GTI jenseits der 100.000km: Fass ohne Boden / tickende Zeitbombe?
Ein GTI mit 2.0 TFSI Motor ist fahrspaßmäßig sicher absolut top. Wie spielt aber die Technik mit, wenn der Wagen etwas Laufleistung hat? Motor und Antrieb sind kompliziert und hochentwickelt, da kann also viel kaputtgehen.
Nach meinen bisherigen Infos fasse ich zusammen: Ab einer Laufleistung von 90-100k km muss man immer mit dem Schlimmsten rechnen, d.h es können sehr teure Reparaturen anstehen zB. Hydrospanner,Turbo,Getriebe.
Heißt also, wenn ein gebrauchter GTI so alt ist / Laufleistung hat, dass man ihn sich als Normalverdiener (vom Kaufpreis her) leisten will oder kann, ist vom Kauf dringend abzuraten weil wahrscheinlich bald was teures kaputtgeht.
Kann das jemand widerlegen oder gar bestätigen?
Beste Antwort im Thema
Ich denke dass ein GTI genau wie jedes andere Auto bei 110tkm oder auch erst bei 250tkm kaputt gehen kann. Es kommt auf die Pflege der Vorbesitzers an und da kann man eben Glück oder auch Pech haben, egal obs ein GTI oder ein B Corsa ist.
53 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von root4y
Sowas kannst du dem Papst erzählen, der glaubt dir das evtl. Aber ich sicher nicht.Zitat:
Original geschrieben von abacus200D
Vielleicht kauft sich der ein oder andere auch gerade so ein Auto, weil er die Reserven zwar schätzt, aber nicht dauernd nutzen will? :P
Ich hab meine beiden GTIs ganz normal und schonend durch den Alltag bewegt, im Durchschnitt bloss 8,5 l auf 100 km verbraucht und mich vor allem immer am "Ich könnte... Wenn ich wollte..." erfreut! 😉 Und das, obwohl ich altermäßig voll dem Klischee des Rasers entsprach!
Klar waren da auch mal schnelle Autobahnetappen dabei... Warm- und Kaltfahren inklusive... Aber an die Grenzen hab ich die Autos sicher nie gebracht! Und es stellt sich doch die Frage, ob ein 200 PS-Golf bei ganz normaler Fahrweise im Alltag im Grunde nicht sogar weniger belastest wird als ein, sagen wir mal, 115 PS-Golf. Eine identische Fahrweise jetzt mal vorausgesetzt... Der schwächere muss dafür dann doch in allen Lebenslagen höher drehen und prozentual mehr seiner vorhandenen Pferdchen rekrutieren.Wenn ich so pauschale Aussagen lese... gibt halt immer Leute, die gleich von sich auf >alle< anderen schliessen! 😁
Aber du könntest ja dann einer der Wenigen sein, die einen GTI kaufen, um den dann NIE auszufahren.
Blödsinn, da kannst du dir auch einen mit 115PS Kaufen, aber welcher Golf hat denn 115 PS?
Ganz ehrlich ich fahre auch einen GTI mit 230PS und ich habe ihn bisher noch nie ausgefahren, ich habe mich für den GTI wegen der Ausstattung und wegen dem Motor entschieden.
ich fahre durchaus zwischendurch auch mal längere strecken. ab und an fahre ich auch den umweg von der arbeit nach hause, welcher dann ca 13 km ausmacht.
und am wochenende bin ich auch meistens mindestens 60 km am stück unterwegs, wo er dann zwischendurch auch mal feuer bekommt. ich mache mir da nicht so große sorgen.
ölwechsel bekommt er regelmässig einmal im jahr.
Meiner hat jetzt 118tkm aufm Tacho, davon ca. 40tkm mit Chip. (2005er)
Läuft und säuft.... naja je nach Fahrweise.
Meiner ist gerade in der letzen Woche wieder mal 1300km bewegt worden, in Ski Urlaub und zurück.
Das meiste davon gecruist, ein paar km mit Vollgas waren auch dabei. Dazu die Woche über jeden Tag 16km zur Talstation und zurück.
Durchschnittsverbrauch 8,5 Liter, einmal kurz Öl nachgefüllt und das wars.
Öl verbraucht die Kiste seit ich sie habe, er schwitzt leicht aus richtung Turbo.
Solange es nicht mehr wird mach ich mir aber keine Sorgen, da hatte ich schon Autos mit deutlich mehr Ölverbrauch.
Warm gefahren wird immer, richtig die Sporen bekommt er dann ab und an mal.
Wenn ich die Kiste nie treten würde dann hätte ich mir auch was anderes kaufen können... wobei die dann auch ab und an geprügelt werden würden.
Ich hab sogar noch nen AXX und der hätl und hält....
auch wenn er bald weg geht, ich hab nen Firmenwagen und werde wohl auf nen kleinen Geländewagen umsteigen.
Spaß im Gelände steht dann aufm Plan wenn ich mal Privat ein Auto bewege.
Ich mische hier auch mal ein.
Ob ein Auto nun 100000 km gelaufen hat oder 300000km, spielt vorerst keine Rolle.
Wurde ein Auto stets Warm gefahren und nicht ewig kurz vorm Roten Bereich betrieben, so wird der MOTOR auch noch halten.
Es gibt verschleissgrenzen, und diese werden ab einer gewissen Laufleistung erreicht sein. Das heisst nicht, das der Motor dann nicht mehr funktionstüchtig ist, nur wird er anfangen rumzumucken. (ausgeschlagene Kugellager, defekte Dichtungen etc)
Was als erstes kommt, ist ungewiss. Nur ab einer Laufleistung von ca. 250000km tritt meist die Materialermüdung ein.
Du musst dir Vorstellen, das eine Welle 2Mio. "schläge" aushällt. Bei jedem "schlag" verändert sich geringfügig die Struktur des Werkstoffs. Irgendwann kann sie dann brechen, abreissen etc. ALLES KANN; nicht MUSS.
Wenn ein Auto heutzutage bei 60000 km einen Getriebeschaden hat, liegt es meiner Meinung nach nicht am Benutzer.
Sicher gibt es Menschen, die behandeln ihr Auto wie einen Hammer. Dort gibt es keine Kupplung die man zum Schalten nutzt.
Das sind jedoch ausnahmen, denn ich denke das 95 % der Autofahrer den Wert ihres Autos zu schätzen wissen.
Und wer sich ein Auto mit 200 PS kauft, der tritt auch mal aufs Gas. Das ist aber auch Normal, und dafür muss ein Auto, (Getriebe) ausgelegt sein.
Sollte ein Getriebeschaden oder Motorschaden dennoch auftreten, so liegt es zu 90 % nicht am Nutzer, sondern an Werkstoff Fehlern oder Produktionsfehlern. "Beispiel: Sollte eine Lagerbohrung nicht genau symmetrisch zu der gegenüber sein, ( so entstehen beim Betrieb Spannungen, die sich dann in Form von grösserem Verschleiss äussern.) daraus entsteht schließlich ein Lagerschaden, wobei die Welle dann "lose" im Gehäuse arbeitet, bis es schließlich knack macht".
So kann ich auch VW und alle anderen Hersteller nicht nachvollziehen, weshalb diese nicht eine verlängerte Garantie auf Motoren ,Getriebe und alle Sicherheitsrelevanten Einrichtungen (Lenkgetriebe, Elektronische Lenkunterstützung etc.) geben. Denn diese Reperaturen kommen dem Kunden immer teuer zu schaden.
Also nochmal in kurz Fassung.
Ein gebrauchter GTI mit 150000km, kannst du davon ausgehen, das der Motor sowohl Getriebe hällt, denn wenn nicht hätten sich die oben genannten Fehler früher bemerkbar gemacht.
Letzlich musst du auf andere Dinge achten, wie Zahnriemen, Karosserie und Roststellen.
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Also:
Ich bin/war GTI-Fahrer bis ein Autounfall am 21.12.2012 dies änderte. Ist nun ein wirtschaftlicher 🙁 leider...
Aber eagl... ich würde mir sofort wieder einen kaufen.
Hatte einen 2005er AXX welcher wohl mit zu den anfälligsten zählt.
Ich hatte nur wenige Probleme bei ca 100000km:
-Hydraulischer Kettenspanner der Nockenwelle und in dem Zug auch gleich der Zahnriemen ca 1200€ (bei VW machen lassen in ner freien wär das bestimmt billiger gewesen)
-PCV/ SUV zusammen ca 100€
Das zusammen hat mich 1300€ gekostet.
Hatte ihn mit 85500km gekauft.
Jedes Auto macht mal Probleme aber ich finde über die 1300 Scheinchen kann man nur Lachen.
Danach hat er nie wieder Probleme gemacht und lief wie ne 1.
Ich war der 3. Besitzer des Wagens davor hatten ihn ein älterer Herr und ein 20 Jähriger.
Man steckt nie in einem Motor/Fahrzeug und es kommt immer drauf an wie er gefahren wurde. Ein Restrisiko bleibt immer aber das gibts auch bei einem Neuen 😉
Ich kann nur einen Tipp geben:
Schau das du nicht den billigsten nimmst und les dich durch ein paar Foren durch (z.B. www.Golf5GTI.com) Nen guten 5er GTI bekommste so ab 13000 aufwärts. Bei allen drunter kommen irgendwelche größeren Sachen wie zb. der 100.000er Kundendienst, Zahnriemen usw.
Achte drauf das du einen mit BWA-Motor bekommst die sind etwas überarbeitet von VW, nimm am besten jemanden mit der sich mit Autos allgemein auskennt (findet sich eigentlich immer wer im Freundeskreis 😉 und nehm nen Magneten mit und teste ob der mal was hatte also ob irgendwo was gespachtelt ist usw.
Das Bild im Anhang war meiner 🙁 R.I.P.
Als nächstes kommt mir n 5er Edition30 oder R32 her 😁 VW <3
Zitat:
Original geschrieben von mDe1990
Als nächstes kommt mir n 5er Edition30 oder R32 her 😁 VW <3
Golfmodelle, die sich in punkto Fahrerlebnis nur schwer miteinander vergleichen lassen.
Entwederschätzt man den radikalen Feuereifer des 2.0 TFSI
oderdie in saturierter Lässigkeit dargebotene Kraftmeierei des 3.2 VR6. Wirklich glücklich wird man nur mit dem einen
oderdem anderen, - je nach Erwartungshaltung und persönlichem Temperament des/der Fahrers/Fahrerin.
Hi zusammen,
muss auch mal meinen Kommentar dazu abgeben, auch wenn der dem einen oder anderen nicht gefallen wird und außerdem auch viel Schwachsinn geschrieben wird.
Klipp und klar, wenn ich mir ein Auto mit 100.000 km kaufe muss ich jederzeit mir Reparaturen rechnen und welchen, das kann keiner vorher sagen. Nur eines ist auch klar, je neuer das Modell, je höher die
Kosten da ja kaum noch was repariert sondern alles ausgetauscht wird.
Habe einen IVer GTI und einen VerGTI Edition 30, fahre die ganz normal wie man jedes Auto fahren kann, also heize nicht. Klar dass ich ihn auf der Autobahn auch mal trete aber bis an die Grenzen brauche ich nicht, außerdem wo geht das noch ist die nächste Frage. Und wieso man einen GTI bis an die Grenzen bringen muß weiss ich auch nicht, ist wohl bei den Leuten so die sich zeigen müßen. ( Meine hiermit nicht alle die ihn mal an die Grenzen bringen, aber denke doch den Großteil )
Mein IVer GTI hat jetzt 150.000 km drauf, bisher 0 Probleme ausser dem üblichen Verschleiß. Eben als bei 150.000 km zum ERSTEN mal die Bremsscheiben gewechselt werden mußten war man selbst in meiner Werkstatt erstaunt und sagte mir das findet man selten dass die so lange halten. Aber denke das zeigt auch die Fahrweise.
Außerdem wurde der IVer und auch der Ver fast nie auf großen Strecken beansprucht, meistens auf Kurzstrecken nur einmal im Jahr zum GTI Treffen an den Wörthersee da mussten beide lange Strecken zurück legen. Und trotzdem hatte ich durch das viele Kurzstrecken fahren bisher keine Probleme wie manche angeben.
Also irgendwo alles auch eine reine Glückssache, wie bei anderen Dingen auch. Nur ein Beispiel, ein
Bekannter ist Heizungsbauer und baute in einem Haus einen neuen Niedertemperaturkessel ein, da sagt man die haben eine Haltbarkeit von 15-20 Jahren. Nach 38 Monaten war der Kessel defekt und der Hersteller gewährte auch aus Kulanz keinen Austausch. Die Kosten des Kessels hat er nun über- nommen, da ihm dem Kunden gegenüber das ganze peinlich war und die Lohnkosten musste der Kunde tragen. Was ich damit sagen will, wer Pech hat erwischt ein neues Fahrzeug das auch gleich nach der Garantie massive Probleme bekommt, da steckt keiner drinnen.
Zitat:
Original geschrieben von Rigero
Golfmodelle, die sich in punkto Fahrerlebnis nur schwer miteinander vergleichen lassen. Entweder schätzt man den radikalen Feuereifer des 2.0 TFSI oder die in saturierter Lässigkeit dargebotene Kraftmeierei des 3.2 VR6. Wirklich glücklich wird man nur mit dem einen oder dem anderen, - je nach Erwartungshaltung und persönlichem Temperament des/der Fahrers/Fahrerin.Zitat:
Original geschrieben von mDe1990
Als nächstes kommt mir n 5er Edition30 oder R32 her 😁 VW <3
Da geb ich dir voll und ganz recht... Das ist mir durchaus bewusst.
Aber ich bin mir wie gesagt noch nicht schlüssig ob ich meinen geliebten gti
Will wo ich weis, was ich hab oder was neues ausprobieren soll 😉 ich liebe halt den sound vom r32 so sehr... Das war das einzigste manko am gti.
Aber andererseits will ich auch wieder nen turbo weil das macht einfach mehr spaß 😁 das beste wär n r32 turbo aber sowas kostet halt richtig geld 😉
Nr. 1 Kriterium beim GTI Kauf ist für mich immer den Blick in den Fahrzeugbrief. Junger Vorbesitzer (okay, sieht man nicht direkt, einfach anfragen) oder viele Vorbesitzer, Finger weg.
Ein Beispiel:
Ich hatte mal einen Golf III GTI Jubi. Der war von einem 20-jährigen gefahren worden. Optisch gepflegt, Motor hatte aber schon bei 150tkm keine richtige Leistung mehr. Diagnose: Kompression gering. Der muss das Ding gefahren sein wie ein Untergänger, sowas schafft man beim 2l fast nicht. Dann kamen bei 160tkm-180tkm lauter Verschleissteile: Radlager, Achsteile, Getriebeschaden bei 180tkm (Rückwärtsgang defekt).
Dagegen habe ich mal einen anderen Golf 3 GTI gekauft für einen jüngeren Bekannten (Fahranfänger, allerdings mit Hirn). 240tkm. Jedoch nur Langstrecke, Vorbesitzer 1. Hand und eine Frau. Das Auto war überhaupt nicht verheizt. Es läuft nun bei 260tkm und es kamen nie größere Reparaturen, selbst Radlager sind großteils noch die 1. drin. Der Motor läuft wie eine 1.
So ist das eben.
Ähnliche Erlebnisse hatte ich bei einem Golf IV GTI. Trotz hoher Laufleistung war das Auto top, weil es ein älterer Mann gefahren hat und fast nur Langstrecke damit unterwegs war. Sowas ist unbenklich.
Ich kaufe nie wieder einen GTI, wo irgendwas dran verbastelt oder verändert wurde. Die guten GTIs sind immer die originalen, möglichst aus Frauenhand oder von älteren Menschen gefahren. Es ist nunmal so das diese Gruppe anders mit dem Motor umgeht.
Das sind meine Erfahrungen. Bei GTI muss man eben besonders aufpassen beim Kauf.