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MKB: RP, Radlager VA defekt

VW Passat 35i/3A
Themenstarteram 23. Juli 2015 um 16:35

Langsam wird das Auto zur Belastung. Erst die Sache mit dem Bodenblech, dann die Laufgeräusche der Kurbelwellenlager, die kaputte Stoßstange (gut, meine Schuld) der defekte Heckscheibenwischer, letzte Woche sprang der Kühler raus (Lüfter schliff sich mit Getöse am vorderen Motorlager ab...obere Halterung weg, bei VW ersatzlos entfallen), der trotz neuer Kerzen schon wieder holprige Leerlauf, die Führungen vom Bremssattel müssen auch noch überarbeitet werden und nun noch das:

das rechte Vorderrad kippelt beträchtlich, kann aber am Traggelenk nichts feststellen. Vermutlich sehen die Radlager nach 426Tkm so ähnlich aus:

https://www.youtube.com/watch?v=SQmRJsnjiig

Das würde auch das merkwürdige Lenkverhalten erklären (Wagen fährt nicht spurtreu). Es brummt allerdings in Kurven kaum, eher ein Rollgeräusch wie auf rauhem Asphalt, besonders beim Gas geben. Das ist schon seit Jahren da und wird immer lauter.

Kann man das Lager im selbst einpressen? Habe zwar eine Presse (oder reicht ein Schraubstock) zur Verfügung, möchte aber ungern einen Fehler machen, die Radnabe muß ja auch raus und rein und das neue Lager soll natürlich dabei ganz bleiben.

So wie ich es verstanden habe, ist die Radnabe ein Teil, welches in den inneren Radlagerring gepresst wird. Ein Bekannter erzählte mal was von "eingelaufener Radnabe"? Wie soll das gehen? Ist doch sicher immer das Radlager defekt und nicht die Radnabe? Der Außenring sitzt dann im Radlagergehäuse eingepresst. Am besten geht der Tausch sicher bei ausgebautem Radlagergehäuse.

Oder ich kaufe zwei gebrauchte Radlagergehäuse mit Lager drin und tausche die einfach komplett um? Soll ja nicht für die Ewigkeit sein. Wenn die Lager spielfrei sind und sich sauber drehen sollten sie doch brauchbar sein? Gibt es da verschiedene Verzahnungen oder sind die bei allen Motorisierungen gleich? Sind die vom Golf 2 oder 3 baugleich? Ein ABS-Ring stört sicher nicht, weil es fast nur noch welche mit gibt, ich jedoch keins habe.

Bei der Gelegenheit kann dann gleich ein neuer Stoßdämpfer rein. Habe letzte Woche testen lassen: beide vorn noch den Wert, den sie beim Einbau hatten (30) - kein Unterschied zwischen links und rechts. Aber man schaue das Foto an: vermutlich ist das Gehäuse damals gerissen, als ich auf der Autobahn über einen Feuerlöscher gefahren bin und inzwischen rostet der Riß fleißig weiter - sehr ärgerlich. Wäre sicher nicht gut, wenn das da bricht...

Langsam stelle ich mir die Frage, ob ich weiterhin jede Woche am Auto schraube oder den guten alten Passat zum nächsten TÜV-Termin im Herbst aufgebe und meine Lebenszeit sinnvoller nutze. Es nervt langsam wirklich...jede Woche ist etwas anderes kaputt.

Schade wäre es um die Gasanlage, aber nach 80Tkm hat die sich auch schon lange rentiert.

 

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31 Antworten

Außen "spannst" du ja das Radlager mit ..

Innen muss das ja "arbeiten" können ..

Themenstarteram 1. November 2015 um 15:07

Habe mit viel Glück noch einen Sicherungs-Drahtbügel bekommen. Kostete nur 13 Cent, mußte aber dafür auch 13km weit fahren ;) War aber wohl doch ein sinnvoller Weg, denn der alte Drahtbügel verschwand bereits völlig in der Nut, während der neue über einen mm herausschaute. Nun sitzt das neue Gelenk wieder 100% fest.

Der Fettbeutel, den ich noch im Keller fand, war wohl vom Innengelenk und daher sehr reichlich - braucht das möglicherweise etwas mehr Fett? Luft scheint aber trotzdem noch ausreichend in der Manschette zu sein, sollte also so ok sein.

Da ich die Welle nicht ausbauen wollte, habe ich diese ganz reingeschoben, gegen Herausrutschen und seitliches Wegrutschen gesichert. Trotzdem klemmte sie nach dem Abschlagen des Außengelenks leicht und man hörte auch ein ganz leises Quietschgeräusch. Das gab sich jedoch nach mehrmaligem Hin- und Herbewegen. Hoffentlich hat das Innengelenk keine Schaden genommen. Eigentlich hätte es sich in dieser Richtung problemlos über 2cm nach außen bewegen können, konnte es aber nicht, weil es ja gesichert war. Wenn es sich nämlich verklemmt, würden die Schläge voll aufs Gelenk gehen. Vor ein paar Jahren ist mir beim Abschlagen des Außengelenks mal ein (ungesichertes) Innengelenk kaputtgegangen, das war aber dann auch gleich beim Anfahren hinüber. Mit dem neuen Gelenk bin bis jetzt 100km problemlos gefahren, hoffe das es diesmal noch gut gegangen ist! Möglichweise ist es in günstiger, wenn sich das Innengelenk beim Abschlagen in der Mitte befindet? Dort kann eigentlich nichts verkannten und es kann dort sicher auch die größten Kräfte aufnehmen.

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