Kaufempfehlung Robustheit

VW Golf 4 (1J)

Hallo,

War am überlegen mir ein Auto aus meiner Jugend (BJ ca. 2000) für die Stadt zuzulegen, daher eher kein Kombi. Soll nichts besonderes haben, ausser Klima und halt grüne Plakette und nicht unbedingt enorm viel schlucken 😉
Was mir unbedingt wichtig ist, ist dass das Auto so robust wie es nur geht ist, sprich Sprit, Öl und Verschleiß werde ich noch pflegen, aber an alles andere (Elektrik, Motor, Getriebe und sonst was) soll ich bitte möglichst nicht denken.

So bin ich bei Astra F und Golf 4 gelandet, ach auch weil ich beide Autos schon mal hatte und ihre Fahrweise einfach mag.
Aber technisch bin ich out und kann nicht einschätzen welches Angebot am besten meinen Kriterien entspricht (Preis denke ich kann man bei allen was machen):
Golf 4
oder
Astra F
oder
zweites Astra F

Danke im voraus, bitte nennt mir auch die technischen Gründe für eure Entscheidung/Empfehlung

Beste Antwort im Thema

Da ich nur ernst gemeinte Antworten gebe.....
Mein Rat für Deine Anforderungen wäre vielleicht ein alter Toyota Corolla.
Dem würde ich zutrauen, sich so zu verhalten, wie Du es gern hättest.
Viel Glück.........

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Von einem Auto wie den GOLF 4 oder BORA gibt es eine Fülle an gebrauchten Ersatzteilen am Markt. Auch was preisgünstigere Ersatzteile betrifft kannst Du hier im Forum, oder bei GOLF4-DE nachfragen, welche Fabrikate empfohlen werden zu kaufen, anstatt teurer originaler Ersatzteile, mitunter auch: welcher Hersteller der Teile-Lieferant für VW ist und von diesem den Ersatzteil um den halben, oder ein-drittel des Preises vom originalen VW-Ersatzteil möglich ist!
Ein Hinterachstragkörper für einen Vorderrad-angetriebenen GOLF 4 kostet bei VW in Österreich Euro 992,- + MWSt; von der "JP GROUP" gibt es diesen Teil neu (1150000100) um Euro 121.45 und Transportkosten von um die Euro 25,- ; ein Produkt, das viele Forums-Mitstreiter empfohlen und selber eingebaut haben (so auch ich ...).

Einige Typen, wie die 1,4 16V Motor-Serie stehen im Ruf, besonders viel Motor-Öl zu verbrauchen. Dies liegt zumeist daran, dass die Leute wegen der Motor-Schwäche immer kräftig am Gaspedal stehen ...
... andererseits, dass die Leute billiges und dreckiges Benzin nur tanken !!!
1. -> Bei der Verwendung von gutem Motoröl und Super PLUS mit mind. 100 Oktan hat man:
KEINE Ölkohle auf den Brennraumoberflächen, an den Ventilen, Kolbenringen und besonders an den Ölabstreif-Ringen -> und damit auch KEINEN hohen Ölverbrauch !!!
-> Mit der Verwendung von Super PLUS mit mind. 100 Oktan hat man auch 1,0 bis 1,5% mehr PS-Leistung zur Verfügung !!!
2. Heutzutage verwenden alle Motorhersteller serienmäßig und in ihren Marken-Werkstätten Motoröl mit A1/A5,B5 mit herabgesetzem HTHS-Wert ...
-> Verwende NUR Motoröl mit Freigabe "A3/B4" (gegenüber A1/A5,B5 mit herabgesetzem HTHS-Wert) !!! Dieser Wert steht für Scherbelastung. Bei herabgesetztem HTHS-Wert gibt es eine hohe Scherbelastung z.B. zwischen Kolben- und Zylinderwänden; der "Vorteil" von A1/A5,B5 ist ein niedriger Spritverbrauch und somit weniger Abgase. -> Nachweislich liegt das allerdings im kaum messbaren Bereich !!! Diese hohe Scherbelastung ist unter anderem auch für die auftretenden KOLBEN-KIPPER zuständig !!!
3. Verwende KEIN Longlife Motoröl!
(Longlife Motoröle haben NUR sehr wenige Öl-Additive beigemengt, da diese bei Luftzufuhr oxidieren und die Additive NICHT jahrelang ihre positiven Eigenschaften ausüben können ...)
4. NUR voll- oder Teilsynthetisches Motoröl verwenden!
5. Für einen Benziner NUR der VW-Spezifikation "VW 502 00" entsprechend ...
= Ganzjahres-Motoröl für Benzinmotoren mit Standard-Wechselintervall alle 15.000 km oder 1 Jahr (ohne Wartungsintervallverlängerung).

Man kann einen gebraucht gekauften Motor von Ölschlamm und Brennraum-Rückständen reinigen: z.B.: mit
1.) LIQUI MOLY 5200 Öl-Schlamm-Spülung, 300ml
dem Motoröl beifügen und damit 200 km fahren; danach Ölwechsel machen;
2.) LIQUI MOLY 2427 Pro-Line Motorspülung 500ml
vor dem Ölwechsel Motor heiß fahren; bei laufendem Motor langsam zum Motoröl dazuleeren; damit NUR bei Standgas den Motor 15 Minuten laufen lassen; danach sofort einen Ölwechsel machen;
Mache dies mehrmals, immer beim jährlichen Ölwechsel, mindesten vier Jahre. Eine Verbesserung stellt sich erst langsam ein!
3.) Um die Ventilfuß-Dichtungen und Simmerringe wieder etwas zu regenerieren, fülle zum Motoröl dazu:
LIQUI MALY Pro-Line Öl-Verlust-Stop Art.-Nr.: 5182.
4.) Kolbenring-Reiniger: TORALIN ANTICARBON -Spray ...

Ich fahre jetzt meinen 10. VW-Pkw in meinem Leben. Zeitweise hatte ich drei auf Wechselkennzeichen gleichzeitig (in Österreich muss man KFZ-Steuer und Versicherung nur für den teuersten PKW zahlen!).
Ich bin ein 73 Jahre alter Auto-Bastler, der in seiner Jugend Rallye´s gefahren ist und seine Motoren auch selber auffrisiert hatte (links oben ein Bild mit meinem damaligen VW-Käfer im Jahre 1970, dessen Motor ich alle etwa 3.500 km zerlegt und Verschleißteile erneuert habe, zweiundzwanzig mal im Jahre 1970) ...
Mein Hauptberuf war Detailplaner in diversen Architektur-Büros in Wien.

Ein liebslos inserierter Golf, leichte Rostansätze am Kotflügel vorne, komischen Rallyepfeilen auf Seite + Motorhaube (nur einzelne Bilder) und einem lackierten Türgriff innen. Dazu ein Motor, den man eher nicht empfehlen würde ... wahrscheinlich Raucherfahrzeug, siehe die Kippenschachtel auf einem Bild ... HU Herbst 21

Ein zumindest in der Theorie recht solider Astra F (im Vergleich zum Golf), auch nicht überragend präsentiert. Klima! HU Frühjahr 21

Ein Astra F Cabrio, wo zumindest der letzte Zahnriemewechsel bekannt ist und der von der Beschreibung her ganz vernünftig klingt ... HU Herbst 21

... alle 3 sind zumindest optisch nicht völlig fertig. Können rosttechnisch den nächsten TÜV ganz gut überstehen oder nicht mehr TÜV-fähig sein. Können alle 3 Schrott sein oder jeden € wert, müsste man sich genauer anschauen, aber das wird mit 0 Sachkenntnis nix ...Der Golf fällt wegen dem FSI eigentlich raus, das Cabrio weils ein Cabrio ist. Und der silberne Astra F ist jetzt auch nicht der Renner schlechthin ...

Hallo,
Also von den FSI würde ich die Finge lassen, die Bilder sind wahrscheinlich beim letzten Defekt beim warten auf den Abschlepper entstanden. Vorher knoch den Astra.
Man sitzt nicht drin in der Technik.
Meine beiden Söhne fahren Golf 4, einmal FSI und einmal normaler 1.6L. Beide 2003, haben 190.000km. An einem mache ich nur Ölwechsel beim anderen hatte ich den Motor bald an allen Ecken auseinander weil ständig was ist.

Kauf dir einen 1.9TDI mit 101 PS aus den letzen 2 Jahren mit dem Motorcode AXR.
Robust, sparsam und günstig.

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Zitat:

@Diesel97 schrieb am 27. Juli 2020 um 17:18:20 Uhr:


Kauf dir einen 1.9TDI mit 101 PS aus den letzen 2 Jahren mit dem Motorcode AXR.
Robust, sparsam und günstig.

Sehr witzig. Immer diese Pseudohilfen. Ein Fahrzeug dieser Art, was technisch in Ordnung ist, gibt es nicht für 1500 €. Da investiert man eher 3000 € und hat trotzdem etwas mit 200.000 km plus. In dem Budget ist Benziner praktisch Pflicht, praktisch alle Dieselfahrzeuge sind da nur noch Kernschrott.

Zitat:

@Knergy schrieb am 27. Juli 2020 um 17:24:30 Uhr:



Zitat:

@Diesel97 schrieb am 27. Juli 2020 um 17:18:20 Uhr:


Kauf dir einen 1.9TDI mit 101 PS aus den letzen 2 Jahren mit dem Motorcode AXR.
Robust, sparsam und günstig.

Sehr witzig. Immer diese Pseudohilfen. Ein Fahrzeug dieser Art, was technisch in Ordnung ist, gibt es nicht für 1500 €. Da investiert man eher 3000 € und hat trotzdem etwas mit 200.000 km plus. In dem Budget ist Benziner praktisch Pflicht, praktisch alle Dieselfahrzeuge sind da nur noch Kernschrott.

Da muss ich zustimmen. Die Diesel haben praktisch IMMER mehr als 200.000 Tkm oder mehr und trotz der haltbaren Motoren, fährt der Rest des Autos auch mit(;

Ich würde einen 1,6 mit 105 Ps nehmen und gut ist.

Warum soll denn ein TDI mit 200 tkm Kernschrott sein? Habe meinen 1.9 TDI (Octavia 1U5) mit knapp 196 tkm gekauft, jetzt hat er 550 tkm runter. Sicher gab es da auch Reparaturen (vor allem am Fahrwerk), aber viel billiger kann man wohl trotzdem nicht Auto fahren.

Zitat:

@kat2 schrieb am 28. Juli 2020 um 13:32:10 Uhr:


Warum soll denn ein TDI mit 200 tkm Kernschrott sein? Habe meinen 1.9 TDI (Octavia 1U5) mit knapp 196 tkm gekauft, jetzt hat er 550 tkm runter. Sicher gab es da auch Reparaturen (vor allem am Fahrwerk), aber viel billiger kann man wohl trotzdem nicht Auto fahren.

Dem Schließ ich mich an, meinen 1.9 TDI hab ich mit 277tkm gekauft, nun hat er binnen 2 Jahren 374tkm runter, machen musste ich in den 2 Jahren nichts was unüblich ist bei der Laufleistung/Dem Alter.

Mein vorheriger 1.6er Benziner war da nicht so zuverlässig.

Zitat:

@kat2 schrieb am 28. Juli 2020 um 13:32:10 Uhr:


Warum soll denn ein TDI mit 200 tkm Kernschrott sein? Habe meinen 1.9 TDI (Octavia 1U5) mit knapp 196 tkm gekauft, jetzt hat er 550 tkm runter. Sicher gab es da auch Reparaturen (vor allem am Fahrwerk), aber viel billiger kann man wohl trotzdem nicht Auto fahren.

Ich habe weder gesagt das die TDI Motoren „Kernschrott“ sind, noch das sie grundsätzlich schlecht sind! Bitte nicht sofort übertreiben. Ich bin ein überzeugter Diesel Fahrer.
Ich behaupte nur das es sich für Leute die nicht jeden Tag Hunderte von KM fahren, es sich mehr lohnt ein Benziner zu besorgen, dennoch muss es jeder selber wissen.

Einen funktionstüchtigen Diesel, den man länger fahren möchte, bekommt man eben so gut wie nicht für 1500 €. Benziner hat man in dieser Preisklasse aber deutlich mehr zur Auswahl.

Daher bleibe ich bei der Aussage, das Diesel für 1500 € fertig sind ... da muss man entweder in absehbarer Zeit kräftig investieren oder einen verdammt langen Atem haben. Die wenigen Fahrzeuge, die deutlich unter Wert verkauft werden, muss man eben erstmal finden, die sind schneller weg als man Kernschrott schreiben kann ... Diesel werden gefahren und liegen da irgendwo bei 300.000 km +x ... und selbst das wären nur 15.000 km pro Jahr ...

In der Preisklasse und für die Stadt.... Toyota Yaris neueren Baujahrs, oder auch Fiat Bravo der 2. Baureihe mit einem kleinen Benziner.

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