Infos zum TFSI 50e bzw. TFSI 55e
Hallo zusammen,
die Vorstellung der Modelle TFSI 50 e bzw. TFSI 55 e liegt nun schon einige Monate zurück.
Gibt es schon nähere Informationen zu den Modellen?
Muss mich bis bis Spätsommer wegen eines Leasingwagens entscheiden und warte hier sehr gespannt auf neue Informationen.
Beste Antwort im Thema
So, bin zurück....
Die BEIDEN TFSIe sind nahezu nackt, würde ich sagen. 19” Serienbereifung (hab ich jetzt kein Bild von gemacht, sehen aber schon gut aus), schwarz, Stoff/Leder Sitze, sonst nix was mir aufgefallen ist. Der Kofferraum ist größer als erwartet, die ominöse Kante ist ca 2 Finger hoch.
- Kabel passt nicht in das Fach links.
- rechts hinter der Klappe ist relativ voll, da kann man maximal das Medical-Kit zupacken.
- Mass bis Oberkante Abdeckung = 41 cm
- Maß bis unter Kante (Durchreiche) = ca 31 cm
- Maß bis Unterkante Abdeckung ist 40 cm, so dick ist die ja nicht und läuft auf gleicher Höhe wie die Rückbank,
Ansonsten bin ich mir mit Arablau nun nicht mehr sicher, der A3 ist nicht mehr da, ich habe mal die Farbmuster nebeneinander gelegt, da gefiel mir “Racing Blue Mica” Deutlich besser.... Arghhhh. Jetzt fängt das wieder an.
Scheinbar rennen denen im Moment die Leute die Bude ein, als ich auf den Wagen zugegangen bin, rief mir ein Verkünder durch den Laden zu “Nicht den Kofferraum öffnen” (sollte Spaß sein), ich war wohl nicht der erste, der da war und seiner Auskunft nach sind das die ersten gelieferten Avant in NRW.
Gruß
Linus
4855 Antworten
Die "Standheizung" heißt hier ja Standklimatisierung. Und die geht auch nicht wenn der Benzinta k auf Reserve steht. Selbst wenn die Batterie voll ist Geht das dann nicht. Ansonsten ist as super.
Zitat:
@hnk24211 schrieb am 4. Dezember 2023 um 10:20:30 Uhr:
@magicmat1977 Ok, probiere ich aus. Ich bin noch dabei ihn einzufahren, aber man kann glaube ich eh nicht sehen, wie viele km der Verbrenner geleistet hat, oder? Diese 1.000 km ruhig einfahren Regel kann man beim TFSI e nicht befolgen, richtig?
Natürlich geht das. Ich habe mir dabei akribisch Mühe gegeben, da ich meinen gekauft habe und lange fahren möchte.
Bin häufig im S Modus gefahren, da ist die Drehzahl etwas erhöht und bei gleicher Leistung der Zylinderinnendruck niedriger, außerdem geht der Motor nicht aus.
Den Verbrenner- und e-Anteil bei der gemischten Fahrweise kannst du in den Anzeigen des MMI einsehen.
Nach 1000 km reiner Verbrenneranteil habe ich mir sogar nach alter Manir einen Ölwechsel fürs bessere Gefühl gegönnt und habe dann erst mit der Drehzahl- und Leistungssteigerung begonnen. Volle Drehzahl und volle Leistung hat mein Verbrenner dann erst bei 1500 km mit dem Verbrenner „gesehen“.
Getriebe und Co. waren dann natürlich auch schon eingelaufen.
Gruß
Ich diene dann wohl als absolutes Negativbeispiel was das Einfahren angeht. Meiner hat bereits auf der Autobahnauffahrt A61 bei der Abholung in Neckarsulm Vollgas gesehen. Ich bin da ganz ehrlich, ich trete ihn auch mit kaltem Motor.
Wäre das mein privat gekauftes Auto, würde ich das natürlich nicht machen.
So werden viele Leasingkisten bewegt und scheinbar halten die Motoren das ja auch aus. Es gibt mit Sicherheit auch genügend Leute, denen gar nicht bewusst ist, dass es nicht unbedingt zuträglich für die Haltbarkeit des Motors ist. So lange der Motor kalt ist, gibt das Motorsteuergerät vielleicht auch gar nicht die volle Leistung frei.
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Aber warum macht man das, wenn man weiß, dass es nicht gerade toll für den Motor ist ihn kalt zu treten?? Nur weil es kein Eigentum ist? Ist irgendwie so ein leicht destruktives Verhalten, das ich schwer nachvollziehen kann.
Ich bin hier total ehrlich: Ich habe mir die leistungsstärkere Hybrid Version bestellt und damit auf den Umweltbonus verzichtet. Die Beschleunigung ist echt super und ich freue mich nach wie vor jeden Tag darüber. Das kleine Kind in mir siegt da immer…
Das Motorsteuergerät gibt auch kalt volle Leistung frei, konnte jedenfalls mit Dragy keine Unterschiede messen.
Ich kenne leider keinen Motorenentwickler der aktuellen Motoren, den ich nach aktuellen Erkenntnissen befragen könnte. Daher ist mein Bild in manchen Punkten vielleicht nicht ganz aktuell, aber ich sehe das so, dass bei aller Präzision, die heutige Bohr- und Bearbeitungsverfahren erreichen, glaube ich, dass auch heute noch Bohrungen „unrund“ gegenüber gedrehten Kolben sind (ich habe forschend vor 25 Jahren im Bereich Ultrapräzisionszerspanung gearbeitet). Daher gehe ich immer noch davon aus, dass ein vorsichtiges Einlaufen des runden Kolbens in der unrunden Bohrung besser sein muss, als ein gewaltsames reinpressen und reinreiben, solange zum Beispiel Kontaktflächen sich durch das Vorsichtige Einlaufen sich noch nicht vergrößert haben, um die Kräfte unter Vollast auf eine größere Fläche verteilen zu können.
Selbstverständlich, da stimme ich dir zu. Bei meinem Privatwagen mache ich das auch nicht.
Die heutigen Fertigungsrückstände gehen aber gegen null. Aus diesem Grund gibt es ja auch kein Einfahröl mehr.
...und dann läuft der Kolben ja Gott sei Dank nicht direkt in der unrunden Zylinderbohrung sondern ist von federnden Kolbenringen umgeben, die etwaig verbliebene Unrundungen ausgleichen. Oh Gott, ich kann mir selber kaum zuhören.
Ulrich2323, du bist nicht alleine. Ob Privat- oder Dienstwagen, ich fahre alle Wäglein gleich und bis jetzt haben sie die 4 Jahre (Dienst) und die 12 Jahre (Privat) durchgehalten. Da waren auch Kaltstarts dabei. ich denke, so lange es nicht übertrieben wird, stecken die Wagen/Motoren, zumindest für mich offensichtlich, einiges weg. Und ganz ehrlich, beim TFSIe ist es kaum vermeidbar, dass der Verbrenner viel öfter im kalten Zustand hohe Leistungen erbringen muss, denn bei meinem Fahr- bzw. Streckenprofil fahre ich sehr oft ausschließlich Kurzstrecken elektrisch und wenn ich an der AB-Auffahrt ankomme geht erst der Verbrenner an, also nicht vorher warm gefahren. Das wäre auch entgegen des Hybridkonzepts, was ja meines Erachtens genau für so ein "Kurzstreckenprofil" entwickelt wurde. Bei mir kommt der Verbrenner eben genau dann zum Zuge, wenn höhere Leistung gefordert wird und eben NUR dann. Ich fahre nicht unnötig 3 Km extra mit dem Verbrenner herum um ihn warm zu fahren, um dann auf dem AB Beschleunigungsstreifen die Leistung abrufen zu können/müssen. Die 3Km würden übrigens bei mir nicht reichen, wollte ich ihn tatsächlich schonen. Der braucht schon SEHR lange, bis er warm ist.
Und JA, er macht extrem Spaß :-)
So sehe ich das auch. Mein Fahrprofil passt ja absolut zum Hybridkonzept. Ich kenne nur zu viele, die den Hybrid nie laden und die Versteuerung voll ausnutzen… anderes Thema.
Der Hybrid wird schlussendlich immer kalt getreten.
Zum Thema Spaß: Schade finde ich nur, dass er „nur“ 500NM Drehmoment hat. Der Benzinmotor ist doch ein 45 TFSI mit 370NM. Das elektrische Drehmoment ist laut Datenblatt 350 NM.
Begrenzt ist das Drehmoment wegen dem Getriebe oder? Wohl auch weil er dem S6 davonfahren würde 🙂
Das kann viele Gründe haben, einschließlich eben um die Haltbarkeit zu gewährleisten, aber da kenne ich mich zu wenig aus. Für einen Serienkombi ist es allemal mehr als ausreichend finde ich. Und ich würde auf keinen Fall deswegen zum S6 greifen und auf den Elektroantrieb verzichten. Ich denke viele unterschätzen (immer noch) die Tatsache, dass beim E-Antrieb ein recht ordentliches Drehmoment bereits bei Drehzahl "1" anliegt und der Motor eben nicht erst "auf 2000 Touren" gebracht werden muss, um die angegebenen Drehmomente zu erreichen. Das was ich in den ersten Metern an "Vorsprung" gewinne können nur wenige Fahrzeuge wieder "gut machen" und das meistens nur über eine längere Strecke und höhere Geschwindigkeit. Alter 911er: kein Problem, 1000er Kawa: Überhaupt kein Problem. Wie du schon schriebst: ...das Kind in mir..... Und jetzt bitte keine Diskussionen über illegale Straßenrennen, die beiden Vergleichsfahrzeuge wurde von Freunden gefahren und wir waren auf einem abgetrennten und eingezäunten Privatgelände, und so weiter....danke ;-)
Zitat:
@Ulrich2323 schrieb am 5. Dezember 2023 um 23:31:29 Uhr:
So sehe ich das auch. Mein Fahrprofil passt ja absolut zum Hybridkonzept. Ich kenne nur zu viele, die den Hybrid nie laden und die Versteuerung voll ausnutzen… anderes Thema.Der Hybrid wird schlussendlich immer kalt getreten.
Zum Thema Spaß: Schade finde ich nur, dass er „nur“ 500NM Drehmoment hat. Der Benzinmotor ist doch ein 45 TFSI mit 370NM. Das elektrische Drehmoment ist laut Datenblatt 350 NM.
Begrenzt ist das Drehmoment wegen dem Getriebe oder? Wohl auch weil er dem S6 davonfahren würde 🙂
Ich hab irgendwo mal gelesen, dass das DSG Getriebe eingangsseitig auf 500 Nm begrenzt ist. Das ZF Wandlergetriebe in meinem alten BiTu übrigens auf 720.
Zitat:
@B2nerd schrieb am 5. Dezember 2023 um 22:39:29 Uhr:
...und dann läuft der Kolben ja Gott sei Dank nicht direkt in der unrunden Zylinderbohrung sondern ist von federnden Kolbenringen umgeben, die etwaig verbliebene Unrundungen ausgleichen. Oh Gott, ich kann mir selber kaum zuhören.Ulrich2323, du bist nicht alleine. Ob Privat- oder Dienstwagen, ich fahre alle Wäglein gleich und bis jetzt haben sie die 4 Jahre (Dienst) und die 12 Jahre (Privat) durchgehalten. Da waren auch Kaltstarts dabei. ich denke, so lange es nicht übertrieben wird, stecken die Wagen/Motoren, zumindest für mich offensichtlich, einiges weg. Und ganz ehrlich, beim TFSIe ist es kaum vermeidbar, dass der Verbrenner viel öfter im kalten Zustand hohe Leistungen erbringen muss, denn bei meinem Fahr- bzw. Streckenprofil fahre ich sehr oft ausschließlich Kurzstrecken elektrisch und wenn ich an der AB-Auffahrt ankomme geht erst der Verbrenner an, also nicht vorher warm gefahren. Das wäre auch entgegen des Hybridkonzepts, was ja meines Erachtens genau für so ein "Kurzstreckenprofil" entwickelt wurde. Bei mir kommt der Verbrenner eben genau dann zum Zuge, wenn höhere Leistung gefordert wird und eben NUR dann. Ich fahre nicht unnötig 3 Km extra mit dem Verbrenner herum um ihn warm zu fahren, um dann auf dem AB Beschleunigungsstreifen die Leistung abrufen zu können/müssen. Die 3Km würden übrigens bei mir nicht reichen, wollte ich ihn tatsächlich schonen. Der braucht schon SEHR lange, bis er warm ist.
Und JA, er macht extrem Spaß :-)
Sobald die Pleuelstange am Kurbelzapfen aus OT zur Seite auslenkt, entsteht am Pleuelauge im Kolben eine Kraftkomponente in Richtung Zylinderwand, die ihr Maximum in der Mitte des gesamten Kolbenhubs hat (Kräfteparallelogramm). Dadurch reibt Kolbenwand an Zylinderwand.
Zitat:
@B2nerd schrieb am 6. Dezember 2023 um 10:25:24 Uhr:
Vielen Dank, dann haben wir das auch geklärt :-).
Aber gerne, immer wieder eine besondere Freude 🙂