Kampf um Opel - Winterkorn droht Magna

Opel Insignia A (G09)

So, und jetzt beginnt der 2.Teil des Wirtschaftskrimis.
Eins muß man den Jungs von VW ja lassen, klare Ziele haben sie:

http://boersenradar.t-online.de/.../...interkorn-droht-Magna-3311.html

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von jasmin1406


Genau Omileg, das VW früher nur künstlich am Leben erhalten wurde und auch noch Anfang der 90er Jahre Hilfe brauchte, das sehen die VW verliebten nicht.

Und darum sollte die Wintergerste lieber mal du Gusche halten, aber nein da muß Müll in Welt posaunt werden.

Das beste wäre, um die VW Bude wird eine Betonmauer gebaut, da muss man sich die Frechheit nicht immer wieder ansehen.

Jasmin

Hast du einen Schulabschluss ? Wie hast du deinen Führerschein bestanden ? Es ist langsam unerträglich mit Dir!!

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Zitat:

Original geschrieben von janvetter


@Vectoura

ich hab den thread auf die schnelle nicht gefunden, indem du das Magna-Konzept mit den angestrebten 300.000 Opel-Verkäufen in Russland bezweifelst...

Anscheinend sind die Magna-Manager nicht die einzigen die, so optimistisch denken...

Porsche-Chef hofft auf Jahresabsatz von 150.000 Fahrzeugen

Optimistische Ansage des neuen Porsche-Chefs: Michael Macht hält es für denkbar, in naher Zukunft 150.000 Fahrzeuge im Jahr abzusetzen. Das wären etwa doppelt so viele wie im vergangenen Geschäftsjahr.

Quelle: SPON

Es scheint so als ob der nächste Manager eines Automobilherstellers sehr optimistisch ist...

Die Aussage kommt nicht von vectoura sondern von mir. Die Zahlen von 300.000 Stück wurden hier von einem Magna Mitarbeiter genannt. Und diese Traumzahlen werde ich immer noch nicht glauben, das dieser im nächsten Jahr erreicht wird. Das wäre eine Steigerung von über 300% auf dem russischen Markt.

Die Aussage von Porsche ist eine ganz andere die basiert auf langfristige Prognosen und nicht auf das nächste Jahr. Also ein vergleich wie Äpfel mit Birnen.

Und bisher sehe ich das Geschäft mit Magna nicht unter Dach und Fach. Immerhin hat die Sperbabank schon angekünkdig ohne Zugriff auf Opeltechnologie ist für sie der Deal nicht interessant.

Ich verliere den Eindruck das man mit der Aktion dem Wähler nur Sand in die Augen streuen wird und irgendwann nach der Wahl gesagt wird. Der Verkauf findet nicht statt weil man sich nicht einigen konnte und alles bleibt beim Alten...thats its.

italo

Zitat:

Original geschrieben von nanimarc


(...)
Na um so besser, dann hat das Land / Staat ja nur profitiert und nie investiert.

Moin!

Das ist defintiv falsch! Im Gegenteil muss angenommen werden, dass der deutsche Staat seit Gründung des Konzerns weit mehr in VW investieren musste, als bis heute zurückgeflossen ist!

Zu Zeiten des deutschen Reichs war das künstliche Gebilde eine rein staatlich finanzierte KdF-Firma, die das Volk (auto-)mobil machen sollte.

Nach dem Krieg hatte zunächst die britische Besatzungsmacht die Kontrolle über die verbliebenen Reste des Werks.
Diese gingen dann komplett zu 100% an den deutschen Staat über, weil die Briten den KdF-Wagen als nicht zukunftsfähig erachteten.

Jahrelang hat der deutsche Steuerzahler den Aufbau des VW-Konzerns und der gesamten Infrastruktur in Wolfsburg dann ganz alleine finanziert, bevor der Staat sich entschloss, 60% der Anteile am Markt frei zu verkaufen. 40% blieben in Staatsbesitz (20% Bund/20% Land) bis der Bund seine Anteile abgab.

Bis heute ist VW ein zu 20% teilverstaatlichter Konzern, der noch nie in seiner Geschichte eigenständig am Markt bestehen musste!

http://www.kaeferteam-nuernberg.de/geschichte.html

"Im Vertrauen auf die Fähigkeiten von Ferdinand Porsche beauftragte daraufhin Hitler am 20.2.1937 Dr. Robert Ley, den Leiter der finanzstärksten NS-Organisation "Deutsche Arbeitsfront", mit der Schaffung der Vorbedingungen für den Volkswagen. Hierzu gehörte insbesondere auch die Errichtung eines Volkswagenwerkes. Der Finanzbedarf für dieses Projekt wurde auf RM 200 000 000 geschätzt. Weitere RM 30 000 000 mußten als Entwicklungskosten für den Volkswagen seit 1934 aufgebracht werden."

Gruß
Fliegentod

Zitat:

Original geschrieben von Fliegentod



Zitat:

Original geschrieben von nanimarc


(...)
Na um so besser, dann hat das Land / Staat ja nur profitiert und nie investiert.
Moin!

Das ist defintiv falsch! Im Gegenteil muss angenommen werden, dass der deutsche Staat seit Gründung des Konzerns weit mehr in VW investieren musste, als bis heute zurückgeflossen ist!

Zu Zeiten des deutschen Reichs war das künstliche Gebilde eine rein staatlich finanzierte KdF-Firma, die das Volk (auto-)mobil machen sollte.

Nach dem Krieg hatte zunächst die britische Besatzungsmacht die Kontrolle über die verbliebenen Reste des Werks.
Diese gingen dann komplett zu 100% an den deutschen Staat über, weil die Briten den KdF-Wagen als nicht zukunftsfähig erachteten.

Jahrelang hat der deutsche Steuerzahler den Aufbau des VW-Konzerns und der gesamten Infrastruktur in Wolfsburg dann ganz alleine finanziert, bevor der Staat sich entschloss, 60% der Anteile am Markt frei zu verkaufen. 40% blieben in Staatsbesitz (20% Bund/20% Land) bis der Bund seine Anteile abgab.

Bis heute ist VW ein zu 20% teilverstaatlichter Konzern, der noch nie in seiner Geschichte eigenständig am Markt bestehen musste!

Gruß
Fliegentod

@ Fliegentod,

danke für die Historie, so genau kannte ich es auch nicht, super! 🙂

Zitat:

Original geschrieben von nanimarc



Zitat:

Original geschrieben von Winterreise



Einen Kauf von Aktien durch das Land Niedersachsen hat es nicht gegeben.

Grüßle

Na um so besser, dann hat das Land / Staat ja nur profitiert und nie investiert.

Natürlich hat der Staat - und damit der Steuerzahler - im erheblichen Umfang profitiert. Die Einnahmen durch den Verkauf des Aktienpaketes (20%) dürften nicht gerade gering gewesen sein.

Desweiteren ist es doch erstaunlich wie sich der Konzern, trotz der Belastung einer Landesbeteiligung, entwickelt hat.

Grüßle

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Zitat:

Original geschrieben von Fliegentod



Zitat:

Original geschrieben von nanimarc


(...)
Na um so besser, dann hat das Land / Staat ja nur profitiert und nie investiert.
Moin!

Das ist defintiv falsch! Im Gegenteil muss angenommen werden, dass der deutsche Staat seit Gründung des Konzerns weit mehr in VW investieren musste, als bis heute zurückgeflossen ist!

Zu Zeiten des deutschen Reichs war das künstliche Gebilde eine rein staatlich finanzierte KdF-Firma, die das Volk (auto-)mobil machen sollte.

Nach dem Krieg hatte zunächst die britische Besatzungsmacht die Kontrolle über die verbliebenen Reste des Werks.
Diese gingen dann komplett zu 100% an den deutschen Staat über, weil die Briten den KdF-Wagen als nicht zukunftsfähig erachteten.

Jahrelang hat der deutsche Steuerzahler den Aufbau des VW-Konzerns und der gesamten Infrastruktur in Wolfsburg dann ganz alleine finanziert, bevor der Staat sich entschloss, 60% der Anteile am Markt frei zu verkaufen. 40% blieben in Staatsbesitz (20% Bund/20% Land) bis der Bund seine Anteile abgab.

Bis heute ist VW ein zu 20% teilverstaatlichter Konzern, der noch nie in seiner Geschichte eigenständig am Markt bestehen musste!

http://www.kaeferteam-nuernberg.de/geschichte.html

"Im Vertrauen auf die Fähigkeiten von Ferdinand Porsche beauftragte daraufhin Hitler am 20.2.1937 Dr. Robert Ley, den Leiter der finanzstärksten NS-Organisation "Deutsche Arbeitsfront", mit der Schaffung der Vorbedingungen für den Volkswagen. Hierzu gehörte insbesondere auch die Errichtung eines Volkswagenwerkes. Der Finanzbedarf für dieses Projekt wurde auf RM 200 000 000 geschätzt. Weitere RM 30 000 000 mußten als Entwicklungskosten für den Volkswagen seit 1934 aufgebracht werden."

Gruß
Fliegentod

...Wir schreiben das Jahr 734. Im germanischen Raum wird ein Mann geboren, dessen Nachfahre dann in 97.Generation einmal eine Firma mit dem Namen "Opel" gründen wird. Doch dann wird diese wunderbare und gleichzeit fast vor dem Ruin stehende Firma ab 1929 von einer ausländischen Firma finanziell saniert und kann sich mit Hilfe des größzügig zur Verfügung stehenden ausländischen Fremdkapitals sogar zum Marktführer in Deutschland aufschwingen. ...

Is' auch 'ne schöne Geschichte...gelle?

Viele Grüße, vectoura

Zitat:

Original geschrieben von Winterreise


Desweiteren ist es doch erstaunlich wie sich der Konzern, trotz der Belastung einer Landesbeteiligung, entwickelt hat.

Wohl eher gerade wegen. Wenn Piech und Konsorten so hätte handeln können wir sie gewollt hätten, hätte das Porsche-Debakel schon viel eher Volkswagen-Debakel gehiesen. So hat der Piech es mit seinen Handlangern eben von der anderen Seite probiert. Gut wenn man an beiden Seiten beteiligt ist.

Zitat:

Original geschrieben von waldfee-2000


und wie viel geld wurde mit dem prius verdient, bis jetz hat toyota doch nur draufgezahlt

Bis 2012 verdient zumindest ein Mann Geld mit dem Prius (nämlich 25 Dollar pro Fahrzeug):

Alexander Severinsky

Der Link funktioniert besser:

http://www.motor-talk.de/.../...r-des-pkw-hybrids-geehrt-t2042832.html

Zitat:

Original geschrieben von Fliegentod


Das ist defintiv falsch! Im Gegenteil muss angenommen werden, dass der deutsche Staat seit Gründung des Konzerns weit mehr in VW investieren musste, als bis heute zurückgeflossen ist!

Servus.

Hast du abseits deiner dauernden Vermutungen auch endlich mal konkrete Zahlen parat?

Also wieviel Kohle reingepumpt wurde, wieviel durch Veräußerung wieder rein kam, wieviel Dividenden über die Jahre geflossen sind?

Lege die Zahlen auf den Tisch, dann sehen wir alle klarer.

Zitat:

Original geschrieben von vectoura


...Wir schreiben das Jahr 734. Im germanischen Raum wird ein Mann geboren, dessen Nachfahre dann in 97.Generation einmal eine Firma mit dem Namen "Opel" gründen wird. Doch dann wird diese wunderbare und gleichzeit fast vor dem Ruin stehende Firma ab 1929 von einer ausländischen Firma finanziell saniert und kann sich mit Hilfe des größzügig zur Verfügung stehenden ausländischen Fremdkapitals sogar zum Marktführer in Deutschland aufschwingen. ...

Is' auch 'ne schöne Geschichte...gelle?

Viele Grüße, vectoura

Schöne Geschichte, nur das Thema verfehlt. 😁

Zitat:

Original geschrieben von Pica1981



Zitat:

Original geschrieben von vectoura


...Wir schreiben das Jahr 734. Im germanischen Raum wird ein Mann geboren, dessen Nachfahre dann in 97.Generation einmal eine Firma mit dem Namen "Opel" gründen wird. Doch dann wird diese wunderbare und gleichzeit fast vor dem Ruin stehende Firma ab 1929 von einer ausländischen Firma finanziell saniert und kann sich mit Hilfe des größzügig zur Verfügung stehenden ausländischen Fremdkapitals sogar zum Marktführer in Deutschland aufschwingen. ...

Is' auch 'ne schöne Geschichte...gelle?

Viele Grüße, vectoura

Schöne Geschichte, nur das Thema verfehlt. 😁

Stimmt, ist aber nicht "weiter vom Thema weg" als das hier:

Zitat:

"Im Vertrauen auf die Fähigkeiten von Ferdinand Porsche beauftragte daraufhin Hitler am 20.2.1937 Dr. Robert Ley, den Leiter der finanzstärksten NS-Organisation "Deutsche Arbeitsfront", mit der Schaffung der Vorbedingungen für den Volkswagen. Hierzu gehörte insbesondere auch die Errichtung eines Volkswagenwerkes. Der Finanzbedarf für dieses Projekt wurde auf RM 200 000 000 geschätzt. Weitere RM 30 000 000 mußten als Entwicklungskosten für den Volkswagen seit 1934 aufgebracht werden."

Was haben historische Entwicklungen von vor dem 2. Weltkrieg, während "Adolf's Unzeiten", hier damit zu tun, daß Hr. Winterkorn den "Magna-Opel-Deal" kritisiert und versucht, die Position "seiner" Firma zu erhalten bzw. langristig die eigenen Arbeitsplätze gegen staatlich subventionierte Mitbewerber (Nichts anderes ist Opel seit dem 01.06.209) zu schützen?

Viele Grüße, vectoura

Fang Du einfach mal an das Wort "Subvention" nachzuschlagen!

Zitat:

Original geschrieben von dumdidum2009


Fang Du einfach mal an das Wort "Subvention" nachzuschlagen!

Gibt es denn dafür eine verbindliche Definition?? Dann heraus damit, bin ja lernfähig😁

Grüßle

Hier gibt es nähere Infos dazu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Subvention

Auf der Iaa konnte ich den neuen Opel Astra genau unter die Lupe nehmen. Ich kann jetzt Winterkorn verstehen das er Magna gedroht hat, der neue Astra ist ein klasse Auto, das ist ein wirklicher Konkurent für den Golf finde ich bei den Vorgängern hatte ich da gewisse Zweifel.
Wenn dann die Qualität stimmt kann sich Vw warm anziehen was nicht nur ich sage sondern auch die Autobild, die ja bekanntlich nicht unbedingt immer so ganz neutral ist wenn es um Vw und Opel geht.
Es ist durchaus möglich das Winterkorn und co dies erkannt haben und nun fürchten das Opel in das fürchten, wobei sie wohl glaubten Vw kann man nicht das fürchten lehren. Man sollte dabei immer einen Spruch im Hinterkopf haben "NICHTS IST UNMÖGLICH". Vw muß was tun , das haben wohl auch die o. g. erkannt und versuchen jetzt gewissermaßen in den Medien schlecht darzustellen.
Vw muß was tun um Nr 1 zu bleiben in Deutschland, Opel ist ein Konkurent geworden der nicht zu unterschätzen ist.
Ps: Es gab noch ein Higlight auf der Iaa ein Ruf- Porsche mit Elektomotor Von 0 auf 100 5 sek und 250 kmh/ abgeregelt. Reichweiter bei normaler Fahrweise ca 300 Km. Preis 180000 € nach Auskunft von einem der das Fahrzeug präsentierte.

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