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Kaufberatung: F34 320d vs 320i BJ 2018-2019

BMW 3er F34 GT
Themenstarteram 25. Juni 2022 um 22:23

Einen wunderschönen guten Abend,

Ich suche aktuell einen F34 gebraucht mit BJ2018/2019.

Die für mich interessanten Angebote sehen meistens wie folgt aus:

- 2018/2019

- 50tsd - 80tsd KM

- M Pakete

- ca 30-35k €

- 320d / 320i

und bin mir aber noch nicht sicher, ob ich den 320i oder 320d will.

Könnt ihr aus eurer Erfahrung sagen welcher Motor robuster ist? Bzw. welches Auto (weitere Motorabhängige Komponeten) weniger Probleme machen? Ich plane das Auto nämlich möglichst lange zu fahren.

Vielen Dank und viele Grüße

Peterpankiller

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19 Antworten

Probleme....? Mit Premium Selection und gewissenhaften Wartungsarbeiten wohl eher Keine.

Aber wie ist Dein Fahrprofil? Wenn Du den 320d nicht warm kriegst, und immer ordentlich "durchpustest", wirst Du nicht viel freude damit haben. Bei 35K würde ich den etwas seltenen 325d ins Auge fassen, der geht spürbar besser nach vorne als der 320d - oder die Sechsender 330d/335d, wobei die natürlich etwas teurer im Unterhalt sind als die 2l-Maschinen.

Der Diesel ist eher dankbar, wenn er längeren Strecken fahren darf. Heute einen 145 km/h Schnitt (laut GPS-Tracker) über knapp 600 km mit 8,7 l Schnitt gefahren (laut Bordcomputer). Packen wir noch 0,5 l für den Schnitt dazu (wir werden es nie erfahren, da ich noch weiter fahre, und damit den Schnitt "verwässere") - aber mit einem 320i erreichst Du diese Traumwerte niemals. Da wird's ordentlich zweistellig.

Wenn Du meist nur um den Block fährst, machst Du mit dem 320i nicht viel kaputt. Der der kleine Benziner reißt allerdings Keinen vom Hocker.

M-Paket ist bei dieser unteren Motorklasse auch leider nur eine "gute Show"... Ob Du das Geld für Show oder Vortrieb ausgeben möchtest, entscheidest Du natürlich selbst. Mein Tipp ist, sich das noch mal gut zu überlegen: "Freude am Fahren" oder "Freude am Aussehen"...

335d mit M-Paket ist allerdings eine Hausnummer, die nicht nur aussieht, sondern auch technisch liefert.

Themenstarteram 26. Juni 2022 um 2:56

Herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort.

Mein Fahrprofil ist 50% Landstraße, 30% Autobahn und 20%Stadt. Im Jahr fahre ich knapp 20tsd KM.

Mein Arbeitsweg selbst beträgt knapp 13km und ist ca. 70% Landstraße und 30% Stadt.

Der Großteil meiner Kilometer mache ich in der Freizeit. Freunde und Familie wohnen zum Großteil ca 30-70km (einfach) weit weg. Vom Fahrprofil ist es sogar 50% Landstraße, 40% Autobahn und 10%Stadt.

Ich wohne auf dem Land und habe selten bis gar keine kurzen Strecken (unter 10km).

Vom Verbrauch ist mir natürlich der Diesel lieber :)

Mir persönlich reicht der 320i/d. Das M-Paket nehme ich bewusst für die Optik. Ich will keine Kurven räubern, sondern gemütlich cruisen.

Noch zwei weitere Frage.

- Hält die Bremse aus dem M-Paket länger als die Standardbremse?

- Ist es noch so, dass der Dieselmotor ca. 300tsd km und der Benzinermotor 200tsd km schafft?

Viele Grüße

Peterpankiller

Bremsen: zumindest zum G20, in ferner Zukunft vielleicht mein letzter BMW bis zum Verbrennerverbot, sagte man mir hier in Forum, das sei so.

Verbrauch: auf 15 km Arbeitsweg mit genau Deinem Profil (Stadtverkehr ohne Stau, ab und zu eine Ampel, ländlich) braucht mein 2017er 325d 7,5 l laut Bordcomputer. Das dürften ca. 8 l sein, auf keinen Fall aber weniger als 7,5 l. Bei konstant 130 km/h braucht das Auto 5,2 - 5,9 l (keine Ahnung, woher diese große Spanne kommt). Damit ist klar, was der Diesel mit Treibstoff auf Kurzstrecke macht: nichts Sinnvolles.

Ein 3er 320er BMW ist weder als Diesel noch als Benziner eine Sparbüchse für Kurzstrecke. Erst ab ca. 70 km nach dem Betanken bei kaltem Motor beginnt die Durchschnittsanzeige langsam nach unten zu gehen.

Klar ist der BMW F30 ein tolles, schönes Auto. Klar kannst Du so ein Auto fahren. Bei dem Profil ist es aber weder eine nachhaltige noch eine optimale Entscheidung im Sinne der Effizienz.

Ich bin kein Motorexperte. Aber die 500.000 km (meine Grenzmarke) ohne Eingriffe am Motor kenne ich von Benziner Polo bis zum Diesel LKW markenübergreifend nur von Fahrzeugen, die lange mit konstanter Geschwindigkeit gefahren werden. Das kannst Du nicht bieten, von daher möchte ich Dir keine Hoffnungen in diese Richtung machen.

Die 200.000 oder 300.000... Mit Deinem Fahrprofil würde ich eher auf den Benziner wetten, wenn ich zum Wetten gezwungen wäre. Ohne Zwang würde ich mit den Schultern zucken. Kein Motor wird Die um die Ohren fliegen. Aber teure Nebenaggregate oder Motorteile können die Grätsche machen.

Grundsätzlich sind beide Motoren von BMW solide. Wie sie mit ständigem Betrieb unter Stress (kalt) klarkommen, ist für mich eine Glaskugel. Prognosen sind geistlich allesamt Glaskugeln, aber nur für die konstant gefahrene Langstrecke, würde ich den Wetteinsatz wagen. Bei Kurzstrecke (weniger als 100 km/Fahrt) mache ich von meinem Schweigerecht Gebrauch. :D

.

Den Benziner würde ich auf Kurzstrecke mit einem höheren Verbrauch einschätzen. Ich habe mal einen ähnlichen Wagen von Mercedes gefahren. Auf 9 km ländlichen Straßen waren es 9,5-10,5 l/100 km. Aber das Auto war im Winter wenigstens schnell warm (der Diesel fängt nach ca. 5 km an zu heizen).

Also bei Deinem Fahrprofil würde ich eher auf den Diesel setzen und wie lange dieser letztendlich hält kommt sehr stark auf den Umgang damit an und natürlich wie dieser gewartet wird.

M-Paket finde ich auch sehr ansprechend weil das Fahrzeug damit einfach besser aussieht und den Innenraum aufwertet und beim Wiederverkauf auch einen Mehrwert bringt.

Ich pendle normalerweise die Strecke Nähe Leipzig-Jena im 320i LCI von 2015. Mein Langzeitverbrauch liegt bei 6,25 Liter Benzin, was ich für das Fahrzeug und die Leistung sehr gut finde. Ich mache allerdings keine Ampelsprints, fahre meist im Eco-Modus und auf der BAB nicht schneller als Richtgeschwindigkeit. Dank des ultimativen Neun-Euro-Tickets nehme ich aktuell die Bahn, wenn sie denn kommt. Dabei komme ich nun am Tag nur noch auf ca. 15 km zum am Abend ca. 15 km vom Bahnhof über die Landstraße mit zwei Ampeln und ab und an Verkehr. Da komme ich laut BC nicht unter 6,7 Liter. Die Langstrecke bei konstanter Geschwindigkeit bringt es also.

 

Probleme gibt es bisher nur wenige. Manchmal knarzt und klappert etwas, fällt aber wohl eher auf, weil es sonst sehr ruhig im Auto ist. Außerplanmäßig musste das Heckklappenschloss gemacht werden, es wollte nicht mehr einrasten. Kulanz gab es dabei nicht, angeblich, weil ich den letzten Ölwechsel nicht bei BMW machen lassen habe. Das Auto ist absolut zu empfehlen, wobei ich inzwischen auf dem Standpunkt bin, dass auch Dacia sichere und gut aussehende Autos baut (steinigt mich…) und ich wohl auch damit absolut zufrieden wäre. Drücke die Daumen, dass du die richtige Wahl triffst.

Ich glaube das beide zur Verfügung stehende Alternativen jede auf Ihre Art gut ist und letztendlich der persönliche Geschmack den Ausschlag gibt.

Themenstarteram 27. Juni 2022 um 7:36

Vielen Dank euch beiden. Ich bin weiterhin hin und her gerissen.

Diesel Vorteil:

- sparsamer im Verbrauch

Diesel Nachteil:

- teurer im Unterhalt

- eventuell Zu kurze Fahrtstrecken um den Motor warm zu bekommen

-Ungewissheit Diesel Allgemein

Benziner Vorteil:

- unproblematischer bei meinem Fahrprofil

- Günstiger im Unterhalt als der Diesel

Benzin Nachteil:

- höherer Verbrauch als der Diesel

Das ist das was ich aus eurer Beiträgen entnehmen konnte. Und an was ich schon gedacht habe.

Bei mir würde das höhere Drehmoment für den 20d die Entscheidung bringen.

Hatte einen GT 320i mal als Ersatzwagen und das ständige schalten der 8Gang Automatik fand ich nicht so prall.

Aber wenn man mit konstantem Tempo dahinrollt, fällt es nicht so ins Gewicht.

Zitat:

F34 320d vs 320i

Jetzt muss ich doch etwas dazu schreiben, weil ich letzte Woche ein zwar kein 320i aber doch einen 120i gefahren habe. Ansonsten bekomme ich meist Diesel also 118d oder 120d als Leihwagen.

Überraschenderweise ist mir aufgefallen, dass sich die Dieselmotoren lieber fahre. Der Unterschied ist, dass bei Gasbetätigung zur normalen Beschleunigung die Diesel immer spontan dem Gas gefolgt, während der 120i immer ein Gedenkpäuschen eingelegt hat. Das lag jetzt nicht unbedingt, wie man vermuten möchte, an einem höheren Drehmoment des Diesels, sondern, dass überraschenderweise bei Konstantfahrt der Benziner erst schalten musste, um der Beschleunigungsanforderung gerecht zu werden, während der Diesel schon aufgrund der höheren Drehzahl schon mehr Leistung für die Beschleunigung zur Verfügung stellte.

Natürlich muss das nicht bei jedem 120i so sein und es ist fraglich, ob sich die Erfahrung auf einen 320i übertragen lässt. Es zeigt aber, dass das Allerwichtigste Probefahrten mit beiden Fahrzeugen sind, denn nur so lässt sich feststellen, welches Fahrzeug einem besser liegt.

 

Gruß

Uwe

Man muss aber anmerken, dass der 120i ein anderes Getriebe verbaut hat. Dort kommt ein Doppelkupplungsgetriebe zum Einsatz, während es im 320i ein Wandler ist. Und der Wandler bei BMW ist sehr schnell, da merkt man eigentlich nichts von einer Gedenkpause. Im Sportmodus noch weniger. Zumindest gehe ich bei deinem Mietwagen von einem aktuellen Modell aus, es sei denn, du hast bei Enterprise gemietet, da könnte es auch ein 1er der erste Generation gewesen sein ;) (mit Grüßen an das Mietwagentalk-Forum)

Zitat:

@johannes1985 schrieb am 28. Juni 2022 um 07:37:35 Uhr:

Zumindest gehe ich bei deinem Mietwagen von einem aktuellen Modell aus, es sei denn, du hast bei Enterprise gemietet, da könnte es auch ein 1er der erste Generation gewesen sein ;)

Nein, das war ein F20. Es war auch kein Fahrzeug einer Autovermietung, sondern meiner Werkstatt, solange dort mein Fahrzeug zur Reparatur war.

Zitat:

@johannes1985 schrieb am 28. Juni 2022 um 07:37:35 Uhr:

Man muss aber anmerken, dass der 120i ein anderes Getriebe verbaut hat. Dort kommt ein Doppelkupplungsgetriebe zum Einsatz, während es im 320i ein Wandler ist. Und der Wandler bei BMW ist sehr schnell, da merkt man eigentlich nichts von einer Gedenkpause.

Da es ein F20 war, war es wohl eine Wandlerautomatik. Die Verzögerung kam ja nicht nur durch die Schaltzeit, sondern auch, dass das Fahrzeug ganz kurz versuchte im aktuellen Gang zu beschleunigen.

Außerdem, auch die Diesel, die vergleichsweise gefahren habe, waren F20.

Eigentlich ist das aber egal, denn wichtig für Entscheidung Diesel oder Benziner ist, dass der TE die Fahrzeuge als Vergleich zur Probe fährt. Gerade bei Automatikfahrzeugen ist das sehr wichtig, weil sehr viel von der Automatik abhängt und wie und wann diese schaltet.

 

Gruß

Uwe

Themenstarteram 28. Juni 2022 um 9:51

Vielen Dank für eure Einschätzung.

Ich werde selbstverständlich sowohl den Diesel, als auch den Benziner Probefahren.

Aktuell bin ich eher für den Diesel,aber das kann sich nach der Probefahrt noch ändern :-)

Wenn die Möglichkeit besteht, solltest beide auf der gleichen Strecke Probe fahren.

Ich musste feststellen,dass der GT 320i für mich nicht das richtige war. Gerade auf der LS war der ständig am schalten,selbst wenn man unaufgeregt einen Lkw überholen wollte.

Da war ich zu sehr verwöhnt vom 30d und der ZF 5Gang im e38, Der zog einfach kurz an,ohne zu schalten.

Aber auch die Diesel mit ZF 8 Gang schalten häufiger als nötig, es wird halt per Software versucht immer in einem kleinen Drehzahlfenster zu bleiben. Was beim 30d,40d eigentlich nicht nötig ist.

In ca einem Jahr werde ich aber ähnlich überlegen, wenn die Lütte ein Fahrzeug braucht.

Dann werde ich aber nochmals Probefahrten machen,ob für sie nicht auch ein 20i reicht.

Zitat:

@windelexpress schrieb am 28. Juni 2022 um 10:03:20 Uhr:

 

In ca einem Jahr werde ich aber ähnlich überlegen, wenn die Lütte ein Fahrzeug braucht.

Dann werde ich aber nochmals Probefahrten machen,ob für sie nicht auch ein 20i reicht.

Räusper! :D

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