Insignia 100000 km Dauertest auf Kabel 1
Hallo,
nur kleine Info....habe gerade in der Vorschau von Kabel1 "Abenteuer Auto" gesehn, dass
am Samstag in der Sendung um 16.50 Uhr ein Insignia ST nach 100000 km komplett zerlegt wird ...wen es interessiert ...
Gruss Opelaner
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
ich habe den Bericht auch gesehen und kann die Gesamtbewertung von 2- nicht nachvollziehen. Der Insiginia ist qualitativ hochwertig in Verarbeitung und Material. Die beanstandete Bremsanlage an der Vorderachse hatte die Verschleissgrenze nach üblicher Laufleistung erreicht.
Wie rechtfertigt die Autobild jetzt diese Bewertung? Dass sich das Getriebe hakelig schalten lässt, hat nichts mit der Langzeitqualität zu tun, wenn dies seit dem ersten Kilometer so ist.
Für mich ist immer wieder auffällig, wie schwer Opel in der öffentlichen Presse Anerkennung erhält. Etwa nur weil VW und Co. mehr für die Werbung zahlen? Sehr schade, denn die Medien sind nicht unschuldig daran, dass Opel noch immer Imageprobleme hat, obwohl die Fahrzeuge schon seit langem mehr als konkurrenzfähig sind.
Grüße,
Sternlenker
214 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Sternlenker_SE
.. Der Insiginia ist qualitativ hochwertig in Verarbeitung und Material...
Grüße,
Sternlenker
Schön, dass ein unverdächtiger Sternfahrer das geschrieben hat (Hoffe, das ist nicht einer von uns Opel "Fanboys" mit Fake-Account 😉 ).
Alles, aber auch wirklich alles (bis auf die Bremsscheiben, die nicht getauscht wurden) von dem, was da zerlegt und begutachtet wurde, war offensichtlich in einem Zustand, dass es den Testern die Sprache verschlagen hat. Der eine hat fast geweint vor Rührung und nach Fassung gerungen, als er diese Welle gestreichelt und gemeint hat: "wie neu!" .......... Fazit: 35. Platz. Mein Fazit: lachhaft!
Das gleiche Thema gab es schon mal in einem Vergleichstest (ich glaube auch auf Kabel1) zwischen E 220 CDI, 520d und 160 PS Insignia. Da hat der Inisgnia den Premiumschleudern auch gehörig eingeheizt. Das Fazit, dann wie so oft. Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf.
Hat mich damals an den Boxkampf erinnert, wo Axel Schulz den George Foreman so vermöbelt hat, dass der sich nur noch mit Sonnenbrille gezeigt hat. Fazit damals übrigens Punktsieg Foreman.
Zitat:
Original geschrieben von Flo 1.3
Durchschnittsverbrauch des Regals ?
;D
3 Flaschen Wein pro Monat 😁
Zitat:
Original geschrieben von DERFremdmarkenfahrer
Und wenn Amerikaner angeblich keine guten Autos bauen können, was hier in den Raum gestellt wurde, dann frage ich mich nur, wie Opel dann richtig gute Autos bauen kann?
Der kleine aber feine Unterschied eben. Jeder bewertet etwas anders, manche achten auf:
- "gut" in der verfügbaren Ausstattung
- "gut" im Preis
- "gut" bei der Übernahme
- "gut" in der Erfüllung seiner Aufgaben
- "gut" in der Langzeithaltbarkeit
- "gut" in der Wartbarkeit
Je nachdem wer was heranzieht wird zu anderen Ergebnissen kommen, je nach Fahrzeug, Hersteller und Erwartungshaltung. Angeblich ist das Vertriebsmodell in den USA so, dass nicht nach individueller Bestellung gebaut wird, sondern eher gekauft wird was beim Händler steht. Das führt dazu das man eine "alles drin" oder "fast nichts drin" Auswahl hat zu Pauschalpreisen, aber weniger am Kundenwunsch orientiert, bepreist und entwickelt, eher in Richtung all inclusive.
MfG BlackTM
Zitat:
Original geschrieben von DERFremdmarkenfahrer
Die Unterschiede von einem Opel zu einem Buick oder zu einem Chevrolet sind doch nur noch marginal. Opel ist nichts anderes, als ein für den europäischen Markt modifizierter Ableger. Die Wurzeln sind jedoch amerikanisch, seit fast 100 Jahren.Zitat:
Original geschrieben von Zottelbaerchen
Denn die können Autos bauen,was die Amerikaner nicht können.Und, wie bei allen Dingen im Leben, haben amerikanische Autos ihre Vorzüge, sie haben aber genauso auch ihre Schwächen.
Dann frag ich mich nur warum GM dann Opel überhaupt noch braucht und vor ein paar Jahren nicht in die Freiheit entlassen hat?!?
Genau das tut GM aber nicht weil Opel entwickelt und GM davon bequem abgreift!
Gruss Opelaner
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Um es mal wieder in Erinnerung zu bringen, wie einfach doch die Sachlage ist:
GM ist die 100%-ige Muttergesellschaft von Opel und GM trägt letzlich das volle finanzielle Risiko von Opel. GM bezahlt letzlich auch die Schulden von Opel und GM hält Opel mit einer 2,6 Mrd.$ Kreditlinie seit 2009/2010 am Leben.
Es gibt keinen Grund und kein Argument, warum GM Opel "in die Freiheit entlassen" müßte oder sollte.
GM kann und darf (aus rechtlicher Sicht) im Rahmen der gesetzlichen Regelungen "alles" mit Opel machen, was GM meint tun zu müssen.
GM ist Opel, aber Opel ist nicht GM. GM zahlt, Opel macht das, was GM will. Funktioniert Opel nicht so, wie GM es will oder gerne möchte, kann GM mit Opel tun und lassen, was für GM für richtig hält.
GM macht lt. Jahresabschluß in allen Regionen der Welt mit den dort jeweils vertretenen Marken ordentliche Gewinne, nur Opel/Vauxhall in Europa schaffen das seit ca. 10 Jahren nicht mehr.
Schlußfolgerung: Es liegt an Opel/Vauxhall, diese haben auf die Veränderungen am europäischen Markt nicht entsprechend reagiert und können deshalb seit einigen Jahren nicht mehr genügend Stückzahlen auf dem Stammmarkt absetzen.
Viele Grüße,vectoura
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Um es mal wieder in Erinnerung zu bringen, wie einfach doch die Sachlage ist:GM ist die 100%-ige Muttergesellschaft von Opel und GM trägt letzlich das volle finanzielle Risiko von Opel. GM bezahlt letzlich auch die Schulden von Opel und GM hält Opel mit einer 2,6 Mrd.$ Kreditlinie seit 2009/2010 am Leben.
Es gibt keinen Grund und kein Argument, warum GM Opel "in die Freiheit entlassen" müßte oder sollte.
GM kann und darf (aus rechtlicher Sicht) im Rahmen der gesetzlichen Regelungen "alles" mit Opel machen, was GM meint tun zu müssen.GM ist Opel, aber Opel ist nicht GM. GM zahlt, Opel macht das, was GM will. Funktioniert Opel nicht so, wie GM es will oder gerne möchte, kann GM mit Opel tun und lassen, was für GM für richtig hält.
GM macht lt. Jahresabschluß in allen Regionen der Welt mit den dort jeweils vertretenen Marken ordentliche Gewinne, nur Opel/Vauxhall in Europa schaffen das seit ca. 10 Jahren nicht mehr.
Schlußfolgerung: Es liegt an Opel/Vauxhall, diese haben auf die Veränderungen am europäischen Markt nicht entsprechend reagiert und können deshalb seit einigen Jahren nicht mehr genügend Stückzahlen auf dem Stammmarkt absetzen.
Viele Grüße,vectoura
Wobei dann deine Schlußfolgerung nicht korrekt ist!
Also gibst du den Leuten die hier seit Monaten/Jahren schreiben das GM daran Schuld ist wo Opel heute steht recht. Jedenfalls verstehe ich das so?!
aber wir wollten doch nach dem test auf kabel 1 wissen , ob die laserung an den laufbuchen auf allen motoren ist ??
und nicht die taktik von GM erörtern
Wie heißt es so schön...bitte nicht Zitate aus dem Zusammenhang herausreissen...
Zitat:
GM ist Opel, aber Opel ist nicht GM. GM zahlt, Opel macht das, was GM will. Funktioniert Opel nicht so, wie GM es will oder gerne möchte, kann GM mit Opel tun und lassen, was für GM für richtig hält.
Zitat:
Schlußfolgerung: Es liegt an Opel/Vauxhall, diese haben auf die Veränderungen am europäischen Markt nicht entsprechend reagiert und können deshalb seit einigen Jahren nicht mehr genügend Stückzahlen auf dem Stammmarkt absetzen.
Viele Grüße,vectoura
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Wie heißt es so schön...bitte nicht Zitate aus dem Zusammenhang herausreissen...
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Zitat:
GM ist Opel, aber Opel ist nicht GM. GM zahlt, Opel macht das, was GM will. Funktioniert Opel nicht so, wie GM es will oder gerne möchte, kann GM mit Opel tun und lassen, was für GM für richtig hält.
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Viele Grüße,vectouraZitat:
Schlußfolgerung: Es liegt an Opel/Vauxhall, diese haben auf die Veränderungen am europäischen Markt nicht entsprechend reagiert und können deshalb seit einigen Jahren nicht mehr genügend Stückzahlen auf dem Stammmarkt absetzen.
Ja sag ich doch...
"Funktioniert Opel nicht so, wie GM es will oder gerne möchte, kann GM mit Opel tun und lassen, was für GM für richtig hält."
GM kann mit dem Laden Opel den sie selbst an die Wand gefahren haben tun und lassen was sie wollen. Verkaufen, Personal kündigen, Werke schließen, Chevrolet Modelle als Opel Modelle 1 zu 1 verkaufen. Opel komplett einstampfen und Chevrolet draus machen...
Opel hat eine eigene Entwicklung, ein eigenes Management, eine eigene Designabteilung, einen eigenen Vertrieb, eine eigene Produktion und Opel muß nicht für jede ins Portfolio aufgenommene Radkappe eine schriftlichge Genehmigung von GM einholen. Opel wurde von GM auch nicht gezwungen, den Insignia ST 4,92 m lang zu machen oder den Astra ST ca. 4,7 m lang, derartige Entscheidungen trifft und verantwortet allein Opel. Auch das Debakel mit der "lebenslangen Garantie" hat Opel zu verantworten und nicht GM.
GM muß das alles "bloß" vorfinanzieren, weil Opel es seit etlichen Jahren nicht schafft, am europäischen Heimatmarkt in ausreichenden Stückzahlen Autos zu verkaufen.
Opel sieht sich natürlich gerne in der "Opferrolle", denn damit kann man die vielfältigen eigenen Fehler schön unter den Teppich kehren.
Viele Grüße,vectoura
Zitat:
Original geschrieben von eugain
sagt mal, seid ihr sicher, dass das hierher gehört ??? 🙁
Wenn das ...:
Zitat:
original geschrieben von opelaner74:
Dann frag ich mich nur warum GM dann Opel überhaupt noch braucht und vor ein paar Jahren nicht in die Freiheit entlassen hat?!?
Genau das tut GM aber nicht weil Opel entwickelt und GM davon bequem abgreift!
Gruss Opelaner
"hierher" gehört, dann gehört die sachliche Diskussion darüber auch hierher.
Viele Grüße,vectoura
Die ganze Diskussion darüber, dass z.B. die "Amis" keine Autos bauen können etc. gehört nicht hierher, aber das kann man in einem Opelforum, noch dazu wenn es um das "Überauto-Insignia" geht, nicht vermeiden, entweder es geht in Richtung "VW"(Bashing) und/oder in Richtung "GM"(Bashing).
Und es scheint da doch diesbezüglich einen Diskussionsbedarf zu geben...
Zitat:
original geschrieben von BlckTM:
Der kleine aber feine Unterschied eben. Jeder bewertet etwas anders, manche achten auf:
- "gut" in der verfügbaren Ausstattung
- "gut" im Preis
- "gut" bei der Übernahme
- "gut" in der Erfüllung seiner Aufgaben
- "gut" in der Langzeithaltbarkeit
- "gut" in der Wartbarkeit
Je nachdem wer was heranzieht wird zu anderen Ergebnissen kommen, je nach Fahrzeug, Hersteller und Erwartungshaltung. Angeblich ist das Vertriebsmodell in den USA so, dass nicht nach individueller Bestellung gebaut wird, sondern eher gekauft wird was beim Händler steht. Das führt dazu das man eine "alles drin" oder "fast nichts drin" Auswahl hat zu Pauschalpreisen, aber weniger am Kundenwunsch orientiert, bepreist und entwickelt, eher in Richtung all inclusive.
MfG BlackTM
Das aber nur als Schlußbemerkung von mir...ich bin jetzt raus mit der, nun als "OT" klassifizierten Thematik.
Viele Grüße,vectoura