Golf VI - Die Qual der Motorfrage
Hallo!
Ich bin neu hier im Golf VI-Forum, da ich mir in Kürze einen VIer zulegen werde. Allerdings hänge ich noch immer an der Motorfrage (trotz eifrigen Studiums Eurer Beiträge). Wegen schlechter Erfahrungen mit dem DPF bei meinem aktuellen Diesel möchte ich mir den Golf als Benziner zulegen - trotz 25.000 km/ Jahr und 35 km einfache Fahrt zur Arbeit (allerdings innerhalb des Rhein-Main-Gebietes, wo Schnellfahren sich verbietet).
Bei den Benzinern kreise ich um folgende Motoren:
- 1.6
- 1.2 TSI oder
- 1.4 TSI (122 PS)
Für den 1.6er spricht (ich kenne ihn aus dem Golf V), dass er robust und bewährt ist. Allerdings ist er nicht besonders sparsam, im Anzug recht lahm und wegen des 5-Gang-Getriebes - zumindest im G. V - recht laut)
Für den 1.2 TSI spricht auf dem Papier, dass er sehr sparsam zu sein scheint und wohl besser in der Kraftentfaltung ist. Auch würde er mir von der Leistung her reichen. Allerdings ist der Motor so neu, dass Erfahrungen fehlen, gerade auch was die neue Materialtechnik des Motorblocks betrifft. Wird dieser Motor haltbar sein (150.000 km müsste er schon ohne Probleme halten)?
Für den 1.4 TSI sprechen die guten Fahrleistungen, die gute Kraftentfaltung bei noch akzeptablem Verbrauch. Aber auch hier weiss ich nicht, was die Technik (insbesondere Turboaufladung und die Direkteinspritzung) auf lange Sicht taugt. Beim 1.6 FSI gab es ja offensichtlich mit der Einspritzung einige Probleme. Kann man davon ausgehen, dass diese Probleme bei den TSI-Motoren nun behoben sind? Gibt es inzwischen Langzeiterfahrungen (jenseits 100.000 km) mit dem 1.4 TSI?
Bitte übermittelt mir doch mal Eure Einschätzung zu diesen Motoren und helft mir ein wenig bei der Wahl!
Danke
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von e36/8
Die Rechnung stimmt schon. Die Prophezeihungen haben sich bereits letztes Jahr bewahrheitet. Der Dieselpreis war genauso hoch wie für Benzin. In Zukunft wird sich der Preis stärker angleichen. Und das ist zwar nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich.
Und nach 4 Jahren ist nur der Aufpreis über den Kraftstoff rausgefahren. Die übrigen Kosten sind beim Diesel auch höher. Und wie du schon selbst angemerkt hast, wird der Beitragsersteller den Wagen besitmmt keine 10 Jahre lang fahren.
Wenn er die über 2000€, die er beim Benziner spart, heute fest anlegt, dann bekommt er nach 5 Jahren auch noch ca. 600€ an Zinsen raus.
Das ist jetzt zwar total OT aber wenn ich sowas lese krieg ich immer Juckreiz 😉
Experten haben Anfang 2008 einen Ölpreis von 200 Dollar je Barrel gegen Ende des Jahres vorhergesgt.
"Experten" haben die Schweinegrippe als schlimme Krankheit verbreitet und eine Impfung empfohlen.
Experten haben Mitte 2009 gesagt, Ende 2009 werden wir in Deutschland 5 Mio Arbeitslose haben.
Dudenhöffer sagte Anfang 2009. Kaum jemand kauft sich ein deutsches Auto über die Abwrackprämie.
Die Liste dieser absoluten Falschaussagen liese sich noch ewig verlängern!
Klar könntest du zwar mit deiner Aussage Recht behalten. Aber genau so wahrscheinlich könntest du daneben liegen.
106 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
Ganz ehrlich, wenn dann 122PS TSI oder doch den 1,6TDI. Probleme mit dem DPF hin oder her, die waren auch beim Focus nicht die Regel und man kann immer irgendein Problem haben.
Leider hat der TE ja noch nicht geschrieben, was für Probleme er beim Focus hatte. Mich würde echt interessieren, was es wohl war, denn die Probleme der anderen Hersteller (nötige Freifahrfahrten, Dieseleintrag im Motoröl etc.) gibt es beim Focus nicht, da Ford dort das Additivsystem von PSA verbaut.
Man muss ehrlicherweise schon sagen, dass die Partikelfilter selbst mit den neuen CR-TDI's nicht immer perfekt funktionieren (siehe diesen Beitrag auf dem Golf VI Forum). Bloß die Frage ist, ob es wirklich die Schuld der Technik ist.
Der Partikelfilter von VW kommt in der Stadt und bei Kurzstrecken nicht auf die nötige Temperatur, um den Ruß sofort umzuwandeln, also wird er gespeichert und der Partikelfilter muss dann über Nacheinspritzung von Diesel regeneriert werden. Dies führt dann wiederum zu den bekannten Problemen : Freifahrfahrten, Ölvermehrung etc.
Es mag sich auf dem Papier rechnen, einen Diesel bei 18tkm im Jahr zu fahren, aber wie sieht es in der Realität aus? Was nützt es einem, wenn man auf dem Papier in 3 Jahren 120€ gespart hat, wenn die Wirklichkeit eine andere ist?
Entscheidender als die reine Jahreslaufleistung ist, wie sich diese zusammensetzt. Wenn sich die 18tkm aus 2 ausgedehnten Urlaubsfahrten zusammen setzen, dann lohnt es sich durchaus und man wird keine technischen Probleme bekommen. Setzen sich die 18tkm jedoch hauptsächlich durch Fahrten zur Arbeit mit jeweils 15km zusammen, dann ist der Diesel das falsche Fahrzeug und technische Probleme sind nur eine Frage der Zeit. Bei einem solchen Fahrprofil ist ein Benziner die einzige vernünftige Wahl.
Meiner Meinung nach trifft auch die Autohäuser eine gewisse Schuld an der Situation. Dem einen oder anderen Kunden wurde der Diesel quasi aufgeschwatzt. Und warum? Weil der Verkäufer eine höhere Provision bekommt.
Zitat:
Original geschrieben von TT-Pitt
Bitte übermittelt mir doch mal Eure Einschätzung zu diesen Motoren und helft mir ein wenig bei der Wahl!Danke
Hi,
auch mich würden die DPF-Probs interessieren, denn ich fahre auch täglich 37 km zur Arbeit, und das ebenfalls im Rhein-Main-Gebiet. Meiner Erfahrung nach rechnet sich ein Diesel unter solchen Teillastbedingungen (viel Leerlauf, viel Schleichfahrt) ganz besonders. Ich komme mit meinem (Noch-)Golf IV mit 130 PS TDI selbst im dichtesten Verkehr leicht auf 6 Liter, ich habe heute morgen volle 54 min für die 37 km gebraucht, und die MFA stand am Ende auf 5.7 Liter. Und das bei -12 Grad, nach Kaltstart bei - 1.5 Grad (warme Tiefgarage). Mach das mal mit einem Benziner, da kommst Du sicher nicht auf so niedrige Verbräuche. Sicher wird der DPF da einen Zuschlag fordern, ich rechne mit gut 0.5l, wenn ich die Zahlen bei Spritmonitor sehe. Echte DPF-Probs erwarte ich keine, da ich mindestens 1x täglich auch eine mittlere Strecke nachts mit Vmax fahren kann.
Andererseits:
Heute früh sah ich einen G V Kombi im Stau regenerieren, das sah von hinten mal gar nicht so gut aus ... Deshalb wäre ich sehr an den Schilderungen zu den DPF-Probs interessiert.
Wenn ich das Regenerieren so sehe, dann kommt mir das immer so vor, als wenn man - statt seine Mülltonne 1x die Woche leeren zu lassen - die Tonne jede Woche einfach anzündet. So roch es auch 🙁.
Ich würde ebenfalls den 1.2 oder 1,4 TSI empfehlen, wenn es denn ein Benziner sein soll. Den 1.2 kennt allerdings kaum einer hier, und schon gar nicht seine Dauerhaltbarkeit.
Nimm dazu die Garantieverlängerung. Wenn man die gleich bei Bestellung abschließt, gibt es Frühbucher-Rabatt. Dann kannst Du evtl. Probs mit dem neuen Motor entspannter sehen. Allerdings kommt ab 100 tkm ein 60%-Eigentanteil bei den Materialkosten dazu.
Hast Du den 1.6 TDI mal näher betrachtet ?
Zitat:
Original geschrieben von r-d-i
Ich lasse mal dahin gestellt, ob dem wirklich so ist (gerade keine Lust nachzurechnen), aber 100tkm hat der TE schon nach 4 Jahren runter. Zusätzlich bekommt er mit dem Diesel noch ein für Streckenfahrten angenehmeres Auto (das ist aber immer subjektiv, also Probefahrt machen!). Wirtschaftlich brauchen wir über den Vergleich zum 122PS TSI da gar nicht reden.Zitat:
Original geschrieben von e36/8
Den Aufpreis zum Diesel fährst du durch den Verbrauch erst nach fast 100 tkm raus, wenn man ihn mit dem 1.2er vergleicht.Was das Rausfahren des Mehrpreises angeht wird auch gerne vergessen, dass der Diesel gerade bei höheren Laufleistungen einen höheren Wiederverkaufswert hat, das kompensiert einen Teil des Mehrpreises.
Zitat:
Original geschrieben von r-d-i
Von solchen Aussagen sollte sich der TE nicht verunsichern lassen. Auf das, was "langfristig prophezeit" wird, gebe ich keinen Cent. Die Qualität solcher Vorhersagen ist doch meistens für den Allerwertesten, was man sich gut anschauen kann, wenn man sich mal solche Prophezeiungen von vor einigen Jahren hernimmt.Zitat:
Vor allem, weil langfristig dem Diesel keine positive Zukunft prophezeit wird.
Selbst wenn ich mal annehme, dass diese Prophezeiungen zutreffen: bei der Fahrleistung des TEs ist der Wagen sicherlich schon längst wieder verkauft, bevor man von "langfristig" überhaupt reden kann.In den nächsten Jahren wird der Diesel jedenfalls alles andere als out sein, VW bringt ja gerade erst eine neue Generation kleiner 3-Zylinder Turbodiesel zunächst für den Polo und wahrscheinlich dann auch für den Golf-7, Dieselhybride sind auch schon auf dem Weg.
Den 1.6er halte ich für den TE übrigens auch nur als Bifuel für interessant, sonst steht bei dem Motor mit Einführung des 1.2TSI anbetrachts der Fahrleistungen nicht allzuviel auf der Habenseite.
Viele Grüße
Die Rechnung stimmt schon. Die Prophezeihungen haben sich bereits letztes Jahr bewahrheitet. Der Dieselpreis war genauso hoch wie für Benzin. In Zukunft wird sich der Preis stärker angleichen. Und das ist zwar nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich.
Und nach 4 Jahren ist nur der Aufpreis über den Kraftstoff rausgefahren. Die übrigen Kosten sind beim Diesel auch höher. Und wie du schon selbst angemerkt hast, wird der Beitragsersteller den Wagen besitmmt keine 10 Jahre lang fahren.
Wenn er die über 2000€, die er beim Benziner spart, heute fest anlegt, dann bekommt er nach 5 Jahren auch noch ca. 600€ an Zinsen raus.
Zitat:
Original geschrieben von Roger66
Hi,auch mich würden die DPF-Probs interessieren, denn ich fahre auch täglich 37 km zur Arbeit
Andererseits:
Heute früh sah ich einen G V Kombi im Stau regenerieren, das sah von hinten mal gar nicht so gut aus ... Deshalb wäre ich sehr an den Schilderungen zu den DPF-Probs interessiert.
Hmm, also wenn Du auf den 37km streckenweise auch mal etwas höhere Geschwindigkeiten erreichst, sehe ich kein Problem. Ich habe jetzt nach längerer Kurzstreckenfahrerei mit nur gelegentlichen Autobahnfahrten (auf 500-800km gesamt vielleicht 2x 60km AB am Streifen) erst einmal das Gefühl gehabt, was von der Regeneration merken zu können. Der Durchschnittsverbrauch auf dem Tankintervall war dann auch 0,2l oder so höher als erwartet. Ansonsten habe ich bisher keinerlei Schwierigkeiten.
Du kannst was den TDI angeht den Ver nicht mit dem VIer vergleichen, im Ver wurden noch PD-TDIs verbaut, im VIer hat VW auf CR-TDIs umgestellt und seit dem liest man nicht mehr viel über Probleme mit den DPFs.
Mein Verbrauchsprofil kannst Du dir hier anschauen. Seit Oktober fahre ich vorübergehend weniger als ursprünglich geplant und von daher einen viel höheren Kurzstreckenanteil. Das geht jetzt seit guten 2000km gänzlich problemlos. Die meisten Fahrten gehen zudem durchs Ruhrgebiet mit entsprechend viel Stau und niedrigem Tempo, so dass der DPF sicherlich nicht auf allen AB-Fahrten von alleine regeneriert.
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Fast 5% Zinsen sind aber sehr optimistisch 😉
Vielleicht wird sich der Preis angleichen, aber auch erhöhen, umso interessanter wird jeder gesparte Liter, das kann der Diesel meist immer noch gut, selbst gegen TSI´s. Und so viel höher sind die übrigen kosten nicht, mich persönlich kostet der 2l Diesel als Neuwagen 50€ fix im Monat mehr(Anschaffung Steuer, Versicherung), die habe ich nach ca. 1900km pro Monat wieder raus gegenüber dem 122PS TSI, der mir zudem von der Leistungsentfaltung garnicht gefiel. D.h. zur Not rede ich mir die 18PS noch etwas schön und fahre eh mehr als 1900km ... da ist mir doch egal, ob ich nach ein paar Jahren hier oder dort 500€ drauflege.
Wenn man hier jetzt aber den 1,6l TDI ansetzt, dann kommt der schon wesentlich günstiger, laut ADAC rechnet er sich wohl schon bei knapp über 15.000km p.a. über 4 Jahre gegenüber dem 122PS TSI.
Zitat:
Original geschrieben von e36/8
Die Rechnung stimmt schon. Die Prophezeihungen haben sich bereits letztes Jahr bewahrheitet. Der Dieselpreis war genauso hoch wie für Benzin. In Zukunft wird sich der Preis stärker angleichen. Und das ist zwar nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich.
Und nach 4 Jahren ist nur der Aufpreis über den Kraftstoff rausgefahren. Die übrigen Kosten sind beim Diesel auch höher. Und wie du schon selbst angemerkt hast, wird der Beitragsersteller den Wagen besitmmt keine 10 Jahre lang fahren.
Wenn er die über 2000€, die er beim Benziner spart, heute fest anlegt, dann bekommt er nach 5 Jahren auch noch ca. 600€ an Zinsen raus.
Dem kann ich nur zustimmen. Jeder, der objektiv die Kosten nachrechnet, wird beim Benziner landen. Jeder Zahlenvergleich in AutoBild, den der Diesel gewinnt, ist geschönt. Die Kosten eines Diesel kriegt man kaum wieder rein. Der Wiederverkauf ist auch zu vernachlässigen, da die meisten TSI dank der guten Kampagnen einen ähnlich guten Wiederverkaufswert wie die TDI´s haben.
VG
Kai
Zitat:
Original geschrieben von e36/8
Die Rechnung stimmt schon. Die Prophezeihungen haben sich bereits letztes Jahr bewahrheitet. Der Dieselpreis war genauso hoch wie für Benzin. In Zukunft wird sich der Preis stärker angleichen. Und das ist zwar nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich.
Und nach 4 Jahren ist nur der Aufpreis über den Kraftstoff rausgefahren. Die übrigen Kosten sind beim Diesel auch höher. Und wie du schon selbst angemerkt hast, wird der Beitragsersteller den Wagen besitmmt keine 10 Jahre lang fahren.
Wenn er die über 2000€, die er beim Benziner spart, heute fest anlegt, dann bekommt er nach 5 Jahren auch noch ca. 600€ an Zinsen raus.
..von denen Du den höheren Restwert wieder abziehen musst. Das mit den gleichen Kraftstoffpreisen wird zwar immer wieder gerne genannt, wobei immer gerne verschwiegen wird, dasss das sicherlich bei allgemein wesentlich höheren Preisen als heute passieren wird, was den Verbrauchsvorteil des Diesels stärker gewichtet.
Tatsache ist jedenfalls, dass man über solche Entwicklungen nur spekulieren kann (Wer hat letztes Jahr die Spritpreise erwartet, die wir im Moment haben?) und sich trotzdem irgendwie entscheiden muss.
Kommt der TE mit dem TDI und dem 1.2 TSI bei unterschiedlichen Annahmen für diese Entwicklung etwa bei den gleichen Haltungskosten an, sollte er imo Probefahren einfach nach seinem persönlichen Geschmack entscheiden.
Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
Fast 5% Zinsen sind aber sehr optimistisch 😉
Vielleicht wird sich der Preis angleichen, aber auch erhöhen, umso interessanter wird jeder gesparte Liter, das kann der Diesel meist immer noch gut, selbst gegen TSI´s. Und so viel höher sind die übrigen kosten nicht, mich persönlich kostet der 2l Diesel als Neuwagen 50€ fix im Monat mehr(Anschaffung Steuer, Versicherung), die habe ich nach ca. 1900km pro Monat wieder raus gegenüber dem 122PS TSI, der mir zudem von der Leistungsentfaltung garnicht gefiel. D.h. zur Not rede ich mir die 18PS noch etwas schön und fahre eh mehr als 1900km ... da ist mir doch egal, ob ich nach ein paar Jahren hier oder dort 500€ drauflege.
Wenn man hier jetzt aber den 1,6l TDI ansetzt, dann kommt der schon wesentlich günstiger, laut ADAC rechnet er sich wohl schon bei knapp über 15.000km p.a. über 4 Jahre gegenüber dem 122PS TSI.
Klar kann man alles schön rechnen, aber der TSI ist in vielen Fällen oftmals günstiger als TDI.
Beispiel:
1,2 l TSI: Preis 18.475 €, gespart ggü. TDI 2.125 €
1,6 l TDI: Preis 20.600€
Kosten pro 100 km:
TSI 8 Liter Verbrauch (1,37 € pro Liter Benzin) = 10,96 €
TDI 5 Liter Verbrauch (1,17 € pro Liter Diesel) = 5,85 €, Vorteil Diesel ggü. Benziner = 5,11 € pro 100 km
2125 €/5,11€ = 415,85*100=41.585 Kilometer, bis sich der Diesel amortisiert. Sollte der TSI weniger verbrauchen, verschiebt sich das Gefälle noch weiter. Wer jetzt noch die Versicherung und die bald anfallenden Steuern berücksichtigt, der wird sich bestimmt keinen TDI holen.
VG
Kai
Zitat:
Original geschrieben von e36/8
Die Rechnung stimmt schon. Die Prophezeihungen haben sich bereits letztes Jahr bewahrheitet. Der Dieselpreis war genauso hoch wie für Benzin. In Zukunft wird sich der Preis stärker angleichen. Und das ist zwar nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich.
Und nach 4 Jahren ist nur der Aufpreis über den Kraftstoff rausgefahren. Die übrigen Kosten sind beim Diesel auch höher. Und wie du schon selbst angemerkt hast, wird der Beitragsersteller den Wagen besitmmt keine 10 Jahre lang fahren.
Wenn er die über 2000€, die er beim Benziner spart, heute fest anlegt, dann bekommt er nach 5 Jahren auch noch ca. 600€ an Zinsen raus.
Das ist jetzt zwar total OT aber wenn ich sowas lese krieg ich immer Juckreiz 😉
Experten haben Anfang 2008 einen Ölpreis von 200 Dollar je Barrel gegen Ende des Jahres vorhergesgt.
"Experten" haben die Schweinegrippe als schlimme Krankheit verbreitet und eine Impfung empfohlen.
Experten haben Mitte 2009 gesagt, Ende 2009 werden wir in Deutschland 5 Mio Arbeitslose haben.
Dudenhöffer sagte Anfang 2009. Kaum jemand kauft sich ein deutsches Auto über die Abwrackprämie.
Die Liste dieser absoluten Falschaussagen liese sich noch ewig verlängern!
Klar könntest du zwar mit deiner Aussage Recht behalten. Aber genau so wahrscheinlich könntest du daneben liegen.
Zitat:
Original geschrieben von KK2404
Dem kann ich nur zustimmen. Jeder, der objektiv die Kosten nachrechnet, wird beim Benziner landen. Jeder Zahlenvergleich in AutoBild, den der Diesel gewinnt, ist geschönt. Die Kosten eines Diesel kriegt man kaum wieder rein. Der Wiederverkauf ist auch zu vernachlässigen, da die meisten TSI dank der guten Kampagnen einen ähnlich guten Wiederverkaufswert wie die TDI´s haben.
Nachgerechnet haben hier im Forum schon viele und die meisten kommen beim Vergleich 1.4TSI vs. 1.6TDI und bei 25tkm ziemlich deutlich zu dem Ergebnis, dass der TDI aller Voraussicht nach günstiger fährt (und zwar deutlich).
Und was den Wiederverkauf angeht: Selbst bei gleichem prozentualen Wertverlust bekommt man für ein teureres Auto immer noch mehr, als für ein günstigeres. 2000€ Differenz im Anschaffungspreis plus Zinsgewinn auf der einen Seite rechnen und dann aber so tun, als wären beide Autos im Verkauf gleich teuer ist da, ähm, naja...
Zitat:
Original geschrieben von KK2404
Klar kann man alles schön rechnen, aber der TSI ist in vielen Fällen oftmals günstiger als TDI.Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
Fast 5% Zinsen sind aber sehr optimistisch 😉
Vielleicht wird sich der Preis angleichen, aber auch erhöhen, umso interessanter wird jeder gesparte Liter, das kann der Diesel meist immer noch gut, selbst gegen TSI´s. Und so viel höher sind die übrigen kosten nicht, mich persönlich kostet der 2l Diesel als Neuwagen 50€ fix im Monat mehr(Anschaffung Steuer, Versicherung), die habe ich nach ca. 1900km pro Monat wieder raus gegenüber dem 122PS TSI, der mir zudem von der Leistungsentfaltung garnicht gefiel. D.h. zur Not rede ich mir die 18PS noch etwas schön und fahre eh mehr als 1900km ... da ist mir doch egal, ob ich nach ein paar Jahren hier oder dort 500€ drauflege.
Wenn man hier jetzt aber den 1,6l TDI ansetzt, dann kommt der schon wesentlich günstiger, laut ADAC rechnet er sich wohl schon bei knapp über 15.000km p.a. über 4 Jahre gegenüber dem 122PS TSI.Beispiel:
1,2 l TSI: Preis 18.475 €, gespart ggü. TDI 2.125 €
1,6 l TDI: Preis 20.600€Kosten pro 100 km:
TSI 8 Liter Verbrauch (1,37 € pro Liter Benzin) = 10,96 €
TDI 5 Liter Verbrauch (1,17 € pro Liter Diesel) = 5,85 €, Vorteil Diesel ggü. Benziner = 5,11 € pro 100 km2125 €/5,11€ = 415,85*100=41.585 Kilometer, bis sich der Diesel amortisiert. Sollte der TSI weniger verbrauchen, verschiebt sich das Gefälle noch weiter. Wer jetzt noch die Versicherung und die bald anfallenden Steuern berücksichtigt, der wird sich bestimmt keinen TDI holen.
VG
Kai
40.000km ... da rechnet sich der Diesel ja schon in 1,5 Jahren für den TE...., machen wir es mal weniger optimistisch, dann liegen wir bei 80.000km und der Diesel rechent sich nach 3,X Jahren. Wer das Auto doppelt so lange fährt, spart richtig Geld.
Und da du den Wiederverkauf nicht berücksichtigst, aber ebenso Steuer und Versicherung nicht, hebe ich beides gerade einfach mal miteinader auf 😛
Zitat:
Original geschrieben von r-d-i
Nachgerechnet haben hier im Forum schon viele und die meisten kommen beim Vergleich 1.4TSI vs. 1.6TDI und bei 25tkm ziemlich deutlich zu dem Ergebnis, dass der TDI aller Voraussicht nach günstiger fährt (und zwar deutlich).
Und was den Wiederverkauf angeht: Selbst bei gleichem prozentualen Wertverlust bekommt man für ein teureres Auto immer noch mehr, als für ein günstigeres. 2000€ Differenz im Anschaffungspreis plus Zinsgewinn auf der einen Seite rechnen und dann aber so tun, als wären beide Autos im Verkauf gleich teuer ist da, ähm, naja...
Da muss bloß wieder der Diesel-Preis annähernd den Preisstand von Benzin erreichen und schon fallen die Preise der TDI´s in den Keller (war vor 2 Jahren so). Deswegen eben auch die Aussage, dass beide gleich gut sein werden im Wiederverkauf.
Der 1,4 l TSI 122 PS ist nur marginal teurer als der 1,2 l TSI. Deswegen bleibt das Gefälle zwischen TSI und TDI immer noch erhalten. Guck Dir einfach mal die tollen Berechnungen in Auto Bild an, da wird u.a. mit dem Restwert gespielt, um die eine oder andere Variante günstiger aussehen zu lassen.
VG
Kai
Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
40.000km ... da rechnet sich der Diesel ja schon in 1,5 Jahren für den TE...., machen wir es mal weniger optimistisch, dann liegen wir bei 80.000km und der Diesel rechent sich nach 3,X Jahren. Wer das Auto doppelt so lange fährt, spart richtig Geld.
Und da du den Wiederverkauf nicht berücksichtigst, aber ebenso Steuer und Versicherung nicht, hebe ich beides gerade einfach mal miteinader auf 😛
Dann rechne doch mal locker 250 € mehr Steuern für den TDI und locker 300 € mehr Versicherung pro Jahr. Da muss der TDI schon (wieder) 10.000 Kilometer mehr pro Jahr fahren, um auch nur annähernd die Mehrkosten für Steuern und Versicherung ggü. des TSI wieder reinzufahren. Wer den TSI übrigens mit 6,5 Litern fährt (so wie ich), der braucht überhaupt keinen TDI mehr...
VG
Kai
So rechne ich nicht, ich rechne erstmal mit dem garantierten Ankaufswert von VW bei der 3 Wege Finanzierung. Da kann mir sogar egal sein, wenn in der Zeit das Öl alle geht, mein Auto krieg ich bis dahin gut los 😛 Bei 1,9% zu finanzieren ist eh keine Schande, da man die Sicherheit des Ankaufes hat und Tagesgeldkonten teilweise fast das doppelte bieten, zudem wenn man bedenkt, dass die Inflation in den nächsten Jahren garantiert ansteigt.
D.h. der Diesel sollte sich in der Zeit schon rentieren, dann hat man alles richtig gemacht.
Zitat:
Original geschrieben von KK2404
Dann rechne doch mal locker 250 € mehr Steuern für den TDI und locker 300 € mehr Versicherung pro Jahr. Da muss der TDI schon (wieder) 10.000 Kilometer mehr pro Jahr fahren, um auch nur annähernd die Mehrkosten für Steuern und Versicherung ggü. des TSI wieder reinzufahren. Wer den TSI übrigens mit 6,5 Litern fährt (so wie ich), der braucht überhaupt keinen TDI mehr...Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
40.000km ... da rechnet sich der Diesel ja schon in 1,5 Jahren für den TE...., machen wir es mal weniger optimistisch, dann liegen wir bei 80.000km und der Diesel rechent sich nach 3,X Jahren. Wer das Auto doppelt so lange fährt, spart richtig Geld.
Und da du den Wiederverkauf nicht berücksichtigst, aber ebenso Steuer und Versicherung nicht, hebe ich beides gerade einfach mal miteinader auf 😛VG
Kai
Komisch, der TDI kostet mich aber nur ~200€ Steuer pro Jahr, wie soll er dann 250€ im Jahr mehr kosten? Die Versicherung läuft bei mir mit VK auf ca. 400€ im Jahr, glaub nicht, dass der TSI für 100€ geht. Und wer den TSI mit 6,5l fährt, schafft den TDI unter 5l, locker.... mit Tempomat läuft der ja schon bei 120km/h bei knapp unter 5l.