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Günstiger 200tkm oder teurer 25tkm Kombi

Hi Ihr da drausen,

Ich bin auf der Suche nach einem gebrauchten Kombi,

Ich hab mir auch schon die verschiedenen Angebote bei der Händlern in der näheren Umgebung angeschaut.

Jetzt weiß ich von einem Bekannten wo der Nachbar seinen 4/2016 Golf VII Variant 1.6l TDI mit 200tkm(der Vorbesitzer ist 190tkm von München-Münster jedes Wochenende gefahren) abgeben möchte. Der wäre fast vollausgestattet bei ca 7.800 € 8fach bereift.

Ich könnte mir aber auch einen 10-25tkm 15.000€ 1-2 KIA/OPEL usw. Jahre(swagen) (meist Mietautos) kaufen.

Die Frage die sich mir stellt ist wo gebe ich bis zum Ende des jeweiligen Autolebens/verkauf(bei einem Jahreswagen irgendwann) statistisch mehr aus?

Beste Grüße

Marius

 

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64 Antworten

Golf Variant hört sich sehr gut an, allerdings würde ich NIEMALS ein Auto mit 200.000 km kaufen. Bei der Laufleistung zahlt sich ein Diesel aber aus. Da würde ich lieber bis 10.000€ mehr hinlegen!

LG

händlereinkaufpreis laut DAT für einen golf variant "comfortline" 1.6 aus 04/2016 mit 200tkm auf der uhr sind ca 5500€

https://www.dat.de/gebrauchtfahrzeugwerte/#/result

->im grunde ist es immer auch etwas austattungsabhängig. sprich wenn der schöne extras hat oder eine schöne farbe ist er ggf etwas mehr wert.....aber selbst dann versucht natürlich der händler das fahrzeug lediglich zum dat preis oder gar drunter zu bekommen.

->beim kauf von privat hast hier halt einen anhaltspunkt wieviel der verkäufer bei inzahlungnahme ungefähr bekommen würde. gibst ihn 500 oder 1000€ mehr sollte er eigentlich mehr als zufrieden sein

->klar läuft es bei inzahlungnahme teilweise auch anders. der händler möcht die karre evtl gar nicht haben, hat direkt die kärtchen von den exporteuren in der schublade und fragt dich vieviel mehr als die von ihm per pc ermittelten 5500€ du denn gerne hättest. bleibst da realistisch (also nicht mehr als 500-1000€ über dat) klappt das ggf auch mit der "inzahlungnahme direkt durch den exporteur".

->behauptet dein bekannter ihm hätte der händler wo er seinen neuen kaufen möchte 7000 oder gar 7500€ geboten dann lügt er - was du ihm natürlich nicht offen unterstellen wirst aber ggf kriegst eine idee seiner gier oder auch fragezeichen über den tatsächlichen grund des verkaufs

-------------

ich denke so ein auto kann ein guter kauf sein.

ist in 5,5 jahren seine 200tkm gefahren. sprich täglich bewegt - muss keine "langstrecke" gewesen sein es reichen 65km arbeitsweg und ein paar private fahrten + 3mal im winter in den skiurlaub dann kommt sowas schon zusammen. oder eben jemand der jedes zweite wochenende ein paar hundert kilometer pendelt. vertreter mit kundenterminen wie auch immer.

->man läßt prüfen ob er unfallfrei ist - richtig beim lackierier/karosseriewerkstatt. man läßt ihn mal auslesen und technisch checken (prüfstelle). bei diesem check fragt man direkt mal nach dem verschleißzustand (bremse, reifen, evtl auch auffällige dinge am unterboden)

->vernünftig probefahren. alles was technik ist prüfen. motorlauf.

->rechnungen zeigen lassen (wartung, zahnriemen etc pp)

->sitze mal anschauen. nach 200tkm und täglich 2-3 fahrten sieht der fahrersitz meist noch top aus. an der wange minimal eingedrückt, etwas pilling im stoff und mehr nicht. ist dagegen die sitzwange zerwetzt dann lieber finger weg vom auto (gibt halt auch fahrzeuge die im zustelldienst fahren, da ist ständig rein raus, teilweise ständiger stadtverkehr etc pp...da lassen sich über den tag auch kilometer sammeln)

wenn das alles paßt spricht nicht viel dagegen. die vw diesel haben nach wievor einen guten ruf.

was kann passieren:

bremsen/reifen: kostet nicht die welt wenn man nicht blind zum vertragshändler oder zur reifenapotheke rennt sondern sich im netz schlauchmacht was ein markenreifen in passender dimension kostet. beim aufziehen+wuchten gibt es auch zwischen 12 und 30€ pro rad riesige unterschiede. bremsenteile kannst als markenteile auch im netz bestellen. bei der freien werkstatt hängen die stundenlöhne aus...und deutlich mehr als eine stunde pro achse darf das nicht dauern (ggf kauft man neben scheiben und belägen auch führungsbolzen mit die haben manchmal pitting)

abgasanlage: hält bei aktuellen diesel oft ziemlich lang. beim check halt draufschauen. krümmerdichtung usw guckst beim checken auch vernünftig an. wenn du pech hast kommt irgendwann der dpf - da es aber kein city auto gewesen sein wird,

klima kommt ggf irgendwann. meist ist sie nur altersbedingt irgendwann leer (verdunstet halt durch die schläuche). es kann aber auch sein dass der kompressor aufgibt oder irgenwas. alles bezahlbar - muss ja nicht bei der vw apotheke sein.

achsen: radlager sind oft schnell gemacht die gibt es heute in der regel komplett mit radnahme. irgendwelche achsbuchen können auch mal geld kosten - allerding hält da vieles auch sehr lange - hängt natürlich auch von ab wie er so bewegt wurde

->federn oder stoßdämpfer sind bei dem alter sicher noch ok. gibt mal ein dämpfer auf kosten 2 neue nicht die welt. bricht mal eine feder sind 2 neue auch günstig

->scheinwerfer: wenn led kostet ein neuer durchaus gutes geld. sollte für den golf aber auch gebraucht günstig zu bekommen sein oder gar im zubehör zur nachrüstung. hast du nur h7 gibt es glaub für den golf sogar zugelassene led retrofits. sprich wenn du gerne led licht hättest mußt nicht zwingend ein fahrzeug mit werks led kaufen was die fahrzeugauswahl deutlich erhöht

->batterie: einfache starterbatterie kostet 70€. ist da noch die erste drin kann man überlegen die vorsorglich zu tauschen um teuren kauf bei pannenhilfe zu vermeiden. ist wegen start stiop eine agm drin kostet die etwas mehr aber auch nicht die welt. natürlich kann man auch warten bis sie kaputtgeht (manchmal machen die auch 10, 12 jahre)

-------------

wenn gut läuft kannst die karre nochmal 5-8 jahre fahren. was bei deinen 17tkm im jahr oder später 13tkm dann 70-130tkm sind. sprich dann hat er 270-330tkm auf der uhr. fertig ist er dann noch lange nicht bzw es liegt sehr an der pflege. beim thema rost ggf mal nachkonservieren wenn er wirklich lange halten soll - wenns auf 5 oder 8 jahre sein soll wirds vermutlich egal sein.

was die kosten angeht:

->von 09/2018 wird nach nefz besteuert. sind vermutlich ca 152€ beim 1.6er diesel. ab 09/2018 per wtpl da wird es etwas teurer. und wenn ein neuerer/jahreswagen ein benziner wäre kostet der aufgrund von wtlp ggf fast das gleiche oder sogar mehr als dein "alter" diesel! also schonmal kein minuspunkt für den alten

->versicherung: bei 6500€ kaufpreis hast einen "zeitwert schnell unter 5000...denn 5500 sagt ja schon die dat". sprich vollkasko lohnt sich nicht. sind jährlich zwischen 150 und 300€ gespart je nachdem wieviel schadfreie jahre du hast. nimmst du immerhin teilkasko (wild, diebstahl, glas) ist die differenz nicht ganz so groß. unterm strich also in der versicherung viel günstiger als ein neuer (den du erstmal 5 jahre/bis ca 100tkm mit vollkasko bewegen wirst weil eben 5 stelliger oder hoch 4stelliger zeitwert). haftpflicht sollte eine typenklasse 16 sein also auch nicht superteuer (ein ceed sw als benziner fährt aktuell glaub in einer 13. wird aber über die jahre auch wieder steigen)

wenn gut läuft hast die nächsten 6 jahre 100tkm auch nur 2000€-3000€ an verschleißteilen (bremse vorne hinten, 4 reifen, batterie, ggf was an der klima, vielleicht was an agr oder dpf). versicherung kannst gegenrechnen (einfach mal ausrechnen was dich eine vk kostet. und bei der haftpflicht halt den preis vergleichen).

sprich: neu würdest vermutlich benziner kaufen weil die ja inzwischen auch sparsam sind. mehrpreis für den diesel lohnt da bei 17tkm jahresfahrleistung kaum. kaum zumal du nicht weiß ob der steuervorteil für diesel demnächst abgeschmolzen wird (wäre eigentlich mal zeit. traut sich wg transportgewerbe und agrar aber keiner dran)...gehts eher um jahreswagen ist ein diesel aber schnell wieder interessant. wenn du mit benziner vergleichst hat der alte diesel jedenfalls deutlich geringere kraftsstoffkosten.

wartung kannst in die freie werkstatt fahren. beim neu/jahreswagen mit langer garantie rennst dagegen jährlich zum vertragshänder (intervall sind gerade bei benzinern oft nur 12 monate).

öl+filter einmal jährlich kann man schon machen - kost aber selbst besorgt nur ein bruchteil vom vertragshändlerpreis. luftfilter, innenramfilter, kraftstofffilter ist meiner meinung nach ein umweltverbrechen das bei jährlichen inspektionen zu wechseln - mitunter kannst damit 100tkm fahren, mit 50, 60tkm machst da jedenfalls nicht viel falsch was bei dir 4 jahre wären. sprich auch hier kannst viel 'einsparen' gegenüber dem neuen/jahreswagen mit garantie (wo man aus vernunft nach scheckheft warten läßt)

---------

wenns der golf nicht ist kannst auch anderweitig schauen.

unser ceed (jd) sw 1.6 crdi 110ps (gabs auch mit 128ps bzw ab facelift euro6 mit 136) ist inzwischen 8 jahre alt und hat über 210tkm gelaufen. restwert laut dat 3500 (findest aber gebraucht zu dem geld nicht. kaufen halt die exporteure weg und stellt sich niemand auf den hof. wenn der weg müßte würd ich es wohl auch für 5500 mit etwas luft nach unten probieren....ggf findest einen von privat..150tkm, 7000€, facelift also mit euro6 und eben dann hart nach unten verhandeln....oder wenns einer mit euro5 ist eben noch härter)

->was an unserem auto in 210tkm dran war: einmal die bremse vorne hinten scheiben beläge, einen satz neue winterreifen (sommer ist noch ok!....sowas übrigens auch immer ein prädigkat für ein auto was nicht gerast oder geschunden wurde), eine batterie, das wars. mehr gabs bisher nicht zu tun. und ich behaupte mal der fährt nochmal so weit (ohne das was größeres kommt und selbst wenn...beim vertragshändler teuer, baugruppen aus schlachtern gibt es im aktionshaus genug, verschleißteile gibt es genug drittanbieter).

->es muss nicht immer der golf variant sein (vorteil beim beim golf: etwas mehr platz im kofferraum...aber halt auch 8cm länger. auswahl ggf etwas größer. je nach austattung/kreuzchen ein umlegbarer beifahrersitz. oftmals durchreiche in der rückban...das gabs bem ceed jd leider nicht. ist mal was dran ist das problem oft schon im netz gut dokumentiert. vorteil kia: vermutlich insgesamt das problemlosere auto)

natürlich ist der unterschiednicht total riesig. schauen wir mal 7 jahre in die zukunft.

->der golf variant tdi mit 200tkm auf der uhr den du heute für 6500€ kaufst (7800 wären zuviel) ist dann 12 jahre alt, 300tkm auf der uhr bringt dann im restwert ca 500-1000, je nachdem ob man ihn voll fahrbereit ggf mit resttüv oder aussicht auf tüv verkaufen kann oder obs als teilespender, schlachtobjekt irgendwohin geht. macht ca 5500€ wertverlust

->der kia ceed sw 1.0 t-gdi den du heute für 16500€ neu kaufst (eu neuwagenpreis) hat in 7 jahren mit 100tkm auf der uhr einen restwert von ca 7500€ (kannst ja bei mobile selbst mal schauen und von den inseraten noch etwas vhb abziehen). macht einen wertverlust von 9000€

9000-5500= differenz 3500€

wieviel verschlingt der golf an reperaturen in den nächsten 7 jahren/100tkm an reperaturen? 1800-2500€ würd ich mal mindestens anehmen (1xreifen, 1xbremsen, 1mal batterie, vielliecht mal 2 stoßdämpfer oder ein radlager, ggf mal was an der klima oder der dpf). wären 1000 bis 1700€ gespart. auf 7 jahre umgelegt nicht viel geld aber irgendwo schon bares geld

->fliegt dir halt zusätzlich noch ein lader oder du mußt alle 4 düsen neu machen bist in summe schnell über den 3500€.

....sprich es ist einfach etwas lotto dabei mit dem altem gebrauchten. und gerade auch deshalb sollte man ihn nicht "zu teuer" einkaufen.

->kaufst du den golf schon zu teuer ein nämlich für 7800 also 1300€ mehr als die von mir genannten 6500 bist du quasi auch ohne zusatzschäden sondern rein mit der 1800-2500€ reperaturprognose schon schnell bei oder über der genannten differenz von 3500€ im wertverlust.

sprich rein über die anschaffung sparst du erstmal nicht so riesig viel. vielleicht 1000-1700€, vielleicht aber auch 0 oder du legst sogar drauf.

beim tanken ist der diesel erstmal eine ecke preiswerter. rechnest du mit 1,5 liter differenz die über alle strecken gesehen durchaus realistisch ist (der golf tdi mit ca 5, der ceed 1.0 tgdi mit ca 6.5) und einer differenz von 13cent/liter im kraftstoffpreis so kommst auf 100tkm gesehen auf eine differenz von ca 3300 zugunsten des diesels (dieselpreis mal mit 1.65 und benzin mit 1.78€......das ist etwas in die zukunft geschaut also mehr als heute. es kann aber in den 7 jahren im schnitt noch viel teurer gewesen sein was diese differenz ggf vergrößert. gleicht man die besteuerung diesel/benzin an würde diesel dagegen teurer als benzin weil höherer co2 gehalt...spart dann aber trotzdem noch ein paar wenige € weil der diesel eben weniger verbraucht).....sprich wenn wir nicht schwarzmalen haben wir hier 3300€ gespart

->am kia machst in der zeit 3 inspektionen und 3 zusätziche ölwechsel. das sind beim vertragshändler ca 1600€. am golf machst 5 ölwechsel mit filter zum günstigen kurs und noch zweimal die restlichen filter, desweiteren halt mal bremsflüssigkeit und frostschutz etcl. in summe vielleicht 800€. hier also 800€ eingespart

->über was weglassen der vollkasko beim golf von anfang an, beim kia vielleicht nach 6 jahren (restwert unter 10) nur noch eine tk macht in 7 jahren eine differenzsumme von vielleicht 1400€ (wie gesagt kenne deine sf nicht)

->steuer nehmen wir mal an wird ungefähr gleich sein (eben weil der wtlp auch beim benziner reinhaut)

3300+800+1400 = 5500€

sprich für sparen im unterhalt 5500€. beim restwert vs reperaturen nehmen wir mal vorsichtshalber nur 500€.

macht dann 6000€ gespart. klingt jetzt nicht riesig wenn man es auf 7 jahre sieht oder gar auf den monat umrechnet. aber 6000€ haben oder nicht haben ist halt auch geld (oder im jahr 880€....reicht für einen kurzurlaub zu zweit....)

betrachten wir jetzt noch dass man den neuen kia auch als diesel kaufen könnte. neu unnötig teuer aber ggf als gut ausgestatteter jahreswagen entfallen die 3300€ an spritkostenvorteil des golf und es ergeben sich vielleicht 300€ spritkostenvorteil für den kia diesel (48v system) was sich aber durch höhere kfz steuer und zugabe von adblue sicher wieder auffrist.

der kia diesel vielleicht als jahreswagen, aber dafür gut ausgestattet dann 19500€ anstelle von 16500€(benziner, neu, mager ausgestattet) macht 3000€ mehr bei der anschaffung und am ende gleichem (oder leicht schlechterem) restwert wie der genanante benziner. ist in summe dann also nicht viel anders....nur eben mit besserer austattung.

sprich ausgehend von 7 jahren reden wir hier über ca 6000€. vielleicht auch 5500 oder 7500 das kann niemand vorhersagen.

man kann sich den neuen halt schönrechnen indem man sich sagt:

->neu, weniger rennerei, besser ausgestattet (was dann auch kostet)

->der neue ist nach 7 jahren nicht fertig sondern gerade eingefahren. sprich man muss in 7 jahren nicht "neu" oder "gebraucht" suchen sondern fährt wenns gut läuft nochmal so lange damit (sofenr die politik es eben zuläßt).

->muss man den golf in 7 jahren ersetzen sind neue vielleicht eine ecke teurer als jetzt. könnte man noch aufschlagen macht aber wenig sinn - man könnte in 7 jahren den golf ja auch durch einen 7 jährigen kia mit 100tkm ersetzen

letztendlich mußt du die rechnung für dich selbst mal aufmachen.

gucken was dich wartung kostet. schauen wie es mit spritverbrauch/kosten aussieht (ausgehnd davon dass der preis hier vermutlich steigt). überlegen in welchem umfang du dich bei welchem zeitwert des fahrzeugs versichern wirst. überlegen was ein neuer oder jahreswagen tatsächlich kostet (je nach austattung gibt es da doch erhebliche unterschiede).

hättest die ungefähre differenz von 6000€ vor 5 jahren in ca 171 tesla aktien zu 35€ das stück gepackt wären das heute 183000€. denke aber diese betrachtung ist nicht ganz zielführend. vielleicht 2 pedelcs für 2000€ damit der golf keine kurzstrecken fahren muss und für die restlichen 2000€ 3kwp als balkonkraftwerk um die e-bikes zu laden.

@newt3: Lass doch mal bitte Deine Shift-Taste reparieren.

Man bekommt ja Augenkrebs beim Lesen.

Und ob die Endlos-Posts dann überhaupt einer lesen möchte . . . . ich bezweifle es. ;)

Kann man aber auch getrost ignorieren,genauso wie das kaum hilfreiche geblubber in den zwei direkt drauf folgenden beiträgen auch ;)

ich auch nicht gelesen, was zu viel ist, ist zu viel ....:eek

Bei sowas fällt mir nur ein ... "Egal was, einfach weniger nehmen":D:D

Manchmal ist weniger mehr..

Verglichen wird ein fünfjähriger Vielfahrer-Kombi mit einem doppelt so teuren Jahreswagen. Verstehe die Frage nicht so recht.

Habe noch überlegt...

Ich habe nämlich schon zwei top gepflegte Fahrzeuge gekauft, die sehr lange problemlos gefahren sind: Polo mit 200.000 km und Golf mit 300.000 km. Beide für je 500 EUR aus dem Freundeskreis.

Mag sein, dass der besagte Golf Top und recht neu ist, hat aber 200.000 km. Da nützt das ganze Äußere nichts.

Ich würde für einen "Daily" mit 200.000 km nicht mehr als 1500 € geben. Der Golf kostet ~7000 €. Zu viel.

Von daher würde ICH ein eher neueres Fahrzeug mit weniger km kaufen.

Zitat:

@xis schrieb am 7. November 2021 um 14:20:16 Uhr:

Ich würde für einen "Daily" mit 200.000 km nicht mehr als 1500 € geben. Der Golf kostet ~7000 €. Zu viel.

Der Golf ist 5 Jahre alt. Deine Preisvorstellung von 1.500 € ist daher schon illusorisch.

5.000 kriegt man dafür überall mit Kusshand. 6000 ist OK. Relevant mehr nur, wenn die Ausstattung quasi die eigene Wunschausstattung ist.

Wenn der optische Zustand die 200tkm nicht vermuten lässt, zahlen auch Leute mit connections zu Tachodrehern Höchstpreise für solche Autos ... schwupps 100 tkm zurückgedreht und das ist der Schnelldreher der mit sattem Gewinn weiter vertickt wird....

Aber ich würde auch nicht viel für ein >200tkm Auto zahlen, ist letztendlich egal, dann bekommt man es einfach nicht ....:D

Wenn man die Taktik gut findet ein Auto jung, dafür viele km runter und damit günstig ran kommt, muss man nach Typen Ausschau halten, wo sich eine Tachojustierung kaum lohnt. Dann fällt die Konkurenz Käufergruppe, welche am Tacho drehen schon mal weg = geringere Nachfrage = geringere Preise.. da hat man dann die Chance ein Auto wirklich günstig zu bekommen ...

Ich möchte jetzt keinen Markenfan auf die Füsse treten und weiß auch nicht ob das was ich vermute stimmt :p..

Bei so einem standard Tipo, Focus, Astra Vertreterkombi macht sich kaum einer die Mühe am Tacho zu drehen, da kann man wohl verhältnismäßig günstig an Wagen aus der 200tkm Liga kommen?

Bei den alten VAG Dieseln war auch 300 TKM kein Grund Angst zu haben. Mit den neueren habe ich aber keine persönliche Erfahrungen.

Beim jetzigen Kauf von Schwerölverbrennern sollte man bedenken, dass bei der kommenden Ampel das "Dieselprivileg" wackelt. Alles wird Herr Lindner auch nicht verhindern können.

Bekannte von mir fährt so einen 1. mal glühkerzen nach 60tkm hin 2mal nach 170tkm inkl der Aussage von VW die werden abreißen dann liegt die Reparatur bei 3500-4000€ daraufhin hab ich die glühkerzen vorsichtig mit dem Vibrationsschlagschrauber rausgeholt und ersetzt. Nur wenn das bei dem fällig wird braucht man eine Werkstatt mit Lust oder man kann den Verschrotten

200 Tkm Langstrecke ist für einen gewarteten Motor ein klacks.

Der 2017er Touran 2.0 TDI eines Bekannten hat derzeit 527 Tkm im Taxibetrieb hinter sich.

O-Ton: Fährt sich wie ein Jahreswagen.

Zitat:

@ixtra schrieb am 11. November 2021 um 10:29:18 Uhr:

Zitat:

@xis schrieb am 7. November 2021 um 14:20:16 Uhr:

Ich würde für einen "Daily" mit 200.000 km nicht mehr als 1500 € geben. Der Golf kostet ~7000 €. Zu viel.

Der Golf ist 5 Jahre alt. Deine Preisvorstellung von 1.500 € ist daher schon illusorisch.

5.000 kriegt man dafür überall mit Kusshand. 6000 ist OK. Relevant mehr nur, wenn die Ausstattung quasi die eigene Wunschausstattung ist.

Schön, dass man das Geld dafür kriegt. Aber der Nutzwert des Fahrzeugs ist u.U. nicht höher als 1500 EUR... Plusminus.... Falls z.B. teure Verschleißteile fällig sind.

Das ist meine allersubjetivste Privateinschätzung - keine Marktbeobachtung. Einem Verkäufer, der hier fragt, würde ich das so nicht unter die Nase reiben. ich würde ihm eher raten, die kleinsten Dellen rauszumachen, das Auto ordentlich zu waschen, und dann noch einen Tausender mehr zu verlangen...

Es ist immer eine Sache der Perspektive. Meine 1500 EUR sind auch kein Vorschlag, diese Summe anzubieten - wäre frech bis zum geht-nicht-mehr. Ich gebe nur zu bedenken, dass das Auto ggf. nicht besser ist, als ein älteres Auto für 1500 EUR mit dieser Kilometerzahl. Die 1500 sind auch nicht in Stein gemeißelt, sondern eher ein unterer Grenzwert für einen Wagen, der vielleicht noch etwas fahren wird.

Es ist nur, dass ich das 200k km Auto nicht zu dem Preis kaufen würde. Würde ich innerhalb des engsten Freundeskreises das Auto für REALISTISCHE 1500 EUR angeboten kriegen, würde ich es ohne Probefahrt nehmen. Realistisch heißt: es KANN (mir) passieren.

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