Macken an Kanten der Motorhaube

VW Golf 7 (AU/5G)

Hallo Leute,

habe an meinem "neuen" gebrauchten Golf 7 heute Macken an den Kanten der Motorhaube entdeckt.
An den Ecken über den Scheinwerfern sowie am mittleren runden Rand rechts befinden sich "Abschürfungen" als ob es irgendwo draufgeprallt wäre. An den Ecken der Scheinwerfer verstehe ich es ja, aber in der Mitte dürfte doch nichts sein da es dort zu keiner Berührung kommt oder?

Außerdem habe ich am linken mittleren runden Rand eine dickere Klarlackschicht und Luftbläschend darin entdeckt. Wie kann das sein?

Der Wagen wurde unfallfrei und mit der Garantie, dass keine Nachlackierungen vorhanden sind gekauft. Vom Baujahr ist er zwar einer der ersten, aber das darf doch trotzdem nicht sein.

Könnte das schlecht nachlackiert worden sein? (Bilder leider eben Nachts nach dem Entdecken aufgenommen, gerne nochmal bei Tageslicht)

Beste Antwort im Thema

Ja aber für so einen sinnvollen Kommentar hast Du Dir die Zeit genommen!?
Danke, hat dem TE sicherlich weitergeholfen.

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Zitat:

@Taubitz schrieb am 10. Oktober 2015 um 14:47:23 Uhr:



Zitat:

@ec64 schrieb am 10. Oktober 2015 um 14:22:24 Uhr:


@wolf38 auch von mir Glückwunsch.

Kurzes Update:

Mein Gewissen hat mich nicht in Ruhe gelassen und ich habe in ein Lackschichtdickemessgerät investiert (Etari ET 111S). Nun habe ich eine gute und schlechte Nachricht.
Gute Nachricht: Die Lackschichtdicke divergiert nicht um mehr wie 30-40 mü.

Schlechte Nachricht?: Die Lackschicktdicke divergiert zwischen 170-210 mü (Dach 199-200; Motorhaube 200-205; Türen 160-190ü; Kotflügel 180-200 mü). Laut Auskunft bei VW müsste die Lackschichtdicke bei 90-150 mü liegen. Was ist hier schief gelaufen? Nachlackierung im Werk oder ist das normal? Laut Fahrzeughistorie sind lediglich die durchgeführten Serviceinspektionen vermerkt, keine sonstigen Reparaturen.

Über Meinungen freue ich mich sehr.

Wo ist denn jetzt hier die schlechte Nachricht?
Werk sagt: Lackschichtdicke soll zwischen 90-150µ liegen.
Nirgendwo wird das Minimum von 90µ unterschritten.
Das ist doch eine gute Nachricht!

Oder sorgst Du Dich um das Fahrzeuggewicht und den Spritverbrauch? 😁 😕 😉

Klassischer Effekt, auch bekannt von der Medizin:
Früher hatten die Leute alles, was im Pschyrembel stand, heute alles, was sie im Internet lesen.
Hättest Du Deine o.g. Lackdicken nicht gewusst, hättest Du Dir nun keine (offenbar unbegründeten) Sorgen gemacht... 😉

Also @Taubitz ich möchte ja nicht unhöflich sein aber deine Besserwisserei nervt etwas.

(Lehrstunde ein) Die Hypothese des Medizineffekts ist dazu auch totaler Bullshit. Beim Medizineffekt geht es um subjektive Wahrnehmung der Umstände. Ich liefere ich hier objektiv erfasste Werte.(Lehrstunde aus)

Falls du nicht produktiv zur Diskussion beitragen möchtest, unterlass es einfach

90µ werden zwar nicht unterschritten, aber auf der anderen Seite werde die 150µ deutlich überschritten.
Ich möchte mein Fahrzeug gerne kennenlernen und mir über alle Details bewusst sein. Spätestens bei einem Wiederverkauf könnte ich damit konfrontiert werden. Wenn du die Google Suchfunktion nutzt wirst du auch tatsächlich auf Beiträge stoßen, in denen Personen Jahre später bei dem Wiederverkauf vorgeworfen wurde, dass ihr Fahrzeug ganz nachlackiert worden ist.

Grüße

Du ganz recht: Ich weiß es wirklich besser! 🙂

p.s.: Der Vorwurf der Nachlackierung kommt dann meist von ebensolchen Laien wie Du einer bist:
Die wissen nicht, dass die realen Lackdicken sich in den Dir berichteten Intervallen bewegen können, zudem ist eine Nachlackierung per se nicht zwingend ein Nachteil.

Ein Nachteil wäre sie z.B. dann, wenn
a) ein realer Unfallschaden verschwiegen wird (ein z.B. leichter Schrammschaden ist KEIN Unfallschaden!)
b) dieser zudem schlecht repariert wurde

Insofern lieferst Du hier ggf. objektive Werte (wie objektiv und korrekt Dein Lackdickenmessgerät ist, stünde noch auf einem anderen Blatt, aber das möchte ich hier nicht weiter "vertiefen", höhö), aber subjektive und zumal sachlich falsche Schlussfolgerungen in Sachen Wiederverkauf-Probleme etc.

Hättest Du nicht nachgemessen, hättest Du´s nicht gewusst - und gut! 😉

Ich habe über die vielen Jahre seit 1978 an div. Fzg. diverses nachlackieren lassen, u.a. Schwellerbereich, weil durch eingeklemmte Mantelgürtelschnalle beschädigt (offenbar bereits vom Vorbesitzer/ WA), Folge: Rost, in Fachwerkstatt repariert, wie neu.
Oder eben ca. 1cm abgeplatzter Lack an der Unterkante der Heckklappe (wie entstanden, kann ich mir nicht erklären, da wurde nie etwas eingeklemmt), dito in Fachwerkstatt lackieren lassen bis zur Lichtkante im Blech.

Beides wurde vorher fotografisch dokumentiert, hinterher bei Verkauf der Fahrzeuge sogar "proaktiv" von mir angesprochen und nie gab es Probleme damit, zumal durch so etwas das Fahrzeug ja kein Unfallfahrzeug ist!
Ganz im Ggt.: Ich hab immer mehr als den Marktdurchschnitt verlangt und diesen, trotz der "erhöhten" Lackdicke auch stets erhalten - aus guten Gründen (u.a., weil vom Fachmann gepflegt und gewartet inkl. lückenloser Dokumentation selbst eines Kunststoff-Clip-Kaufs für € 0,74 inkl. MwSt)!

Insofern habe ich durchaus sehr produktiv und zumal sachkundig zur Diskussion beigetragen,
nur eben nicht in Deinem Sinne bzw. so, wie Du es hier offenbar gern gehört hättest. 😰
Das Internet gibt ja nicht immer alles korrekt wieder, zumal dann, wenn Laien dort ihr Unwissen als Wissen verbreiten und der nächste das dann alles unkritisch auch so glaubt.
Die Lackdicke ist nämlich gar nicht der primäre Punkt, sondern vielmehr, ob darunter gespachtelt wurde etc.!

Will sagen:
Wenn Du nur Deine Meinung hören willst, warum fragst Du dann erst? 😕

Wärest Du auch so, na, sagen wir mal: "verunsichert" wg. des Wiederverkaufs, wenn Du bei einer Prüfstandsmessung festgestellt hättest, dass Dir VW nicht nur mehr Lackdicke spendiert hat, sondern z.B. auch 12,8% mehr PS als genannt? Also wg. Wiederverkauf, jetzt?

Einfach noch mal meine Ausführungen oben und hier im Beitrag lesen und dann noch mal genau über die geschilderte Analogie zur Medizin nachdenken, ggf. leuchtet Dir dann doch noch ein, dass auch diese Analogie durchaus eine sachkundige Bemerkung war.

Einfacher ist aber, Du setzt mich auf Deine Ignore-Liste, dann musst Du Dich nicht mehr mit meiner Besserwisserei belasten! 😁

Raten würde ich Dir, Deine Lackstärken im Rahmen einer Lackbeanstandung in (D)einer VW-Vertragswerkstatt zu reklamieren. 🙂
Ggf. kann VW da etwas abtragen, damit Du beruhigt bist, auch in Sachen Wiederverkauf! 😁

Dito Grüße

Dafür bekommst du sogar von mir ein danke Taublitz ! Horror was sich manche Laienspieler hier inzwischen zusammen reimen und bemängeln obwohl sie null Ahnung von der Materie haben .

Nochmal kurzes Update:

An den Türeinstiegen liegt eine Lackdicke von 120µ vor. Spachtel würde sich mit min. 300µ aufwärts bemerkbar machen daher kann ich das ausschließen.
Unterscheidet sich die Lackdicke vom "inneren" lackierten Teil des Fahrzeugs mit dem außen?
Was meint ihr?

Danke für eure Antworten, auch für deine letzte @Taubitz

@zameck , da du wohl ein Nichtlaie bist und Ahnung zu haben scheinst (folgere ich aus deinem Post) lade ich dich zur Diskussion gerne mit ein

EDIT:

Das Gerät sollte vertrauenswürdig sein. Es handelt sich um: Etari ET 111 S (Autohäuser benutzen dieses Gerät auch)

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Von unterschiedlicher Lackdicke innen und außen würde ich sowieso ausgehen, fertigungsbedingt.

Überall, wo es sich um nicht sichtbare Außenflächen handelt, wird ja unterdessen mitterweile von allen Herstellern gespart, zum einen am Grundlack und oft genug auch am Klarlack (Motorraum z.B.).

Nach Demontage div. Verkleidungsteile an Fzg. weiß ich, dass die Innenlackierung immer "dünner" wurde.
Was früher dann auch innen noch hübsch "pechschwarz" war (bei black magic perleffect bzw. den Nachfolgenamen & -tönen), wurde später allenfalls hellgrau oder gesprenkelt, Klardecklack fehlte ganz.

Die Hersteller sparen halt, wo sie können.
Ein Klassiker seit langer Zeit ist der Querträger hinterm Armaturenbrett, den unterdessen niemand mehr lackiert (Ford fing damit wohl zuerst an). Wenn man nach Abbau von Verkleidungen dann auf blankes Blech bzw. blanken, unlackierten und ggf. bereits oberflächlich rostenden Stahl schaut (der im Autoleben natürlich niemals durchrosten wird), kriegt man erstmal einen Schreck und fragt sich, was man da gekauft hat.

Deinen Beitrag fand ich insofern eher höchst beruhigend, als dass die von VW genannte, minimale Lackdicke an offenbar allen von Dir gemessenen Stellen "reichlich" überschritten wurde.
Sollte reichen und dort, wo es äußere, mechanische Verletzungen gibt (z.B. Steinschlag) hilft mehr Lack meist auch nur bedingt. Entweder scheint hell die Grundierung vor, oder es ist durch bis auf´s Blech und dann muss eh gehandelt werden, so oder so.

Puuuh.....da mag man wirklich gar nicht weiter nachdenken, wo überall und in welcher Form noch gespart wurde... Mir persönlich kommen ja schon diese seltsamen Schaumgummistopfen vorn unterhalb der Türscharniere vor. Immer patschnass und voll Dreck. Tja, nichts hält ewig.

Aber trotzdem fällt EINES auf: einige heute (gepflegte) 12jährige Autos sehen weitaus besser aus als noch gleichalte Autos, die in den Endsiebzigern gebaut wurden. Irgendwie qualitativ doch besser, oder?!?

In Sachen Rostvorsorge (auch konstruktiv, übrigens) bei weitem besser, gar keine Frage.

Nur mal an die Bauweise der Tür von Golf I/ Passat I/ Polo I denken:
Da liefen oben die beiden Türbleche zusammen, waren alle paar Zentimenter zusammengepunktet, die Blechkanten offen und in der Sicke darunter lag die Türdichtung (die noch an der Tür befestigt war, nicht am Seitenteil).
Zwischen den Blechkanten und an den offenen Blechkanten gammelte es immer, trotz Phosphatierung, Füller, Grundierung und Lackierung...

Ab Passat II, Golf II etc. hat man die Bleche umgelegt und miteinander verklebt.

Das mit dem Schaumstoffblöcken am Golf VII, mit den VW ja so einige, zumal schlechte Erfahrungen hat, ist auch so ein Ding, dass mir per se Sorgen machen würde: Immer nass und natürlich bewegt sich das ganze relativ. Alles bewegt sich am Auto relativ zueinander, im Fahrbetrieb, durch die Eigenbewegung der Karosserie (Torsion, Schub, Zug etc.).
Der Grund war ja das Eisblock-Debakel beim Golf V, aber ob die derzeitige Lösung wirklich der Weisheit letzter Schluss ist, wird sich erst noch weisen.
Beim Golf IV und V war das ganze (Schaumstoffblock, Radhausschale) jedenfalls nicht problemlos:
Beim Golf IV gammelten an den vorderen Radläufen die TDIs, beim Golf V auch die Benziner...

Unser Golf 6 Variant hat ebenfalls rundum zwischen 140 - 200 mü. Mich hat damals der VW Händler bei einer Prüfung eines Lackfehlers angerufen und mitgeteilt, dass mein Auto rundum nachlackiert wurde. Ende vom Lied = Mit meinem Lackierer des Vertrauens gesprochen = Totaler Bullshit. Alles Original.
Wichtig hierbei: Produziert in Leipzig
Mein damaliger 6er GTI wurde dann als Referenz durch mich selber gemessen. Überall 115 - 135 mü.
Produziert in Wolfsburg.

Eventuell haben die Kollegen in Leipzig einfach andere Lackierroboter!?

Zitat:

@Winnertyp911 schrieb am 12. Oktober 2015 um 10:40:59 Uhr:


Unser Golf 6 Variant hat ebenfalls rundum zwischen 140 - 200 mü. Mich hat damals der VW Händler bei einer Prüfung eines Lackfehlers angerufen und mitgeteilt, dass mein Auto rundum nachlackiert wurde. Ende vom Lied = Mit meinem Lackierer des Vertrauens gesprochen = Totaler Bullshit. Alles Original.
Wichtig hierbei: Produziert in Leipzig
Mein damaliger 6er GTI wurde dann als Referenz durch mich selber gemessen. Überall 115 - 135 mü.
Produziert in Wolfsburg.

Eventuell haben die Kollegen in Leipzig einfach andere Lackierroboter!?

Vermutlich ist es tatsächlich zweifach Lackierung im Werk. Weißt du vielleicht wie die mü Zahl an Türeinstiegen war? Da habe ich etwa 120 mü, quasi die Anzahl die man außen haben sollte. Laut Taubitz soll ja im Innenraum an Lack gespart werden. Falls bei Fahrzeugen mit üblicher Lackdicke hier Werte etwa unter 90 mü auftreten, wird es tatsächlich so gewesen sein. Mein Fahrzeug hat nichts außer Servicereps. in der Historie stehen und war seine ersten 2 Jahre lange in VW Hand und 1 Jahr bei Privat bis er zu mir gewandert ist. Unfallfrei gekauft versteht sich.

Grüße

Ich dachte bis eben eigentlich, die Sache sei ge- und erklärt.

Ggf. hilft ja eine Werksbesichtigung in WOB, zuvor hilft ggf. das:
https://www.youtube.com/watch?v=CSaaJYYLETA

Hi 'Taubitz'! Danke für den Film-Link! 🙂 War interessant, das anzuschauen!

ohmann, da bin ich ja bei den richtigen experten gelandet. das sind die fachleute, die auch spritverbräuche getuned haben, ich erinnere mich noch an die haarsträubenden verbrauchswerte :-))))))))))

aber zu den lacken hab ich mal ne frage. was unterscheidet den normalen schwarzen lack 225€ zuzahlung vom perleffekt lack 550€ zuzahlung. gibt es eigentlich auch unlackierte autos zu kaufen? da könnte mann ja dann 90-150 müh lack auftragen.
gruß und danke
werner

Zitat:

aber zu den lacken hab ich mal ne frage. was unterscheidet den normalen schwarzen lack 225€ zuzahlung vom perleffekt lack 550€ zuzahlung (...)
gruß und danke

@ Werner,

*zur Info, ich bin Laie und kein Lackexperte*

der normale schwarze Lack, ist in etwa so wie Klavierlack - dementsprechend ist die Oberfläche sehr empfindlich und auch pflegebedürftig, dafür aber auch tiefschwarz - beim Deep Black Perleffekt sind kleine (Kunststoff??)-Partikel im Lack, die die Lackoberfläche nicht ganz so empfindlich wirken lassen, die Farbbrillianz ist allerdings nicht so tiefschwarz, wie beim normalen schwarzen Lack.
Für beide schwarzen Lacke gilt allerdings - meiner Meinung nach - Handwäsche (nach Möglichkeit mit der 2 Eimertechnik), da man schon nach dem 1. Besuch in einer normalen Waschstrasse (mit rotierenden Kunststoffbürsten) die ersten leichten Microkratzer in der Klar-Lackoberfläche bei Sonnenlicht sieht, wobei das Deep Black Perleffekt nicht ganz so empfindlich ist.

Wohl auch mehrere Schichten bei deepblack perleffect, oder ?

Und:
Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, braucht man die Waschanlage nicht zu scheuen, nur muss es eine textile sein, also auf KEINEN Fall eine mit rotierenden Kunststoffbürsten-Trommeln!!!

In so etwas fahre ich allerdings schon seit mind. 20 Jahren nicht mehr (seit ich am Golf III Variant GT Special erstmalig blackmagic perleffect hatte).

Handwäsche ist bei uns privat nicht erlaubt, ginge also nur auf einem kostenpflichtigen DIY-Waschplatz bei einer Autowaschanlage oder Tankstelle etc.

Wenn ich sehe, was da einige mit ach so toller Handwäsche so an ihrem Auto verbrechen, fahre ich dann doch lieber durch die textile Durchschlepp-Anlage in HH oder WOB.

u.a. meinem 15½ Jahre alten Oldie in der Sig. bekommt die nach wie vor sehr gut.
Handwäsche das letzte Mal mit Golf II in 1997 (12 Jahre alt!). 😁

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