ForumMotorroller
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. Motorroller
  5. Kymco 4 Takt Zylinder wechseln - Hilfe benötigt Schritt für Schritt

Kymco 4 Takt Zylinder wechseln - Hilfe benötigt Schritt für Schritt

Kymco DJ / EMR 50
Themenstarteram 6. November 2018 um 22:07

Bitte keine unnötigen Kommentare, ich lade hier paar einzelne Bilder für Hilfestellungen hoch. (Hoffe das der Thread für meine Zwecke stehen bleiben darf "danke")

50ccm Kit bestellt, möchte erstmal mir den Zylinder vom Zustand anschauen. Bei Glück, muss ich nur den Zylinderkopf wechseln ;)

Anleitung entnehme ich hier (EINBAUANLEITUNG ZYLINDERKIT 4-TAKT): https://www.racing-planet.de/.../...NG%20ZYLINDERKIT%20NOCKENWELLE.pdf

 

- Kipphebelblock ist schon abgeschraubt

- werde jetzt die Kurbelwelle auf den Strich mit dem „T“ in Stellung bringen

- dann den Kettenspanner lösen, dann die Nockenwelle lösen und zum Schluss den Zylinderkopf nach oben abziehen

so sieht das bei mir jetzt aus (siehe Bilder) - Der Krümmer ist mit dem Auspuff in einem Teil fest verschweißt, muss man den abmontieren um den Zylinderkopf abzuziehen? aufgesteckt auf die 2 langen Gewinde-schrauben des Zylinders

1
2
Beste Antwort im Thema

Zitat:

@BueTitan schrieb am 07. Nov. 2018 um 00:21:32 Uhr:

Zylinder sitzt bombenfest, bekomme das Mistvieh nicht runter

Wie ich schon in einem anderen Thread von dir (man verliert den Überblick ;)) schrieb, geht alles locker ab bis auf der Zylinder. Der klebt mit der Dichtung am Motorblock und die Kolbenringe bremsen.

Leicht rüttelnd dran ziehen, dabei leichte Schläge rundherum mit dem Schonhammer / Montagehammer geben.

 

Wenn man sowas nicht hat, sich dir was vergleichbares (Omas Holz-Schnitzelklopfer). Improvisationstalent ist gefragt :p

75 weitere Antworten
Ähnliche Themen
75 Antworten

Zitat:

@1a_Rollerdoc schrieb am 9. November 2018 um 12:15:52 Uhr:

Es würde mich für BueTitan freuen, wenn er es ohne Lehrgeld zu bezahlen hinbekommt, allein mir fehlt der Glaube. Warten wir´s ab.

Hi Wolfgang,

für einen Maschinenbaustudenten ist solch ein “Projekt“ wie von @BueTitan natürlich eine schöne, praktische Fingerübung. Seinen Studiengang kennen wir aber nicht. ;)

Gruß Wolfi

PS: Vielleicht gehört der TE zum Kreis der Glückspilze und seine Reparatur gelingt ihm ohne fremde Hilfe. Wir hatten hier im Forum schon mal einen ähnlich gelagerten Fall, dem dortigen TE hätten viele langjährige Forenten das nicht zugetraut. Auch ich hatte dort zu Beginn erhebliche Zweifel, was sich jedoch mit der Zeit als unbegründet erwies. Im Hintergrund stand dem erfolgreichen TE aber sein Vater zur Seite, das sollte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. :)

Zitat:

@Alex1911 schrieb am 9. November 2018 um 14:48:57 Uhr:

Zitat:

@1a_Rollerdoc schrieb am 9. November 2018 um 12:15:52 Uhr:

Es würde mich für BueTitan freuen, wenn er es ohne Lehrgeld zu bezahlen hinbekommt, allein mir fehlt der Glaube. Warten wir´s ab.

Hi Wolfgang,

für einen Maschinenbaustudenten ist solch ein “Projekt“ wie von @BueTitan natürlich eine schöne, praktische Fingerübung. Seinen Studiengang kennen wir aber nicht. ;)

Gruß Wolfi

PS: Vielleicht gehört der TE zum Kreis der Glückspilze und seine Reparatur gelingt ihm ohne fremde Hilfe. Wir hatten hier im Forum schon mal einen ähnlich gelagerten Fall, dem dortigen TE hätten viele langjährige Forenten das nicht zugetraut. Auch ich hatte dort zu Beginn erhebliche Zweifel, was sich jedoch mit der Zeit als unbegründet erwies. Im Hintergrund stand dem erfolgreichen TE aber sein Vater zur Seite, das sollte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. :)

Seit dem "Andymann" bin ich daher auch vorsichtig damit, jemandem zu erklären, es würde nix werden.

 

 

Was maschinenbaustudis betrifft, bin ich nachhaltig desillusioniert.

Habe früher in Aachen einige Jahre mit solchen im Radsporthandel zusammen gearbeitet. Bis auf ein paar wirklich Patente Jungs waren 90% praktisch total daneben.

Die wussten z.T. nicht, dass messen und lehren zwei unterschiedliche Verfahren sind, eine "Schiebmesslehre" also nicht existieren kann.

Um zu wissen, wieviel mm ein Zoll hat, mussten die googeln usw usf

 

Hi Christian,

habe den “Andymann“ bereits mit ins Boot geholt. :D

Gruß Wolfi

Zitat:

@BueTitan schrieb am 8. November 2018 um 19:53:21 Uhr:

Meine erste Frage, habe zwei Dichtungen, eine aus Blech und eine aus Pappe die zwischen Kopf und Zylinder kommt.

Beide rauf oder kann ich mir eins aussuchen? Wenn beide raufkommen, welche Reihenfolge?

Kopf, Blechdichtung, Pappdichtung, Zylinder?

Edit: okay da kommt die Pappdichtung rauf zwischen Kopf und Zylinder, die Blechabdichtung ist für Motor und Zylinder, also die Fußabdichtung. Die brauche ich erstmal nicht, wechsel erstmal nur den Zylinderkopf aus.

Das ist nicht richtig. Die Blechdichtung ist die Zylinderkopfdichtung und die Pappdichtung ist die Zylinderfußdichtung.

Wenn du die Pappdichtung nach oben machst brennt die ruckzuck weg.

Die Stehbolzen bekommt man nicht im Baumarkt und die kann man auch nicht durch ein Stück Gewindestange oder sonstwas ersetzen.

Man muss die Stehbolzen auch nicht rausdrehen um den Zylinder abzunehmen.

r

@Alex1911 @Bamako

Maschinenbau halte ich für unwahrscheinlich. Wenn jemand fragt, ob man den Krümmer abschrauben muss, um den Kopf abzunehmen, dann passt das nicht zusammen. Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie jemand einen Kopf abnimmt, an dem noch der komplette Auspuff hängt. Vor der Montage müsste der Auspuff eh vom alten Kopf gelöst werden, um diesen an den neuen montierten Kopf anschrauben zu können.

In einem seiner mehrfachen Threads hat der TE gefragt, welchen Reifendruck wir so in unseren Rollern haben. Darauf habe ich zurückgefragt, wozu er das wissen will. Denn letztendlich kommt es doch darauf an, welcher Druck für seinen Roller empfohlen ist und nicht die Werte für andere Roller. Das lässt wenig technischen Bezug vermuten. Letztendlich ist der berufliche Hintergrund des TE aber egal.

Das vordringliche Ziel des TE ist, die Kosten für eine Fremdreparatur oder Fremdhilfe einzusparen, wie er mir bereits selbst mitgeteilt hatte. Mit meine Antworten habe ich davor gewarnt, dass eine Selbstreparatur infolge verursachten Schäden noch teurer werden könnte, wenn nicht zumindest jemand mit soliden Kenntnissen helfend zur Seite steht.

Nun hat er sich halt für einen weiteren Selbstreparaturversuch entschieden. Ob sich das auf längere Sicht ökonomisch rechnet, bezweifle ich. Zu dem Baujahr des Rollers hat er nichts gesagt, warum auch immer. Hoffentlich hat er sich beim Kauf durch den äußeren Aspekt nicht blenden lassen. Warten wir´s eben ab, ob der Alleingang funktioniert.

PS @ranitegar

Damit bestätigst du meine Einschätzung. Man braucht sich nur logisch überlegen, dass es dort, wo die Verbrennung stattfindet, sehr heiß wird. Da hält eine "Papp"-Dichtung nicht lange. Dazu hat der TE auch bereits in seinem Thread zu den Zündkerzenbildern umfangreiche Information erhalten. Vermutlich hat er auch deshalb bereits eine teure Iridium-ZK.

Aus der Tatsache, dass in vielen Baumärkten auch Roller verkauft werden, lässt sich nicht herleiten, dass man dort auch die Ersatzteile bekommt. Warum sind die Teile im Fachhandel wohl so viel teurer als eine Gewindestange aus dem Regal?

Mit den längeren Stehbolzen sind aber wohl nicht die vom Motorblock gemeint, sondern die am Zylinderkopf zum Flansch des Ansaugkrümmers.

Zitat:

@1a_Rollerdoc schrieb am 9. November 2018 um 16:24:51 Uhr:

Mit den längeren Stehbolzen sind aber wohl nicht die vom Motorblock gemeint, sondern die am Zylinderkopf zum Flansch des Ansaugkrümmers.

Upps, das kann natürlich sein.:):rolleyes:

Da würde ich aber auch keine Baumarktschrauben reindrehen. Wenn die Dinger abreissen ist es schwer bis unmöglich die Reste mit Heimwerkerequipment aus dem Zylinderkopf rauszupopeln.

r

@ranitegar

Zitat:

@ranitegar schrieb am 9. November 2018 um 17:23:41 Uhr:

Zitat:

@1a_Rollerdoc schrieb am 9. November 2018 um 16:24:51 Uhr:

Mit den längeren Stehbolzen sind aber wohl nicht die vom Motorblock gemeint, sondern die am Zylinderkopf zum Flansch des Ansaugkrümmers.

Upps, das kann natürlich sein.:):rolleyes:

Da würde ich aber auch keine Baumarktschrauben reindrehen. Wenn die Dinger abreissen ist es schwer bis unmöglich die Reste mit Heimwerkerequipment aus dem Zylinderkopf rauszupopeln.

Dies ist bereits der 6. oder 7. Thread seit Ende Juni zum selben Roller und ähnlichen Themen. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Naja, und wenn dann im neuen Kopf ein abgerissener Gewindebolzen steckt, könnte der TE ja einen neuen Thread eröffnen mit der Fragestellung, wie er den Bolzenrest wieder entfernen könnte. Wer schreibt, der bleibt. ;)

Von verschiedenen Juristen weiß ich, dass mitunter Lehrer sich auf dem Weg zur Gerichtsverhandlung zur Information ein BGB kaufen, in der Hoffnung, sich die Anwaltskosten zu ersparen. Die Erfolgsquote soll eher bescheiden sein. Dann fallen eben die gegnerischen Anwalts- sowie Gerichtskosten an, während es im Erfolgsfall mit anwaltlicher Vertretung gar nichts gekostet hätte. Jedem das Seine. :p

Das Leben wird halt immer komplizierter und die einfachen Dinge geraten in Vergessenheit.

Da sind wir alten Säcke gefragt.:D

Das war aber schon immer so. Find ich auch nicht schlimm.

Ich hatte auch keinen Bock mir in der Ausbildung die altertümlichen Methoden der Eisengewinnung und Stahlveredelung reinzuziehen.:o

Dank Johannes Gutenberg und Larry Page kann man das alles bei Bedarf nachlesen.

Wenn die ganze Zivilisation irgendwann mal den Bach runtergeht kann man nicht erwarten dass sich die Jugend das Wissen der letzten 500 Jahre ins Hirn gepumpt hat.

r

Themenstarteram 9. November 2018 um 19:23

Wie schön das hier wieder über Gott und die Welt diskutiert wird. Ihr missbraucht mein Thread, ich wollte supi tipps haben :):p:rolleyes: Im Bauhaus habe ich mir zwei Muttern gekauft und die Bolzen raus bekommen, easy u. danke für den Tipp. Werkbank und Säge waren frei verfügbar, deshalb gleich noch passendes Gewinde gekauft und mir meine "Bolzen" in der gewünschten Länge gekürzt, es sind Edelstahlstangen. Werde die alten Bolzen ausprobieren und zur Not kann ich meinen Edelstahlschrauben verwenden.

Sollte ich die Stehbolzen leicht einfetten, oder WD40 raufsprühen, dass in Zukunft die sich besser lösen lassen JA/Nein macht man das so?

1

Die Gewindestangen kannst du dafür nicht verwenden und achte darauf das die Bolzen richtig rum eingebaut werden.

Warum und weshalb nicht möchte ich hier jetzt nicht weiter drauf eingehen.

Die Muttern vom Ansaugstutzen sind extra gezahnt, damit sie sich nicht lösen. Ich würde das lösen also nicht fördern.

 

Einfetten ist am Zylinderkopf sinnfrei, das fließt einfach davon durch die Hitze.

WD40 hat auch keine Langzeitwirkung und wird auch verdampfen.

 

Sei bloß vorsichtig mit den Edelstahlbolzen, damit kannst du dir aufgrund der Härte ratzfatz den nächsten Zylinderkopf zerstören, wenn du die auch nur annähernd zu fest eindrehst. (Wobei man in dem Falle eventuell auf M8 gehen könnte falls das passiert)

 

Edelstahl in Aluguss ist ne heikle Mischung. Wie der Materialmix sich verhält, kann ich auch nicht sagen.

Ich weiss nur eines: Kein Hersteller verbaut an irgendeinem Motor Edelstahlteile. Ich gehe davon aus, das hat gute Gründe.

 

Edelstahl ist sehr hoch legiert, hat eine hohe Festigkeit. Fester Stahl ist nur leider auch sehr brüchig und verzeiht nicht viel.

Du wirst nirgendwo tragende Verschraubungen in VA, V2A oder V4A vorfinden!

 

Themenstarteram 9. November 2018 um 20:34

Check vom Handy aus Kopf schon Mal drauf

1541792018330

Warum hast du Die Bolzen nicht auch eingedreht mit den Muttern statt mit Zange alles zu verhuntzen.

Zitat:

@BueTitan schrieb am 9. November 2018 um 19:23:14 Uhr:

ich wollte supi tipps haben :)

Nen supi Tipp wäre nen Praktikum in einer Werkstatt zu machen.:D

WD40 ist gut zum saubermachen, sonst nix. Mach Kupferpaste auf die Stehbolzen (Nein, die Kupferpaste reagiert in keinster Weise mit dem Aluminium des Zylinderkopfes).

r

Bamako hat geschrieben:

Zitat:

Ich weiss nur eines: Kein Hersteller verbaut an irgendeinem Motor Edelstahlteile. Ich gehe davon aus, das hat gute Gründe.

Wenn es nicht um Korossionsbeständigkeit geht, sondern um Zugfestigkeit, kann ich

Bamakos Aussage bestätigen.

Viele glauben, weil es "Edelstahl" heisst, ist es auch ein sehr guter Werkstoff.

Dabei muss man aber unterscheiden zwischen besonders legierten Stählen

(auch Edelstahl genannt) für bestimmte Einsätze und den rostfreien Edelstählen,

welche in erster Linie eine hohe Korossionsbeständigkeit aufweisen müssen !

"Edelstahl rostfrei" wird in sehr viel verschiedenen Legierungsarten angeboten,

wovon V2A und V4A die gängigsten Werkstoffe sind.

Auch bei rostfreien Edelstahl-Schrauben gibt es zwei unterschiedliche Festigkeiten;

Güte 70 u. 90.

I.d.R. werden Schrauben mit der Güte 70 angeboten, weil sie in der Herstellung

günstiger sind, in der Festigkeit aber lange nicht mit einer 8.8er Stahlschraube

mithalten können !

An Motoren, wo es nicht auf Korossionsbeständigkeit sondern auf Festigkeit

ankommt ( gerade bei Gewindestiften), verwende ich immer Gewinde mit der

Güte 10.9, besser noch 12.9 !

Der Aussage:

Zitat:

Edelstahl ist sehr hoch legiert, hat eine hohe Festigkeit. Fester Stahl ist nur leider auch sehr brüchig und verzeiht nicht viel.

muss ich deshalb widersprechen :mad:

Für die Zuganker des Zylinders würde ich niemals Gewindestangen mit der üblichen

Güte von 8.8 nehmen, von V2A-Gewindestangen ganz zu schweigen !

Hier würde ich immer auf die alten Originalteile zurückgreifen und wenn diese

unsachgemäß behandelt wurden, gleichwertigen Ersatz beschaffen !

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. Motorroller
  5. Kymco 4 Takt Zylinder wechseln - Hilfe benötigt Schritt für Schritt