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Längere Standzeiten: Diesel vs Benzin

Themenstarteram 28. April 2010 um 7:41

Ich hab vor kurzem einen 1.2 TSI mit DSG bestellt.

Jetzt hab ich folgende Frage ans Forum: ich fahre zwar im Jahr 12.000 bis 15.000 km, aber oft das Fahrzeug steht auchbis zu mehreren Wochen unbenutzt und unbewegt herum. Ich hab schon gehört, dass das nicht vorteilhaft für Motor, Getriebe und Lager ist - aber es ist halt so.

Meine Frage konkrete dazu: Wirken sich längere Standzeiten von 2 bis 4 Wochen gleichermaßen auf Diesel- (1.6 TDI CR) und Benzinmotoren (1.2 TSI) aus oder verträgt einer der Motoren ein solches Fahrprofil besser?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von flomat

Ich hab vor kurzem einen 1.2 TSI mit DSG bestellt.

Jetzt hab ich folgende Frage ans Forum: ich fahre zwar im Jahr 12.000 bis 15.000 km, aber oft das Fahrzeug steht auchbis zu mehreren Wochen unbenutzt und unbewegt herum. Ich hab schon gehört, dass das nicht vorteilhaft für Motor, Getriebe und Lager ist - aber es ist halt so.

Meine Frage konkrete dazu: Wirken sich längere Standzeiten von 2 bis 4 Wochen gleichermaßen auf Diesel- (1.6 TDI CR) und Benzinmotoren (1.2 TSI) aus oder verträgt einer der Motoren ein solches Fahrprofil besser?

Mein Wagen steht auch öfter mal ein paar Wochen, manchmal auch im Freien. Ich handhabe es folgendermaßen:

Wagen abstellen, das wars. Nach 4 Wochen, einsteigen, anlassen, fahren, fertig. So einfach geht das!

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Zitat:

Original geschrieben von flomat

Meine Frage konkrete dazu: Wirken sich längere Standzeiten von 2 bis 4 Wochen gleichermaßen auf Diesel- (1.6 TDI CR) und Benzinmotoren (1.2 TSI) aus oder verträgt einer der Motoren ein solches Fahrprofil besser?

Steht der Wagen im Freien oder in einer Garage? Dann würde ich mir wegen der Standzeiten folgende Gedanken machen:

 

  1. Hält die Batterieladung über 4 Wochen?
  2. Ist der Reifendruck ausreichend?
  3. Ist der Lackschutz ausreichend? (bei Standzeiten im Freien)

 

Um die Technik mußt Du Dir keine Sorgen machen. Es ist nicht so, daß z.B. das Motoröl aus den Lagern und von den Reibflächen vollständig ins Kurbelgehäuse zurückläuft und der Motor beim nächsten Anlassen "trocken" läuft. Was passieren kann ist, daß sich die Bremsscheiben mit Flugrost zusetzen, der dann erstmal weggebremst werden muß.

 

Die Reifen könnten bei zu geringem Luftdruck Standplatten bekommen - Gegenmaßnahme: Luftdruck für die Standzeit erhöhen.

 

Die Batterie wird wäöhrend dem Stand ständig entladen, weil ein Golf sich je nach Ausstattung 20 bis 50mA Ruhestrom zieht. Ein Ladegerät zur Erhaltladung wäre hier der Königsweg, alternativ läßt sich die Batterie abklemmen, was allerdings bedeutet, daß die Fahrzeugelektrik dann "genullt" und auf Werkseinstellung zurückgesetzt wird. Man kann allerdings auch eine externe Stützbatterie einsetzen.

 

Steht der Wagen im Freien und ist Dir der Lackzustand nicht egal, solltest Du für ausreichenden Lackschutz in Form von Wachs und evtl. einer weichen Fahrzeugabdeckung (sog. Halbgarage) sorgen. Vogelkot z.B. beschädigt den Lack schon nach kurzer Zeit irreparabel.

 

Zwischen den beiden Motoren besteht IMO kein wesentlicher Unterschied, was die Standzeit betrifft ... der TDI benötigt zum Starten eventuell etwas mehr Strom, was die Batteriesache etwas wichtiger macht. Ansonsten wüßte ich nicht, inwiefern beide Motoren unter Standzeiten leiden.

Hi,

grundsätzlich unterscheiden sich beide Motorvarianten wenig, was das Stehen angeht. Allerdings ist Diesel oft saisonabhängig, d.h. in der Übergangszeit und im Winter werden Fließverbesserer zugesetzt. Wenn Du dann noch Sommersprit im Tank hast, kann die erste richtig kalte Nacht Ärger bereiten. Das sollte aber in einer Garage oder Tiefgarage nur abgemildert zutreffen.

Wenn es um längere Standzeiten geht, würde ich den Reifen 0.5bar mehr geben, ggf. sogar das Auto auf Böcke stellen, um die Räder zu entlasten. Aber die Räder dann nicht ganz ausfedern lassen, das ist auch wieder nicht gut.

Was sich auch lohnen kann, ist ein Diagnosesystem, um das Bordnetz in den Transportmodus zu setzen, da wird deutlich weniger Ruhestrom aufgenommen. Batterie abklemmen ist beim G VI nicht so doll, weil es dann Probleme mit dem Lenkwinkelsensor geben kann.

Vermeiden würde ich auf alle Fälle, ein salzverkrustetes Auto über Wochen zu parken, schon gar nicht in einer warmen Garage ....

Gruß

Roger

Themenstarteram 28. April 2010 um 9:51

Danke für die Antworten! Das Auto wird im Freien stehen, das heißt, ich muss alle Dinge beachten.

Betreffend die Batterie schließe ich folgendes daraus:

Ich nehme mal an, der TSI hat nur eine 44 Ah Batterie drinnen. wenn der Ruhestrom 20 bis 50 mA pro Stunde beträgt und ich die Batterie durchs Stehen nicht mehr als 2/3 entladen möchte, dann bedeutet dies, nach 24 bis 60 Tagen sollte ich das Fahrzeug wieder bewegen.

Ich hab gelesen, dass der Ruhestrom am Anfang höher ist, dann aber nach einer gewissen Zeit durch Aktiviierung von "Ruhezuständen" bei den Steuerungsgeräten reduziert wird.

Zitat:

Original geschrieben von flomat

Ich hab gelesen, dass der Ruhestrom am Anfang höher ist, dann aber nach einer gewissen Zeit durch Aktiviierung von "Ruhezuständen" bei den Steuerungsgeräten reduziert wird.

Das ist grundsätzlich richtig, aber das Minimum errreichst Du nur durch den Transportmodus. Allerdings ist dann AFAIK auch eine ggf. verbaute Alarmanlage deaktiviert.

Hallo!

Zitat:

Was sich auch lohnen kann, ist ein Diagnosesystem, um das Bordnetz in den Transportmodus zu setzen, da wird deutlich weniger Ruhestrom aufgenommen. Batterie abklemmen ist beim G VI nicht so doll, weil es dann Probleme mit dem Lenkwinkelsensor geben kann.

Im Prinzip richtig, wobei "Probleme" doch stark übertrieben ist. Der Lenkwinkelsensor muss halt nach jedem Abklemmen der Batterie kurz initialisiert werden, d.h. Motor an, einmal voll nach links und einmal voll nach rechts einschlagen, dann ist das Thema gegessen. Die Fensterheber müssen auch angelernt werden.

Trotzdem ist Batterie abklemmen nicht soo elegant, allein wg. des Aufwands. Dafür stellt ne ausgebaute Batterie vermutlich auch einen gewissen Diebstahlschutz dar :)

Zitat:

Original geschrieben von flomat

Ich nehme mal an, der TSI hat nur eine 44 Ah Batterie drinnen. wenn der Ruhestrom 20 bis 50 mA pro Stunde beträgt und ich die Batterie durchs Stehen nicht mehr als 2/3 entladen möchte, dann bedeutet dies, nach 24 bis 60 Tagen sollte ich das Fahrzeug wieder bewegen.

Richtig. Du kannst aber durchs bestellte Radio darauf Einfluss nehmen. Wenn ichs richtig in Erinnerung habe bekommst du mit dem RCD510 eine 60Ah-Batterie und mit den Navis eine 72Ah.

vg, Johannes

Zitat:

Original geschrieben von flomat

Ich hab vor kurzem einen 1.2 TSI mit DSG bestellt.

Jetzt hab ich folgende Frage ans Forum: ich fahre zwar im Jahr 12.000 bis 15.000 km, aber oft das Fahrzeug steht auchbis zu mehreren Wochen unbenutzt und unbewegt herum. Ich hab schon gehört, dass das nicht vorteilhaft für Motor, Getriebe und Lager ist - aber es ist halt so.

Meine Frage konkrete dazu: Wirken sich längere Standzeiten von 2 bis 4 Wochen gleichermaßen auf Diesel- (1.6 TDI CR) und Benzinmotoren (1.2 TSI) aus oder verträgt einer der Motoren ein solches Fahrprofil besser?

Mein Wagen steht auch öfter mal ein paar Wochen, manchmal auch im Freien. Ich handhabe es folgendermaßen:

Wagen abstellen, das wars. Nach 4 Wochen, einsteigen, anlassen, fahren, fertig. So einfach geht das!

Mein Golf steht auch immer 2-3 Wochen ohne bewegt zu werden und läuft danach ohne Probleme.

Für den 'alten' Golf 3 hatte ich damals sowas hier angeschafft - was haltet ihr denn davon?

Aktuell ist das Teil aber nicht verbaut...

Zitat:

Original geschrieben von Jungo

Mein Golf steht auch immer 2-3 Wochen ohne bewegt zu werden und läuft danach ohne Probleme.

Für den 'alten' Golf 3 hatte ich damals sowas hier angeschafft - was haltet ihr denn davon?

Aktuell ist das Teil aber nicht verbaut...

Wenn Deine Steckdose im 6er ein Dauerplus hätte........;)

also ist das Teil so wertvoll wie ein Wackeldackel:D:D:D

CU

am 29. April 2010 um 13:46

Hallo,

Zitat:

Original geschrieben von Jungo

Mein Golf steht auch immer 2-3 Wochen ohne bewegt zu werden und läuft danach ohne Probleme.

mein Golf VI Plus ist von Oktober 2009 und hat auch schon mehrfach zwischendurch ein paar Wochen gestanden (max. 3-4 Wochen), da er nicht für Fahrten zur Arbeit genutzt wird und Einkäufe auch mal per Fahrrad oder zu Fuß erledigt werden konnten. Bisher gab es da keine Probleme; noch ist die Batterie neu.

Die Frage ist aber, wie lange man dann herumfahren muß, bis man sich eine erneute Standzeit leisten kann.

Wie weit muß man fahren, bzw. wie lange muß der Motor laufen, damit die entnommene Energie für den Startvorgang wieder aufgeladen ist?

Wie lange braucht man, bis eine leere Batterie wieder voll aufgeladen ist?

Wird bei schnellerem Fahren (Autobahn) die Aufladung beschleunigt oder ist das rein zeitabhängig?

Ich wünschte, man könnte die Funk-Zentralverriegelung bei längeren Standzeiten einfach endgültig mit Null-Stromverbrauch abschalten. Beim ersten Mal würde ich dann per Schlüsselbart aufsperren. Das müßte doch einiges sparen.

am 29. April 2010 um 13:55

Wir lassen unseren Plus auch häufig längere Zeit stehen, bei max 4 Wochen würde ich mir noch keine großen Gedanken machen.

Auch wenn hier alles gesagt scheint, so ergibt sich doch aus der Summe aller Antworten, dass es letztlich im Wesentlichen auf den Zustand der Batterie ankommt, ob der "Organismus" Motor mit einem Startimpuls zum Leben erweckt werden kann oder nicht.

Eines gibt es immer zu berücksichtigen, je niedriger die Außentemperatur dort ist wo sich das Fzg. befindet, desto mehr/besser sollte die Batterie gepflegt werden, sie wird es euch danken.

Auf diese Antwort haben wir also nun alle 11 Jahre lang gewartet. ...

@Boomer1955 - lass dich nicht ärgern.

 

@Timmerings Jan - lass es doch einfach unkommentiert, wenn es dir nicht gefällt.

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