Massive Angriffe der Regierung auf Motorradfahrer geplant

Harley-Davidson FXS Softail

Jetzt geht ja wohl die Post ab. Es liegen Vorschläge aus dem BL Nordrhein- Westphalen vor, alle Veränderungen am Motorrad hinsichtlich des Geräuschverhaltens in nie dagewesener Art und Weise einzuschränken. Dieses soll dann nachfolgend der EU Kommission zur Abstimmung übergeben werden. Klappenauspüffe sollen nicht mehr genehmigungfähig sein. Die Kontrolldichte soll erheblich verschärft werden und kleinste Abweichungen sollen zur Stilllegung führen können.
Ein Wert von 80db soll in allen Fahrzuständen eingehalten werden, das heisst eine Harley klingt dann wie ein Haarföhn.
Ich hoffe doch sehr ihr wisst was ihr demnächst nicht mehr wählen werdet.

https://www.bundesrat.de/drs.html?id=125-1-20

https://www.harleysite.de/der-kampf-gegen-zu-laute-motorraeder/

Beste Antwort im Thema

Es war schon immer verboten mit einem manipuliertem Auspuff rumzufahren!
Wer laut unterwegs war und ist sollte schon wissen das er anderen Leuten auf den Zeiger geht!
Ich halte Klappenauspuffanlagen schon von jeher für einen Witz für Bubbies ohne Coronas.
Vor Mamies Haustür und in der eigenen Wohnsiedlung schön leise fahren damits keinen Ärger gibt, und dann bei anderen Leuten den Outlaw machen!
Entweder stehe ich zu meinem Auspuff oder ich lasse es!

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Zitat:

@skullheimer schrieb am 25. Mai 2020 um 12:40:14 Uhr:



Zitat:

@jbbreakout schrieb am 25. Mai 2020 um 12:16:16 Uhr:


Ich lasse übermorgen meine J+H eintragen. Sicher ist sicher.

Das ist unnötig und rechtlich nicht Bestandskräftiger als die eh vorliegende Homologationsprüfung und die EG-BE Karte.
Außerdem darf der TÜV die Anlagen nicht mehr eintragen, und muss es rechtlich auch nicht

Also die TÜV Bescheinigung zum Eintrag in den Fahrzeugschein hab ich vor 3 Monaten erhalten und lasse die jetzt eintragen. Warum sollte der TÜV das nicht machen. Gerade mit Kombinationsgutachten eines Lufti wird immer dazu geraten beides parallel einzutragen.

Zitat:

@jbbreakout schrieb am 25. Mai 2020 um 18:05:02 Uhr:



Zitat:

@skullheimer schrieb am 25. Mai 2020 um 12:40:14 Uhr:


Das ist unnötig und rechtlich nicht Bestandskräftiger als die eh vorliegende Homologationsprüfung und die EG-BE Karte.
Außerdem darf der TÜV die Anlagen nicht mehr eintragen, und muss es rechtlich auch nicht

Also die TÜV Bescheinigung zum Eintrag in den Fahrzeugschein hab ich vor 3 Monaten erhalten und lasse die jetzt eintragen. Warum sollte der TÜV das nicht machen. Gerade mit Kombinationsgutachten eines Lufti wird immer dazu geraten beides parallel einzutragen.

I.v.m. Lufi MUSS sie auch eingetragen werden.
Auf der Heritage hab ich sie auch eingetragen. Auf der Sporty mach ichs nicht.
Bzw in Bayern hat der TÜV auch die Genehmigung nicht mehr das zu machen. Wurde per Dienstanweisung untersagt. Die Gründe lagen aber eher bei Gefälligkeitseintragungen im Automobilbereich

Zitat:

@_ewu_ schrieb am 25. Mai 2020 um 13:44:01 Uhr:


https://www.spiegel.de/.../...b-a-914a3a0c-e58d-4058-8b5b-e83c167cb250

PS: Bleibt bitte sachlich und macht euch nicht gegenseitig an. Die Zeiten sind schon schwer genug zu ertragen....

Hast ja Recht.

Der von Dir verlinkte Bericht ist allerdings gar nicht so negativ.

Im Moment knattert gerade einer meiner Nachbarn mit nem Benzinmäher über den Rasen.
Da ärgern sich tatsächlich manche anderen darüber, obwohl´s in 10 Minute schon wieder vorbei ist.
Wenn ich mit meiner RK daherkomme, gab´s dagegen noch nie einen bösen Blick.

Insgesamt habe ich bemerkt, dass Lärmempfinden offensichtlich sehr subjektiv ist.
Ich hab schon nen Anschiss kassiert, als ich einmal (1 x) vor eine längeren Fahrt abends um halb acht mein Auto aussaugen wollte. Der selbe Nachbar hatte allerdings kein Problem, als er sein Dachgeschoss ausgebaut hat, wochenlang regelmäßig bis nach 22 Uhr bei geöffneten Fenstern mit lauten Maschinen zu arbeiten. Ich hab nichts gesagt und mich nur gewundert 😁.

Gruß
D.Mon

Sorry, Fehlposting.

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Zitat:

@skullheimer schrieb am 25. Mai 2020 um 18:17:22 Uhr:



Zitat:

@jbbreakout schrieb am 25. Mai 2020 um 18:05:02 Uhr:


Also die TÜV Bescheinigung zum Eintrag in den Fahrzeugschein hab ich vor 3 Monaten erhalten und lasse die jetzt eintragen. Warum sollte der TÜV das nicht machen. Gerade mit Kombinationsgutachten eines Lufti wird immer dazu geraten beides parallel einzutragen.

I.v.m. Lufi MUSS sie auch eingetragen werden.
Auf der Heritage hab ich sie auch eingetragen. Auf der Sporty mach ichs nicht.
Bzw in Bayern hat der TÜV auch die Genehmigung nicht mehr das zu machen. Wurde per Dienstanweisung untersagt. Die Gründe lagen aber eher bei Gefälligkeitseintragungen im Automobilbereich

Der TÜV hatte niemals Genehmigung zur Vornahme von Einträgen in die Fahrzeugpapiere, sondern immer nur die Berechtigung, ggfs. verpflichtend einzutragende Dinge zu überprüfen und ggfs. die korrekte, STVZO konforme, Installation zu "bescheinigen"!
Eingetragen wurden dann diese "bescheinigten" Dinge nur von den Zulassungsstellen, die die Bescheinigungen des TÜV aber gelegentlich auch einfach verwerfen (hatte ich vor Jahren: Die Installation eines seitlichen Kennzeichenhallters konnte nicht korrekt sein, trotz TÜV-Abnahme, der -wahrsch. Rheumageplagte- Mitarbeiter der Zulassungsstelle musste sich nämlich zum Anbringen der Plakette hinknien, was ihn wohl dazu brachte, das als nicht STVZO konforme Anbringung zu bemängeln und dem TÜV ein "Gefälligkeitsgutachten" zu unterstellen. Weiß leider nicht, was draus geworden ist 🙁).

Uli

Zitat:

@D.Mon schrieb am 24. Mai 2020 um 23:14:37 Uhr:



Zitat:

@4matic Guenni schrieb am 24. Mai 2020 um 20:04:39 Uhr:


...
Und ja, vielleicht habe ich etwas verallgemeinert aber der Anteil an Harley´s mit lauteren Auspuffanlagen ist schon ziemlich hoch!
Finde ich klasse, dass Du offensichtlich noch zuhörst (-liest) und reflektierst, was andere mitteilen. Das ist leider schon fast die Ausnahme.

Mir ist auch klar, dass es (ganz allgemein gesagt) große Probleme mit Lärmbelastung von Anwohnern durch Motorradfahrer (aber auch Fluglärm, LKW, Bahnverkehr und manche PKW) gibt. Es gibt Orte, wo das unerträglich sein kann und der massive Unmut der Betroffenen ist sehr nachvollziehbar. Ich weiß auch, dass Harleyfahrer (u. a. angeregt durch allerlei Werbemaßnahmen etc.) dazu tendieren, Ihre Maschinen baulich zu verändern, auch was das Geräuschverhalten angeht. Das will ich gar nicht in Abrede stellen.

Nur hilft es m. E. wenig, wenn kritiklos immer wieder die selben (oft falsche) Argumente und Allgemeinplätze losgetreten oder nicht überprüfte Tatsachen behauptet werden, die einfach nicht wahr sind.

Ich bin aber auch nicht der Freund von überzogenen restriktiven Maßnahmen, denn erstens treffen die dann oft die falschen und Einsicht oder gar Empathie ist da auch nicht von zu erwarten.

Meiner Meinung nach, helfen da nur offene und ehrliche Gespräche und der Versuch, die Emotionen der jeweils anderen zu verstehen. Nur so kommt man zu echten Einsichten, welche m. E. die Voraussetzung dafür sind, das eigene Verhalten zu hinterfragen und ggf. auch (freiwillig) zu ändern. Dieser Thread zeigt ja, dass zumindest bei einigen die Bereitschaft dafür vorhanden ist.

Und klar, es wird weiterhin Hirneise geben, die sich, u. a. manipuliert von Industrie und Gruppenzwang, einen Auspuff anbauen, der ihnen selbst zu laut ist. Die Lösung heißt dann leider allzuoft Ohropax (eben noch in einem anderen Thread gelesen). Was für ein Schwachfug!

Jetzt muss halt jeder für sich entscheiden, ob diese Gestalten durch polizeiliche Maßnahmen umerzogen werden sollen (bzw. auch nur können) oder ob man in einer angeblich ach so freien und demokratischen Gesellschaft das einfach (mehr oder weniger) hinnimmt und toleriert. Meiner persönliche Meinung nach, sollte man stets wachsam sein, dass demokratische Mittel nicht zur Unterdrückung von Minderheiten eingesetzt werden. Der Schuss kann sehr schnell nach hinten losgehen.

Danke fürs Lesen.
Gruß
D.Mon

Da bin ich voll deiner Meinung!
Nur wird die Verhandlungsbasis oder Position der "normalen, einsichtigen etc. " von manchen Uneinsichtigen extrem erschwert!
Mal ein Beispiel: Letztes Jahr bin ich mit dem Motorrad im Gelbachtal (einige werden das Tal sicherlich kennen und auch das dort die Motorrad Problematik durchaus ein Thema ist ..) unterwegs gewesen! In einem der Orte fuhr eine Gruppe von Motorradfahrern auf die Gelbachtalstrasse auf. Die ersten zwei hatten schon etwas lauterer Abgasanlagen verbaut aber der dritte Harleyfahrer hatte eine Anlage verbaut, trotz Helm und Ohrstöpseln unerträglich laut und der Typ hat auch noch VOLL aufgezogen ..! Daneben auf dem Bürgersteig standen Anwohner ..., worüber willst du mit denen noch Diskutieren wenn solche Idioten jegliche Diskussionsgrundlage "vernichten"!
Und ob uns das gefällt oder nicht, solche Leute müssen von den Ordnungsbehörden aus dem Verkehr gezogen werden und zwar nachhaltig!
Die Lautstärke und das Verhalten völlig indiskutabel und diesen Leuten dürfen wir auch keinen Schutz gewähren!
Sonst fährt dem nächst NIEMAND mehr mit dem Motorrad durch das Gelbachtal!

MfG Günter

Die werden auch aus dem Verkehr gezogen wenn sie erwischt werden.

Die Frage ist warum nicht kontrolliert wird.

Hier im Sauerland/Möhne wäre ich damit am WE sehr vorsichtig.

Hier häufen sich mittlerweile die Kontrollen laut Hörensagen.

Ob´s stimmt kann ich nicht wirklich sagen da ich eher unter der Woche fahre.

Am WE sind 1. zu viel Spinner unterwegs und 2. zu voll auf den meisten Strecken.

So ist es, und dafür werden die gesetzl. Voraussetzungen geschaffen.

Die Gefahr besteht, dass in diesem Zusammenhang manche willkürliche Entscheidungen getroffen werden.

Zitat:

@skullheimer schrieb am 24. Mai 2020 um 23:39:16 Uhr:


@4matic Günni

Ich vermute aber auch aufgrund Deiner Aussagen dass Du gar kein Motorradfahrer bist.Wenn es so ist,was machst Du dann hier?

Ich glaube auch nicht ,dass ich das Leben anderen schwer mache.
Meine Bikes haben europaweit legale Klappenanlagen verbaut.
Wie solche Anlagen arbeiten scheinst Du ja zu wissen.
Übrigens leben wir in einem Rechtsstaat.
Es muss sich hier niemand einen Vorwurf gefallen lassen ,wenn er mit absolut legaler Ausstattung Motorrad fährt.
Auch trägt die Fahrweise sehr dazu bei, wie bewusst oder negativ man von der Bevölkerung wahrgenommen wird.
Polizeiliche Maßnahmen können also auch zukünftig bei solchen legalen Änderungen nicht greifen. Bei kommenden Neuhomologationen nach Euroeinstufung könnten sich manche Dinge für zukünftige Bikes ändern,aber nicht rückwirkend.
So hab ich das jedenfalls auf der Polizeischule gelernt und auch bei späteren Fortbildungsmaßnahmen ;-)

Wo ich Dir aber recht gebe, sind am Ortsende sinnlose Beschleunigungsorgien unter Vollast und hohen Drehzahlen. Am Besten noch an Radfahrern,Kinderwagen oder Tieren vorbei.
Das geht nicht,und zwar unabhängig von der Fahrzeugart.
Übrigens kann sinnloses hin und her fahren oder übertriebenes Zwischengas und Motoraufheulen schon länger bestraft werden.
Und da hab ich auch nichts dagegen. Etwas Erziehung kann nicht schaden.

So weit, sind wir doch gar nicht auseinander!
So wie du das beschreibst, ist Dein Motorrad "legal", vor allem aber benützt du deinen Verstand und verzichtest in bestimmten Situation halt auf "das Gas geben"!
Leute wie du sind auch NICHT das Problem!
Problematisch/ Auffällig sind die Leute die einerseits lauterer Motorräder fahren und sich eben NICHT zurück halten, wenn es einmal sinnvoll wäre. Ein entsprechendes Beispiel hatte ich in meinem letzten Beitrag geschildert!

Sorry, für die Zeitliche Lücke zwischen den Beiträgen aber ich hatte noch einen Termin!

Als Polizist weißt du doch auch, das es meist eher wenige sind, die extrem Negativ auffallen!
Und ja, ich fahre auch Motorrad allerdings in der "Sportler Ecke" die ja auch so ihre "Problemfälle" hat!
Ich habe auch sicherlich kein Problem mit einem zu eng sitzenden Heiligenschein aber irgendwo ist Schluss mit Lustig, auf Land- und Bundesstraße! Und genau wie du, halte ich mich in entsprechenden Situation (Innerorts, Ortsausgang) dann auch zurück ..!
Für die Typen die da permanent jenseits der 150 und weit darüber über die Straßen blasen, habe ich keinerlei Verständnis!
Die Kommentare, unter den entsprechenden Videos auf You Tube, zeigen aber deutlich das da anscheinend etliche unter einem kompletten Realitätsverlust leiden ..! 😠

MfG Günter

Zitat:

@D.Mon schrieb am 25. Mai 2020 um 19:57:39 Uhr:



Zitat:

@_ewu_ schrieb am 25. Mai 2020 um 13:44:01 Uhr:


https://www.spiegel.de/.../...b-a-914a3a0c-e58d-4058-8b5b-e83c167cb250

Insgesamt habe ich bemerkt, dass Lärmempfinden offensichtlich sehr subjektiv ist.
Ich hab schon nen Anschiss kassiert, als ich einmal (1 x) vor eine längeren Fahrt abends um halb acht mein Auto aussaugen wollte. Der selbe Nachbar hatte allerdings kein Problem, als er sein Dachgeschoss ausgebaut hat, wochenlang regelmäßig bis nach 22 Uhr bei geöffneten Fenstern mit lauten Maschinen zu arbeiten. Ich hab nichts gesagt und mich nur gewundert 😁.

Gruß
D.Mon

DEIN Lärm, SEIN Lärm der feine Unterschied ..!😁

MfG Günter

Hallo zusammen,

zunächst mal finde ich es super, dass hier doch einige durchaus an einem sachlichen Meinungsaustausch interessiert sind. Und wenn man auf dieser Basis diskutiert, merkt man, glaube ich, sehr schnell, dass man mit Schwarz/Weiß-Denken der Sache nicht gerecht werden kann.

Für mich persönlich haben sich (nicht nur durch diesen Thread) einige Punkte herauskristallisiert:

  1. Verallgemeinerung sind nicht sachgerecht. Ja, es gibt sie, die extrem rücksichtslosen Motorradfahrer genauso wie die übertrieben intoleranten und empfindlichen Anwohner. Nach meiner Einschätzung sind die aber in der Minderheit und einer sachliche Diskussion oft wenig zugänglich, auch wenn sie (im wörtlichen oder im übertragenen Sinn) manchmal den meisten Lärm machen.
  2. Es gibt durchaus schon längst gesetzliche Grundlagen, mit denen man gegen übertrieben laute Fahrer vorgehen kann. Auch wenn ich (wie wahrscheinlich die meisten) selbst nicht so gerne kontrolliert werde, verstehe ich nicht, warum nicht diese Möglichkeiten besser ausgeschöpft werden, bevor man nach Verschärfung der gesetzlichen Grundlagen schreit,
  3. Lärm ist generell ein Übel unsere Zivilisation. Lärmschutz in allen erdenklichen Ausprägungen ist somit nach meiner Ansicht eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Allerdings sollte man dabei m. E. keine Sündenböcke suchen sondern das Thema ganzheitlich und sachgerecht angehen.
  4. Freiheit, Toleranz und Rücksichtnahme sollte selbstverständliche Grundprinzipien sein, die gegenseitig gelten. Freiheit ist dabei für mich immer zuerst die Freiheit des anderen. In unserm Zusammenhang kann das z. B. die Freiheit der Anwohner sein, sich einigermaßen unbehelligt auf ihrer oder in ihrem Garten aufzuhalten. Anwohner, die vielleicht auch in einer wie auch immer privilegierten Umgebung leben dürfen, können andererseits nicht unbedingt erwarten, dass sich andere fernhalten oder nur auf Samtpfoten bewegen. Manches muss man m. E.auch hinnehmen respektive ertragen. Ich kann auch nicht superzentral in eine belebte Innenstadt ziehen und dann erwarten, dass alle Bars im Umkreis um 22:00 Uhr schließen.
  5. Gesetzliche Maßnahmen sollten immer das letzte Mittel sein und sollten immer alle Interessen angemessen berücksichtigen.
  6. Eine sog. demokratische Gesellschaft muss damit leben können, dass ein gewisser Prozentsatz die Freiheiten und anderen Vorzüge missbraucht oder sich in andere Weise "unerwünscht" verhält. Das darf nicht zu übertriebenen Repressalien gegen alle und schon gar nicht zur Abschaffung der Freiheit führen.

Nebenbei bemerkt bin ich auch allerlei Verkehrslärm ausgesetzt. Die nächste stark befahrenen Bundesstraße liegt Luftlinie nicht viel mehr als hundert Meter entfernt. Die nächste Bahnlinie (glücklicher weise pro Sunde nur ca. vier Züge) ist auch nicht weiter weg. Der nächste Wertstoff etwa dreihundert Meter, da höre ich oft das Rumpeln der Abrollcontainer,vor allem samstags, wen ich frei habe. Ich liege fast genau in der Einflugschneise eines knapp drei km entfernten Flughafens (zwischenzeitlich mit Nachtflugerlaubnis) Das ist manchmal so laut, dass man denkt, die Jets parken vor dem Haus. Die coronabedingt derzeit geringe Frequentierung ist so gesehen eine echte Wohltat.

Ich weiß also aus eigner täglicher Erfahrung, worum es geht und erwarte nicht nur von anderen Toleranz.

Gruß
D.Mon

Dafür war dein Grundstück bestimmt auch günstiger wie in einer „ruhigeren“ Gegend. Erinnert mich an die Personen die sich wissentlich ein Grundstück in Flughafennähe gekauft haben, da es günstiger war und Jahre später festgestellt haben, Mensch ist das laut und den Flughafen auf Lärmschutzmassnahmen genötigt haben.

Noch ein Problem: Mein Kumpel hat eine Knucklehead Bj 1940, das Teil hat gefühlt ein Fahrgeräusch von min. 100dB.
Eingetragen sind in den Fahrzeugschein bei Stand- und Fahrgeräusch nur jeweils 2 Querstriche. Er ist also legal unterwegs.
Wenn einer an einen modernen Heizhobel eine Rennflöte anbaut und jetzt 90 dB Fahrgeräusch hat, dann ist er illegal unterwegs.
Wen empfindet der geplagte Anwohner wohl als zu laut?

Zitat:

@bestesht schrieb am 26. Mai 2020 um 22:08:25 Uhr:


Dafür war dein Grundstück bestimmt auch günstiger wie in einer „ruhigeren“ Gegend.

Um ehrlich zu sein: leider nicht wirklich, aber das ist eigentlich auch nicht der Punkt. Ich hab mich ja auch nicht beschwert. Hauptsächlich habe ich Mitleid mit den Leuten, die noch wesentlich näher am Flughafen wohnen. Ich hab gerade mal in G. maps nachgemessen. Die nächste Wohnbebauung ist weniger als 600 m vom Rollfeld entfernt und die Siedlungen waren sehr lange vor dem Flughafen da (mein Haus übrigens auch).

Zitat:

Erinnert mich an die Personen die sich wissentlich ein Grundstück in Flughafennähe gekauft haben, da es günstiger war und Jahre später festgestellt haben, Mensch ist das laut und den Flughafen auf Lärmschutzmassnahmen genötigt haben.

Es geht noch besser. Ich wurde schon (berufsbedingt) wiederholt mit Fällen konfrontiert, wo Bauherren in ausgewiesenen Neubaugebieten, kaum dass der eigene Bau fertig war, mehr oder weniger massiv gegen den Baulärm der Nachbarn vorgehen wollten, die halt etwas später anfangen konnten. Durchgekommen ist kein einziger, aber es zeigt, wie manche denken. Glücklicherweise sind das Ausnahmefälle. Ich kenne viel mehr Situationen, die von gegenseitiger Toleranz und nachbarschaftlicher Hilfe geprägt sind.

Gruß
D.Mon

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