Golf rollt an Steigung trotz eingelegtem Gang
Hallo Leute mir ist heute was ganz eigenwilliges passiert.
Ich habe heute meinen Golf VI 1,4 (80 PS) kurz aus der Garage gefahren, weil ich den Platz innen kurz brauchte.
Hab das Auto also in die Garageneinfahrt gestellt. Die ist zwar ein wenig abschüssig, aber nicht übermäßig.
Dachte lässt den 1 Gang eingelegt, und ziehst die Handbremse nicht an.
Der Motor war also kalt, was ich so nicht mag mit den kurzen Strecken und dann wieder stillsetzen. Aber das ließ sich leiden nicht ändern.
Nun kommt es..... plötzlich setzte sich der Wagen in Bewegung. Man hörte wie die Kolben im Zylinder arbeiteten, natürlich ohne Zündung.
Das heißt es war keine große Sperrwirkung vom Getriebe da, der Golf rollte zurück.
Wenn dass Auto an einem steilen Berg gestanden hätte, wäre er ohne Handbremse bei eingelegtem 1. Gang von allein weg gerollt.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Sperrwirkung des Getriebes vollkommen ausreicht.
Jetzt besonders im Winter stelle ich eigentlich das Auto immer mit eingelegtem Gang ohne Handbremse ab.
Aber auf den Gedanken das die Räder den Motor über das Getriebe durchdrehen bin ich noch nicht gekommen.
Netter Gruß Clive
Beste Antwort im Thema
Du weißt schon das theoretisch auch ein eingelegter Gang rausrutschen kann?
Für mich grob fahrlässig wenn man das an abschüssigen Straßen keine Handbremse zieht.
33 Antworten
schön, dass es hier auch mal Befürworter der Handbremse gibt😉 Im Iroc-Forum musste ich mir kürzlich anhören, dass das Einlegen des Ganges bis auf an sehr steilen Steigungen völlig Unnötig seie und nur dazu führe, dass die Bremse im Winter einfriert.
Ehrlich gesagt: aus Gewohnheit schlage ich nach dem Abstellen immer die Lenkung in eine Richtung ein, Raste das Lenkradschloss ein, ziehe die Handbremse und den ersten oder Rückwärtsgang ein. Mein Auto ist im Gegensatz zu wiederholten Geschichten aus Freundes- und Famielienkreis noch nie weggerollt...und die Bremse auch noch nie eingefroren, egal ob draußen oder drinnen geparkt. Netter Nebeneffekt der häufig betätigten Handbremse ist doch auch, dass sie nicht so schnell festgammelt.
Das mache ich zwar auch so, erklärt aber noch nicht plausibel, warum der besagte Wagen an besagter Steigung bereits im 1.Gang wegrollt (ja, ohne Handbremse)...
Mir will das nicht ganz einleuchten, mal ganz abgesehen, dass ich an Steigungen auch immer die Handbremse ziehe (selbst vor Ampeln...😉, da ich noch kein hill-holder habe...😁).
Aber auf meinem absolut ebenen Parkplatz, auf dem das Auto vor einer ca. 10cm hohen Beeteinfassung steht, bleibt die Handbremse auch ungenutzt.
@ C.Cussler
stell doch mal ein Foto von Deiner Auffahrt rein. "kleiner Hubbs" ist nicht so konkret.
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Zitat:
Original geschrieben von navec
Na ja, die Kompression stimmt eben nicht mehr (oder zumindest ist die im kalten Zustand schlecht).
ui, dann wäre sie aber auch im warmen Zustand nicht mehr OK. Da muss ja dann schon einiges im Argen sein😉
Zitat:
Original geschrieben von navec
Na ja, die Kompression stimmt eben nicht mehr (oder zumindest ist die im kalten Zustand schlecht).
An deinem Wagen, oder vermutest du am Wagen vom TE? 😕
Das Bild kommt die nächsten Tage. Aber zur Zeit komme icch immer erst nach dem dunkel werden heim. Und da sieht man nichts mehr.
Aber ich erklärs mal so.
Ich habe mein Auto in einer DDR- Garagengemeinschaft stehen. Das sind ca. 400 Garagen auf einem Haufen.
Es stehen sich immer zwei Garagenreihen gegenüber. Und damit das Regenwasser nicht im Gang stehenbleibt, sondern zum mittig angelegt Gulli fließt, gibt es in kleines Gefälle.
Also an der Kompression liegt es mit Sicherheit nicht. Das Auto hat erst 8000 (achttausend) km weg. Und wenn da irgendwas nicht passen würde, wäre es mir sofort aufgefallen.
Neetter Gruß Clive
@Jubi TDI/GTI:
Zitat:
An deinem Wagen, oder vermutest du am Wagen vom TE?
Geht es hier um meinen Wagen oder um den des TE?
Bei meinem Wagen kann man das dank DSG ohnehin nicht nach vollziehen.
Hallo,
mein Wagen ( 1,4 TSI ) setzt sich beim bergab parken auch in Bewegung.
Mein Stellplatz liegt an einer schrägen, dort stehe ich mit der Wagenschnauze in Richtung bergab.
Ich lege beim parken dementsprechend den Rückwärtsgang ein, noch während dem aussteigen macht er sich ein wenig selbstständig.
Ich hatte dies schon am ersten Tag bemerkt und ziehe seit dem zusätzlich noch die Handbremse an.
Hoffe natürlich das diese nicht festfriert.
Bei meinem 1,9 TDI ( Golf IV ) war das Parken an diesem Stellplatz kein Proplem und tippe bei dem 1,4 Liter Motörchen auf eine schlechtere Kompression.
Gruß Vzwei
Hi,
es wurde ja hier teilweise von einer Sperrwirkung des Getriebes gesprochen.
Eine Sperre oder ähnliches gibt es bei einem mauellen Getriebe nicht,nur bei Automatiktrieben.
Das heißt es ist eben einzig und allein der Motor bzw. ein einziger Zylinder der den Wagen halten muß.
Schweres Fahrzeug,winziger Motor-> ist doch logisch das das ab einem gewissen Gefälle nicht mehr funktioniert.
Gruß tobias
@Vzwei, probier doch mal den 1. Gang anstatt des R-Gangs, denn dessen Untersetzung ist etwas höher und dementsprechend ist die "Sperrwirkung" dann auch höher.
Hallo navec,
o.k. das werde ich mal ausprobieren.
Auf diese Idee bin ich bisher nicht gekommen weil ich ja mit der Wagenschnauze nach bergab stehe.
Somit wäre es ja normal das in dieser Stellung der Rückwärtsgang eingelegt werden sollte.
Anders herum kann ich den Wagen nicht abstellen weil ich dicht an einer Mauer parken muß, dann kann ich nicht mehr aussteigen.
Gruß Vzwei
Zitat:
Original geschrieben von Turbotobi28
Hi,es wurde ja hier teilweise von einer Sperrwirkung des Getriebes gesprochen.
Eine Sperre oder ähnliches gibt es bei einem mauellen Getriebe nicht,nur bei Automatiktrieben.
Das heißt es ist eben einzig und allein der Motor bzw. ein einziger Zylinder der den Wagen halten muß.
Schweres Fahrzeug,winziger Motor-> ist doch logisch das das ab einem gewissen Gefälle nicht mehr funktioniert.
Gruß tobias
Wer hat hier von Sperrwirkung gesprochen?
Die Frage ist doch, in welchem Gang das Fahrzeuggewicht ausreicht, den Motor durchzudrehen.
Ich habe einen Bora Variant TDI und stelle mein Auto zur optischen ZR-Kontrolle regelmäßig an einen Hang vorm Haus. Beim ersten Mal war ich recht überrascht, dass sich da in den unteren Gängen gar nichts tat. Ich weiß es nicht mehr genau, aber es war mind. der 3.Gang (oder höher), in dem ich das Auto (mithilfe des Hangs...) gesteuert nach vorn ziehen konnte, um den ZR=Motor weiterdrehen zu können.
Deshalb wundert mich, dass das beim Golf 6 mit kleinstem Benziner bereits im 1.Gang möglich sein soll, mit offenbar geringerer Neigung (den bei mir ist´s schon spürbar abfallend als vom TE beschrieben) und ohne Zug, also nur durch reines Fahrzeuggewicht.
Kenne ich so nicht. Im 1.Gang konnte man meine Autos nicht schieben, da hätte also auch ein leichtes Gefälle (wie vom TE erwähnt) offenbar nicht ausgereicht, dass das Ding wegrollt.
Der Rückwärtsgang ist auch nicht unbedingt der Bringer.
Was hält das Fahrzeug bei eingelegtem Gang ?
Die Kompression weniger. Die ist nicht stundenlang stabil. Und mein VW-Käfer mit Verdichtung 1:8,5 ist auch nicht
so schnell bergab gerollt.
Dauerhaft wirken die Kraft die für das Durchdrehen des Motors benötigt wird und der Widerstand der Nebenaggregate.
Da ist jetzt alles Reibungsoptimiert. Gerade die Hubraumverkleinerung soll für geringe Reibungswiderstände sorgen.
Hi,
ich muß bei der arbeit regelmäßig LKW Motoren mit bis zu 15l Hubraum von Hand durchdrehen (nur Motor ohne Getriebe) Das erfordert zwar ordentlich kraft und einen etwa 1m langen Hebel aber es geht.
Das zeigt mir schon das ich so meinem Hosentaschenmotor wie einem 1,4l niemals zumuten würde ein Fahrzeug mit deutlich über 1t gewicht zu halten 😉
Wobei ich das Problem eh nicht habe da ich im allgemeinen nur Automatik Fahrzeuge fahre 😁
Gruß Tobias