinkommen.

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