Holland macht es vor - Blitzer für Handynutzer

Forscher der Uni Dresden haben eine Studie erarbeitet über dne Zusammenhang von Unfällen und Handynutzern!

Die Strafen 100 Euro und 1 Punkt bzw.
150 Euro 1 Monat Fahrverbot und 1 Punkt bei Gefährdung verursacht durch Handynutzung
Schrecken nicht, da viel zu wenige erwischt werden!

In den Niederlanden wird jetzt ein Neuer Blitzer getestet der dies erkennen soll!
Das Gerät erkennt dass ein Elektronisches Gerät in der Hand ist wird ein Foto erstellt- ein Mensch wertet dann nochmals aus
In den Niederlanden sind es dann240 Euro!

Was mich immer wieder entsetzt: auch in hochwertigen und hochpreisigen Autos wird an der Freisprechanlage gespart bzw. ist man zu faul diese zu Nutzen!

Wie seht ihr das?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@hjluecke schrieb am 16. Oktober 2019 um 21:19:00 Uhr:


Moin!
Es liegt sicherlich auch daran, dass es Leute gibt, die ohne Handy am Ohr nicht aufpassen können. Andere dagegen können auch mit dem Handy am Ohr sicher das Fahrzeug bewegen. Im Übrigen kann es dazu kommen, dass das Sender suchen am Radio mehr ablenkt als das Handy am Ohr.
G

ich denke dieses Argument ist obsolet!
Da kommt dann der Nächste und sagt ich fahre mit 3 Bier Besser als so manch anderer!

Radio bedienen => erlaubt
Handy bedienen => verboten...

sonst gibt es wieder Ermessenspielraum und das wollen doch die "Schlupflochsucher" nicht!

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Zitat:

@U.Korsch schrieb am 18. Oktober 2019 um 11:18:06 Uhr:


Und was ist mit einer Trinkflasche, oder einem Schokoriegel usw.? Hier geht es nicht um den gesunden Menschenverstand, sondern um die Frage, ob etwas verboten ist oder nicht. Das ist (glücklicherweise) das Grundprinzip unseres Rechtssystems. Das dies im Einzelfall nicht immer sachgerecht ist, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn jetzt reihenweise Leute mit Schokoriegeln oder Trinkflasche in der Hand so auffällig schlecht fahren würden und so viele Unfälle bauen würden wie mit Handy in der Hand, dann würde früher oder später das verboten.

Spannend wäre bei dem Blitzer, ob die Qualität reicht um zweifelsfrei das Handy von dem Portemonnaie, einer Tafel Schokolade mit dunkler Verpackung oder einer CD oder gar Musikkassette zu unterscheiden.

Wenn man das Handy wie jeden anderen Gegenstand einfach nur in die Hand nimmt um es wo anders hinzulegen, verstößt noch nicht gegen das Handy-verbot. Ein Handy was in den Fußraum gerutscht ist, kann man also nehmen und z.B. in eine Ablage legen.

Blitzer Fotos, zumindest bei Geschwindigkeitsvertsößen, sind hochauflösende Bilder. Mein Spezl ist vor nicht langer Zeit mal geblitzt worden, wo dann im Brief nur dieses Mausgraue, kaum zu erkennende Bild drinne war.

Er bat um ein besseres Bild (warum, weiß ich nicht mehr).
Er bekam dieses, und musste erstaunt feststellen: Er war nicht mal rasiert.
Das war ein Top-Bild von allerfeinster Quali.

Auf so einem Bild erkennst du sicher, ob es ein Handy, eine Cassette, Geldbörse oder sonstwas war.

Gruß Jörg.

Zitat:

@U.Korsch schrieb am 18. Oktober 2019 um 11:18:06 Uhr:


Und was ist mit einer Trinkflasche, oder einem Schokoriegel usw.?

In Frankreich seit längerem schon verboten, bei Schokoriegel bin ich mir nicht sicher, aber trinken während der fahrt ist verboten.

Grund ist wahrscheinlich unten aufgeführt. Ich möchte nicht wissen wie viele in Wirklichkeit vom Handy abgelenkt waren und angegeben haben etwas getrunken zu haben, nun ist das eben auch verboten.

Zitat:

@Anselm-M schrieb am 18. Oktober 2019 um 11:50:48 Uhr:


Wenn jetzt reihenweise Leute mit Schokoriegeln oder Trinkflasche in der Hand so auffällig schlecht fahren würden und so viele Unfälle bauen würden wie mit Handy in der Hand, dann würde früher oder später das verboten.

Ich hatte HIER schon mal die amtliche Begründung zum Handyverbot gepostet. Solange der Verordnungsgeber keinen Änderungsbedarf sieht, bleibt die Rechtslage so wie sie ist. Schokoriegel, Getränkeflasche, Butterbrot und Handy dürfen in der Hand gehalten werden. Bis auf das Handy darf man alle anderen Dinge auch benutzen... 😁

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Zitat:

@crafter276 schrieb am 18. Oktober 2019 um 11:16:56 Uhr:


Drehen wir den Stiefel doch einfach herum und verlangen, das der Fahrer des Fahrzeuges, aufgenommen mit dem Handy am Ohr, den Beweis erbringen muss das er in dem Moment nicht telefoniert hat.
Eine in anderen Ländern vergleichbare Vorgehensweise bei Geschwindigkeitsübertretungen: Der Fahrzeughalter wird bestraft und muß bezahlen. Der Strafverfolgungsbehörde ist es zunächst mal egal wer gefahren ist.
Dem Sozialhilfeempfänger wir sein Sportwagen abgenommen und er muß den Beweis erbringen woher er das Geld zum Kaufen her hat.

Klar, hebeln wie einfach mal soeben den kompletten Rechtstaat aus....

Zitat:

@crafter276 schrieb am 18. Oktober 2019 um 11:16:56 Uhr:


Ich sehe das und ähnlich gelagerten Themen so:
Unsere Demokratie ist an ihre Grenzen gekommen und kann ihre Bürger nicht mehr ausreichend schützen / beschützen. Und warum, weil die Regierung keine klare Kante mehr zeigt / zeigen kann.

Da gäbe es aber genügend andere Baustellen und btw. absolute Sicherheit ist mit Demokratie nicht vereinabar!
Ich da eher bei Benjamin Franklin:

Zitat:

Wer bereit ist, Freiheit zu opfern, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder das eine noch das andere, und wird am Ende beides verlieren.

Zitat:

@CH76 schrieb am 18. Oktober 2019 um 07:43:48 Uhr:


Wozu immer das Gejammere wegen dem Datenschutz? Wer sich in der Öffentlichkeit bewegt, braucht keinen Datenschutz, den kann man Zuhause in den eigenen Wänden haben. Man sollte eine Gefährdung höher werten als irgendwelche Daten von unwichtigen Bürgern.

Grandiose Idee!

Was hältst du davon dich selbst als gutes Beispiel hier zu outen!
Schlage vor, dass du eine Dashcam einbaust (besser 3 oder 4!) und die Online stellst - inkl. GPS Ortung und deinen Tacho auf Geeicht umbauen lässt!

Wäre ja mal interessant, wenn du dann in 3 Jahren ein Ticke bekommst, weil du eine Owi oder Straftat begangen hast!
Durch das Online - Stellen können alle dein Tun beurteilen und dich dann bei der Polizei anschwärzen!

Vielleicht bist du aus einer anderen Generation wie ich - aber ich kenne auch den Polizeistaat Deutschland!

Das Thema war aber Warum die Handyblitzer in den Niederlanden erlaubt sind - bei uns würde wahrscheinlich aus Datenschutz Gründen sowas nicht gehen!

Zitat:

@CH76 schrieb am 18. Oktober 2019 um 07:43:48 Uhr:


Wozu immer das Gejammere wegen dem Datenschutz? Wer sich in der Öffentlichkeit bewegt, braucht keinen Datenschutz, den kann man Zuhause in den eigenen Wänden haben. Man sollte eine Gefährdung höher werten als irgendwelche Daten von unwichtigen Bürgern.

Was du geschrieben hast ist der größte Müll, den es gibt. Datenschutz ist sehr wichtig, auch in der Öffentlichkeit. Was würdest du davon halten, wenn man über dich ein Bewegungsprofil erstellt, und deine Daten an Werbeargenturen weitergibt? Kaufst du Kondome, bekommst du Werbung für Sexspielzeug. Kaufst du keine Kondome mehr, bekommst du Werbung von Partnerbörsen. Dann noch das Problem, wenn man die gesammelten Daten falsch interpretiert. Dies kann einem den Job kosten...

Ich bin erstaunt, dass jemand ein Like gibt, weil nach der Argumentation jeder "der unwichtige Bürger" ist. Jeder Mensch hat ein Recht wichtig zu sein, egal ob es die Putzfrau von Aldi, oder der Vorstandsvorsitzende von einem Großkonzerns ist. Gerade wenn du dich nicht wichtig fühlst solltest du froh sein, dass Datenschutz nicht nur eine Sache für wichtige Bürger ist.

Zitat:

@Roadrunner2018 schrieb am 19. Oktober 2019 um 09:36:20 Uhr:


Was hältst du davon dich selbst als gutes Beispiel hier zu outen!
Schlage vor, dass du eine Dashcam einbaust (besser 3 oder 4!) und die Online stellst - inkl. GPS Ortung und deinen Tacho auf Geeicht umbauen lässt!

Das Problem sind nicht die Strafen, die man begeht, sondern die hineininterpretiert werden können. Fährst du zu langsam denkt man, dass du unsicher bist, oder vielleicht Drogen genommen hast. Hälst du dich an die Geschwindigkeit, hast du doch bestimmt was zu verbergen, und willst nicht auffallen. Fährst du zu schnell bist du ein Risiko für alle...

Auch die Strecke wird ausgewertet. Fährt man in eine stadt, wo später ein aufmarsch von rechtsradikalen stattfindet, wird man eventuell dazugezählt.

Der Datenschutz ist wichtig, was aber eine Überwachung der Handynutzung nicht ausschließt.

Und welche Daten werden gefährdet bei einem Handy Blitzer? Dank "sozialer" Medien geben so viele Menschen bewusst oder aus Gleichgültigkeit private Daten Preis, personalisierte Werbung ist Stand der Technik, Sprachassistenten hören mit, bezahlt wird mit Karte und wenn es ein Gewinnspiel oder einen Kredit für minus Zinsen gibt wird alles noch frei verschickt. Dubiosen "Blitzer Anwälten" aus dem Netz wird der aktuelle Bußgeldbescheid geschickt.

Aber herrje, der böse böse Staat hat ein Photo von mir am Steuer gemacht, und gespeichert.
Es regt sich doch auch niemand über Fahrerkarten und Blackboxen im LKW Bereich auf, die Maut logt jede Strecke mit.
Es kommt immer auf die Verhältnismäßigkeit an, mich stört auch wenn der Finanzbeamte meine persönlichen Vermögensverhältnisse kennt, aber so ist das eben.

Da hilft nur die Identität regelmässig zu wechseln, mit Hilfe des Netzes natürlich😉

Zitat:

@9891 schrieb am 19. Oktober 2019 um 11:25:39 Uhr:


Und welche Daten werden gefährdet bei einem Handy Blitzer? Dank "sozialer" Medien geben so viele Menschen bewusst oder aus Gleichgültigkeit private Daten Preis, personalisierte Werbung ist Stand der Technik, Sprachassistenten hören mit, bezahlt wird mit Karte und wenn es ein Gewinnspiel oder einen Kredit für minus Zinsen gibt wird alles noch frei verschickt.

Es ist ein Unterscheid, ob man die Daten freiwillig preis gibt, oder sie einfach so erfasst werden. Mir ist es egal, wenn es einigen Leuten egal ist, wie man mit ihren Daten umgeht. Das gibt ihnen aber nicht das recht den Datenschut für alle abzuschaffen. Manchmal gibt es auch Leute, die aus dummheit Daten weiter geben. Zum Beispiel in einer privaten facebook-Gruppe einer Stadt ein Foto von einer Bank-Karte hochladen, und fragen, ob man den Besitzer kennt... Gut gemeint, hat aber leider zu einer Anzeige geführt...

Beim Blitzer muss man prüfen, wie er Datenschutzkonform eingesetzt werden kann. Leider sind einige Berater des Staates zu blöde dazu, dass es hinterher unnötig abgeblasen wird. Hinzu kommt, dass dann Datenschutexperten sich zu wort melden, und nur sagen, dass es verboten ist. Dabei könnten sie auch sagen, wie es richtig laufen muss...

Zitat:

@MvM schrieb am 19. Oktober 2019 um 11:45:11 Uhr:


Hinzu kommt, dass dann Datenschutexperten sich zu wort melden, und nur sagen, dass es verboten ist. Dabei könnten sie auch sagen, wie es richtig laufen muss...

Nun, das trifft wohl für jeden Kritiker zu. Klimaschutz z.B.

Ansonsten kann man bei der Strafe für Telefonieren am Steuer etwas Kreativ sein. Was immer richtig weh tut: Fahrverbot für wenigstens 1 Monat. Ich würde hier noch einen Drauf setzen: Das Fahrverbot wird erst wieder gestrichen, wenn man sich eine Freisprecheinrichtung ins Auto einbauen lässt. Wird man dann erneut erwischt, wird der Führerschein eingezogen. Der muss dann neu gemacht werden.

Wenn man einen drauf setzen will, dann das die Polizei das Handy wegnimmt, und die Eltern es am nächsten tag abholen müssen.

Zitat:

@MvM schrieb am 19. Oktober 2019 um 09:37:48 Uhr:


Was würdest du davon halten, wenn man über dich ein Bewegungsprofil erstellt, und deine Daten an Werbeargenturen weitergibt? Kaufst du Kondome, bekommst du Werbung für Sexspielzeug. Kaufst du keine Kondome mehr, bekommst du Werbung von Partnerbörsen. Dann noch das Problem, wenn man die gesammelten Daten falsch interpretiert.

Ist doch schon längst Realität, aber nicht weil da welche im Hintergrund sitzen und dich ausspionieren, sondern die meisten Informationen gibt der Mensch freiwillig preis.

Zitat:

@Roadrunner2018 schrieb am 19. Oktober 2019 um 09:36:20 Uhr:


Das Thema war aber Warum die Handyblitzer in den Niederlanden erlaubt sind - bei uns würde wahrscheinlich aus Datenschutz Gründen sowas nicht gehen!

Ich verstehe nicht, warum ein Handy-Blitzer nicht wegen des Datenschutz gehen sollte. Wie bei den Mautbrücken wird jedes Auto gescannt. Ein Computer wertet aus, ob der Fahrer was verdächtiges in der Hand hält. Erst danach werden die Treffer gespeichert, damit sie noch mal händisch kontrolliert werden, falls der Computer was falsch erkannt hat. Alle anderen Bilder werden sofort verworfen.

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