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Kombi mit Dachzelt oder Van zum Camper umbauen ?

Themenstarteram 12. Januar 2020 um 22:03

Moin ich brauche mal eure Meinung was macht mehr sinn

Kombi mit Dachzeit oder VW Bus zum Camper umbauen und als Altagsauto nutzen

VW Bus ist geil alleine schon wegen denn VW Bus Treffen aber ich sehe es Auch irgendwo nicht ein für so eine alte Kiste so viel Geld aus zu geben der vorteil ist halt der Platz

Beim Normalen Auto ist halt das Schöne günstiger in der Anschaffung mit Dachzelt

und man hat halt nicht dieses Rost Problem und man ist nicht so auffällig weil man das Dachzelt Ja nicht immer mit schleifen muss

Zur Auswahl Steht ein VW T4 Multivan 2.5 TDI PS102 BJ 1996

und ein

Opel Signum Cosmo 2.0 Turbo PS175 BJ 2004

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7 Antworten

einmal bus immer bus.

und mal die nachteile des dachzelts:

- du mußt das ding irgendwo lagern

- du mußt das ding rauf und runterbauen

- du kannst nichts anderes mehr auf dem dach transportieren (surfbrett, sup, kanu was auch immer man bei seinen wochenendtrips dabeihaben möchte)

- ist eine straße in der nähe des übernachtungsplatzes oder der campingplatz laut wirst im dachzelt den lärm ertragen müssen. im bus machst einfach fenster zu und fertig

- wenns morgens regnet mußt du überlegen wie du halbwegs trocken vom dachzelt in dein fahrzeug kommst um dir dann im pkw sitzend dein frühstück reinzudrücken. alternative ist zu fuß einen bäcker/imbus aufzusuchen oder eben das dachzelt zuzumachen und losfahren. beim bus setzt dich an den frühstückstisch und der tag beginnt. ist der bus ausgebaut gehts mit dem kaffee kochen dann auch schnell und es erwartet dich ein gefüllter kühlschrank

- lieber im bus die klamotten umziehen als ständig im freien. (oben im zelt wäre sonst auch ein akt)

- mußt du nachts mal raus (weils abends noch ein zwei bier gab) geht das vom bus auch besser als wenn du erst eine leider runter mußt

- das mit dem auffällig ist doch komplett anders. mit einem dachzelt fällst du überall auf, wenn du darin übernachtest. mit dem bus fällt es nicht auf da kannst du auch mal mitten auf dem marktplatz oder im ortskern stehen (weil du gerade keinen friedhof oder sportplatz gefunden hast....die meist sehr praktisch zum übernachten sind: parkplatz vorhanden und in der regel kostenlos, ruhe da meistens am ortsrand gelegen, mit glück auch fließend wasser oder mit großen glück sogar sanitäre anlagen)

willst du im signum + dachzelt campen wird das ganz schnell eng im auto. verpflegt, klamotten, schlafzeug (wobei da ggf einiges im zelt liegen kann) , kühlbox, kocher, ggf die radhelme oder was man sonst noch so freizeitaktivitätsmäßig dabei hat

vielleicht als alternative:

winter den opel, sommer den bus. das muß keine 6/6 oder 7+7 teilung sein vielleicht ja auch 4 monate opel und 8 monate bus (denn gerade im übergangszeitraum wo es etwas frischer ist ermöglicht dir der bus ja weiterhin das camping, notfalls sogar mit einer standheizung.....aber die haben wir in 16 jahren bus eigentlich noch nie gebraucht)

was das thema rost angeht:

kauf dir den möglichst besten t4 den du kriegen kannst bzw eben einen der so wenig rost wie möglich für dein budget hat. so ein fahrzeug ist nicht ganz billig, gerade nicht mit einem beliebten tdi aber so ein fahrzeug behält dann auch langfristig seinen wert und damit er nicht rostet oder weiterrostet konserviert man ihn einfach anständig (für 100€ einen baumarktkompressor und für 70 € ein 5 liter gebinde fluid film und/oder mike sanders) das sollte einem der karosseriemäßige erhalt des fahrzeugs halt wert sein

wenn du eh zum camper ausbauen möchtest ist die frage ob ein multivan überhaupt sinn macht.

der kostet ja erheblich mehr als transporter, kombi's, carevellen. willst im bus campen brauchst die ganzen plastikverkleidungen des multivan ja eigentlich gar nicht, die schränken nur deine wohnraumbreite ein. eigentlich reichen dir auch weniger als 5 fenster im fahrgastraum (zb 2 isofenster mittig und je nach lichtwunsch ggf verglaste heckklappe oder eben auch dort ein isokunststofffenster). je weniger fenster desto besser kannst du dämmen (was beim camper durchaus sinnvoll ist. nicht zwingend nur wegen kälte sondern auch wegen hitze)

darüberhinaus ist so ein bus natürlich auch bei transportaufgaben praktischer als ein pkw.

bei mehr als 2 personen:

zu vier im opel mit dachzelt (damit 2 dort pennen können und die anderen beiden im iglu) wirds mit dem gepäck schon megaeng und von der zuladung will ich gar nicht erst reden.

Zitat:

@Opel1990 schrieb am 12. Januar 2020 um 22:03:51 Uhr:

Kombi mit Dachzeit oder VW Bus zum Camper umbauen ...

Beim Normalen Auto ... man ist nicht so auffällig weil man das Dachzelt Ja nicht immer mit schleifen muss

ich will aber vor allem dann unauffällig sein, wenn ich irgendwo hinten auf nem Supermarktparkplatz oder - nach einem halben Baguette mit einer guten Pastete und einer halben Flasche vom Roten - in Frankreich auf einem schön gelegenen Aire de pique-nique campiere ...

etwas schwierig das Dachzelt DANN nicht "mit zu schleifen" ;)

PS:

als günstige/gebraucht fair bepreiste - allerdings etwas kleinere Alternative zum VW-Bus vielleicht mal anschauen:

- den "Eurovan" von Sevel (wahlweise als Fiat Ulysse, Peugeot 806/807, Citroen Evasion/C8 und Lancia Zeta/XYZ erhältlich)

- deren Transporterversionen (Fiat Scudo/Peugeot Expert/Citroen Jumpy)

- Hyundai H 100/H 1

Wenn es um die Nutzung als Campingmobil geht, ist der Bus einfach meilenweit und uneinholbar im Vorteil. Frage daher ist, wieviel Prozent der Nutzung auf diese Einsätze entfallen.

Ein Kumpel von mir hat es früher so gemacht wie du es vorhast. VW-Camper als Alltagsfahrzeug. War prima... Camping-Urlaub... spontane Wochenendausflüge... Notschlafstelle bei unvorhergesehenen Sauftouren... mit einem Bus ist man für alles gerüstet.

Im Alltagseinsatz war er hingegen nicht so praktisch. Der Bus war lahm, sperrig und soff wie ein Loch. Und die fest verbaute Campingausrüstung nahm dem Bus auch einen großen Teil seines Werts als Transporter.

Nach zwei oder drei Jahren nahm mein Kumpel sich daher einen zusätzlichen Kleinwagen als Alltagshure. Ob das unterm Strich Geld gespart hat sei mal dahingestellt. Aber der Frust beim Tanken und Innenstadtverkehr war nicht so groß.

Zitat:

@Bloedbaer schrieb am 13. Januar 2020 um 10:21:31 Uhr:

... als Campingmobil ..., ist der Bus einfach meilenweit und uneinholbar im Vorteil. ...

Im Alltagseinsatz war er hingegen nicht so praktisch. Der Bus war lahm, sperrig und soff wie ein Loch. Und die fest verbaute Campingausrüstung nahm dem Bus auch einen großen Teil seines Werts als Transporter.

...

hatte beim Nissan Serena Verbrauchswerte um die 9 l/100 km ... und beim Peugeot 806 ebenfalls um die 9 l/100 km ...

(beides Benziner mit grüner Plakette - mit 90er Jahre Dieselautos müsste ich 10 km vor meiner Haustür parken ;) )

und man kann sich - mit ein wenig Hirnschmalz - eine Campingausrüstung durchaus so zurechtbasteln, dass diese platzsparend zusammenlegbar oder einfach herausnehmbar ist ;)

Wie hoch ist den das Budget? Also je nach Ansprüchen an Leistung kann selbst ein nackter Trapo T5.2 durchaus günstig in der Anschaffung sein... Je nach dem ob man zwei linke oder rechte Hände hat, ist vieles möglich... vom Innenausbau bis zu zusätzliche Fenster fals es ein geschlossener Kasten war, alles machbar ...

Was Leute gerne unterschätzen, nackte Trapos sind nicht gedämmt, und schlechte Vorraussetzung für Lüftung, da hat man ganz schnell eine Tropfsteinhöhle, das richtig zu machen ist nicht einfach und man braucht Know-How ansonsten hat man auch fiese Wärmebrücken...

So ein umgebauten Trapo als Altagsauto halte ich auch nicht viel von, man wird dann wohl wie ein Vorschreiber schon schrieb, eher noch zu einem normalen zusätzlichen PKW greifen ...

Realistisch sehe ich bei einem z.B. 2.0 tdi 100 PS mit ein wenig Ausbauten ~8L/100 km durchaus für machbar, je nach Strecke und eigenem Bedürfnis nach geschwindigkeit auf der AB und Beschleunigung:D:D

Es gäbe auch noch die Möglichkeit einen kleinen Wohnwagen (Eriba Touring&Co) oder was selbstgebautes an ein Auto anzuhängen: Siehe Kofferanhänger - Multifunktionsanhänger als Weekend-Camper.

Es gibt Leute, die auch mit einem Wohnwagen ähnlich wie mit einem Wohnmobil herum reisen und auch abseits der Campingplätze übernachten oder den Wohnwagen selbst zu einer Party mitnehmen um vor der Haustür bequem schlafen zu können.

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