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KFZ Steuer für den 520d

BMW 5er G30
Themenstarteram 5. Oktober 2018 um 12:26

Hallo,

ich bin seit einigen Tagen Besitzer eines neuen 520d mit der Euronorm 6dTemp. Erstzulassung am 20.09.2018. Laut neuestem Prospekt Ausgabe September 2018 hat der 520d mit den etwas größeren Reifen (245er) einen CO2 Ausstoß von 119 g/km.

Nun bekam ich den KFZ Steuerbescheid und was las ich da ? Die Steuer wurde anhand eines CO2 Ausstoßes von 150 g/km bemessen, so dass ich auf 300,- Euro komme.

Wie kann das sein, dass BMW offiziell im Prospekt und auch auf der Homepage von 119 g/km spricht und der Steuerbescheid von 150 g/km ausgeht?

Belügt BMW seine Kunden vorsätzlich?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? ich werde den Bescheid so nicht akzeptieren und auch BMW um Stellungnahme bitten.

Gruß, Holger

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Hoofy schrieb am 28. November 2018 um 08:14:07 Uhr:

Ja Leute da ist die versteckte Steuererhöhung. WLTP ist realistischer d.h. der Verbrauch und Ausstoß höher somit steigt die Steuer. Das hätte eigentlich im Zuge der Umstellung geändert werden müssen.

Warum "versteckt"?

Jedem mit einem Minimum an gesundem Menschenverstand war doch klar, dass die Steuer steigt, wenn der WLTP kommt und die Grundlage für die Schadstoffemissionen darstellt.

Dass der NEFZ nicht viel mit der Realität zu tun hat(te), war im Grunde auch jedem klar.

Diesen Anspruch hatte er aber auch nie, sondern der NEFZ sollte eine Grundlage schaffen, um die Emissionen und Verbräuche unterschiedlicher Autos und Antriebe miteinander zu vergleichen.

Der WLTP soll jetzt realitätsnäher sein. Super! Aber wem hilft das?

Denn auch der WLTP verrät mir nicht, wie viel das Auto nun bei meinem Fahrstil verbraucht.

Insofern ist es für mich vollkommen irrelevant, ob der Verbrauch nach NEFZ, WLTP oder im Drittelmix berechnet wird.

Es ist und bleibt nur ein theoretischer Wert, der die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Modellen darstellen soll. Also alles wie gehabt.

Das wirklich Schöne ist jetzt jedoch, dass die Autos nicht weniger verbrauchen, dafür aber die Steuer steigt.

Alle, die vorher auf den NEFZ geschimpft haben, dürfen sich nun also bitte richtig doll freuen, dass es endlich einen neuen Prüfzyklus gibt, der für die Verbraucher de facto nur Nachteile bringt.

Sich darüber aufzuregen ist allerdings vergebene Liebemüh.

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Zitat:

@RalphM schrieb am 7. Oktober 2018 um 09:49:15 Uhr:

[..]

In den Unterlagen steht etwas von 162 g/km CO2 nach WLTP (umgerechnet vom NEFZ-Wert).

Laut

https://...undesfinanzministerium.de/.../KfzRechner.html

dürften es 326 EUR pro Jahr werden.

Nachtrag:

Nach der Steuerberechnung

9,50 EUR x 20 angefangene 100 cm³ + 2,00 EUR x 67 g/km über 95 g/km CO2

sind es 324 EUR geworden.

Ja mein 535d e61 kostete genau 500 Flocken Euro 4.Jetzt werden wir wohl alle wieder in diese Richtung kommen.

Meine Frau ist im Dezember vom F20 20d mit Euro 5 auf einen X2 20d mit Euro 6d Temp umgestiegen - laut der neuesten Tabelle im Focus einer der saubersten Diesel die derzeit zu kaufen sind - und wird dafür mit einer Erhöhung der KFZ Steuer von knapp 200 € auf 308 € „belohnt“ - so sieht es heute in unserem Land aus !

 

https://www.focus.de/.../...-sie-jetzt-kaufen-koennen_id_10344767.html

Das hat nichts mit dem Land zu tun, sondern damit, dass alle Automobilhersteller in Deutschland immer brav und erfolgreich Lobbyismus betrieben haben, damit man sie in Ruhe lässt.

Den Automobilherstellern hat man in Deutschland, egal unter welcher Regierung, immer Zucker in den Allerwertesten geblasen. Und das hat natürlich nichts mit Parteispenden zu tun (wer's glaubt).

Und alle hauen jetzt auf der DUH rum, die letztendlich nur mal das Experiment durchzieht, was passiert, wenn man alle Beteiligten mal dazu bringt, sich an geltendes Recht zu halten.

Als Ergebnis ist jetzt ein Prüfzyklus da, der ein bisschen mehr versucht, die Realität abzubilden, was den Schadstoffausstoß von Kraftfahrzeugen angeht. Letztendlich zahlt der Steuerpflichtige jetzt mal nach Werten die der Realität näher kommen, als nach Laborwerten.

Das Gejammer darüber finde ich lächerlich. In anderen Ländern wird mehr zur Kasse gebeten (das Bespiel Österreich wurde ja schon genannt).

Und sich als Fahrer, der sich ein Auto mit einem BLP von 42 tEUR anschafft, über eine Steuer zu beschweren, die unter 1% des BLPs beträgt, ist schon interessant.

Wenn ich also ab Werk meinen BMW mit 20 Zöllern bekomme, dann bezahle ich mehr Steuern als für das identische Fahrzeug mit 18 Zöllern? Bezahle ich dann also für das Winterhalbjahr auf 17 Zöllern weniger Steuern?

 

Oder anders: Wenn ich nachträglich größere Räder montieren lasse, also von 18 Zoll ab Werk auf 20 Zoll wechsele, dann muss ich es offiziell angeben, um kein Steuerbetrüger zu sein?

 

Fragen über Fragen....(Ironie aus)

 

@RalphM

 

Was hat der BLP mit der Steuer zu tun - in meinen Augen genau so wenig wie es „Jammern“ ist, wenn man die schöne neue Welt entzaubert und Zahlen nennt.

 

Aber da Du ja scheinbar ein Fan der DUH bist, erübrigt sich jeder Kommentar zu Deinem Post - denn mit irgendwelcher „Umwelthilfe“ hat dieser Abmahnverein nun wirklich nichts zu tun.

 

Die DUH dient nur einer kleinen Anzahl (< 200) verlogener Anwälte zum Abzocken und der Erreichung eines angenehmen Lebensstandard ohne dafür ernsthaft zu arbeiten - auf Kosten der Allgemeinheit !

Ich habe nur versucht, das ganze mal ins Verhältnis zu setzen. Die Steuer ist da trotz Erhöhung überschaubar. Und im Übrigen hat es der Autokäufer mit der Wahl des Autos in der Hand, wie viel Steuer er zahlt. Okay, er darf dann u.U. nicht nach Marke kaufen.

 

Und nein, ich bin kein Fan der DUH, die nutzen aber letztendlich nur die vorhandenen rechtlichen Möglichkeiten aus.

Und natürlich ist das ein Selbtstversorgerverein, aber solange die nicht nachweislich gegen Gesetze verstoßen, muss man deren Handeln hinnehmen. Das nennt man Demokratie.

 

Und damit zurück zu unserem normalen Programm.

Zitat:

@Hoofy schrieb am 28. November 2018 um 08:14:07 Uhr:

Ja Leute da ist die versteckte Steuererhöhung. WLTP ist realistischer d.h. der Verbrauch und Ausstoß höher somit steigt die Steuer. Das hätte eigentlich im Zuge der Umstellung geändert werden müssen.

Warum "versteckt"?

Jedem mit einem Minimum an gesundem Menschenverstand war doch klar, dass die Steuer steigt, wenn der WLTP kommt und die Grundlage für die Schadstoffemissionen darstellt.

Dass der NEFZ nicht viel mit der Realität zu tun hat(te), war im Grunde auch jedem klar.

Diesen Anspruch hatte er aber auch nie, sondern der NEFZ sollte eine Grundlage schaffen, um die Emissionen und Verbräuche unterschiedlicher Autos und Antriebe miteinander zu vergleichen.

Der WLTP soll jetzt realitätsnäher sein. Super! Aber wem hilft das?

Denn auch der WLTP verrät mir nicht, wie viel das Auto nun bei meinem Fahrstil verbraucht.

Insofern ist es für mich vollkommen irrelevant, ob der Verbrauch nach NEFZ, WLTP oder im Drittelmix berechnet wird.

Es ist und bleibt nur ein theoretischer Wert, der die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Modellen darstellen soll. Also alles wie gehabt.

Das wirklich Schöne ist jetzt jedoch, dass die Autos nicht weniger verbrauchen, dafür aber die Steuer steigt.

Alle, die vorher auf den NEFZ geschimpft haben, dürfen sich nun also bitte richtig doll freuen, dass es endlich einen neuen Prüfzyklus gibt, der für die Verbraucher de facto nur Nachteile bringt.

Sich darüber aufzuregen ist allerdings vergebene Liebemüh.

Zitat:

@Wyatt5812 schrieb am 23. Februar 2019 um 11:36:34 Uhr:

Meine Frau ist im Dezember vom F20 20d mit Euro 5 auf einen X2 20d mit Euro 6d Temp umgestiegen - laut der neuesten Tabelle im Focus einer der saubersten Diesel die derzeit zu kaufen sind - und wird dafür mit einer Erhöhung der KFZ Steuer von knapp 200 € auf 308 € „belohnt“ - so sieht es heute in unserem Land aus !

Seit der Umstellung auf die Besteuerung nach CO2 hat die Schadstoffklasse keinen Einfluss mehr auf die Höhe der Besteuerung.

Ist daher also keine große Überraschung, dass man für ein Fahrzeug mit einem höheren Normverbrauch (und ggf. einem niedrigeren CO2-Freibetrag) mehr Steuern bezahlen muss.

Zitat:

@RalphM schrieb am 23. Februar 2019 um 12:01:42 Uhr:

Das Gejammer darüber finde ich lächerlich. In anderen Ländern wird mehr zur Kasse gebeten (das Bespiel Österreich wurde ja schon genannt).

Und sich als Fahrer, der sich ein Auto mit einem BLP von 42 tEUR anschafft, über eine Steuer zu beschweren, die unter 1% des BLPs beträgt, ist schon interessant.

Interessant ist Dein Blickwinkel, finde ich. Denn jedes Land hat seine eigene Steuergesetzgebung und damit individuelle Belastung für die Steuerzahler. Deutschland steht hier übrigens an der absoluten Spitze in Europa. Jetzt werden halt hierzulande immer weiter (höchst fadenscheinige) Gründe für Steuererhöhungen gefunden; die KFZ Steuererhöhung ist nur eine davon.

Wenn Du schon andere Länder zum Vergleich heranziehst, dann vergleiche auch die Gesamtsteuerbelastung der Bürger dort. Ich zahle gern das Doppelte an KFZ Steuer, wenn dafür der Liter Benzin (wie im Falle Österreichs) um fast 25 Cent billiger ist. Die Berechnung der KFZ Steuer in D ist doch völliger Schwachsinn, denn sie fördert Fahrzeuge (E Autos) die noch viel mehr CO2 produzieren wie die nun verteuerten Diesel. Zu allem Überfluss werden die CO2 Schleudern "Hybridfahrzeuge" nun stl. noch weiter über Steuervergünstigungen bei Dienstfahrzeugen und einer ExtraFörderung beim Kauf begünstigt. Das ist alles total aus dem Ruder gelaufen, ganz abgeehen davon, dass man schon grundsätzlich über CO2 als Steuergrundlage diskutieren sollte. Aber wenn CO2, wieso sollte man dann CO2 Schleudern noch stl fördern? Völlig planlos.

Dieses Konzept noch zu verteidigen, grenzt beinahe an "Steuerzahlermasochismus"

poste doch bitte mal die Quelle zur Aussage

 

„Deutschland steht hier übrigens an der absoluten Spitze in Europa.“

 

https://...undesfinanzministerium.de/.../...-2017-ausgabe-2018.pdf?...

 

Seite 5ff bietet hier eine andere Sicht, so auch an anderen Stellen findbar

 

 

wenn man die pauschale Aussage auf KfZ einschränkt, schaut es nicht viel anders aus - sehe uns da nicht an der absoluten Spitze (muss aber auch nicht ;))

 

https://www.diw.de/.../18-32.pdf

 

Zitat:

@R-Liner2008 schrieb am 23. Februar 2019 um 12:31:36 Uhr:

Wenn ich also ab Werk meinen BMW mit 20 Zöllern bekomme, dann bezahle ich mehr Steuern als für das identische Fahrzeug mit 18 Zöllern? Bezahle ich dann also für das Winterhalbjahr auf 17 Zöllern weniger Steuern?

Oder anders: Wenn ich nachträglich größere Räder montieren lasse, also von 18 Zoll ab Werk auf 20 Zoll wechsele, dann muss ich es offiziell angeben, um kein Steuerbetrüger zu sein?

Fragen über Fragen....(Ironie aus)

Ja, scheint so zu sein. Lohnt sich der Kauf aus dem Zubehörhandel doppelt :)

Für die nachträgliche Meldung größerer Felgen muss erst noch ein EU- konformes Formular entwickelt werden. Kommt also erst 2025, eine EDV unterstützte Meldelösung 2035, oder so ;)

Zitat:

@softwarefriedl schrieb am 24. Februar 2019 um 07:41:05 Uhr:

poste doch bitte mal die Quelle zur Aussage

„Deutschland steht hier übrigens an ...

www.spiegel.de

Weitersuchen auf der seite musst du selber, bin im skiurlaub und hab nur mein handy dabei...

Zitat:

@38special schrieb am 24. Februar 2019 um 08:57:36 Uhr:

Zitat:

@softwarefriedl schrieb am 24. Februar 2019 um 07:41:05 Uhr:

poste doch bitte mal die Quelle zur Aussage

„Deutschland steht hier übrigens an ...

www.spiegel.de

Weitersuchen auf der seite musst du selber, bin im skiurlaub und hab nur mein handy dabei...

ja, Spiegel hat eine Übersicht der Einkommensteuer.

 

aber die war ja oben wohl nicht gemeint?

 

genießt den Tag.

Kfz Steuer jährlich für 760er und M5 C. je 4000.- Euro.

Normverbrauchsabgabe (zusätzlich zur Mwst) beim Kauf: z.B. für den 760er in meinem Fall etwa 60.000.- Euro.

Ich würde gerne bei Entfall dieser Steuern 3.- Euro für den Liter Benzin bezahlen !

Gruß, Butl

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