Hinterradantrieb wirklich Wintertauglich? Erfahrungen?
Hallo
Zur Zeit fahre ich einen A3 Quattro, das heisst, bei Schnee gibts da bekanntlich keine Probleme. Mir gefällt der 135i sehr gut, frage mich aber, wie es mit der Wintertauglichkeit aussieht? Was bringt da die neue Differenzialsperre? Habe auch irgendwo gelesen, dass im nächsten Frühling die Automatik erhältlich sein soll. Stimmt das?
Danke für Inputs
Grüsse
Souldriver
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Peter_AT
Sorry so pauschal aussagen sind der größte Schwachsinn.Zitat:
Original geschrieben von DENO81
aber im schnee hat der frontler zu viele vorteile und kommt bestimt weiter als der Hecktriebler
was aber nicht heisst das mein 130er für winter nicht geeignet ist den bis jetz bin ich fast überall durchgekommen
Dann erklärt mir der Herr Fahrexperte bitte warum bei meiner Wohnstraße reihenweise die so überlegenen Fronttriebler wieder umkehren weil sie nicht weiterkommen, die Hecktriebler bisjetzt ALLE raufgekommen sind zum Teil sogar mit wiederanfahren....
Mein Passat tut sich auch schwerer als mein E61 oder E87.
Auf die Erklärung wär ich mal gespannt 😉
Du beschwerst Dich über pauschale Behauptungen und antwortest mit einer noch pauschaleren.
Ich finde es problematisch, dass hier immer von besser und schlechter gesprochen wird.
Ein Fronttriebler hat auf rutschigem Untergrund das neutralere Fahrverhalten und bringt bauartbedingt die Voraussetzungen mit mehr Grip haben zu können (Massezentrum auf der Antriebsachse). Diese Aussage ist uneingeschränkt gültig. Das bedeutet nicht, dass man mit einem Hinterradantrieb im Winter nicht auch fahren kann.
Was ich ein wenig seltsam finde ist, dass diejenigen hier, die den Hinterradantrieb über den grünen Klee loben nie davon sprechen, dass sie eine Grenze erreicht haben, d.h. sie sind meist immer und überall durchgekommen.
Im Winter gibt es aber für jedes Antriebskonzept Grenzen und ich finde nur derjenige, der überhaupt jedes Konzept mal im Grenzbereich bewegt hat - , d.h. auch mal nichtmehr weitergekommen und diese Situation dann irgendwie bewältigt hat - kann sich überhaupt ein Urteil bilden.
Wer im Winter mit seinem Fahrzeug immer und überall durchgekomen ist, hat noch keine wirklich schlimmen Bedingungen erlebt und sollte nicht davon ausgehen, dass es am perfekten Antriebskonzept seines Autos liegt.
168 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
RFT oder nonRFT?Zitat:
Original geschrieben von redbiker
@ Jens: 205er Dunlop Wintersport M3Da wir gerade extrem glatte Bedingungen haben, habe ich mal das Fahrverhalten des 1ers näher erkundet.
Hierzu habe ich eine relativ glatte, aber kurze und nicht sehr steile Steigung angesteuert. Mit ungefähr 30km/h bin ich da einigermaßen hochgekommen.
Dann wollte ich's aber mal genauer wissen, bin zurück gefahren und habe mitten in der Steigung angehalten. Es gab nicht die geringste Chance da noch hochzukommen, egal mit wieviel Gefühl ich agiert habe.
Ja das habe ich auch schon ausprobiert
meine erfahrung wahr dass ich beim anfahren viel besser voran kamm mit dem frontler aber irgendwie habe ich das gefühl das ich in der kurven mit dem 1er besser durchkomme als mit dem audi a4
hatte zwar dunlop auf dem audi und jetzt goodyear RFt auf dem 1er
hat jemand beide reifen tüpen getestet RFT und nonrft?Da du gerade antrieb bei 1er erwähnst
Mein 130er hat so viel ich gehört habe keine diferenzialspere
hast du erfahrungen mit und ohne gemacht
Zitat:
Original geschrieben von DENO81
Hast ja oben erwänt und gesagt dass der hecktriebler überall durchkommt wo der frontler es auch macht dan hast du gefragt wieso so viele Frontler bei dir nicht weiter gekommen sind und alle anderen hecktriebler schon
Und genau da spach dich Der Jens an also musst jetzt nicht wieder mal anders erzählen.
Ok, lassen wir's...
aber eine Bitte hätte ich!
Bitte macht euch künftig die Mühe und lest nicht nur das was ihr lesen wollt ,sondern den ganzen Beitrag!
Noch mal für die entwas fauleren hier 😉
Ich habe geschrieben, IN MEINER WOHNSTRAßE.....
Das ist keine pauschalisierung dass der Hecktriebler ÜBERALL durchkommt.
so das war's für mich
schöne Weihnachten noch
mfg
peter
Zitat:
Original geschrieben von DENO81
Ja das habe ich auch schon ausprobiert
meine erfahrung wahr dass ich beim anfahren viel besser voran kamm mit dem frontler aber irgendwie habe ich das gefühl das ich in der kurven mit dem 1er besser durchkomme als mit dem audi a4
hatte zwar dunlop auf dem audi und jetzt goodyear RFt auf dem 1er
hat jemand beide reifen tüpen getestet RFT und nonrft?
Habe alles mit Goodyear Ultragrip GW3 205/50 R17 RFT ohne Differentialsperre getestet.
Was Du schreibst, ist übrigens auch meine Erfahrung: die Lenktraktion des 1ers ist selbst bei rutschigsten Bedingungen hervorragend und wenn die nicht ausreicht kann man das Auto sehr einfach mit dem Gasfuß in die entsprechende Richtung lenken. Bei der Beschleunigungstraktion sieht es leider nicht annähernd so gut aus. Aber beides ist der 50:50-Gewichtsverteilung geschuldet und ist daher erklärbar.
Zitat:
Original geschrieben von Peter_AT
Ok, lassen wir's...
aber eine Bitte hätte ich!
Bitte macht euch künftig die Mühe und lest nicht nur das was ihr lesen wollt ,sondern den ganzen Beitrag!Noch mal für die entwas fauleren hier 😉
Ich habe geschrieben, IN MEINER WOHNSTRAßE.....
Das ist keine pauschalisierung dass der Hecktriebler ÜBERALL durchkommt.
Naja, Deine Worte waren die:
"Sorry so pauschal aussagen sind der größte Schwachsinn.
Dann erklärt mir der Herr Fahrexperte bitte warum bei meiner Wohnstraße reihenweise die so überlegenen Fronttriebler wieder umkehren weil sie nicht weiterkommen, die Hecktriebler bisjetzt ALLE raufgekommen sind zum Teil sogar mit wiederanfahren"
Du stellst hier nicht "deine Wohnstraße" in den Mittelpunkt, sondern "reihenweise Fronttriebler" und "ALLE Hecktriebler" - vielleicht haben wir dich deswegen missinterpretiert. 😉
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Souldriver
Mir gefällt der 135i sehr gut, frage mich aber, wie es mit der Wintertauglichkeit aussieht?
Hallo Souldriver!
Da ich einen E93 fahre, der in der Wintertauglichkeit mit dem 1er vergleichbar ist und meine Frau einen Mini Hatch, kann ich Dir sagen:
Wenn Du mit Deinem Works Clubman im Winter klarkommst, hast Du auch mit dem 1er keine Probleme.
Beide machen auf Schnee Spass. Der eine so, der andere so. Ich schalte beim Mini gerne das DSC ab, beim E93 bin ich da vorsichtiger 😁.
Der Mini fährt sich etwas problemloser, weil spurneutraler. Bei uns hätte man an den wichtigen Tagen mehr Bodenfreiheit gebraucht, da wir alle (auch mit dem Audi) am Schnee aufgesessen sind.
mal ein bericht aus dem flachland, ja gar aus der stadt: keine berge, nur ausparken!
hier in berlin ergibt sich für den 1er ein ganz simples, aber schauderliches hindernis: längstparken. sind die räumfahrzeuge erstmal durch und der kleine, vielleicht auch nur 20cm hohe schneehaufen da (ggf schpn vereist), ist es fast ein kribbliges glückspiel, ob der 1er da raus kommt. die hinterräder wollen da einfach nicht drüber. mit müh und not schafft man ein leichtes hin und her geschiebe (achtung, der vorder und hinterman sind nur gut 1m entfernt). hat man dann durch göttliche fügung ein vorderrad drüber, schafft man es alsbald komplett schräg in der lücke zu stehen: die hinterräder treiben das heck langsam herum, ziehen sich förmlich richtung vordermann, bleiben aber natürlich nach wie vor stur hinter dem haufen und rutschen daran entlang. im 2gang und mal mit und ohne dtc kreischen sich die räder dann doch über den haufen, wenige cm am vordermann vorbei. klapp aber nicht immer, manchmal hat man sich schon sein eigenes poliertes schneefeld geplättet. dann hilft nur warten, bis alle um einen rum weggefahren sind. mehr platz, mehr anlauf.
immerhin sah ich eine querstraße weiter einen slk, der gleichen spass hatte. das beruhigt nicht, aber man fühlt sich nich so allein.
ach ja, ein renault twingo schlug seine vorderachse ein und hastete behände mit seinen montierten trennscheiben über den hügel in die freiheit.
ich jedenfalls meide längstparken hier.
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Habe alles mit Goodyear Ultragrip GW3 205/50 R17 RFT ohne Differentialsperre getestet.Zitat:
Original geschrieben von DENO81
Ja das habe ich auch schon ausprobiert
meine erfahrung wahr dass ich beim anfahren viel besser voran kamm mit dem frontler aber irgendwie habe ich das gefühl das ich in der kurven mit dem 1er besser durchkomme als mit dem audi a4
hatte zwar dunlop auf dem audi und jetzt goodyear RFt auf dem 1er
hat jemand beide reifen tüpen getestet RFT und nonrft?Was Du schreibst, ist übrigens auch meine Erfahrung: die Lenktraktion des 1ers ist selbst bei rutschigsten Bedingungen hervorragend und wenn die nicht ausreicht kann man das Auto sehr einfach mit dem Gasfuß in die entsprechende Richtung lenken. Bei der Beschleunigungstraktion sieht es leider nicht annähernd so gut aus. Aber beides ist der 50:50-Gewichtsverteilung geschuldet und ist daher erklärbar.
Ja die 50:50 gewichtsverteilung bekomme ich deutlich zu spüren, einfach super
Zitat:
Original geschrieben von Felyxorez
Ja, definitiv. Noch nicht von en 15'000 Toten 1er Fahrern gehört, die jedes Jahr aufgrund des gefährlichen Hinterradantriebs sterben ? 😛Zitat:
Aber ganz ehrlich, wer unfähig ist einen SLK im Regen oder im Winter zu fahren, der sollte sich selbst oder sein Auto mal check. Hauptsache polemisieren
du brauchst dir doch nur die Versicherungseinstufungen von 1er und 3er anzusehen und weisst dass die so gut wie nicht gegen den Baum zu setzen sind... Wenn ich überlege wie ich mit meinen E90 schon gefahren bin ohne dass die auch nur im geringsten instabil geworden sind. Ich würde sagen für "Normalfahrer" gibt es kaum ein anderes Auto mit dem sie so schnell unterwegs sein können, auch und vor allem im Winter.
lg
Peter
Zitat:
Original geschrieben von pfirschau
du brauchst dir doch nur die Versicherungseinstufungen von 1er und 3er anzusehen und weisst dass die so gut wie nicht gegen den Baum zu setzen sind... Wenn ich überlege wie ich mit meinen E90 schon gefahren bin ohne dass die auch nur im geringsten instabil geworden sind. Ich würde sagen für "Normalfahrer" gibt es kaum ein anderes Auto mit dem sie so schnell unterwegs sein können, auch und vor allem im Winter.Zitat:
Original geschrieben von Felyxorez
Ja, definitiv. Noch nicht von en 15'000 Toten 1er Fahrern gehört, die jedes Jahr aufgrund des gefährlichen Hinterradantriebs sterben ? 😛
Aber ganz ehrlich, wer unfähig ist einen SLK im Regen oder im Winter zu fahren, der sollte sich selbst oder sein Auto mal check. Hauptsache polemisierenlg
Peter
Ja, und die Bundeswehr setzt jetzt in schwierigem Gelände nur noch BMW 1er und 3er mit Hintrerradantrieb ein und keine Kettenfahrzeuge mehr. Da hätten die echt schon früher drauf kommen können....
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Ja, und die Bundeswehr setzt jetzt in schwierigem Gelände nur noch BMW 1er und 3er mit Hintrerradantrieb ein und keine Kettenfahrzeuge mehr. Da hätten die echt schon früher drauf kommen können....Zitat:
Original geschrieben von pfirschau
du brauchst dir doch nur die Versicherungseinstufungen von 1er und 3er anzusehen und weisst dass die so gut wie nicht gegen den Baum zu setzen sind... Wenn ich überlege wie ich mit meinen E90 schon gefahren bin ohne dass die auch nur im geringsten instabil geworden sind. Ich würde sagen für "Normalfahrer" gibt es kaum ein anderes Auto mit dem sie so schnell unterwegs sein können, auch und vor allem im Winter.
lg
Peter
ich finde es bemerkenswert wie sehr du die bmw immer abwertest. Pfischau hat vom 3er gesprochen, welche ich inzwischen auch schon 3 (und einen E46) hatte... Wenn man das so glauben kann, was du immer ablässt, sind die 1ser ja massiv schlechter zu fahren als die 3er.
Ahja, die tage gehts wieder in die Alpen.... für die Verwantenrally. Bin mal gespannt wie sich der 330xd so schlagen wird *gg*. Glaub der wagen hat bisher keine Berge gesehen.
gretz
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
ich finde es bemerkenswert wie sehr du die bmw immer abwertest. Pfischau hat vom 3er gesprochen, welche ich inzwischen auch schon 3 (und einen E46) hatte... Wenn man das so glauben kann, was du immer ablässt, sind die 1ser ja massiv schlechter zu fahren als die 3er.Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Ja, und die Bundeswehr setzt jetzt in schwierigem Gelände nur noch BMW 1er und 3er mit Hintrerradantrieb ein und keine Kettenfahrzeuge mehr. Da hätten die echt schon früher drauf kommen können....
Ahja, die tage gehts wieder in die Alpen.... für die Verwantenrally. Bin mal gespannt wie sich der 330xd so schlagen wird *gg*. Glaub der wagen hat bisher keine Berge gesehen.
Ich mache den nicht schlecht, ich sage nur, dass die Fahreigenschaften im Winter differenziert zu betrachten sind.
Beim Triften macht er höllisch Spaß, er lässt sich super mit dem Gasfuß lenken und hat auch bei sehr glatten Bedingungen eine äußerst gute Lenktraktion. Aber beim Beschleunigen ist die Traktion einfach nicht der Hit (wie ja auch im verlinkten Video im anderen Thread zu sehen ist 😉), da beißt die Maus keinen Faden ab... 🙂
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Ich mache den nicht schlecht, ich sage nur, dass die Fahreigenschaften im Winter differenziert zu betrachten sind.Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
ich finde es bemerkenswert wie sehr du die bmw immer abwertest. Pfischau hat vom 3er gesprochen, welche ich inzwischen auch schon 3 (und einen E46) hatte... Wenn man das so glauben kann, was du immer ablässt, sind die 1ser ja massiv schlechter zu fahren als die 3er.
Ahja, die tage gehts wieder in die Alpen.... für die Verwantenrally. Bin mal gespannt wie sich der 330xd so schlagen wird *gg*. Glaub der wagen hat bisher keine Berge gesehen.Beim Triften macht er höllisch Spaß, er lässt sich super mit dem Gasfuß lenken und hat auch bei sehr glatten Bedingungen eine äußerst gute Lenktraktion. Aber beim Beschleunigen ist die Traktion einfach nicht der Hit (wie ja auch im verlinkten Video im anderen Thread zu sehen ist 😉), da beißt die Maus keinen Faden ab... 🙂
Bei dem Video ist stark die Frage ob die Frau überhaupt WR drauf hatte. In england oder Australien ist schnee nicht so häufig (rechtslenker).
Die Stellplätze bei uns schauen jedenfalls grad schlimmer aus und da ist ein / ausparken absolut kein Problem.
Les mal nach, jedesmal wenn jemand seinen rwd lobt, gehst du stark dagegen an.
Aber wennste drauf bestehst, dass die 1ser so miese traktion haben... okay ;-). Dann ist das fazit, wenn man traktion will muss man 3er kaufen. *zwinker*
gretz
http://www.youtube.com/watch?...Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Bei dem Video ist stark die Frage ob die Frau überhaupt WR drauf hatte. In england oder Australien ist schnee nicht so häufig (rechtslenker).
Die Stellplätze bei uns schauen jedenfalls grad schlimmer aus und da ist ein / ausparken absolut kein Problem.
Der 3er in dem Video bei ca. 8:00min hat Winterreifen drauf. 😉
http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...re-schneekoenig-1012722.htmlZitat:
Les mal nach, jedesmal wenn jemand seinen rwd lobt, gehst du stark dagegen an.
Aber wennste drauf bestehst, dass die 1ser so miese traktion haben... okay ;-). Dann ist das fazit, wenn man traktion will muss man 3er kaufen. *zwinker*
Alles, was ich sage ist, dass sich BMWs mit Hinterradantrieb GENAU SO (d.h. mit allen Vor- und Nachteilen) wie in den verlinkten Berichten beschrieben fahren lassen. Diese Berichte sind differentiert - die Behauptung, dass bei BMWs im Winter (egal ob 1er oder 3er) alles nur toll wäre, ist bestenfalls subjektives Empfinden.
Wenn es Materaial in Form eines Videos gibt, was das Gegenteil beweist, dann bin ich bereit das zu akzeptieren. Aber bisher gibt es immer nur schriftliche Aussagen in der Form "ich bin mal mit meinem BMW einen Berg bei Schnee hochgekommen, also ist der BMW im Winter immer super" - das reicht aber nicht um die Fahreigenschaften umfassen beurteilen zu können.
Auch dass man im Winter mit einem 1er oder 3er super viel Spaß beim Driften haben kannst sagt nichts darüber aus, wie gut man damit eine glatte, 3m breite Serpentinenstraße mit Gegenverkehr hochkommt.
Mir geht's nur um Ausgewogenheit...
Ein interessantes Thema, das wohl nie einen gemeinsammen Nenner finden wird.
Wir haben selbst 2 BMW, meine Frau nen 1er (E87) und ich nen 3er (E90). Wir wohnen im Erzgebirge. Also kennen wir Winter und Berge zur Genüge. Beide Fahrzeuge stehen auf Dunlop Wintersport M3 in 205/55R16 RunFlat.
Zusätzlich hat meine Frau noch 20kg Split im Kofferraum, ob das was bringt, keine Ahnung, sie findet er fährt sich damit besser und das alleine zählt.
Wir sind nun im 3. Winter mit den Fahrzeugen und hoch gekomm sind wir noch überall. Vorher hatten wir nen Audi A4 bzw. VW Polo und damit ist man auch nicht besser oder weiter gekommen. Man muss sich nur umgewöhnen, dass man den BMW anders fahren muss.
Einziges Problem sind Parklücken parallel zur Straße, bzw im Tiefschnee, das liegt aber eher an der Tieferlegung der Fahrzeug und dass sie so recht schnell aufsitzen und man quasi auf dem Schneeberg festhängt.
Im alltäglichen Wahnsinn auf den Straßen gibts aber keine Probleme. Sicher ist man nicht der erste der die Serpentinenstraße oben ist, aber auch nicht der letzte. Selbst früh um 6 wenn noch kein Schneepflug hier war komme ich auf Arbeit an.
Audi und VW fuhren sich für ungeübte Fahrer sicher einfacher, aber heute würde ich nicht mehr tauschen wollen. Das eklige an der Vorderachse nach außen gezerre nervt auf Dauer viel mehr und empfinde ich als viel nervöser und schlechter zufahren, als das leicht schwänzelnde Heck.
Wir können für uns feststellen, dass Front und Heck so ziemlich gleichermaßen Wintertauglich sind! Im verschneiten Erzgebirge konnten wir, außer dem Parklückenproblem, keine nennenswerten Nachteile feststellen.
Meine Frau hatte nach ihrem ersten Winter ein Winterfahr-Training absolviert, weil ihr der "Wackelige Hintern" nicht ganz geheuer war und nun düst sie völlig Problemlos durch den Winter. (Kann ich jedem empfehlen, der mit Heckantrieb im Winter nicht klar kommt)
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
http://www.youtube.com/watch?...Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Bei dem Video ist stark die Frage ob die Frau überhaupt WR drauf hatte. In england oder Australien ist schnee nicht so häufig (rechtslenker).
Die Stellplätze bei uns schauen jedenfalls grad schlimmer aus und da ist ein / ausparken absolut kein Problem.
Der 3er in dem Video bei ca. 8:00min hat Winterreifen drauf. 😉
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...re-schneekoenig-1012722.htmlZitat:
Les mal nach, jedesmal wenn jemand seinen rwd lobt, gehst du stark dagegen an.
Aber wennste drauf bestehst, dass die 1ser so miese traktion haben... okay ;-). Dann ist das fazit, wenn man traktion will muss man 3er kaufen. *zwinker*
Alles, was ich sage ist, dass sich BMWs mit Hinterradantrieb GENAU SO (d.h. mit allen Vor- und Nachteilen) wie in den verlinkten Berichten beschrieben fahren lassen. Diese Berichte sind differentiert - die Behauptung, dass bei BMWs im Winter (egal ob 1er oder 3er) alles nur toll wäre, ist bestenfalls subjektives Empfinden.
Wenn es Materaial in Form eines Videos gibt, was das Gegenteil beweist, dann bin ich bereit das zu akzeptieren. Aber bisher gibt es immer nur schriftliche Aussagen in der Form "ich bin mal mit meinem BMW einen Berg bei Schnee hochgekommen, also ist der BMW im Winter immer super" - das reicht aber nicht um die Fahreigenschaften umfassen beurteilen zu können.
Auch dass man im Winter mit einem 1er oder 3er super viel Spaß beim Driften haben kannst sagt nichts darüber aus, wie gut man damit eine glatte, 3m breite Serpentinenstraße mit Gegenverkehr hochkommt.
Mir geht's nur um Ausgewogenheit...
ich widerhole mich nicht gerne, aber bei dir muss ich es wohl. (schon alles irgendwann geschrieben.)
1. RWD sind voll wintertauglich.
2. mit guten reifen und fahrkönnen kommt man damit (mind.) genausoweit wie mit fwd.
3. es gibt ein paar eigenheiten die man beachten muss, was nicht geht. Es ist ein unterschiedliches Fahren zum fwd. Man muss in grenzssituation auf anderes achten wie beim fwd.
4. mit dsc ist der Wagen absolut frauentauglich und bricht durchs gasgeben sogut wie garnicht aus
5. ich bin jedes Jahr mehrere Wochen in den Alpen bei meiner Family. 3 km Strecke mit etwas über 300 hm unterschied. Die Straße ist auf 2 km asfaltiert, der asfalt ist dort 2,7 m Breit und beim rest ist es unasfaltiert. D.h. für querungen muss man auf ausweichbuchten ausweichen oder auf die Brakasse fahren, sofern die breit genug ist.
Ich habe dort schon ausführlich alle Konzepte schon ausprobiert. Mit dem Puma musste ich diese Strecke häufig rückwerts ruaffahren,... der Nacken tut nach 3 km höllisch weh!. Mit dem Traktor haben wir dort schon genügen autos hochgezogen bzw. neben der Straße rausgezogen. Serpentinen gibts dort auch zu genüge auf diesen Bergen.
6. die in dem verlinkten Berichtete Spurschwäche etc, kann ich nicht nachvollziehen. Aber wie gesagt ich gebe mich damit zufrieden, dass der 1ser eben deutlich schlechter im schnee ist als ein 3er.
7. Du brauchst mir keine Videos zeigen wo ein rwd nicht weiterkommt. Der Fehler liegt zu 99% beim Fahrer. Falsch gefahren, falsche Reifen (alt / abgenutzt / schlechte Traktionseigenschaften), kein gefühl oder falsch eingeschätzt.
8. Hilfsmittel sind beim RWD 100% Pflicht, dass man weiterkommt wenn man flasch fährt. Schneeketten und klappspatten, ggf etwas split sind unerlässliche Hiflsmittel, wenn man unterwegs ist wo es steiler wird, bzw. man parkend zugeschüttet werden kann. (gehört eigentlich zu Punkt 7.)
9. Das "ein Heckantrieb kommt doch nirgends hin" maulen, hat immer dann aufgehört, wenn ich bei meinem Onkel oben war, und wir dann den FWD'lern zugeschaut haben wie sie sich den berg raufqäulen.. oder auch mal mit Traktor hochgezogen haben.. und dann ganz kleinlaut... "wie bist du den hochgekommen...?"... Naja jedenfalls hat sich auf diesem Berg das gerücht zerschlagen nach ein paar wintern.
10. Bist du so ein schlechter fahrer, dass du einen Videobeweis brauchst, wie man mit einem rwd gut fahren kann??? Besagte strecken sind meine eltern schon vor 40 Jahren mit einem Escort (der hatte auch Heckantrieb!) gefahren....
11. Für flachlandtiroler (also > 95% aller deutschen Straßen) ist ein RWD absolut unproblematisch. Für Grenzsituationen mus man fahren können um ohne Hilfsmittel weiterzukommen. Fahren können heißt das man achtet auf welcher Spur man fährt, wieviel gas man wann gibt und das man weis, wann man wo stehenbleibt um wo anders nicht hängen zu bleiben. Anfahren in steigungen ohne HIlfsmittel ist eingeschränkt. D.h. zurückrollen lassen, genügend abstand zum vordermann, spur mit gripp suchen etc. gehört da einfach dazu. Und Kollonnenverkehr auf schneebedeckten Serpentinen ist einfach tötlich. Da an der Stelle sind Schneeketten die erste wahl.
12. Beachtet man oben genannte Punkte, sammelt fahrerfahrungen, dann kommt man auch gut durch den Winter, und wer jeden tag Serpentinen Fahren muss, der sollte sich an AWD orientieren, weil wenns steil ist, wirds ab 10 cm schnee schon müsamer. Und selbst im sommer macht der AWD auf serpentinen mehr spass.
Aber warum schreib ich das ganze überhaupt... ein Video zählt eh mehr als 12 Jahre Erfahrungen in den Alpen mit eigenen Fahrzeugen und zuvor mehrere Jahre mit alten klapperkisten ;-)
gretz
(p.s. andere freunde wo ich dann regelmäßig bin, wohnen weitere 400 hm höher)