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Mail von Castrol bekommen - Info zu welchen Öl geraten wird

Themenstarteram 9. Oktober 2004 um 16:14

Hallo,

habe eine Mail von Castrol bekommen auf die Frage zu welchen Motorenöl geraten wird :

" Sehr geehrter Herr xxx,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage vom xx.xx, xxxx.

 

Für einen BMW 320 Ci Bj. 1999 benötigen Sie einen Schmierstoff, der nach der BMW Longlife-98 oder Longlife-01 Norm spezifiziert ist.

Sofern Sie Ihren Ölwechsel selbst durchführen möchten, empfehlen wir Ihnen, Castrol Formula RS Power and Protection SAE 0W-40 einzusetzen.

Die 0W-Viskosität bietet u.a. im Kurzstreckenbetrieb (dadurch vermehrte Kaltstarts) außerordentlichen Verschleißschutz.

Castrol Formula RS erfüllt die BMW-Longlife-01 Norm.

 

Den Ölwechsel sollten Sie gemäß Fahrzeugherstellervorgaben durchführen.

Bei extremen Kurzstreckenbetrieb empfiehlt es sich jedoch, das Wechselintervall wegen möglichem Kraftstoffeintrag vorzuziehen.

 

Wir hoffen, dass diese Informationen für Sie nützlich sind und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Connie Grunwald

Technik und Kundendienst

Tel:: +49 40 3594-330

Fax: +49 40 3594-619 "

 

Viele Grüße,

CC

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12 Antworten

Nun ja - schön, dass Castrol so ausführlich antwortet! :)

Aber... steht irgendetwas Neues (für dich) drin?

Falls jemand die Listen noch nicht hat, hier zunächst die Longlife-98:

Und hier die Longlife-01, die man wie der Name schon sagt für Baujahre ab etwa 2001 braucht (steht im Handbuch).

Viele Grüße, Timo

Themenstarteram 9. Oktober 2004 um 17:15

@MoKa :

Vielen Dank für die PDF´s !

 

Gruß,

CC

:D :D 10w60 :D :D

Themenstarteram 9. Oktober 2004 um 19:03

Zitat:

Original geschrieben von Avery

:D :D 10w60 :D :D

@Avery :

Etwas konkreter bitte !

Soweit ich informiert bin, ist das 0w40 bei Kurzstrecke für den Motor besser, weil das Öl früher an den richtigen Stellen ist.

 

Gruß,

CC ;)

Ave hat einen Alpina - der als hochdrehender Motor wie auch der M3 ein 10W-60 bekommt...

Das hat gar keine Longlife-Freigabe, und passt hier nicht zum Thema! *patsch* Halte er sich da raus! *patsch* Wir sind doch neidisch! *patsch* ;) :p :D

Grüßle, Timo

Ich will nicht groß ausholen, weil ich zu diesem Thema schon viele Diskussionen hatte, aber....

Das Mail von Castrol kannste erstmal knicken! Oder liege ich falsch, dass das angesprochene zu den teueresten gehört....?

Dass dünnes Öl für Kurzstreckenfahrer optimal ist, stimmt nicht. Es gibt kein optimales Öl für Kurzstreckenfahrer. Es ist immer ein Kompromiss, vor allem, wenn das Öl von Castrol kommt!

Das Öl gelangt zwar schnell an die besagten Stellen, aber dafür ist der Kurzstrecken-Effekt, dass Benzin in´s Öl gelangt (durch Kondensatbildung an den Zylinderwänden, das dann mit dem Öl vermiert) umso schlimmer bei einem so dünnen Öl. Das ohnehin schon wasserdünne Öl vermischt sich noch mit dem Benzin. Das große Los haben dann die "Kurzstrecken-und-Urlaub-Fahrer". Erst wird das Öl schön mit Bezin angereichert und dann wird er mal auf der Autobahn richtig getreten. Die Schmierwirkung ist in dieser Situation katastrophal und der Motor überhitzt an den Reibestellen brutal (das hat nichts mit der Kühlwassertemperatur zu tun!). Die Folge sind stark erhöhte Abnutzungen an den Pleuellagern, Kolben und Zylinderwänden und an den Ventilschäften. Mit etwas Pech wird auch der Kolben angefressen.

Zu guter letzt tropft ein dünnes Öl auch schneller ab und die Restschmierwirkung ist viel schneller wieder in die Ölwanne entwichen. -> Wasseröl

Die andere Alternative, ein dickes Öl (bei den vorhandenen Friegaben kann man davon sowieso nicht sprechen) hat zwar den Nachteil, dass es nicht so schnell an den besagten Stellen ist, dafür ist die anderen beschrieben Effekte nicht so gravierend. Zudem haftet es länger an den Motorteilen nach dem Abstellen.

Zudem ist der Schmierfilm eines dickeren Öles viel besser, insbesondere bei hohen Temperaturen (Drehzahlen). Der beste Beweis ist der M3, oder warum glaubt Ihr kommt hier 10W60 rein, wenn das 0W30 angeblich so eine tolle Schmierwirkung hat? Die Lösung liegt vor in den Problemen der ersten M3, die die Kolben abgefackelt haben, weil sie zu heiß wurden. Nur das 10W60 kann die Metalltemperatur einigermaßen stabil halten. Man achte vor allem auf die hohe Zahl "60" im Warmlauf.

Eine wirkliche Alternative sind nur estherbasierende Öle. Die gasen im Stand aus und sämtliche Motorenteile sind immer mit einem Ölfilm benetzt. Der Kaltstart ist deshalb noch viel schonender, weil das Öl von Anfang an bereits dort ist. Zudem bietet die höhere Viskosität eine bessere Schmierung bei hohen Temperaturen. Meines Wissens nach stellt nur Motul solche Öle her. Und Motul ist absoluter Marktführer im Rennsport, sicher nicht ohne Grund.

BMW verfüllt nur Castrol - leider - weil sie eben Vertragspartner sind. Allein dieser billige Werbspruch auf dem Öldeckel am Motor nervt mich zu tode.

Mir ist es egal, meine Autos fahre ich künftig sowieso nie wieder auch nur bis 100tkm, sollen sie reinfüllen was sie wollen. Mein alter E36 hat nur Motul bekommen und als ich bei 150tkm die Ventildeckeldichtung gewechselt habe, habe ich gestaunt, wie neu eine Nockenwelle in einem 10 Jahre alten Auto noch aussehen kann.

Zitat:

Original geschrieben von BeEmWe

Das große Los haben dann die "Kurzstrecken-und-Urlaub-Fahrer".

Bingo!

Diesem Satz und der anschließenden Erläuterung kann ich voll und ganz zustimmen!

Ich hätte zu dieser Thematik auch schon interessante Berichte gelesen.

Generell wird auch ein Ölwechsel im Frühjahr empfohlen, damit das gealterte Öl keinen Schaden anrichten kann.

Spätfolgen... -> Aber wie das Wort schon sagt - man merkt es erst später...

 

P.S. Klasse beschrieben!

 

 

Viele Grüße, Thomas

Klar, im Winter ist ja durch die niedrige Tempertur auch die Kondensatbildung wesentlich höher.

Wer´s nicht glaubt, der kann ja mal einen Tropfen Wasser mit einem Tropfen Benzin vermischen und versuchen, das dann auf einer glatten Fläche abzustreifen. Die Kolbenringe schaffen das auch nicht, aber das Öl löst das Gemisch dann von unten ab. Wenn man viel Kurzstrecke fährt, kann das nicht wieder rausverdampfen und es sammelt sich immer mehr an.

Deswegen ist es für Kurzstreckenfahrer auch ratsam, ab und zu mal einen Wochenendausflug zu machen und eine längere Strecke zu fahren, damit durch die Hitze das Benzin wieder verdampfen kann.

Also am besten alle 6 Monate Öl wechseln?

Einmal im Frühling März/April und dann im Herbst (Obtober).

Gruß,

Marko

Themenstarteram 10. Oktober 2004 um 20:59

Zitat:

Original geschrieben von thommy.19

Generell wird auch ein Ölwechsel im Frühjahr empfohlen, damit das gealterte Öl keinen Schaden anrichten kann.

Spätfolgen... -> Aber wie das Wort schon sagt - man merkt es erst später...

Wobei wir dann bei diesem Thema wären :

http://www.wearcheck.de/

Hat das schon mal jemand machen lassen mit der Analyse ?

 

Viele Grüße,

CC

Nein, Du musst das Öl nicht alle 6 Monate wechseln. Ausschlaggebend sind die km in Abhängigkeit von der Fahrweise und den typischen Streckenlängen!

Nur wenn Du viel Kurzstrecke fährst, solltest Du eben ab und zu auch mal eine längere Fahrt machen (natürlich nicht unbedingt gleich Autobahn Vollgas), damit das Benzin verdampfen kann, bevor es ein zu hohes Maß annimmt.

 

@CityCobra

ich glaube, das lohnt sich nicht sehr für Automotoren. Die Adressaten sind denke ich eher für Industriemotoren und -triebwerke.

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