Großer Unterschied im Verbrauch zwischen 1.0 und 1.6 Ecoboost?

Ford Focus Mk3

Hallo

Eigentlich war ich mir sicher, den 1.0 Ecoboost mit 125 ps zu nehmen.
Ausstattung wäre Trend mit Winterpaket und Parksensoren für 17250 €
Nun wurde mir gesagt, dass der 1.0 EB noch lange auf sich warten lässt.
Da ich sehr ungeduldig bin, habe ich bei meinem Händler den 1.6 Ecoboost gesichtet.
Dieser wäre in der Titanium Austattung mit Navi für 17850€. Parksensoren könnten kostengünstig nachgerüstet werden.

Welchen findet ihr vom Preis/Leistungsverhältnis besser?

Da ich fast nur Kurzstrecke fahre, stellt sich mir auch die Frage wie es mit dem Verbrauch aussieht. Natürlich hängt dies immer vom Fahrstil ab. Meine Frage wäre aber ob es von Grund auf einen großen Unterschied zwischen den beiden gibt, in Bezug auf den Verbrauch.

Beste Antwort im Thema

Immer dieses Gemeckere: ich bin froh, daß mein 1.6er Ecoboost

1. weniger verbraucht als mein alter Seat Cordoba mit 60 PS,  
2. sich wesentlich besser fährt, und
3. im Gegensatz zu letzterem nicht ausstattungslos ist (der Seat hatte als einziges Extra Servolenkung - sonst nix)

Freuen wir uns am Fordschritt! Jeder hat den Verbrauch mit dem rechten Fuß im Griff. Oder halt eben nicht.

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Zitat:

Original geschrieben von Daggobert


Mal ein paar Eckdaten im Vergleich, von wegen VW verbraucht weniger:
Leider gibt VW das Gewicht nicht für den 5-Türer an. 😠

Hallo Daggobert,

Gewicht und Verbrauch für den 4-Türer stehen im Konfigurator. Modell und 4-Türen wählen und dann oben rechts auf die Technischen Daten gehen. 😉

Golf 2-Türer: TSI 122 PS; Gewicht: 1225 kg; Verbrauch: 5,2 ltr.; 6-Gang-Schalter
Golf 4-Türer: TSI 122 PS; Gewicht: 1247 kg; Verbrauch: 5,3 ltr; 6-Gang-Schalter
Focus: EB 125 PS; Gewicht ( 5-Türer): 1279 kg; Verbrauch: 5,0 ltr.; 6-Gang-Schalter
Astra: Turbo 120 PS; Gewicht ab 1373 kg; Verbrauch 5,9 ltr.; 6-Gang-Schalter

VG myinfo

Zitat:

Original geschrieben von SchuetzeHs


Dann wäre es aber redlich, es den Kunden gegenüber transparent zu machen und nicht mit den unrichtigen, extrem niedrigen Verbrauchswerten zu werben.

Der Hersteller DARF keine anderen Werte angeben, ist das so schwer zu verstehen ??

@myinfo

Danke, kenne mich auf der VW-Seite nicht so gut aus. Bin dort eher selten. 😁

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Norbert-TDCi



Zitat:

Original geschrieben von SchuetzeHs


Dann wäre es aber redlich, es den Kunden gegenüber transparent zu machen und nicht mit den unrichtigen, extrem niedrigen Verbrauchswerten zu werben.
Der Hersteller DARF keine anderen Werte angeben, ist das so schwer zu verstehen ??

Nein Norbert, DU verstehst es nicht.

Dass die Hersteller diese Werte wie politisch vorgegeben messen und benennen müssen, ist doch allen klar.

Nur verschweigen alle Hersteller den Kunden ganz bewusst, dass
1) die Motoren im vorgeschriebenen Messbereich auf niedrigste Verbrauchswerte eingestellt werden und dass
2) die so errechneten Werte mit den tatsächlichen Verbrauchswerten nun gar nicht mehr zusammen passen.

Ich kenne keine einzige Quelle, wo ein Hersteller diese Tatsachen öffentlich macht und den Kunden reinen Wein einschenkt.

Im Gegenteil: Die niedrigen Messwerte führen dazu, dass die Hersteller ihre Fahrzeuge mit Energielabeln A oder B auszeichnen dürfen, was sie fleißig tun. Damit gaukeln sie dem Kunden aber etwas vor, was so nicht richtig ist.

Nur zum Verständnis. Ich habe nichts gegen Ford, wie fahren derzeit den 3. Ford Neuwagen in unserer Familie.

Aber was derzeit mit den beworbenen Verbrauchswerten in der gesamten Autobranche abgeht, ist schlichtweg Täuschung von vorne bis hinten.

Wenn ich mir einen Kühlschrank oder eine Waschmaschine kaufe, sind die angegebenen Energielabel und angegebenen Verbrauchswerte zutreffend.

Seltsam, oder?

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Auch beim Auto sind die angegebenen Energielabel nach dem Fahrzyklus nach dem ermittelt wurde zutreffend.

Nur ein Auto hat mehr Betriebszustände als ein Kühlschrank der nur AN oder AUS kennt, deswegen wurde ein Prüfzyklus vorgegeben.
Dass Fahrzeughersteller ihre Motoren auf den Prüfzyklus optimieren ist auch nicht bewiesen, und wenn dann machen es doch sowieso alle.

Was soll der Hersteller denn i Prospekt schreiben ?
"Achtung das Fahrzeug verbraucht normalerweise in ihrem Fahrbetrieb mehr als wir ermittelt haben" ??

Das schreibt jeder Hersteller doch dazu, nicht in diesen Worten, aber er gibt an nach welchem Prüfzyklus die Werte ermittelt werden.
Und heutzutage sollte ein Kunde schon so schlau sein und wissen dass es ein Prüfzyklus ist und kein realer Wert.

nur mal als gegenbeispiel...mein fofi ist mit 4,4l angegeben...im sommer fahre ich den mit 4l und im winter mit 4,2-4,4l somit sind die angabe auch falsch...

die diskusion ist übrigens sinfrei es ist bei allen gleich also sind alle vergleichbar.

Zitat:

Original geschrieben von Foxs


nur mal als gegenbeispiel...mein fofi ist mit 4,4l angegeben...im sommer fahre ich den mit 4l und im winter mit 4,2-4,4l somit sind die angabe auch falsch...

die diskusion ist übrigens sinfrei es ist bei allen gleich also sind alle vergleichbar.

Nur um es richtig zu stellen: Dein Durchschnittsverbrauch auf 30.000 KM liegt bei Deinem Fofi bei exakt 4,67 Litern (laut Spritmonitor).

So lange sich alle was in die Tasche lügen, sind die Diskussionen in der Tat sinnfrei.

Apropos Waschmaschinen. Da laß ich eben einen Artikel, wonach Stiftung Warentest herausgefunden hat, dass auch dort gepfuscht wird.
Um das Energielabel A+++ zu erhalten, wird die Wasser bei der 60 Grad Wäsche tatsächlich nur auf knapp 50 Grad erwärmt.

Pfuscherei auf breiter Front also.

Ich kann diejenigen unter Euch nicht verstehen die das gutheißen (weil es ja alle so machen). Das kommt einer Aufforderung an die Hersteller gleich, weiter so zu machen.

Was soll Ford denn deiner Meinung nach machen?
Groß auf die Seite schreiben: "Achtung dieser Verbrauch ist eine Lüge!" ?
Damit ruinieren sie sich selbst und keiner kauft mehr die Autos, na da hätten sie aber was geschafft. Ist ja nicht so das die anderen Hersteller nachziehen würden, sondern die würden es munter ausnutzen. Dann kann Ford in Europa gleich dicht machen

Zitat:

Original geschrieben von SchuetzeHs


Nur um es richtig zu stellen: Dein Durchschnittsverbrauch auf 30.000 KM liegt bei Deinem Fofi bei exakt 4,67 Litern (laut Spritmonitor).

So lange sich alle was in die Tasche lügen, sind die Diskussionen in der Tat sinnfrei.

genau schau dir nicht die letzten einträge an...

ein auto verbraucht nunmal in den ersten paar tausend km mehr als am ende ausserdem war meine doku lückenhaft jedoch sind die einträge von 2012 aussagekräftig genug

nach wie vor alle machen es gleich also ist es vergleichbar ...wenn alle waschmaschinenhersteller es gleich handhaben mit a+ a++ und a+++ dann ist das auch weiterhin vergleichbar...

ka obs für waschmaschinen eine norm gibt 😮

Der Verbrauch des Autos wird nach einer Norm gemessen. Deshalb sind alle Verbräuche vergleichbar. Das ist nun mal der Sinn einer Norm. Sicherlich lässt sich vortrefflich über den Sinn von Normen diskutieren - man könnte ja auch über die Brandnorm 75200 diskutieren. Ist der Brandschutz im FORD ausreichend oder brennt der Focus schneller als der Mondeo? (Bilder sind erwünscht !!) Welcher andere Autohersteller hat schärfere Brandnormen?
Warum wurde diese Norm eingeführt? Die Politik fordert dies. Es geht nun mal um das leidige Thema CO2. Um die Ziele zu erreichen, wurde von der Industrie diese Norm erarbeitet. Die ÖKO-Partei ist zufrieden.....
Deutschland spielt überall den Vorreiter - die Probleme kommen aber nun mal aus Ländern wie Brasilien, China, Indien und allen Ländern, die auf dem Sprung zum 2. bzw. 1. Welt-Land sind. Die wissen gar nicht was CO2 ist und den meisten ist es egal. Ob 100 g CO2 oder 4000 g CO2.
Wenn die ÖKO-Partei innerhalb von 2 Jahren erreichen würde, dass in Indien nur noch Euro 3 Fahrzeuge zugelassen würden, wäre unsere Welt ein Stück weiter. Dann würde ich den Hut vor denen ziehen.

Es wäre wirklich interessant zu wissen, was der EB 125 und der EB 182 bei 160 km/h verbrauchen?

Zitat:

Original geschrieben von SchuetzeHs


Nein Norbert, DU verstehst es nicht.
Dass die Hersteller diese Werte wie politisch vorgegeben messen und benennen müssen, ist doch allen klar.

Nur verschweigen alle Hersteller den Kunden ganz bewusst, dass
1) die Motoren im vorgeschriebenen Messbereich auf niedrigste Verbrauchswerte eingestellt werden und dass
2) die so errechneten Werte mit den tatsächlichen Verbrauchswerten nun gar nicht mehr zusammen passen.

Ich kenne keine einzige Quelle, wo ein Hersteller diese Tatsachen öffentlich macht und den Kunden reinen Wein einschenkt.

In

JEDEM

, aber auch wirklich ausnahmslos jedem Prospekt irgendeines Ford-Modells, ebenso wie in ausnahmslos

JEDER

Bedienungsanleitung, die in irgend einem Ford-Modell im Handschuhfach liegt (und bei andere Herstellern ist das nicht anders), findest Du den Hinweis, daß der Realverbrauch abhängig von Reifen, tatsächlichem Gewicht, Zusatzausstattung, etc. vom EU Normverbrauch abweichen kann. Ist das Quelle genug?

Jede weitere Angabe (z.B. schon allein der Hinweis, ob der Verbrauch gegenüber der EU Norm nun höher oder niedriger ausfallen kann), ist den Herstellern gesetzlich verboten. Und da gilt für alle...

Nebenbei darf man bei dieser Diskussion immer nicht vergessen, daß es sich beim gefahrenen Normzyklus um einen europäischen Durchschnittszyklus handelt. Wir Deutschen, mit unserem teils ziemlich idiotischen Fahrstil werden den nur sehr selten schaffen. Andere Nationen haben da keine Probleme mit.

Zitat:

Original geschrieben von XLTRanger


Für einen Benziner sind Kurzstrecken prinzipiell kein großes Problem.

Auf den Grund, weshalb dies beim Dieselmotor schlimmer sein sollte als beim Benzinmotor, bin ich mal gespannt. Denn genau umgekehrt ist es: Benzinmotoren haben eine starke Motorölverdünnung beim Kurzstreckenbetrieb (bedingt durch die starke Anfettung), Dieselmotoren nicht. Der perfekte Motor für Kurzstreckenbetrieb wäre daher ein Dieselmotor ohne DPF und ohne Turbolader.

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb


Auf den Grund, weshalb dies beim Dieselmotor schlimmer sein sollte als beim Benzinmotor, bin ich mal gespannt. Denn genau umgekehrt ist es: Benzinmotoren haben eine starke Motorölverdünnung beim Kurzstreckenbetrieb (bedingt durch die starke Anfettung), Dieselmotoren nicht.

Nunja, da Diesel Selbstzünder sind, die auf die Verdichtungstemperatur angewiesen sind, zünden sie bei niedrigen Temperaturen bzw. Kaltstart deutlich unwilliger als Benziner. Sie spritzen daher eher mehr überproportional Kraftstoff ein als ein Benziner (der ganz genau so wie bei einem Benziner an der Zylinderwand kondensiert). Da ein Diesel aber naturgemäß deutlich langsamer warm wird als ein Benziner, braucht er auch deutlich länger, um aus diesem Bereich herauszukommen.

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb


Der perfekte Motor für Kurzstreckenbetrieb wäre daher ein Dieselmotor ohne DPF und ohne Turbolader.

Und da es solche vorsintflutlichen Motoren heute eh' nicht mehr gibt, ist dieser Beitrag einmal mehr sinnfrei.

Zitat:

Original geschrieben von XLTRanger


Nunja, da Diesel Selbstzünder sind, die auf die Verdichtungstemperatur angewiesen sind, zünden sie bei niedrigen Temperaturen bzw. Kaltstart deutlich unwilliger als Benziner. Sie spritzen daher eher mehr überproportional Kraftstoff ein als ein Benziner (der ganz genau so wie bei einem Benziner an der Zylinderwand kondensiert). Da ein Diesel aber naturgemäß deutlich langsamer warm wird als ein Benziner, braucht er auch deutlich länger, um aus diesem Bereich herauszukommen.

Beim Selbstzünder ohne DPF gibt es keine nennenswerte Motorölverdünnung. Ich habe noch keinen derartigen Dieselmotor mit Motorölvermehrung gesehen, Du vielleicht? Beim Benzinmotor hat man beim Kaltstart teilweise Lambda 0.3, also extrem fett. Einen solchen Lambdawert erreicht ein qualitätsgeregelter (also per Einspritzmenge drehzahlgeregelter) Selbstzünder nicht mal bei Vollast auch nur näherungsweise. Abgesehen davon ist Dieselkraftstoff wesentlich schmierfähiger als Ottokraftstoff, weshalb ich bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb (nicht nur aus Verbrauchsgründen) einen Dieselmotor ohne DPF (solche gibt es durchaus noch als Fast - Neuwagen) jederzeit einem Benzinmotor vorziehen würde. Ottokraftstoff verdunstet zwar großteils flott, dies gilt jedoch nur für die leichtsiedenden Bestandteile.

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb


Beim Selbstzünder ohne DPF gibt es keine nennenswerte Motorölverdünnung. Ich habe noch keinen derartigen Dieselmotor mit Motorölvermehrung gesehen, Du vielleicht? Beim Benzinmotor hat man beim Kaltstart teilweise Lambda 0.3, also extrem fett. Einen solchen Lambdawert erreicht ein qualitätsgeregelter (also per Einspritzmenge drehzahlgeregelter) Selbstzünder nicht mal bei Vollast auch nur näherungsweise. Abgesehen davon ist Dieselkraftstoff wesentlich schmierfähiger als Ottokraftstoff, weshalb ich bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb (nicht nur aus Verbrauchsgründen) einen Dieselmotor ohne DPF (solche gibt es durchaus noch als Fast - Neuwagen) jederzeit einem Benzinmotor vorziehen würde. Ottokraftstoff verdunstet zwar großteils flott, dies gilt jedoch nur für die leichtsiedenden Bestandteile.

Kein einziger Motor auf diesem Planeten fährt beim Kaltstart mit Lambda 0.3.

Aber ja, Benziner ersetzen den Kraftstoffanteil, der beim Einspritzen nicht verdampft, durch eine entsprechend höhere Kraftstoffmenge (Kaltstartanfettung). Dieselmotoren machen exakt das gleiche. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, daß der Motor dann immer noch mit einem rechnerischen Luftüberschuß führt (Lambda >1), an der Tatsache, daß nicht verdampfter Kraftstoff nicht verbrannt wird, sondern an der Laufbuchse landet, ändert das nichts. Und Diesel verdampft wesentlich schwerer als Benzin.

Und Dieselmotoren haben schon lange vor der Erfindung des DPF an Verkokung von Einspritzdüsen, Ventilsitzen und Kolbenringen gelitten, wenn sie Kurzstreckenmotoren waren. Vom überproportionalen Verbrauch ganz abgesehen...

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