Insignia 100000 km Dauertest auf Kabel 1
Hallo,
nur kleine Info....habe gerade in der Vorschau von Kabel1 "Abenteuer Auto" gesehn, dass
am Samstag in der Sendung um 16.50 Uhr ein Insignia ST nach 100000 km komplett zerlegt wird ...wen es interessiert ...
Gruss Opelaner
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
ich habe den Bericht auch gesehen und kann die Gesamtbewertung von 2- nicht nachvollziehen. Der Insiginia ist qualitativ hochwertig in Verarbeitung und Material. Die beanstandete Bremsanlage an der Vorderachse hatte die Verschleissgrenze nach üblicher Laufleistung erreicht.
Wie rechtfertigt die Autobild jetzt diese Bewertung? Dass sich das Getriebe hakelig schalten lässt, hat nichts mit der Langzeitqualität zu tun, wenn dies seit dem ersten Kilometer so ist.
Für mich ist immer wieder auffällig, wie schwer Opel in der öffentlichen Presse Anerkennung erhält. Etwa nur weil VW und Co. mehr für die Werbung zahlen? Sehr schade, denn die Medien sind nicht unschuldig daran, dass Opel noch immer Imageprobleme hat, obwohl die Fahrzeuge schon seit langem mehr als konkurrenzfähig sind.
Grüße,
Sternlenker
214 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Mike_long42
aber wir wollten doch nach dem test auf kabel 1 wissen , ob die laserung an den laufbuchen auf allen motoren ist ??
und nicht die taktik von GM erörtern
Hallo,
im Internet findet sich u.a. das: (d.h. viele Fragen kann man sich bei etwas gutem Willen 'selbst' beantworten ;-) )
www.emo-hannover.de/19378
danach ist Laserhonen eine gängige Oberflächenbearbeitung auch für Benziner.
siehe:
www.mav-online.de/.../
Weltweit erstmalig wird ab 2006 das Laser-Honen auch bei der Produktion von Benzinmotoren eingesetzt werden. Durch Laser-Honen der Zylinderlaufflächen sind Kraftstoffeinsparungen möglich. Die Laserbearbeitung von Motorenteilen wurde von Gehring entwickelt und wird bereits seit einigen Jahren im Serienmotorenbau eingesetzt.
Daneben gibt es auch das Spiralgleithonen das mitunter favorisiert wird.
Gruß Blaubeer
p.s. wirklich lustig wenn der 'Obertester' davon überrascht ist, immerhin ist diese Oberflächenbearbeitung seit 2002 bei Opel normal - Ölverbrauch ist seit dieser Zeit kein Thema mehr - seltsam wie ahnungslos doch überall die sogenannen Experten sind. ;-)
Zitat:
Original geschrieben von kblaubeer
Hallo,Zitat:
Original geschrieben von Mike_long42
aber wir wollten doch nach dem test auf kabel 1 wissen , ob die laserung an den laufbuchen auf allen motoren ist ??
und nicht die taktik von GM erörternim Internet findet sich u.a. das: (d.h. viele Fragen kann man sich bei etwas gutem Willen 'selbst' beantworten ;-) )
www.emo-hannover.de/19378
danach ist Laserhonen eine gängige Oberflächenbearbeitung auch für Benziner.
siehe:
www.mav-online.de/.../
Weltweit erstmalig wird ab 2006 das Laser-Honen auch bei der Produktion von Benzinmotoren eingesetzt werden. Durch Laser-Honen der Zylinderlaufflächen sind Kraftstoffeinsparungen möglich. Die Laserbearbeitung von Motorenteilen wurde von Gehring entwickelt und wird bereits seit einigen Jahren im Serienmotorenbau eingesetzt.Daneben gibt es auch das Spiralgleithonen das mitunter favorisiert wird.
Gruß Blaubeer
p.s. wirklich lustig wenn der 'Obertester' davon überrascht ist, immerhin ist diese Oberflächenbearbeitung seit 2002 bei Opel normal - Ölverbrauch ist seit dieser Zeit kein Thema mehr - seltsam wie ahnungslos doch überall die sogenannen Experten sind. ;-)
vielen dank für die antwort
lg michael
Wer sich den Beitrag nochmal ansehen will:
http://www.kabeleins.de/.../...tzerlegung-opel-insignia-teil-1-1.63353
Unten im Link gibts dann noch Teil 2 dazu!
Da könnt ihr euch nochmal die erstaunten Gesichter ansehen :-)
Zitat:
Original geschrieben von Bermudagrün
Vor ein paar Monaten hatte irgendein Golf den 100.000 km Test bei der AB absolviert. Dabei trat kurz vor Ende ein kapitaler Turboschaden auf. Was macht die AB? Sie bewertet das als nicht so schlimm und stuft den Golf als zuverlässig ein weil wir ja VW freundlich eingestellt sind. Bei jedem anderen Auto hätte es zu einem Verriss gereicht.
Hier im Zafira Tourer Forum hat einer ebenfalls den 165PS 2.0 CDTI und schon nach 8.100km einen "kapitalen Turboladerschaden" (
http://www.motor-talk.de/.../...ourer-maengel-thread-t3721448.html?...). Hätte die Auto-Bild zufällig dieses Exemplar erwischt, sähe das Testergebnis wohl ganz anders aus.
Und daher bleibe ich dabei, dass diese Dauertestergebnisse für die Tonne sind. Sicherlich ist es interessant, wie der Verschleiß an den Teilen nagt. Aber ich bin sicher, Du kannst zwei Motoren nebeneinander stellen mit gleichem Baujahr und Laufleistung. Der eine sieht top aus, der andere ist kurz vor dem Zerfall.
Jeder, der schonmal etwas von MTB gehört hat weiß, dass ein Kugellager z.B. für 20.000 Betriebsstunden (bei bestimmten Betriebsbedingungen) konstruiert ist. Trotzdem kann das Lager auch mal schon nach 5.000 Betriebsstunden den Geist aufgeben.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Maxjonimus
....Hätte die Auto-Bild zufällig dieses Exemplar erwischt, sähe das Testergebnis wohl ganz anders aus.....
und genau darum gehts ja. Bei dem Test kommt der Opel wirklich genial weg und trotzdem wird er runtergemacht. Der Golf mit Turboschaden hingegen wird noch fast gelobt.
Das die Tests für die Tonne sind ist klar, aber entweder ich habe den Schneid als Autozeitung neutrale Bewertungen und Berichte zu gestalten oder ich lass es bleiben.
Edit: und was schwafelt der Typ im Test eigentlich von einem Omega B Caravan. Der Insi "Vorgänger" ist der Vectra C oder der Signum. Aber Omega B ist doch schon ne Weile her^^
Tja, in den Augen der Tester ist der Insignia halt "Obere Mittelklasse" deshalb der Vergleich zum Omega.
Man kann sich auch wesentlicheren Dingen aufgeilenschaukeln als am Vorgängervergleich Insignia_Omega oder Vectra. Größenmäßig liegt der Insignia nun mal viel näher am Omega als am Vectra C und Opel selber definiert den Insignia als "gehobene Mittelklasse". Sowhat?
Viele Grüße,vectoura
Zitat:
Original geschrieben von Michi_Ti
und genau darum gehts ja. Bei dem Test kommt der Opel wirklich genial weg und trotzdem wird er runtergemacht. Der Golf mit Turboschaden hingegen wird noch fast gelobt.
Also im 2. Teil des Videos wird der Insignia doch nur gelobt, incl. einem sehr positivem Schlusswort.
Glaubt irgendeiner ernsthaft, dass überhaupt eine Autozeitschrift unabhängig ist. Jedes Blatt besteht zur Hälfte aus Werbung. Und wer dort eben mehr Geld ausgibt der bekommt auch mehr. Laß aus der AMS die Werbung draußen und du wirst sehen wie dünn doch plötzlich dieses Fachblatt wird.
Zitat:
Original geschrieben von Michi_Ti
und genau darum gehts ja. Bei dem Test kommt der Opel wirklich genial weg und trotzdem wird er runtergemacht. Der Golf mit Turboschaden hingegen wird noch fast gelobt.Zitat:
Original geschrieben von Maxjonimus
....Hätte die Auto-Bild zufällig dieses Exemplar erwischt, sähe das Testergebnis wohl ganz anders aus.....Das die Tests für die Tonne sind ist klar, aber entweder ich habe den Schneid als Autozeitung neutrale Bewertungen und Berichte zu gestalten oder ich lass es bleiben.
hallo,
meine meinung ist, dass die autobild nur für leute mit der rosa-roten brille (vw-brille) ist. hole mir das blatt fast nur noch zum schmunzeln, wenn berichte von vw und opel drin sind. man könnte meinen, die autobild gehört dem vw-konzern.
wenn ich vergleichsteste von sportlich ausgelegten fzg lese und ein vw das kapitel fast ausschließlich durch den bereich komfort gewinnt -alle achtung.
und wenn der beitrag nicht im tv gewesen wäre, hätte es sicher ein schlechteres ergebnis gegeben...
grüße
Zitat:
Original geschrieben von Bermudagrün
Glaubt irgendeiner ernsthaft, dass überhaupt eine Autozeitschrift unabhängig ist. Jedes Blatt besteht zur Hälfte aus Werbung. Und wer dort eben mehr Geld ausgibt der bekommt auch mehr. Laß aus der AMS die Werbung draußen und du wirst sehen wie dünn doch plötzlich dieses Fachblatt wird.
Jede Zeitung hat durchschnittlich 50% Anzeigenbelegung und 50% ist redaktioneller Teil. Gäbe es keine Werbung mehr in den Zeitungen, würde der Preis immens steigen oder sie würde gänzlich vom Markt verschwinden. Wenn ein Unternehmen eine höhere Anzeigenschaltung in einer bestimmten Zeitung hat, doch nur aus dem Grund, weil er dann wahrscheinlich höhere Rabatte bekommt. Dadurch läßt sich aber der redaktionelle Teil
nichtbeeinflussen. Das sag' ich dir, der schon seit über 40 Jahren bei einer Tageszeitung sein Geld verdient.
Leonardo da Vinci
Hallo,
wer die Musik bezahlt, bestimmt auch was gespielt wird. DAs war immer schon so und wird weiter so sein, egal wieviele Illusionisten wieviele Illusionen haben. ;-)
Gruß Blaubeer
Zitat:
Original geschrieben von Maxjonimus
Hier im Zafira Tourer Forum hat einer ebenfalls den 165PS 2.0 CDTI und schon nach 8.100km einen "kapitalen Turboladerschaden" (http://www.motor-talk.de/.../...ourer-maengel-thread-t3721448.html?...). Hätte die Auto-Bild zufällig dieses Exemplar erwischt, sähe das Testergebnis wohl ganz anders aus.Zitat:
Original geschrieben von Bermudagrün
Vor ein paar Monaten hatte irgendein Golf den 100.000 km Test bei der AB absolviert. Dabei trat kurz vor Ende ein kapitaler Turboschaden auf. Was macht die AB? Sie bewertet das als nicht so schlimm und stuft den Golf als zuverlässig ein weil wir ja VW freundlich eingestellt sind. Bei jedem anderen Auto hätte es zu einem Verriss gereicht.Und daher bleibe ich dabei, dass diese Dauertestergebnisse für die Tonne sind. Sicherlich ist es interessant, wie der Verschleiß an den Teilen nagt. Aber ich bin sicher, Du kannst zwei Motoren nebeneinander stellen mit gleichem Baujahr und Laufleistung. Der eine sieht top aus, der andere ist kurz vor dem Zerfall.
Jeder, der schonmal etwas von MTB gehört hat weiß, dass ein Kugellager z.B. für 20.000 Betriebsstunden (bei bestimmten Betriebsbedingungen) konstruiert ist. Trotzdem kann das Lager auch mal schon nach 5.000 Betriebsstunden den Geist aufgeben.
Mir erschließt sich immer noch nicht, was genau deine zentrale Interpretation des Testergebnisses ist? Es ging weder in dem Test, noch in der Diskussion in diesem Thread darum, dass das Testergebnis nun auf alle jemals gebauten Insignia übertragen werden kann. Wieso reitest du eigentlich immer wieder darauf rum? Das Ergebnis des Tests zeigt doch eindeutig, dass Opel mit dem Insignia ein qualitativ gutes Auto gebaut hat. Das ist doch nicht von der Hand zu weisen! Und das sollte meiner Meinung nach auch kommuniziert werden. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist doch müßig darüber zu diskutieren auf wieviel Prozent aller gebauten Fahrzeuge, egal welchen Herstellers, solche Testergebnisse zutreffen! Das wäre etwas anderes, wenn Opel oder wer auch immer, das verbindlich irgendwo festschreiben würde.
Als Beispiel: Ich arbeite in der IT und dort gibt es Systeme, die hochverfügbar laufen müssen und ein Hersteller eines bestimmten System vertraglich zusichert, dass das System 99,9% im Jahr verfügbar ist. Wenn man solche Verträge hat, kann man sich auch darauf berufen, wenn das System nun doch 5 Tage im Jahr steht.
Bei Autos bzw. dem Insignia kenne ich solche Klauseln nicht. Oder steht irgendwo geschrieben, dass 99,9% aller produzierten Insignia, den 100.000 KM Test so bestehen, wie im Testbeitrag getestet?
Zitat:
Original geschrieben von Leonardo da Vinci
... Wenn ein Unternehmen eine höhere Anzeigenschaltung in einer bestimmten Zeitung hat, doch nur aus dem Grund, weil er dann wahrscheinlich höhere Rabatte bekommt. Dadurch läßt sich aber der redaktionelle Teil nicht beeinflussen. Das sag' ich dir, der schon seit über 40 Jahren bei einer Tageszeitung sein Geld verdient.i
Bei Tageszeitungen mag das vielleicht so sein, denn da wird ja selten über die beworbenen Produkte geschrieben. Aber bei Fachzeitschriften kann ich mir nicht vorstellen, dass die Hersteller nicht ihr Werbeengagement auch von der Einstellung der Zeitschrift zu ihrem Produkt abhängig machen. Warum sollte man teure Werbung schalten, wenn das Produkt im selben Heft bei einem Test verrissen wird?
Inwieweit sich dieser Zusammenhang auf die redaktionellen Bewertungen auswirkt, ist natürlich eine andere Frage und mag von Zeitschrift zu Zeitschrift unterschiedlich sein.
Ich möchte an diesem punkt - wie immer - an das Mercedes Brett erinnern.
http://www.youtube.com/watch?v=kyoA9F3Fk_Q
Auch noch anzumerken:
Im Test auf Kabel 1, dieser komische dicke Typ der aussieht wie ein nasser Sack Kartoffeln garniert mit ausgelutschen Sportsocken:
So spricht der AB EXPERTE, auf die Frage wie man feststellt ob am Motor was fehlt: In erster Linie "denk ich mal" Ölverbrauch....