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i30 crdi Testsieger beim 100tkm Dauertest in der AB

Hyundai i30 2 (GD/GDH)
Themenstarteram 24. Juli 2016 um 10:31

In der AB Nr.29 vom 22.07.16 ist ein 100000km Dauertest des Hyundai i30 Bj.2014 (crdi 128PS, Handschalter).

Er führt die Bestenliste mit 1- an. lediglich ein defekte Birnchen der Nummerschildbeleuchtung für 0,94 Cent waren zu beklagen.

Auzug des Fazit:

...Freut uns ein Dauertest ohne Fehler. Perfekter Langstreckenritt, langweilig, weil wenig zu berichten.

Hyundais Kombi überzeugt mit unkomplizerten Wesen im Alltag. Er macht seinem Käufer einfach keinen Ärger...

 

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16 Antworten

In den Motortalk-News wurde auch kurz drüber berichtet:

http://www.motor-talk.de/.../...it-topnoten-im-dauertest-t5759394.html

100tkm in 2 Jahren (also wohl eher Langstrecke) bei Wartung streng nach Herstellervorgaben + Austausch von Verschleißteilen sollte jedes Auto ohne Probleme schaffen.

Defekte Nummernschildbeleuchtungsbirnchen - nunja, die stellt kein Autohersteller selbst her. Die werden eingekauft und halten mal so und mal so lange. Sowas hat in der Wertung eigentlich nix zu suchen. Es sei denn, die Dinger fallen alle 2 Monate durch z.B. zu hohe Bordspannung aus.

Wenn ein Auto bei solchen Idealtests aber größere Defekte aufweist läuft etwas gehörig schief...

Schön, dass der i30 so gut abschneidet, aber bei solchen Testbedingungen sollte das eigentlich jedes heutige Auto schaffen (traurig, dass es wohl nicht so ist).

Themenstarteram 24. Juli 2016 um 11:52

Genau das ist der Knackpunkt "...sollte".

Und das tun halt viele sogenannte Premiumprodukte und Fahrzeuge die fürs "Volk" gebaut werden halt nicht mehr. Ich selbst hatte mit so einem Fahrzeug einen Leidensweg hinter mir. Und war immer auf Kulanz und Gutwillen des Herstellers angewiesen.

Mich hat es jedenfalls gefreut das Hyundai dies unspektakulär geschafft hat.

Ok, zugeben der Zeitraum ist kurz, aber trotzdem wurde das Fahrzeug 100tkm auf der Strasse bewegt und belastet. Und sehr wahrscheinlich mit vielen verschiedenen Fahrer alla Betriebshure.

Es muss ja auch irgendwie vergleichbar sein bei diesen Tests, denn alle Kandidaten rocken in kurzer Zeit die 100000km und schaffen eben nicht so eine Zuverlässigkeit.

Und ich denke das die Entscheidung richtig war zu Hyundai zu wechseln. Auch und eben wegen der 5 jährigen! Bei anderen Herstellern musste ich mir das im Rahmen von Zusatzgarantien teuer erkaufen.

...eigentlich war der Tread hier im Forum dazu gedacht, falls es jemand interessiert sich die entsprechende Zeitung, weil gerade aktuell sich zuzulegen.

 

PS: ich danke dir für die verlinkung des entsprechenden Artikels hier bei MT. Ich wusste davon selbst gar nicht. :;)

am 24. Juli 2016 um 17:39

Ja schon schlimm wenn eine VW-Werkszeitschrift einem Koreaner eine 1- geben muss. Aber sie haben sich ja reichlich bemüht das Top-Ergebnis zu relativieren. Mit Synonymen wie "langweilig" und macht zwar keinen Ärger aber sonst nur Durchschnitt.... Und die haben tatsächlich geschrieben, der i30 hätte ein aufdringliches Innengeräusch. Das ist wirklich allerhand, hab selbst noch nie ein derartig leises Auto besessen wie den i30 CRD. Kaum Abrollgeräusche, der Motor so leise un weich im Lauf, dass man ab 80 von ihm kaum noch was hört. Insgesamt ein Fahrverhalten das mit zum Besten seiner Klasse gehört. Ich selbst fahre das Faceliftmodell von 2015, könnte auch sein, dass was die Geräuschdämmung betrifft von Hyundai noch was optimiert wurde. Bei meinem Auto gibt´s so gut wie nix zu kritisieren. Absolute Premiumqualität, im Gegensatz zu Autos unserer selbsternannten deutschen "Premiumhersteller", die sich ihre Karren fürstlich bezahlen lassen. Aber wer eben Audi, BMW oder Mercedes für sein persönliches Image braucht, der soll eben auch das entsprechende Geld dafür ausgeben. Öfters in der Werkstatt steht er dafür mit den Superautos in jedem Fall....

Ist zwar kein i30-Vergleich, dennoch hier mal ein aktueller Innenraummesswert bei 140kmh:

 

Audi A6: 77 dba

Hyundai Santa fe DM: 74 dba

 

Gemessen wurde jeweils in Fahrerkopfhöhe und -position.

 

Das Messgerät ist Billigmarke, aber für Vergleichmessungen mit einem Referenzfahrzeug gut.

 

Grüße Mic

am 26. Juli 2016 um 16:34

Ich kann nur nochmal sagen: Das Innengeräuschniveau meines i30 CRDi ist extrem niedrig. Nicht nur der Motor an sich sondern auch Abroll-Fahrwerks- und Windgeräusche, die praktisch nicht vorhanden sind, entsprechen einer deutlich höheren Fahrzeugklasse. Zudem läuft der Motor für einen Diesel sehr weich , keinerlei Brumm- oder Dröhnfrequenzen und erzeugt nicht mal nach dem Kaltstart Nagelgeräusche. Woher die in AB auf ein "unangenehmes Geräuschniveau" kommen ist mir schleierhaft. Kann zwar sein, wie ich oben geschrieben habe, dass im Zuge des Facelifts bei der Geräuschdämmung nochmal nachgerüstet wurde, ich kann nur sagen dass mein 2015er i30 sehr angenehm und komfortabel zu fahren ist. Weil sowohl das niedrige Fahrgeräusch wie auch das optimal abgestimmte Fahrwerk das Auto wunderbar fahren lässt. Zudem kann der i30 genauso sportlich, Dank direkter und exakter Lenkung und straffer Fahrwerksabstimmung, wie auch komfortabel. Und das alles unter einen Hut zu bekommen bei nem Alltagsauto für den Preis ist schon sehr gut. Kein A3 oder 1er bzw. 3er BMW kann das besser, ne A-Klasse mit ihren brummigen Dieselmotoren schon gleich gar nicht. Ich habe letztens einen Bekannten, der selbst A3 TDI (Modell 2008) fährt, mit dem i30 fahren lassen. Der ist von Haus aus bekennender Audi Fanatiker und würde sich normalerweise nie auf nen Hyundai einlassen. Seine Reaktion danach war jedoch relativ verstörend. Er meinte doch glatt, sein A3 würde dagegen laufen wie ein Trecker. Ich denke damit ist alles gesagt. Sowas würde man in der AB nie lesen....

Das kommt mir durchaus bekannt vor. Es gibt auch in unserem Kundenkreis viele Inzahlungnahmen von überwiegend Audi Fahrzeugen, die sich dann einem Hyundai verschreiben.

Darunter auch einige die ihren A6 gegen einen Santa oder Genisis eintauschten.

Grüße Mic

am 26. Juli 2016 um 19:20

Ja wundert mich auch nicht. Aber der Aha - Effekt kommt immer nach der ersten Probefahrt, so war es bei mir auch. Hatte was Anderes erwartet. Danach hab ich den Kaufvertrag unterschrieben. Man neigt ja von Natur aus die Qualität eines Produktes mit dem Preis zu vergleichen. Und vor allem das fehlende Image der Marke hemmt viele Interessenten. Aber wer auf das Image deutscher Marken verzichten kann ist hier bestens bedient.

Übrigens sind die AB und AMS u.a. Gründungen mit Beteiligung von VW.

 

Da der gemeine deutsche Staatsbürger leicht manipulierbar ist, damals wie heute, wird alles geglaubt was irgendwie dort geschrieben steht.

 

Wenn ich sehe, welche Skandäle, Schäden und Problemme bei den deutschen Marken in den ersten 100tkm auftreten und wie schlecht diese in jüngster Zeit fahren, wundert mich die rege Abwanderung zu u.a. Hyundai nicht.

 

Grüße Mic

Themenstarteram 27. Juli 2016 um 8:12

Ich war ja genauso.

Vor zwei Jahren als mein Leidensweg anfing mit meinem VW. Ständig in der Werkstatt. Was hies nach oder vor oder früher von der Arbeit. Dann immer kosten für Mietwägen. Immer das abwarten ob sie überhaupt was verwertbares finden (Vorführeffekt) wie Tester oder Protokollfahrt. Dann wieder das warten auf Beteiligung der teuer erkauften Garantie (Eigenanteil wg Kilometerleistung) oder auf Kulanzbeteiligung hoffen aus WOB.

Irgendwann meinte mein Erzeuger der mich auch mal gelegentlich wenn das Fahrzeug dann augenscheinlich fertig war hinfuhr warum ich keinen Hyundai kaufte? Schlieslich haben die 5 Jahre Garantie. Ich war da noch recht verblendet und meinte das ich keinen Koreaner möchte.

 

Irgendwann fing ich mich aber trotzdem an damit zu befassen. Und nachdem ich dann den Tuscon mit DCT Probe gefahren bin, war für mich klar "...ein Hyundai muss her!"

Und dann habe ich quasi den i30 blind bestellt ohne ihn vorher einmal bewegt zu haben.

Bis Dato habe ich es noch nicht bereut.

 

am 6. Juli 2017 um 14:13

So heute mal ein Jahr später einen kurzen Zwischenbericht zum i30 CDR. Mittlerweile hab ich fast 40000 km runter, die nächste Inspektion steht also schon wieder vor der Tür. Und was soll ich berichten? Nix, keinerlei Probleme mit dem Auto, fährt wie am ersten Tag. Die Reifendrucksensoren gaben zweimal Fehlalarm, scheinbar muss man mindestens 2,5 Bar Druck in die Reifen pumpen damit das nicht passiert. Aber ansonsten? Keinerlei Defekte oder Verschleiß in irgendeiner Form. Ölverbrauch Null. Spritverbrauch ca. 5,5 Liter zügig gefahren. Seit nem Jahr hab ich ein Zusatzsteuergerät verbaut, seitdem hat das Auto auch richtig Druck in allen Lagen. Ein 150 PS TDI fährt nun jedenfalls nicht mehr weg. Geschadet hat die Leistungssteigerung bislang auch nicht. Auch kein Regenerieren des Dieselfilters. Zweimal hatte ich allerdings das Problem, dass die Bremsen zu rattern beginnen wenn sie heiß sind. Machen dann ein Geräusch ähnlich als würde man Eisen auf Eisen bremsen. Ist aber dann von selbst wieder verschwunden. Die Beläge haben noch 50%, die Scheiben sind noch wie neu. Wohl ein Problem der Serienbeläge, werde irgendwann auf andere wechseln wenn die runter sind. Wie die in AB es geschafft haben, die Beläge alle 40´km runter zu fahren, keine Ahnung. Die halten ganz normal, denke 80´km sollten drin sein.

am 10. Juli 2017 um 3:00

Welches Zusatzsteuergerät verwendest du?

Würde mich mal interessieren da ich auch schon immer damit geliebäugelt habe.

 

Danke schonmal

am 10. Juli 2017 um 13:42

Power Chip Box CR1

http://www.ebay.de/.../222168746992?hash=item33ba4a0bf0

am 10. August 2017 um 14:01

Ok werde dann auch einmal was dazu schreiben.

Bin eigentlich bis letztes Jahr nur VW Modelle privat gefahren. Ich vergleiche jetzt einfach mal mit meinem Letzten VW den ich als Neuwagen hatte (GolfV GTI). Ja ich weiss bei der Performance kann mein aktueller i30 BJ 01/2016 1.6l Diesel mit knapp 140PS nicht mithalten. Hatte den GTI als DSG und den jetzigen i30 mit 7Gang DSG.

Verarbeitung ist TOP im i30. Verglichen mit der Golf V Klapperkiste im Innenraum. (Da war der Golf IV besser)

Beim Durchzug des Motors bin ich auch etwas entäuscht. Er fühlt sich nicht nach knapp 140PS sondern eher wie 110PS an. Auch der Verbrauch ist in Vergleich zum i30 Schalter mit kleinerem Motor den ich testweise für 3 Monate hatte zu hoch. Momentan fahre ich den i30 mit 6.3l drunter geht es beim besten willen nicht. Und ich fahre 120km Autobahn jeden Tag. mit dem Test i30 hatte ich 5.3l Verbrauch. Ich hätte nicht gedacht das der "größere" Motor so viel mehr Verbrauch ausmacht.

Probleme hatte ich mit dem i30 bis auf das Getriebe noch keine. Hat aber auch erst 40000 runter. Da hatte ich bei VW doch schon um einiges mehr Probleme gehabt.

Das größte Problem meiner Meinung nach ist aber das DSG bei diesem Modell. Es schaltet recht träge und auch manchmal recht ruppig. Kein Vergleich zum meiner Meinung nach Perfekten 6Gang DSG des GTI's. Ich habe das auch schon in einer Werkstatt beanstandet und wurde bis jetzt ignoriert. Aber da bleibe ich drann. Kann das nicht so akzeptieren. Ich hatte schon Situationen an einer Ampel wo das Auto einfach nicht fährt obwohl ich losfahren wollte. Drehzahl geht hoch aber es wird nicht eingekuppelt. Zumindest fühlt es sich danach an.

Ich sehe da aber auch immer noch den Preis Unterschied. Ich habe für den I30 Premium mit fast allen Extras ausser Schiebedach und Navi knapp 22000Euro bezahlt. Da hätte ich keinen VW oder Ford für bekommen mit dieser Ausstattung ;-)

Zum Verbrauch möchte ich sagen: weniger geht auf jeden Fall. Ich fahre mal schnell, mal langsam. Gebe mir keine große Mühe extra sparsam zu fahren. Täglich 60 km, davon ca. 50 Landstraße, 10 Ort/Stadt. Am Wochenende oft längere Strecken (~120km/h). 136 PS Diesel mit DCT.

 

Zum DCT: ich komme soweit gut klar, aber ich stimme zu, perfekt abgestimmt fühlt es sich nicht an. Da ist z.B. das Stottern bei ca. 70 km/h (war im Forum bereits Thema), oder auch das Anfahrgejaule oder auch nicht schönes Hochdrehen beim Gangwechsel. Mit den meisten Zickereien habe ich mich jedoch angefreundet bzw. habe ich ein Gefühl dafür bekommen, wie man sie bestmöglich vermeiden oder umgehen/minimieren kann.

 

Absoluten bin ich nach 40tkm wirklich immer noch sehr zufrieden.

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