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Grosser Preis von England / Silverstone 12

Themenstarteram 3. Juli 2012 um 12:37

Debüt 1950

Adresse Silverstone Circuit Towcester Northamptonshire NN12 8TN GROSSBRITANNIEN

Länge 5,891 km

Rechtskurven 10

Linkskurven 7

Runden 52

Distanz 306,227 km

Sieger 2011 Fernando Alonso Ferrari

Schnellste Renn-Runde

2004 Michael Schumacher › Ferrari › 1:18.739 Min.

Schnellste Qualifying-Runde

2004 Kimi Räikkönen › McLaren › 1:18.233 Min

Evtl Regen Freitag und Sonntag, Samstag trocken

Beste Antwort im Thema

Stichwort Trulli Zug: es sind aber dann doch alle Fahrer die wirklich vorbeiwollten vorbeigekommen - sonst wäre Trulli ja Serienweltmeister geworden :) .

Zur aktuellen Reifensituation: warum gibt man Fußballern nicht Schuhe wo die Stoppeln nur 30 Minuten halten? dann lösen sie sich auf und der Spieler kann auf der Hartplastiksohle herumlaufen. Die könnten sich auch das Material einteilen, zum zusehen wird es sicher viel lustiger und mehr Tore würden auch fallen (wer zum Ende noch einen Stoppel hat wird Torschützenkönig). Jetzt mal im ernst, in welcher Sportart, ausser Formel 1, wird absichtlich Problematisches Material hergestellt um künstlich Spannung herzustellen? mir fällt keine ein...

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am 10. Juli 2012 um 10:55

Ja allein das Qualifying, wo einige Fahrer aufgrund der Reifen auf Q3 verzichten haben, um dann im Rennen gegenüber den Q3 Fahrern Vorteile zu haben, zeigt doch wie absurd das ganze ist.

Da stimme ich zu. Hier sollte meiner Meinung nach eine Regel eingeführt werden, die diejenigen ohne gefahrene Zeit ans Ende des Starterfeldes verbannt.

Sehe ich auch so, ähnliches hatte ich ja auch schonmal geschrieben.

Ansonsten sehe ich die Reifensituation nicht unbedingt als Lotterie. Wie auch bei der Mechanik und der Aerodynamik liegts am Konstrukteur ein Fahrzeug zu bauen das damit klar kommt. Marussia verlangt doch auch keine Regeländerungen weil deren Fahrzeug aerodynamisch weniger effektiv ist als die der Topteams? Es gibt die freien Trainings in denen die Teams die Reifen kennenlernen und das Auto darauf abstimmen können, da liegt es dann bei denen das beste daraus zu machen. Wie auch die Fahrer, Rennintelligenz ist halt auch Teil des Geschäfts.

Zitat:

Ein Überholmanöver gehört geplant, vorbereitet und dann durchgezogen. Den Gegner hetzten, in Fehler zwingen, das Material so einteilen dass man zum richtigen Zeitpunkt einen Vorteil hat, das ist doch Motorsport.

Zu Teil 1 verweise ich nur auf Trulli der früher selbst mit der schlimmsten Gurke nicht zu überholen war - der liess sich einfach nicht in Fehler treiben sondern wurde einfach rundenlang breiter als der Teamtruck. Sowas will ich eigentlich nicht mehr sehen, das verfälscht das Rennen doch noch mehr wenn einer halt Glück hatte beim Start vorbeizukommen und sich sofort ewig weit absetzen kann derweil der Rest dann ewig lange dahinter fest sitzt. Zum 2. Teil kann ich nur sagen dass genau das ja gefragt ist: Den Reifen so einsetzen dass es sich am Ende ausgeht, also genau das was du forderst.

Gruss

Toenne

Zitat:

Original geschrieben von AMenge

Was er dann sieht sind todlangweilige Rennen wie es sie in früheren Jahren gab, als verschiedene Teams eine komplette Saison dominiert haben. Gerade die sich während des Rennens verändernde Performance finde ich hochinteressant. In früheren Jahren entsprach das Qualifiying-Ergebnis tendenziell sehr stark dem Rennergebnis, von ein paar Ausfällen mal abgesehen. Dem ist heute zum Glück nicht mehr so. Mit einer Lotterie hat die F1 meiner Meinung nach deshalb aber nichts zu tun, denn es gilt für alle Teams, aus den vorgegebenen Rahmenbedingungen das Beste zu machen.

Mitte bis Ende der Achtziger waren die Rennen alles andere als langweilig, ich möcht sogar sagen sogar bis Mitte der Neunziger.

Ab da wurde es langweilig mit der Einführung der Rillenreifen und den Chassis mit denen man sich nicht mehr zum Überholen im Windschatten ansaugen konnte. Zu MSC, starkes Rennen, bester Mercedes bei Rennende. Man sieht der Junge hat's noch voll drauf, aber was will man machen wenn die bei Mercedes ihm nicht besseres hinstellen. Ich wage mir kaum vorzustellen was er (MSC) für eine Leistung bieten würde wenn er in einem Red Bull oder Lotus Renault sitzen würde.

Stichwort Trulli Zug: es sind aber dann doch alle Fahrer die wirklich vorbeiwollten vorbeigekommen - sonst wäre Trulli ja Serienweltmeister geworden :) .

Zur aktuellen Reifensituation: warum gibt man Fußballern nicht Schuhe wo die Stoppeln nur 30 Minuten halten? dann lösen sie sich auf und der Spieler kann auf der Hartplastiksohle herumlaufen. Die könnten sich auch das Material einteilen, zum zusehen wird es sicher viel lustiger und mehr Tore würden auch fallen (wer zum Ende noch einen Stoppel hat wird Torschützenkönig). Jetzt mal im ernst, in welcher Sportart, ausser Formel 1, wird absichtlich Problematisches Material hergestellt um künstlich Spannung herzustellen? mir fällt keine ein...

am 11. Juli 2012 um 9:09

Ja das wäre echt was. Wenn die Fussballer mehr als 60% geben, halten die Schuhe nicht bis zum Schluss und sie müssen 5 Minuten Zwangspause zum Wechseln oder eben über den Rasen rutschen.

am 11. Juli 2012 um 10:03

Hallo,

hoffentlich liest hier die FIFA mit:D Lach mich weg ein super Gedanke.

Gruß

Wusler

Zitat:

Original geschrieben von capitano cool

Stichwort Trulli Zug: es sind aber dann doch alle Fahrer die wirklich vorbeiwollten vorbeigekommen

Klar - bloss wann? Das ist/war ja der Punkt: Der Führende war da i.A. längst uneinholbar enteilt, das hat so manches Rennen kaputt gemacht.

Zu deinen Fussballern: Ich hätte kein Problem damit wenn alle Fahrer Holzreifen bekämen. Habe ich ja auch schon vorgeschlagen, und zwar Reifen die Training und Quali aushalten müssten. Wäre für einen Hersteller sicher auch ein besserer Werbeeffekt haltbare Reifen zu liefern als Reifen die nach 1/2 Dutzend Runden blank sind.

Gar kein Boxenstopp, das Rennen komplett auf der Strecke austragen: Gerne. Obs interessanter wird? Glaube ich nicht. ;)

Gruss

Toenne

am 12. Juli 2012 um 9:29

tja es wäre doch alles so einfach ;) und man müßte die Rennen nicht mit künstlichen Firlefanz ala DRS oder Reifenroulette künstlich spannend machen.

1. Einheitschassis mit nur noch einem Mindestmaß an Aerodynamischen Grip (würde auch viele, viele Millionen an Entwicklungskosten sparen)

2. freies Motorenkonzept ( es geht doch hier immer noch um MOTORsport) dafür wie jetzt eine festgelegte Benzinmenge ohne Nachtanken,

tja leider bloss ein Wunschtraum

Die Energiemenge (max. zul. Benzindurchfluß) wird mit dem neuen Reglement ja kommen. Ein Einheitschassie will in einer Prototypen Serie doch keiner sehen, dann kann ich mir auch den Renault Clio Cup anschauen.

Und Motorsport bedeutet keineswegs das der Motor das allein Ausschlaggebende sein sollte.

am 12. Juli 2012 um 22:49

ohne massive einschränkungen bei der aerodynamik wird man aber die überholproblematik ohne "künstliche" eingriffe nicht abstellen können

und die ganzen Autokonzerne werden sich wohl auch eher über einen Motor definieren als über die Aerodynamik - was vielleicht auch Porsche/Toyota/Ford wem auch immer wieder mehr Anreiz bieten würde da man keine Elendssummen für bis ins kleinste Detail ausgeklügelte Aerodynamik ausgeben müsste. Sondern einen "guten" Motor bauen ;)

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