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Kennen HONDA Werkstätten eigentlich die HONDA Modelle?

Honda Civic 8 (FN,FK,FD,FA,FG)

Hallo Leute,

 

im Moment frage ich mich echt, was da für leute in den Werkstätten arbeiten? Weil ich HONDA sogut wie garnicht mehr traue, frag ich für bestimmte Dinge immer in mindestens 3 Werkstätten nach. Interessant das man dann immer mehr erfärht, weil jede Werkstatt etwas mehr weiss.

Was sie nicht wissen ist, das die Spritzdüsen für das Wischwasser ebennciht FIX sind. Die Teile haben einen Höhenverstellung.

Was sie auch nicht wissen ist, das die Funktion der Spiegelheizung sich alleine abschaltet. Bis jetzt behaupten alle Werkstätten, das das so nicht ist.

Einige Werkstätten wissen nicht, das es 2 freie Steckplätze für Sicherungen gbt, die das TFL betreffen.

5 von 5 befragten Werkstätten konnten mir nicht sagen, wie die Funktion der HONDA eigenen Fussraumbeleuchtung ist

 

Was für ein Sch.....haufen ist HONDA nur geworden :-(

 

Was wisst ihr , was die HONDA Leute nicht wissen?

 

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22 Antworten

Die wissen zum Beispiel auch nicht (oder wollen es nicht wissen), dass es bereits ein Rundschreiben von Honda zum Poltern und Quietschen der hinteren Stoßdämpfer gibt.

Das Problem ist schon seit Ewigkeiten bekannt, auch wenn es keine auf Dauer hilfreiche Lösung für das Problem gibt.

Es sollen aber zur Zeit andere Stoßdämpfer in der Testphase sein. Aber das habe ich auch nur mal gehört.

Wo Du es schon ansprichst...wie verstellt man die Spritzdüsen? Mein Nachfolger hat nämlich fast mehr Wasser auf der Scheibe als ich. :rolleyes:

Zitat:

....

Wo Du es schon ansprichst...wie verstellt man die Spritzdüsen? Mein Nachfolger hat nämlich fast mehr Wasser auf der Scheibe als ich. :rolleyes:

einfach einen kleinen Schraubendreher in den waagerechten Schlitz stecken und leicht nach oben oder unten drücken. Ist nicht viel was man verstellen kann, aber ausreichend. NICHT den senkrechten Schlitz manipulieren.. Dann brauchst du ne neue Düse. 10,80 Euro :-) das Stück.

Vielen Dank, ich probiere das mal. In dem senkrechten Schlitz habe ich auch schon rumgestochert, die setzen sich bei mir oft zu und dann kommt nur noch ein Einzelstrahl wie bei normalen Düsen.

Bisher haben sie es überlebt. ;)

Zitat:

Original geschrieben von bikmek

 

Was für ein Sch.....haufen ist HONDA nur geworden :-(

Das wird aber nicht nur bei Honda so sein. Ich würde wetten, wenn man eine Anzahl gleicher Fragen an andere verschiedene Werkstätten in Deutschland stellen würde, dass dort die gleiche Problematik auftritt wie bei Honda.

Also es ist nicht immer nur Honda .... andere kochen auch nur mit Wasser ;-)

Zitat:

Original geschrieben von Mc_Fly1967

Zitat:

Original geschrieben von bikmek

 

Was für ein Sch.....haufen ist HONDA nur geworden :-(

Das wird aber nicht nur bei Honda so sein. Ich würde wetten, wenn man eine Anzahl gleicher Fragen an andere verschiedene Werkstätten in Deutschland stellen würde, dass dort die gleiche Problematik auftritt wie bei Honda.

 

Also es ist nicht immer nur Honda .... andere kochen auch nur mit Wasser ;-)

yo stimmt.. aber noch kein anderer fahrzeughersteller wollte mir erzählen, das ich keinen wagentüre öffnen kann, denn deswegen gehen die türgriffe kaputt und lösen sich die schrauben von innen

 

und das ne werkstatt nicht weiss wie die fahrzeuge funzen.. hmmmmm

 

ich sag nur, der 4te Honda  .. aber mit sicherheit der letzte

Das Hauptproblem bei den Werkstätten ist das Wissen, das man inzwischen für ein heutiges Auto braucht um es "artgerecht" zu pflegen, bzw. eine akkurate Auskunft zu erteilen.

Vorige Woche habe ich einen Pinzgauer besichtigt (nein nicht das Pferd, sondern den Geländewagen), aus dem Jahr 1973. Das war noch einfache Technik. Hauptsächlich Mechanik, keine Elektronik, sondern einfachste Elektrik. Schon aus dem Aufbau und der Verdrahtung kann man erkennen, was dieser und jener Schaltkreis wohl tun wird.

Heute ist das anders. Die meisten Drähte enden in einem Steuergerät, das mit einer SW läuft. Weis man nun nicht wie die SW arbeitet, kann man auch nicht verstehen was hier passiert. Diese Einblicke haben leider nur mehr die Entwickler der Fahrzeuge selber, dieses Wissen kann man auch nicht ohne Probleme einfach weiterreichen. Die Dokumentation des Motorsteuergeräts alleine umfasst mehrere 1000 Seiten, das für jede Motorvariante. Die Mechaniker in der Werkstatt kämen kaum mehr zum arbeiten, müßten sie das alles lesen (geschweige denn, das sie es verstehen würden).

Grüße,

Zeph

Was machen eigentlich die paar Dutzend Honda Legend Besitzer? Würde dieses High-Tech Flagschiff auch nicht gern in eine ordinäre Honda-Werkstatt geben - irgendwie fehlt eine Art Grundvertrauen, die man zugebenermaßen bei BMW oder Mercedes-Benz per se hätte.

Das ist bestimmt auch der Größe des jeweiligen Autohauses geschuldet, der sich oftmals eine ebenso fulminate Werkatatt anschließt - oder auch deren Exklusivität.

Will sagen: Viele Honda-Händler sind ja in einer Art Gruppe, d.h. sie verkaufen auch noch andere Marken wie Suzuki, Fiat, Hyundai etc. und der Showroom ist meist aufgeräumter als die Werkstatt.

Zitat:

Original geschrieben von Zephyroth

Das Hauptproblem bei den Werkstätten ist das Wissen, das man inzwischen für ein heutiges Auto braucht um es "artgerecht" zu pflegen, bzw. eine akkurate Auskunft zu erteilen.

Vorige Woche habe ich einen Pinzgauer besichtigt (nein nicht das Pferd, sondern den Geländewagen), aus dem Jahr 1973. Das war noch einfache Technik. Hauptsächlich Mechanik, keine Elektronik, sondern einfachste Elektrik. Schon aus dem Aufbau und der Verdrahtung kann man erkennen, was dieser und jener Schaltkreis wohl tun wird.

Heute ist das anders. Die meisten Drähte enden in einem Steuergerät, das mit einer SW läuft. Weis man nun nicht wie die SW arbeitet, kann man auch nicht verstehen was hier passiert. Diese Einblicke haben leider nur mehr die Entwickler der Fahrzeuge selber, dieses Wissen kann man auch nicht ohne Probleme einfach weiterreichen. Die Dokumentation des Motorsteuergeräts alleine umfasst mehrere 1000 Seiten, das für jede Motorvariante. Die Mechaniker in der Werkstatt kämen kaum mehr zum arbeiten, müßten sie das alles lesen (geschweige denn, das sie es verstehen würden).

Grüße,

Zeph

Da hast Du ohne Zweifel vollkommen Recht. Aber selbst bei Stoßdämpfern und Spritzdüsen als Beispiel müssen die mittlerweile passen. Solche simplen Dinge sollten aber auch heute noch sitzen.

Ja, das ist das einzige was mich auch wundert. Die Mechanik hat sich bei den Autos nicht weiter verändert. Insofern sollten diese Dinge wirklich sitzen. Aber irgendwie wird immer nur vor sich hingewurschtelt und dem Kunden Blödsinn erzählt, bevor man zugibt hier nicht mehr zu wissen was man tut.

Ein nettes Beispiel für die fehlende Kreativität unserer jüngeren Automechaniker war beispielsweise der Wasserschlauch beim Integra. Die Lieferzeit war damals 3 Monate (ohne Scheiß!). Der zuständige Mechaniker meinte nur, ohne Ersatzteil kann er das nicht reparieren. Bis der alte Meister davon hörte und hilfreich meinte: "Den Schlauch bekommt man nicht? Dann werden wir einen anfertigen, kann ja nicht sein das dir dein Integra zusammenrostet während du auf einen Schlauch wartest!". Eine Woche später hatte ich meinen Wagen wieder inklusive dichtem (und gestückeltem) Schlauch.

Irgendwo fehlt den "Neuen" das Geschick, die Geduld und das Verständnis mal selber kreativ zu denken....

Grüße,

Zeph

Habe bei meiner Honda-Werkstatt die Erfahrung gemacht, dass gewisse Dinge im Serviceheft abgehakt, aber nicht durchgeführt worden sind (z. B. Austausch des Dieselfilters). Habe dies bemerkt, weil ich recht gut informiert bin. Jemand anders bemerkt den Humbug womöglich gar nicht.

Nach Intervention bei der Honda-Zentrale ist es irgendwann mal Honda selbst zu bunt geworden und hat ein Gespräch mit meinem Händler gesucht, welches auch stattgefunden hat. 

Seither ist der Service meines Händlers (insbesondere der Werkstatt) tatsächlich besser geworden und ich habe wieder Vertrauen gewonnen.

 

Ich habe meinen Werkstattmeister übrigens darüber informieren müssen, dass es ein Rundschreiben bezüglich der Federwegsbegrenzungsgummis gibt. Ist dann allerdings auch anstandslos auf Garantie erledigt worden.

 

Was ich Honda selbst (dafür kann keine Werkstatt etwas) ankreide, ist, dass es für jahrelang bestehende Mängel teilweise noch immer keine zufriedenstellenden Lösungen gibt. Ich werde beim nächsten Service Ende Jänner doch mal wieder das knarzende Kupplungspedal und die knarzenden/quietschenden/schwergängigen Türgriffe vorne ansprechen. Allerdings habe ich die Hoffnung auf Besserung mittlerweile schon fast aufgegeben. Und sollten diese Mängel nicht auf Kulanz behoben werden, lasse ich es auch so ...

Kann meinen Vorrednern da teilweiße absolut zustimmen.

Allerdings bin ich mit meiner Honda-Vertragswerkstatt absolut zufrieden, denn die wissen mitlerweile mit welch Typ Kunden sie es zu tun haben! ;)

Ich kommuniziere mit meinem Werkstattmeister und seinem Mechanikern sehr oft und gerne mit den hondainternen Modellbezeichnungen und das funktioniert problemlos.

Auch die Kundendienste und Wünsche werden fast immer zur vollsten Zufreidenheit erledigt. Und wenn wirklich mal Nachbesserungsbedarf besteht, dann wird das auch problemlos zur Kennniss genommen und gemacht.

Das Gute an dem Autohaus ist auch -und da lege ich sehr viel Wert drauf- dass sie nur eine Marke verkaufen, sprich Honda.

Generell ist es so, ebenso bei meinem Händler, dass er seine Meister und Mechaniker auf Honda-Produktschulungen schicken muss, damit sie neue und geänderte Fahrzeuge kennenlernen und studieren können. Ich glaube sogar, dass diese Schulungen von Honda bezahlt werden bzw. gehe ich da fest von aus!

Die Modell- und Motorenpalette von Honda ist so überschaubar, gerade deswegen denke ich, sollte es problemlos möglich sein, alle Fahrzeuge und deren Funktionen kennezulernen, aufzunehmen und sich zu merken. Aber das hat halt wiederrum mit persönlichem Interesse zu tun, denn wenn das schon nicht vorhanden ist, dann endet das halt in einer sogenannten "LMAA-Einstellung"!

Wenn wir gerade beim Thema Interesse sind: Das ist genau das Problem bei unseren Nachfolgegenerationen, denn egal welcher Beruf es auch ist, gibt es immer weniger die wirklich Interesse daran zeigen und auch Spaß daran haben. Ich meine damit eine vielzahl der Lehrlinge in der heutigen Zeit, die einfach nicht kapieren für was sie die Ausbildung überhaupt machen.

Und noch ein Wort zu Honda und den bis heute nicht behobenen Problemen:

Ich hatte wie bereits mehrfach geschrieben ebenso das Problem mit dem Kupplungspedalknacksen, wie es auch Mike beschrieben hat. Von Honda kam da damals außere das Tauschen verschiedener Komponenten überhaupt nichts, sprich anderer Hersteller, Fehleranalyse und -behebung.

Weil mir das Problem aber tierisch auf die Nerven gegangen ist, habe ich es eben zusammen mit meinem Händler selbst gelöst, es ist bis heute absolute Ruhe und ich bin sehr zuversichtlich, dass es auch so bleiben wird! :)

Früher hatten die Leute noch einen gesamten "Systemüberblick", denn das System "Auto" war mechanisch (sogar die Elektrik, denn die funktionierte mit mechanischen Schaltern und Relais). Mechanik kann man ansehen, fühlen und verstehen. So haben viele gelernt, während sie am Auto gearbeitet haben und entsprechendes Wissen aufgebaut.

Mit Einzug der Elektronik wurde alles anders. Hatte man früher einen Zündverteiler zum zerlegen und konnte sich die Funktionsweise ansehen, hat man heute ein Steuergerät (dessen Zerlegen einen nicht viel weiterbringt). Und das ist nur das einfachste Beispiel. Allein das Einschalten des Klimakompressors (früher ein einfacher Schalter) ist inzwischen von so vielen Faktoren abhängig, das selbst ein Spezialist nicht immer sagen kann, warum er nun einkuppelt und warum nicht.

Die Funktionalität eines modernen Motorsteuergeräts, würde als Elektrik vor 30 Jahren einen ganzen Wohnraum füllen und selbst dann würde es noch nicht reichen.

Ich verstehe das Dilemma der Werkstätten durchaus, aber vielleicht wäre es an der Zeit pro fünf Mechanikern einen Mechatroniker einzustellen der sich genau um dieses Detailwissen kümmert.

Grüße,

Zeph

Zitat:

Original geschrieben von Zephyroth

Ich verstehe das Dilemma der Werkstätten durchaus, aber vielleicht wäre es an der Zeit pro fünf Mechanikern einen Mechatroniker einzustellen der sich genau um dieses Detailwissen kümmert.

Ja, aber da währen wir doch wieder bei der Weiterbildung, denn ohne diese geht es meiner Meinung nach heutzutage in keinem Beruf mehr! Auch Privat muss man am Ball bleiben um überhaupt mitzukommen! ;)

Wenn ich mich nicht irre, stribt der reine Mechaniker und ebenso der reine Elektriker zumindest in der Automobilindustrie immer mehr aus und wird durch den Mechatroniker ersetzt. Deswegen vermute ich mal, dass auch nur noch solche einstellt werden. Dies würde zumindest in der heutigen Zeit Sinn machen!

Ich glaube nicht, das man einen Feld-, Wald- und Wiesenmechaniker so weiterbilden kann, das er das bewältigt. Das ist einfach zu weit weg von seinem ursprünglichen Einsatzzweck.

Mechaniker sind geschickte und kräftige Leute. Aber wenn ich sehe wie diese Leute mit einem Computer umgehen, dann habe ich eigentlich keine Hoffnungen, das sie jemals ein Oszilloskop sinnbringend einsetzen können. Und die Bedienung eines Oszis ist erst die Grundlage der elektronischen Diagnostik.

Aber da gibt's noch ein Problem. Ich habe bis heute noch kein Oszi in einer Werkstatt gesehen....

Grüße,

Zeph

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