Kaufberatung - offene Fragen

VW ID.3 ID.3 (E1)

Hallo zusammen,

Ich bin auf der Suche nach einem jungen Gebrauchten und habe mir dabei schon folgende Modelle angeschaut: VW eGolf, BMW i3, VW ID.3.

Aktuell fahren wir als 2. Auto einen Mini Cooper SE. Der ist klasse, Reichweite reicht uns, da wir noch ein Familienauto als Verbrenner haben.
Was mich aber nervt, ist, dass wir im Mini nicht mit beiden Kindern irgendwohin fahren können. Er wird bei uns als 2 Sitzer genutzt, weil er hinten einfach mini ist...

Nachdem wir uns die o.g. Autos angeschaut haben, tendieren wir zum ID.3. Der hat auf der hinteren Sitzreihe als auch im Kofferraum genug Platz für uns.

Nachdem ich mittlerweile schon einiges darüber gelesen habe, habe ich nun ein paar Fragen. Es geht um die Baujahre 2020 und 2021, die ich im Auge habe.
1. Wurde die Software zur Akkuheizung dahingehend verändert, dass sie nicht mehr so viel heizt?
2. Man findet nicht in allen ID.3 eine Wärmepumpe. Wie ist die Reichweite/der Verbrauch im Winter ohne?
3. Wie viel kostet die Reparatur der Antriebswellen? Da soll es ja bei vielen ID ein Klacken von den Antriebswellen kommen beim Lastwechsel. Kann man da mit Kulanz seitens VW rechnen?

Mfg
Thomas

43 Antworten

Ich spekuliere auf einen Gebrauchten aus BJ 2020/2021. Gibt es da bei den Updates Einschränkungen? Oder kann man alle aus diesen Baujahren auf die Software Version 3.2 updaten?

müsste alles bis zur 3.7 gehen

Passt wahrscheinlich nicht ins Budget und übersteigt das Anforderungsprofil aber ich würde immer zur großen Batterie raten und diese dann schön im Battery Care Mode betreiben. Ein Geheimtipp sind die Modelle vor dem Facelift also Mitte 22 bis Mitte 23 weil da ein besonders guter Batterietyp verbaut wurde.

Der ID.3 ist als "großer Stadtwagen" sehr geeignet weil er viel Platz im Verhältnis zur Wendigkeit bietet. Und ich glaube der ID.3 ist viel besser als sein Ruf. Ich habe SW Version 3.4 drauf und hatte bisher keine Probleme. Ich bin sehr zufrieden mit dem Teil. Ich habe auf die Wärmepumpe verzichtet weil ich gelesen habe dass sie nicht viel bringt. Das hängt aber auch stark vom Nutzungsprofil ab. Also bei langsameren Geschwindigkeiten bringt es mehr und die Außentemperatur muss so sein, dass das Prinzip noch funktioniert.

Ein weiterer Tipp sind meiner Meinung nach die Reifen. Ganzjahresreifen haben meiner Meinung nach viele Vorteile: 1) sie halten länger als die Eco Sommerreifen 2) sie verbrauchen im Winter weniger als Winterreifen 3) es entfällt der Reifenwechsel

Für Ganzjahresreifen muss man halt in einer Ecke wohnen wo es in der Nachbarschaft keine Strassen gibt die Winterbereifung ab Ortsausgang gegebenenfalls vorschreiben.

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Da die meisten hier in Deutschland wohnen dürften, ist das kein großes Thema.

Die Schilder stehen in Bayern und BW Jahreszeiten und nicht Wetter abhängig. Hier im Schwarzwald käm ich nichtmal in den nächsten Ortsteil.

Und da sind explizit GJR ausgeschlossen? Noch nie so ein Schild in D gesehen.

Die üblichen heutigen GJR zählen doch ohnehin als WR, dank Schneeflocke...also was soll's?
Ich kann die Argumentation von Krani42 selbst als oberbayerischer SR-WR-Wechsler mittlerweile durchaus nachvollziehen...

Nein, Winterbereifung und die müssen ja entsprechend gekennzeichnet sein. Gibt auch ohne Beschilderung die StVO vor bei Schnee und Eis. Dazu kommt noch die ein oder andere Strecke mit Kettenpflicht. Auch für Allradler. Tragen die Ganzjahresreifen nur die alten Winterreifensymbole wirds eng wenn etwas passiert oder kontrolliert wird.

Zitat:

@lex-golf schrieb am 7. April 2024 um 14:25:27 Uhr:


Nein, Winterbereifung und die müssen ja entsprechend gekennzeichnet sein. Gibt auch ohne Beschilderung die StVO vor bei Schnee und Eis. …

Dann lies mal genau, was in der STVO zum Thema Schnee und Eis steht. Sobald die GJR das Symbol „Three Peak Mountain Snow Flake”, der Berg mit der Schneeflocke, auf der Flanke haben, dürfen sie in D uneingeschränkt im Winter gefahren werden.

Es gibt keine Beschilderung, die reine Winterreifen vorschreiben.

Für mich gilt das eher anders herum. Der ID3 mit GJR ist Zweitwagen. In den letzten 1,5 Jahren hat er nur an drei Tagen überhaupt Schnee/Schnnematsch gesehen. Eigentlich hätte ich keinen GJR/WR benötigt - wäre er halt stehen geblieben an den Tagen.

Dafür ist der GJR an den meistern anderen Tagen gegenüber einem Sommerreifen die etwas schlechtere Wahl. Immerhin hat er mehr Profil, so kommen ich beim Leasing mit einem Satz Reifen hin 😉. Ganz gut fährt er auch, ich kann nicht meckern.

Ich hab mich da sehr falsch/missverständlich ausgedrückt. Gemeint hatte ich den Wetterverhältnisse angepasste Bereifung. Geschrieben Winterreifen, bzw Reifen mit entsprechender Kennzeichnung welches Du richtig beschrieben hast. Es gibt allerdings noch immer M&S gekennzeichnete Reifen Fahrer. Die haben aber ab 01.10.24 ein Problem wenn sie bei entsprechenden Strassenverhältnissen noch fahren. Es gilt in Deutschland die situative Winterreifenpflicht. Erkennbar durch das entsprechende Symbol auf der Reifenflanke der Ganzjahres oder Winterreifen. Damit einher auch die entsprechenden Mindestprofile

Na ja das werden sicher die wenigsten Fahrer sein deren Reifen nur eine M+S Kennung haben.
Dennoch sind reine Winter bzw Sommerreifen bei der entsprechenden Witterung wesentlich besser.

Danke @krani42 für deine Erfahrungen. Was ist an dem Batterietyp von Mitte 22 bis Mitte 23 besser? Und gilt das auch für die 58kwh Batterie?

Bei mir ist es geplant, dass ich die meisten Fahrten mit dem ID.3 mache. Urlaub, Einkauf von großen, sperrigen Sachen o.ä. wird von der Familienkutsche erledigt.

Zitat:

@krani42 schrieb am 7. April 2024 um 11:15:50 Uhr:


Passt wahrscheinlich nicht ins Budget und übersteigt das Anforderungsprofil aber ich würde immer zur großen Batterie raten und diese dann schön im Battery Care Mode betreiben. Ein Geheimtipp sind die Modelle vor dem Facelift also Mitte 22 bis Mitte 23 weil da ein besonders guter Batterietyp verbaut wurde.

Woran erkennt man den Batterietyp?
Wie kann man das bei einem Gebrauchten feststellen?

MfG

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