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Kaufberatung 208

Peugeot 208 A9, Peugeot
Themenstarteram 21. Oktober 2017 um 12:03

Nachdem mein 206 doch schon ins Alter kommt, habe ich mir mal beim Händler den 208 angesehen.

Ich weiß, dass da irgendwann schon der Nachfolger kommt. Der Händler meinte aber nicht vor 2019?

Was ich hier fragen wollte: Gibt es große Unterschiede zwischen 100 und 120 PS Diesel?

Klappt das Mirroring mit Android - Schlaufernsprecher gescheit? Braucht man da noch die Navi-Funktion?

Danke!

Beste Antwort im Thema

Wenn die Abstufung des Getriebes passend ist, sehe ich da kein Problem - das hat auch mit vorsintflutlich nix zu tun. Außerdem ist das noch immer ein Kleinwagen und soll preislich auch nach unten mithalten können.

Der 100PS'ler sollte theoretisch etwas weniger Diesel verbrennen und wahrscheinlich auch von den CO2 Werten besser abschneiden, das wiederrum reduziert die Steuer. Die 20PS mehr bringen Dir ca. 1 Sek bessere Beschleunigung.

Früher waren die stärkeren Motoren die 16V Varianten. Und hatten variable Turboschaufelgeometrien, ob das hier aber auch so ist?! Das sind Sachen die könnten später Richtung Wartung (Zahnriemen) und/oder Reparaturen teurer kommen als die einfacher gestrikten 8V Motoren und Turbos ohne diese Technik.

Das nur mal noch so als Denkanstöße, so ganz identisch (also einfach nur Chiptuning) sind die gewiß nicht.

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Der Unterschied sind 20PS, 50Nm und ein zusätzlicher Gang.

Themenstarteram 21. Oktober 2017 um 12:51

Also quasi werksseitiges Chiptuning?

Den 120er gibt es leider nur mit der höheren Ausstattung die mehr Geld kostet und meiner Meinung nach Scheiße aussieht.

Hat der 100 PSer wirklich nur 5 Gänge?

Das wäre ja vorsintflutlich für einen Diesel.

Wenn die Abstufung des Getriebes passend ist, sehe ich da kein Problem - das hat auch mit vorsintflutlich nix zu tun. Außerdem ist das noch immer ein Kleinwagen und soll preislich auch nach unten mithalten können.

Der 100PS'ler sollte theoretisch etwas weniger Diesel verbrennen und wahrscheinlich auch von den CO2 Werten besser abschneiden, das wiederrum reduziert die Steuer. Die 20PS mehr bringen Dir ca. 1 Sek bessere Beschleunigung.

Früher waren die stärkeren Motoren die 16V Varianten. Und hatten variable Turboschaufelgeometrien, ob das hier aber auch so ist?! Das sind Sachen die könnten später Richtung Wartung (Zahnriemen) und/oder Reparaturen teurer kommen als die einfacher gestrikten 8V Motoren und Turbos ohne diese Technik.

Das nur mal noch so als Denkanstöße, so ganz identisch (also einfach nur Chiptuning) sind die gewiß nicht.

Es ist kein Chiptuning. Die stärkeren Diesel haben einen Turbo mit variabler Schaufelgeometrie und einen Ladeluftkühler.

Der Wechsel von 16V auf 8V betraf Löw Versionen gleichermaßen. Das nur die stärkeren Versionen 16V hatten, stimmt so nicht.

Ich kann an dieser Stelle den 110 Puretec mehr als empfehlen. Was für ein geiler Turbo-Motor. Sparsam und kraftvoll aus niedrigsten Drehzahlen. Es ist der Wagen meiner Frau, den ich mir mit größtem Vergnügen häufiger für eine flotte Fahrt unter Vorwänden ausleihe. Kurz: Der geht ab wie Schmidt's Katze.

Navi ist keins drin. Meine Frau überträgt googlemaps per iPhone auf das Bord-Display. Allure-Ausstattung mit Leder und etlichen Extras unter 17.000,-.

Gruß

Wasi

Themenstarteram 21. Oktober 2017 um 15:57

Danke. Das wäre angesichts der aktuellen Hexenjagd auf den Diesel eventuell eine Überlegung wert.

Normalerweise bin ich kein Fan von Dreizylindersound.

Ich bin in den letzten Jahren mit meinem 206 jährlich meist über 25 TKM gefahren, da lohnt sich momentan Diesel tendenziell eher.

Preislich sind die regulären Händlerangebote schon interessant. Da lohnen sich weder neuere Gebrauchtwagen, noch irgendwelche Grauimporteure.

Es gibt von mir einen längeren Beitrag zum Kostenvergleich Peugeot 207 1.6 VTi vs. 1.6 HDi 82kW.

Inzwischen hat sich jedoch einiges getan. Benziner und Diesel im 208 haben gleiche Wartungsintervalle (25tkm oder 12 Monate). Die Ölvorgaben sind auch identisch (es gibt nur Unterschiede bei der Füllmenge).

Eventuell ist der Vergleich ja trotzdem interessant.

Spritmonitor sieht den 1.2 PureTech 110 bei 5,91l/100km, den 1.6 BlueHDi 100 bei 4,43l/100km und den 1.6 BlueHDi 120 bei 5,04l/100km (bei 7 Fahrzeugen). Bei größeren Diesel wird es wohl an der Fahrweise liegen. Der gleiche Motor im 308 liegt bei 4,99l/100km (bei 90 Fahrzeugen).

Ich würde wohl selbst bei 25tkm im Jahr noch mal ganz genau durchrechnen und es zählt wohl auch, ob man den Wagen länger halten will oder nicht.

Wirtschaftlichkeitsaspekte kann ich natürlich nachvollziehen. Allerdings gibt es auch einen "Freude am Fahren"-Effekt, und der ist auch von der Leistungsentfaltung und Sounddesign abhängig (gibt es nicht nur bei blau-weiß). Und da ist der kleine THP-Motor (Puretec110) nicht zu unterschätzen. Ein Audi r8 stand neulich vor mir an der Ampel. Als wir beide losfuhren, röhrten beide in derselben Tonlage. Das war schon sehr witzig. Mehr habe ich vom R8 natürlich nicht gesehen oder gehört - er war zügig fort. Vielleicht fährt man am besten beide Favoriten Probe.

Gruß

Wasi

Wenn es um Wirtschaftlichkeit geht, sollte beim Diesel noch der FAP und dessen zusätzlicher Harnstoff-Bedarf einkalkuliert werden. ;-) Außerdem würde ich mir jetzt wegen der Dieselaffäre keinen Neuwagen holen sindern eher auf ein 2-3 Jahre jungen Gebrauchten setzen (die verfallen ja recht angenehm).

Den Puretec 110 finde ich übrigens auch super, flott genug und Leistung/Drehmoment von gaaanz unten raus. Und unser 92PS Diesel (Vorgänger vom 100PS) läuft mit ca. 4,8-5,3 Liter, wir fahren gemäßigt. Die 6L beim Puretec sollten in etwa hinkommen (leider nur Erfahrung durch längere Probefahrt).

Zitat:

@Daniel0984 schrieb am 22. Oktober 2017 um 20:38:10 Uhr:

Wenn es um Wirtschaftlichkeit geht, sollte beim Diesel noch der FAP und dessen zusätzlicher Harnstoff-Bedarf einkalkuliert werden. ;-) Außerdem würde ich mir jetzt wegen der Dieselaffäre keinen Neuwagen holen sindern eher auf ein 2-3 Jahre jungen Gebrauchten setzen (die verfallen ja recht angenehm).

Beim Partikelfilter wird natürlich kein AdBlue eingesetzt. Dem Kraftstoff wird Eolys zugemischt. Das reduziert die erforderliche Regenerationstemperatur des Partikelfilters. AdBlue wird dem Abgasstrom zugemischt und reagiert dann mit dem SCR-Katalysator.

Bei einer Betrachtung der Wirtschaftlichkeit spielen diese Kosten bei PSA kaum eine Rolle. Der Partikelfilter ist auf mind. 180tkm ausgelegt, das Eolys auf 120tkm und AdBlue kann man (wenn auch etwas umständlicher über den Kofferraum) günstig an der Tankstelle auffüllen. PSA hat hier mit 17 Litern den Tank wenigstens ausreichend dimensioniert.

Zudem fallen die Kosten für den Partikelfilter recht gering aus, denn PSA trennt Partikelfilter und Kat funktional. Somit kann man im Bedarfsfall auch nur den Partikelfilter tauschen. Und PSA ist nach meinem Kenntnisstand der einzige Hersteller, der die Partikelfilter selbst wieder aufarbeitet. So liegt man bei 750€ für einen neuen und bei 450€ für einen generalüberholten Partikelfilter. Bei den meisten anderen Herstellern muss man da noch eine 1 vorne anstellen.

Themenstarteram 23. Oktober 2017 um 9:40

Kann man beim 208 das Pipi selbst nachfüllen? Dann wäre das ja kein ernsthafter Kostenfaktor.

Ich habe allerdings schon Audi gelesen, wo das in der Werkstatt einige Hundert Euro kostet, weil man erst das halbe Auto zerlegen muss, um an den Harnstoff-Tank zu gelangen.

Solche Konstrukteure sollte man kastrieren, damit sie sich nicht vermehren können.

PS

Von dem allgemein diskutierten Preisverfall für Gebrauchtwagen merkt man momentan noch nicht wirklich viel.

Der Tank bzw. die Öffnung zum Nachfüllen befindet sich beim 208 unter dem Reserverad / Pannenset. Sieht wohl so aus.

Ergänzung: Das gilt nur für den 1.6 BlueHDi. Im aktuellen Handbuch ist auch schon der künftige 1.5 BlueHDi beschrieben und dieser erhält einen zusätzlichen Tankstutzen fürs AdBlue neben dem für den Kraftstoff.

Hi 206driver, ich mag Deine technischen Aufklärungen :-) Und das meine ich ernst.

Mir ging es aber weniger um die exakte begriffliche Auseinanderhaltung als mehr um die Fakten/Kosten die eben bei einem modernen Diesel dazugerechnet werden sollten. Die Wagen nutzen also wie bisher Eloys und zusätzlich noch Addblue? Leider kommen viele Fahrer beim Rußfilter nicht auf die 180tkm, wir werden wohl (obwohl auf die unterbrechungsfreie Verbrennung geachtet und keine Kurzstrecke geduldet wird) auf höchstens 170tkm lt. Diagnosewerte.

Komponenten wie der Partikelfilter sind auf eine Art Verschleißteile und deren Wechselintervall hängt von der Fahrweise ab. Ähnlich wie bei Bremsscheiben.

Es wird Leute geben, da ist der Partikelfilter vielleicht schon nach 170tkm fällig. Dafür gibt es aber auch welche, wo es dann erst nach 200+tkm der Fall ist.

 

Ja. An nutz weiterhin Eolys für den Partikelfilter und AdBlue für den SCR-Katalysator.

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