Längere Fahrt mit TDI - was beachten bzw. vorher kontrollieren?

VW Golf 5 (1K1/2/3)

Hallo, wir planen demnächst ne Reise nach Italien (ca. 1.200 km eine Tour) mit unserem Golf V TDI (Bj. 2008, 160.000 km). Gibts was Spezielles zu beachten dabei? Wollte evtl. vorher auch noch nen Check machen lassen. Der Golf sollte an sich ja damit keine Probleme haben, oder?

Beste Antwort im Thema

Also ich würde mit vollem Tank losfahren. Mit leerem kommt man nämlich nicht sehr weit. Ansonsten hast du aber keine Probleme?

22 weitere Antworten
22 Antworten

Habt ihr eigentlich ein Ersatzrad drin?

Mein 5er Golf hat nur noch das Reifen-Kit.

Vor einer Motorpanne habe ich mit dem TDI keine Angst, trotz der mittlerweile auch wieder 215tkm auf der Uhr.

Eine Reifenpanne hatte ich aber schon 2-3x mit anderen Autos. Das kann beim besten und neusten Auto passieren. Zum Glück bisher immer in heimischen Gefilden.

Deshalb habe ich mir überlegt mir wieder ein echtes Ersatzrad anzuschaffen.

Das Reifen-Kit ist zwar okay und es funktioniert auch (hatte ich bereits 1x im Gebrauch), aber Strecken mit einem so geflickten Reifen ab 500km möchte ich so nicht fahren und soll man auch nicht.

In meinem alten GTI hatte ich wenigsten noch so ein Notrad.

Zitat:

@vwgolf_1984 schrieb am 8. Januar 2015 um 23:34:59 Uhr:


Habt ihr eigentlich ein Ersatzrad drin?
Mein 5er Golf hat nur noch das Reifen-Kit.

Jawohl, sogar auf Wintersocken! Das Reifenkit fliegt in der Garage rum, wobei der Kompressor ganz brauchbar ist zum Luft aufpumpen. Das Reserverad kostet aber knapp 10 cm Kofferraumhöhe...

Auch vor diesem Hintergrund (und allg. längerer Urlaubsfahrten ins Ausland, ich bin schon in den 1980er Jahren nach Jugoslawien, später Kroatien in den Hochsommerurlaub gefahren...) bin ich nach wie vor Fan vom Notrad.
Der für mich beste Kompromiss, auch aufgrund eigener Fahrerfahrung mit diesem.
Gut, man muss ggf. 2x wechseln, weil man das kleinere Notrad nicht auf der angetriebenen (und/oder gelenkten) Achse fahren soll bzw. ich das nicht wollte, aber ansonsten genial!

Zu einem Notrad hab ich weit größeres Vertrauen als zu Tire-Fit (Ablaufdatum beachten! 😁), zumal der Reifen hinterher im allg. Schrott ist!
Auch viele mir bekannte Reifenhändler lehnen im allg. ab, hinterher das Zeugs aus dem Reifen zu entfernen und danach eine - sonst übliche - Reparatur durch Einvulkanisieren eines Gummistiftes (bei Schrauben/Nagelschäden, erlaubter Geschwindigkeitsklasse des Reifens und Lage des Loches mittig in der Lauffläche...) vorzunehmen, das rechnet sich für die nicht und darauf haben die schlichtweg keinen Bock (=Zitat).

Das Tire Fit ist der größte Schrott, beim Audi hatte ich im Winter ein Sommerad als Reserverad, im Winter umgekehrt.
Den Platz konnte ich gut verschmerzen. Der Golf hat gottseidank ein Vollwertiges Ersatzrad.

Ähnliche Themen

Auch wenn wir jetzt etwas vom Thema abkommen, hier meine Meinung dazu:

Seit ich Auto fahre (so Pi mal Daumen 600.000 km bisher), hatte ich nur ein einziges Mal eine Reifenpanne (andere kleine Pannen hingegen häufiger) und die war, weil in der Straße ein frisches, sehr tiefes Schlagloch war, das ich zu spät gesehen hatte. Ergebnis: Reifen hin und Felge hin.

Mögliche Lösungen:

1. "Tire-Fit" Reparaturkit: Hätte nichts gebracht. Ich erachte dieses Zeug daher als vollkommen nutzlos.

2. Notrad: Das war das, was ich im damaligen Auto hatte. Ich konnte damit die letzten 2 km bis nach Hause gerade noch so überbrücken, mehr aber nicht, denn im Winter ist auch das Notrad nahezu nutzlos (sehr riskant!). Schon das Umparken auf dem Hof hat dann nicht mehr geklappt, weil das Rad schon bei nem halben Zentimeter Schnee/Matsch rutscht wie auf einer Eisbahn. Meiner Meinung nach taugt daher auch das Notrad in zu vielen Situationen nichts. Und wie Taubitz schon geschrieben hat ist der Wechsel u.U. extrem mühsam, da man es nicht auf die Antriebsachse packen sollte.

3. Vollwertiges Ersatzrad: Taugt am ehesten was, zumindest, wenn ein Winterreifen drauf ist und es immer genug Luft hat. Es ist jedoch schwer und nimmt viel Platz weg. Wenn man aber was im Auto haben will, dann das. Alles andere ist Schrott.

4. Meiner Meinung nach praktikabelste Lösung für das Inland: Gar nix im Auto haben und einfach den Pannendienst rufen. Fast jeder ist Mitglied bei irgendeinem Club oder hat die "Mobilitätsgarantie" von VW, falls er da seinen Service machen lässt. Mit dem Lösungen von Oben kommen oft auch nicht weiter, als der Pannendienst einen schleppen würde, falls man den Pannendienst wegen Untauglichkeit der Lösung nicht sowieso rufen muss.

Naja, mein Reserverad mit Winterreifen wiegt ca. 16-17kg. Das ist etwas mehr als ein Prozent der Fahrzeugmasse.
Das macht vielleicht ein 0,25% Mehrverbauch. Und ich will (wenn es sich vermeiden lässt) auch im Inland auf keinen Pannendienst warten. Ich fahre auch zum Radwechsel im Sommer/Winter nicht zum Reifendienst, dass mache ich selber weil es schneller und günstiger ist. Ich hätte das Geld, aber will nicht 2x im Jahr einen Termin für so eine Arbeit machen. Die ca. 10 cm fehlende Ladehöhe kann ich verkraften.

Ich werde mich hüten auf der Autobahn, vielleicht noch auf der Fahrerseite, einen Reifen zu wechseln. Will keine kleine Schlagzeile in der Zeitung werden. Nach der Panne immer hinter die Leitplanke und auf den Abschlepper warten.

Hat irgendjemand behauptet ohne Absicherung (damit meine ich kein Warndreieck) auf dem Standstreifen ein Rad zu wechseln?
Ich konnte jedenfalls schonmal 250 km entfernt vom Wohnort ein Rad im Wohngebiet wechseln, weil ich glücklicherweise vor der Abfahrt eine Schraube im Reifen entdeckt hatte.
Beim zweiten Defekt auf 120.000 bemerkte ich nach einer Fahrt, dass ein Reifen verdächtig wenig Luft hatte.
Auch hier ein Gegenstand im Reifen. Beide Male kein Abschlepper, keine Hotline, kein ADAC.

Deine Antwort
Ähnliche Themen