GTI - Bremsen aus hohen Geschwindigkeiten wirkt instabil
Hallo,
bin heute mal über 200 km/h mit meinem GTI gefahren - endlich. Steht ja sonst nur rum oder wird normal gefahren. Musste bei 220 etwas bremsen, vor mir scherte einer von der mittleren auf die linke Spur - der hat wohl meine Geschwindigkeit so richtig unterschätzt. Fahrprogramm war Normal, Getriebe auf Sport.
Auf jeden Fall war es beim etwas stärker Bremsen ein ungutes Gefühl. So, als wenn irgendwas "schwammig" ist - und der Wagen kurz vorm Ausbrechen. Glaube das kam von hinten. Ich kann das gar nicht so recht beschreiben - so was hatte ich bei noch keinem Fahrzeug.
Erstmals fiel mir das vor ein paar Wochen aufgefallen, da habe ich es aber auf den Sturm geschoben.
Derzeit fahre ich Winterreifen: 7x17 ET 51 Dezent TZ graphite matt Felgen und Michelin Alpin 6 215/45 R17
Hatte neulich schon alle 4 Reifen ab (da waren schon die Tilgergewichte dran) und alles wieder befestigt, Reifendruck geprüft - alles gut.
Ich bin da etwas ratlos - so ein Gefühl hatte ich mit noch keinem Fahrzeug...
81 Antworten
Ich hatte ja vorher einen BMW X1 F48 25d M und der fuhr auch 250 auf dem Tacho (231 Diesel-PS). Der hatte ein bretthartes M Sportfahrwerk und ich hatte trotzdem Angst mit Vmax durch langgezogene Autobahnkurven zu knallen (stellte aber kein Problem dar). Der GTI ist ja nochmal 5 km/h schneller auf dem Papier (240 eingetragen, der X1 235).
Nun hab ich ja ein Auto nicht dafür um damit permanent über die Autobahn zu brezeln aber ich hab natürlich gedacht so eine kleine Rennsemmel machts viel besser. 😉
Da hab ich mich wohl geirrt und irgendwie dann auch im Namen GTI geirrt. So ein Feeling hatte ich früher nicht mal im Golf 2 oder Golf 3, 4.... und auch nicht im ersten Audi S3 ever (Golf IV Plattform). Mal sehen, wie es mit den Brescias ist.
Sonst kauf die den Hinterachsstabilisator von Eibach, soll wohl Einiges bringen - auch wenn ich es nicht ganz glaube^^
Das Serienfahrwerk im Polo inkl. DCC ist schon noch relativ weich, wenn ich das bspw. mit meinem C63S vergleiche, was man vielleicht nicht tun sollte. Das merkst du bei höheren Tempi gewaltig...
Es ist eben eine Art Starrachse hinten verbaut, welche nicht ohne Grund im Golf 5 rausflog, weil sie einfach nicht mehr zeitgemäß war. Jetzt fährt der Polo GTI schneller als jeder* Golf 5 damals, ausgenommen mal R32 mit Allrad.
*die GTIs als Edition waren gleich schnell
Zitat:
@PaXiLeXiFiXi_ schrieb am 24. Februar 2022 um 13:20:58 Uhr:
Sonst kauf die den Hinterachsstabilisator von Eibach, soll wohl Einiges bringen - auch wenn ich es nicht ganz glaube^^Das Serienfahrwerk im Polo inkl. DCC ist schon noch relativ weich, wenn ich das bspw. mit meinem C63S vergleiche, was man vielleicht nicht tun sollte. Das merkst du bei höheren Tempi gewaltig...
Ein steiferer Hinterachsstabi macht das Auto hinten instabiler, verstärkt also Übersteuern. Ganz sicher keine gute Idee, bei dem hier diskutierten Thema.
Der Polo hat kein DCC, sondern nur Schaltdämpfer. Da wird nicht geregelt, sondern es wird zwischen zwei Kennlinien umgeschaltet.
Die „Art Starrachse“ ist eine Verbundlenkerachse, die formal keine Starrachse und keine Einzelradaufhängung ist. Technisch ist sie dazwischen und wenn sie intelligent gemacht ist, wie hier der Fall, dann ist die fahrdynamisch auch richtig gut.
Die Einzelradaufhängung im Golf kann natürlich fahrdynamisch etwas mehr, aber das Hauptthema bei solchen Achsen ist der Komfortvorteil.
Ähnliche Themen
Danke euch, nee ich hab jetzt einen Sportauspuff drunter. Das wars auch mit Veränderungen am Auto, der Rest waren ja positive, optische Veränderungen im Innenraum 🙂 Ich muss ja keine 240 mit dem Wagen fahren. Spaß machts schon 😉
Wenn deine Winterreifen überhaupt für 240 zugelassen sind. Meine gehen nur bis 210, was für die schmalen 185er Pellen mehr als ausreichend ist.
@Goify du fährst 185er auf deinem GTI ???
Klar, das sind die schmalsten zugelassenen Winterreifen. Wir haben hier richtig viel Schnee und Schneematsch. Da bist du froh über jeden Zentimeter weniger Reifenbreite.
Schneedecke gibt es hier nicht so oft. Wir haben meist frisch gefallenen Schnee bis 10 - 15 cm, Schneematsch und Glatteis. Ansonsten gibt es natürlich nasse Straßen mit eher wenig Aquaplaning-Gefahr. Da könnte man auch breitere Reifen fahren.
...und hier in Hamburg hätte ich mir die Winterreifen auch sparen können 😉 Die paar Tage Frost kann man an beiden Händen abzählen. Irre. Ein Aussenborder wäre sinnvoller.
Das Märchen mit den schmalen Reifen bei Schnee hält sich aber auch wacker… ich hatte mit den 225er Reifen beim Touran oder 205/215 bei meinen Autos noch keine Probleme bei Schnee… 😉
Siehst du, ich schon. Seit ich den Polo habe, fühlt sich das bis zu einem gewissen Punkt wie Allrad an.
Zitat:
@mrbabble schrieb am 24. Februar 2022 um 16:26:32 Uhr:
Das Märchen mit den schmalen Reifen bei Schnee hält sich aber auch wacker… ich hatte mit den 225er Reifen beim Touran oder 205/215 bei meinen Autos noch keine Probleme bei Schnee… 😉
Du hast das Thema nicht verstanden.
Bei Schneematsch und Aquaplaning gilt schmal wie möglich. In vielen weiteren ist das kontraproduktiv. Da muss man einfach abwägen, was herrscht individuell vor, was will man.
Wir haben hier seltenst Schneematsch, da sind im Alltag die schmalsten Winterräder eher ungemütlich. Aber es gibt natürlich auch den anderen Punkt.