Golf IV 1.4 16v Pfuschkauf und Ölproblem

VW Golf 4 (1J)

Zuerst einmal eine Geschichte:Ich habe mir am letzten März einen Golf IV mit 75 ps gekauft . Beim Kauf sind wir damit Probegefahren und war nichts negatives festzustellen. Wir hatten einen Autoprofi dabei der den Verkäufer gefragt hat ob er Öl verbraucht . Daraufhin sagte der Verkäufer er würde kein Öl verbrauchen. Später im Mai wurde das Auto angemeldet und bei den ersten 600 km war das gesamte öl weg. Danach bin ich 40 km autobahn gefahren und habe noch davor das Öl nachgefüllt und als ich von dann an der tankstelle ankam stellte ich fest, dass 1 liter öl weg waren . Anschließend sind wir zum Anwalt gegangen und haben uns von ihm Beraten lassen wie man gegen den Verkäufer vorgehen kann. Oh ich hab noch vergessen zu erwähnen ,dass seine Angaben auf der Anzeige nicht übereinstimmten. Auf Jedenfall sind wir gegen den Verkäufer vorgegangen wegen Artlissige Täuschung. Danach haben wir 9 Monate auf das Gerichtstermin gewartet und der Verkäufer hat Recht bekommen.

Und da wäre meine Frage was ich nun mit meinem Fahrzeug tun kann ??
Soll ich es reparieren lassen oder Verkaufen

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Der 1,4-l-Motor mit 55 kW ist zwar von der Leistung und vom Spritverbrauch her in Ordnung, aber er nun mal auch das Sorgenkind in der VW-Motorenpalette, nicht zuletzt weil er auch wegen seiner -> Frostanfälligkeit bekannt geworden ist.

Schönen Gruß

Das stimmt nicht. Die Frostproblematik muss beachtet werden, ja. (haben aber auch andere Motoren)

Ansonsten ist das einwandfreier Motor, der

in mitlleren Drehzahlen betrieben, bei mir seid 328.000 Km ohne Probleme läuft. Viele verwechseln

ihn mit einem "Sportmotor " und rammeln ihn kaputt, weil sie zu dumm zum Autofahren sind.

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Versuch die Kiste loszuwerden. Das der Unmengen Öl verbraucht, ist leider nicht das einzige Problem des 1.4er.

Wenn Du ihn verkaufst musst Du den Ölverbrauch angeben da Dir der Mangel nun bekannt ist. Falls Du ihn reparieren willst ist es letztlich eine Frage was Du investieren willst, letztlich kommts drauf an daß das Verhältnis zw. Rep. und Fahrzeugwert noch passt. Ich vermute mal daß die Rep. nicht wirklich günstig wird, Du solltest mal bei einer Motoreninstandsetzung nachfragen. Immerhin hättest Du dann Garantie auf die geleistete Arbeit. Das ganze lohnt sich aber nicht wenn Du das Auto kurze zeit später doch verkaufst, Du solltest Dir vorher gut überlegen was Du machst.

Hab auch von vielen Werkstätten gehört ,dass das Ölproblem bei der Motorisierung nach der Reparatur wieder auftreten soll. Ob es stimmt weiß ich leider nicht . Sonst wäre ich für eine Reparatur und würde mit dem Auto bis zum bitteren Ende fahren .

Hi,
würde mich mal interessieren, mit welcher Begründung der Verkäufer Recht bekam? War es ein Händler oder Privat?

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Zitat:

Original geschrieben von polniem


Hab auch von vielen Werkstätten gehört ,dass das Ölproblem bei der Motorisierung nach der Reparatur wieder auftreten soll. Ob es stimmt weiß ich leider nicht . Sonst wäre ich für eine Reparatur und würde mit dem Auto bis zum bitteren Ende fahren .

Da böte sich dann an, den evtl. vorhandenen Longlife-Service mit flexiblem Ölwechselintervall und Longlife-Öl (mit einer Freigabe nach LL-II-Norm 503 00 / 506 00 / 506 01 oder nach LL-III-Norm 504 00 / 507 00) durch das fixe 15.000-km-Ölwechselintervall zu ersetzen (kann man im Steuergerät umprogrammieren) und dann ein sehr gutes konventionelles Öl zu benutzen (eins mit einer Freigabe nach VW-Norm 502 00 und MB-Norm 229.5, Viskosität 5W-40 oder 0W-40, z. B. das

Liqui Moly LeichtlaufHigh Tech 5W-40

oder das

-> Pennasol 0W-40 Hightec

oder auch das

-> Mobil 1 0W-40

, mit dem ich sehr gute

-> Erfahrungen

im AAM (1,8 l, 55 kW) im 93er Vento gemacht habe).

Das sollte den Verschleiß reduzieren.

Schönen Gruß

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable


Da böte sich dann an, den evtl. vorhandenen Longlife-Service mit flexiblem Ölwechselintervall und Longlife-Öl (mit einer Freigabe nach LL-II-Norm 503 00 / 506 00 / 506 01 oder nach LL-III-Norm 504 00 / 507 00) durch das fixe 15.000-km-Ölwechselintervall zu ersetzen (kann man im Steuergerät umprogrammieren) und dann ein sehr gutes konventionelles Öl zu benutzen (eins mit einer Freigabe nach VW-Norm 502 00 und MB-Norm 229.5, Viskosität 5W-40 oder 0W-40, z. B. das Liqui Moly LeichtlaufHigh Tech 5W-40 oder das -> Pennasol 0W-40 Hightec oder auch das -> Mobil 1 0W-40, mit dem ich sehr gute -> Erfahrungen im AAM (1,8 l, 55 kW) im 93er Vento gemacht habe).

Wenn er auf 40 km Autobahnfahrt nen Liter Öl verbrennt, brauch man es wohl kaum mit einem anderen Öl versuchen.

Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Mein Tipp gilt natürlich erst für den Zustand nach einer eventuellen Motorüberholung! 😉

@polniem:
Wobei je nach Alter und Zustand des ganzen Fahrzeugs vielleicht der Kauf und Einbau eines gebrauchten Motors (inkl. der damit verbundenen Risiken, denn wer weiß schon, wieviel Öl der schon verbraucht?) die wirtschaftlichere Lösung wäre.

Der 1,4-l-Motor mit 55 kW ist zwar von der Leistung und vom Spritverbrauch her in Ordnung, aber er nun mal auch das Sorgenkind in der VW-Motorenpalette, nicht zuletzt weil er auch wegen seiner -> Frostanfälligkeit bekannt geworden ist.

Schönen Gruß

Zitat:

Der 1,4-l-Motor mit 55 kW ist zwar von der Leistung und vom Spritverbrauch her in Ordnung, aber er nun mal auch das Sorgenkind in der VW-Motorenpalette, nicht zuletzt weil er auch wegen seiner -> Frostanfälligkeit bekannt geworden ist.

Schönen Gruß

Das stimmt nicht. Die Frostproblematik muss beachtet werden, ja. (haben aber auch andere Motoren)

Ansonsten ist das einwandfreier Motor, der

in mitlleren Drehzahlen betrieben, bei mir seid 328.000 Km ohne Probleme läuft. Viele verwechseln

ihn mit einem "Sportmotor " und rammeln ihn kaputt, weil sie zu dumm zum Autofahren sind.

Zitat:

Original geschrieben von panzer68


... Die Frostproblematik muss beachtet werden, ja. (haben aber auch andere Motoren)
Ansonsten ist das einwandfreier Motor, der
in mitlleren Drehzahlen betrieben, bei mir seid 328.000 Km ohne Probleme läuft. Viele verwechseln
ihn mit einem "Sportmotor " und rammeln ihn kaputt, weil sie zu dumm zum Autofahren sind.

Das ist natürlich auch ein Aspekt. 😉

Aber ich finde, dass man bei diesem Motor einfach zu viele Möglichkeiten hat, dass etwas, wenn die Bedingungen irgendwie ungünstig sind, richtig schief läuft und dass das teuer wird.

Fährt man viele Kurzstrecken (und da vielleicht noch zu sportlich oder zu niedertourig), zeigen die Kolbenringe - speziell im Longlife-Betrieb - eine auffällige Verschleißfreudigkeit.

Für sehr niedrige Temperaturen muss man auf die Nachrüstung der Heizung der Kurbelgehäuseentlüftung (KGE) und der -durchlüftung achten und am besten noch die KGE regelmäßig reinigen, sonst kann die einfrieren, was dann meist einen katastrophalen Ölverlust und den Motortod zur Folge hat.

Es gab (und gibt) da Motorkonstruktionen, die einfach viel unanfälliger gegenüber ungünstigen Betriebsbedingungen waren bzw. sind.

Das heißt natürlich nicht, dass dieser Motor unter günstigen Bedingungen und bei guter Pflege (wie anscheinend bei dir) keine recht hohe Laufleistung erreichen kann (siehe dein Beispiel).

Und diese Zusammenhänge sollte polniem bei seiner Entscheidung berücksichtigen.

Schönen Gruß

Hi

ich meine es gibt 4 möglichkeiten :

1.
Du suchst dir einen Austauschmotor (gebrauchter Motor) , Kosten ca. 700 - 900 Euro hier muss evtl. noch
Zahnriehmen, Wasserpumpe u.s.w gemacht werden ca. 250 Euro evtl. noch eine Kuplung ? ca. 150 Euro
und wenn du auf nummer Sicher gehen willst machst du gleich auch noch die Zylinderkopfdichtung, Schaftdichtungen mit Schrauben ca. 130 Euro und da schon mal alles auf ist noch die Kolbenringen ca. 60 Euro somit kannst du mal zu 98 % davon ausgehen da die nächsten 100-200.000 km fahren kannst.
Kosten wenn du alles selber machst ca. 1500 Euro

2.
Du suchst dir einen sehr guten Austauschmotor (gebrauchter Motor) ca. 700-1200 Euro und hoffst das der
die nächsten 100-200.000 duchhält.

3.
Du nimmst deinen alten Motor und machst alles wie bei 1. beschrieben evtl. noch mal die Zylinderwände messen lassen.

4.
Auto verkaufen mit Motorschaden und den Verlust unter erfahrungen ablegen.

Wir haben uns für die 3. entschieden da das Auto mit Mortorschaden keiner haben wollte und somit läuft er jetzt wieder und hat einen Öl Verbrauch von ca. 1 Liter bei 2500 km für den Motor Super.

Wenn du aber alles in der Werkstatt machen lassen musst kommt nur 2. oder 4. in Frage ansonsten
kannst du dir auch einen sehr guten gebrauchten kaufen.

Zitat:

Original geschrieben von sirpomme


Hi,
würde mich mal interessieren, mit welcher Begründung der Verkäufer Recht bekam? War es ein Händler oder Privat?

Also das war privat und der Verkäufer hat im Gericht nichts als Lügen erzählt . Wir haben erst gestern vom Anwalt erfahren, dass wir verloren haben ein schriftliches Schreiben erhalten wir in kürze.

Zitat:

Original geschrieben von polniem



Zitat:

Original geschrieben von sirpomme


Hi,
würde mich mal interessieren, mit welcher Begründung der Verkäufer Recht bekam? War es ein Händler oder Privat?
Also das war privat und der Verkäufer hat im Gericht nichts als Lügen erzählt . Wir haben erst gestern vom Anwalt erfahren, dass wir verloren haben ein schriftliches Schreiben erhalten wir in kürze.

So ist das, schon vor Jahren bei meinem ersten mal vor Gericht klärte mich der Anwalt darüber auf das der meist Recht bekommt der die Lügen am glaubhaftesten rüberbringt, Recht haben und Recht bekommen sind zwei unterschiedliche Dinge.

Kaufe ich ne alte gebrauchte Karre ohne Gewährleistung von privat kann ich halt nix erwarten .

Nene, sowas ist eine Frage des Kaufvertrages. Wenn er Recht bekommen hat, dann war entweder Dein Anwalt ein Versager, oder der von Dir unterzeichnete Kaufvertrag hat ihm recht gegeben. Ich vermute letzteres, aus den folgenden Gründen.

Bei Gebrauchtwagenverkäufen sind im Kaufvertrag Formulierungen der Form "Gekauft wie besichtigt unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung" durchaus üblich. Damit müsstest Du ihm die Arglist hinsichtlich der Ölsache nachweisen, und das kann natürlich schwer werden, wenn er überzeugend lügt.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann wusstest Du von der generellen Ölverbrauchsproblematik bei diesem Motor und hast deshalb vor dem Kauf gezielt gefragt. Damit aber muss man Dir leider bescheinigen, einen vertragstaktischen Fehler gemacht zu haben: Wenn Du schon um die Gefahr wusstest, dann hättest Du die Aussage des Verkäufers hinsichtlich des Ölverbrauchs schriftlich in den Kaufvertrag mit aufnehmen sollen. Dann hätte er sich später nicht auf die Gewährleistungsausschlussklausel herausreden können. Wenn Du es bei seiner mündlichen Aussage bewenden lässt, dann muss Dir klar sein, dass Du sie hinterher nicht beweisen können wirst und der Gewährleistungsausschluss greift.

Sehe ich leider auch so wie D&P.
Was vorher vertraglich nicht zugesichert oder ausgeschlossen war, kann hinterher leider nicht eingeklagt werden.
Formalrechtlich korrekt, wenn es aber um Treu & Glauben, die wirkliche Wahrheit (wer legt die fest? Der liebe Gott? Justizia zumindest hat ja genau deshalb verbundene Augen...!) etc., verheerend.

Ist mir leider auch schon so gegangen und trotz faktischer Unschuldigkeit habe ich damals (zu-)zahlen müssen.
Letztlich muss man aber auch zugestehen, wie eine juristische Instanz hier die "wirkliche Wahrheit" herausfinden könnte, sollte etc.
Auf hoher See und vor Gericht ist man mit Gott allein, das ist leider so, wenngleich es natürlich alles andere als "gerecht" ist.

Was war eigentlich mit dem vielgepriesenen geänderten Öleinfülldeckel, der bei einigen so schlagartige Minimierungen des Ölverbrauchs erzeugt hat?

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