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Ladeverluste PHEV 213er

Mercedes E-Klasse W213
Themenstarteram 20. Oktober 2020 um 12:46

Moin,

hat sich jemand damit schon mal beschäftigt? Bei den meisten anderen PHEVs und E-Autos geht man von 15-20% an Ladeverlusten beim 230V Backstein aus.

Wie sieht das bei unserem aus? Ich hab bis jetzt immer so mit ca. 15% gerechnet, aber man hat im Auto ja leider keine Anzeige, wie viel jetzt wirklich nachgeladen wurde...

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56 Antworten

Meine Erfahrung ist, dass das langsame Laden mit den Ziegel bei 10A also 2,3kw in Summe mehr Energie braucht als wenn ich den Wagen mit der Wallbox 3,7kw lade. Hintergrund ist, dass ein Teil des Autos beim laden weiterhin in Betrieb ist und Strom verbraucht. Bei einem PHEV ist der Akkus ja nicht besonders groß und damit die Ladezeit. Deshalb macht das bei einem 13kwh Akku wohl kaum mehr als 0,5 kWh Mehrverbrauch aus. Ist aber eine Schätzung. Gemessen habe ich es nicht.

Themenstarteram 20. Oktober 2020 um 20:18

Wir reden hier von 5 1/2h vs 1 1/2 an 7.2 kW...also Zeitmäßig ist das schon einiges...

Ich habe gerade mal von 40 auf 65% aufgeladen und mein geeichter Stromzähler hat 3 kWh gezählt. Ladeleistung war 1,8 kW. Wenn man es hochrechnet wären es ca.12 kWh und da der Akku hat ca. 10 nutzbare kWh hat wären das bei langsamen Laden ca. 20 % Verluste.

am 22. Oktober 2020 um 7:02

Bekommt man das Akku denn mit 230V komplett voll oder ist der Stom zu schwach um die letzten paar Prozent der Batterie voll zu bekommen? Hat da jemand den Durchblick?

Ich lade derzeit an der Industriesteckdose (blau) 230V und 16A. Damit erreiche ich dann ca. 3,5KW Ladeleistung am Fahrzeug.

Zitat:

@Christoph551 schrieb am 22. Oktober 2020 um 07:02:38 Uhr:

Bekommt man das Akku denn mit 230V komplett voll oder ist der Stom zu schwach um die letzten paar Prozent der Batterie voll zu bekommen? Hat da jemand den Durchblick?

Ich lade derzeit an der Industriesteckdose (blau) 230V und 16A. Damit erreiche ich dann ca. 3,5KW Ladeleistung am Fahrzeug.

Ja, man bekommt den Akku auch mit 230V voll (also mit dem "Ladeziegel"). Die Ladeleistung beträgt dann etwa 2,2 kW...

Themenstarteram 22. Oktober 2020 um 10:07

Man bekommt den Akku auch voll, wenn man auf 6A reduziert... Aber das dauert dann wirklich extrem lange. Ich finde die 10A sind schon sehr dürftig...

Zitat:

@STFighter schrieb am 22. Oktober 2020 um 10:07:35 Uhr:

Man bekommt den Akku auch voll, wenn man auf 6A reduziert... Aber das dauert dann wirklich extrem lange. Ich finde die 10A sind schon sehr dürftig...

Ich habe eine PV-Anlage, die etwa 4,5 kW liefert. Damit während des Ladevorgangs nicht noch zusätzliche Leistung "hinzugekauft" wird stelle ich die Wallbox an sonnigen Tagen auf 6 A ein (natürlich wenn ich nicht schon in den nächsten Minuten losfahren möchte). Dann dauert der Ladevorgang etwa 4 Stunden und es wird mit 2,6 kW geladen.....

Themenstarteram 22. Oktober 2020 um 11:01

6A? Aber bei 400V und 2 Phasen dann...

Das kann z.B. der GoECharger den ich jetzt bestellt hab von selbst... Der reduziert dann sogar kurzzeitig den Strom, wenn man fix den Wasserkocher an macht (als Beispiel)

Ja, genau, 400 V und zwei Phasen.

"Das kann z.B. der GoECharger den ich jetzt bestellt hab von selbst... Der reduziert dann sogar kurzzeitig den Strom, wenn man fix den Wasserkocher an macht (als Beispiel)"

Ich habe den go-e Charger seit etwas mehr als einem Jahr im Einsatz, das ist ein tolles Gerät, aber diese Funktion kenne ich nicht. Ich kenne nur die manuelle Einstellung des Ladestroms über die App (oder den Druckknopf am Gerät), einen Automatismus wie beschrieben kann ich nirgendwo finden. Vielleicht über die API Schnittstelle mit Programmierkenntnissen?

Themenstarteram 22. Oktober 2020 um 13:13

Ja, über die API, bzw. auch über ModBus.

Anmerkung-2020-10-22

Habe heute mal von komplett leer (auch beim Einparken ging nicht mehr elektrisch) bis 100 % aufgeladen. Ich habe nur mit 6A also 1,3 kW geladen und der geeichte Zähler hat 12,45 kWh angezeigt. Das wären also 20,45% Ladeverluste. Ich werde noch 10A an 230V und 11kW an der Wallbox testen.

Mal eine blöde Frage: Wie kann ich denn die Ladeverluste an der Wallbox messen? Klar, die Wallbox zeigt mir die zugeführten kWh an, aber wie kann ich sehen, was im Fahrzeug angekommen ist? Das Fahrzeug zeigt ja nur Prozente an. Oder davon ausgehen, dass höchstens 10 kWh geladen werden können?

Die Frage ist nicht blöd.

Ich sehe wirklich nur die zugeführten kWh. Das Problem ist, da ich nicht weiß ob ich die nutzbaren 10 kWh des Akkus lade oder vielleicht sind doch 11kWh, da auch ein Teil des nicht nutzbaren Bereichs Ladung benötigt, kann ich die Ladeverluste nicht 100%ig bestimmen.

Zitat:

@tobias77 schrieb am 31. Oktober 2020 um 19:24:32 Uhr:

Habe heute mal von komplett leer (auch beim Einparken ging nicht mehr elektrisch) bis 100 % aufgeladen. Ich habe nur mit 6A also 1,3 kW geladen und der geeichte Zähler hat 12,45 kWh angezeigt. Das wären also 20,45% Ladeverluste. Ich werde noch 10A an 230V und 11kW an der Wallbox testen.

Habe es jetzt mit 10A also 2,3 kW probiert und da waren es 11,7 kWh. Wären also 11,7 % Ladeverluste.

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