Golf 7 GTD (Jährliche Laufleistung ca. 10.000 km)?

Liebäugele aktuell evtl. mit einem Golf 7 GTD Diesel.

Die jährliche Laufleistung beläuft sich auf ca. 10.000 km im Jahr, ca, 70% Landstraße und 30% Autobahn. Tägliche Laufstrecken zur Arbeit hin und zurück ca. 20 km.

Frage, macht der Diesel hier Probleme und wer hat welche Erfahrungen hier gemacht bei ähnlichen Laufleistungen?

Beste Antwort im Thema

Bei einer Fahrleistung von lediglich 10.000 km im Jahr sollte man sich im Klaren darüber sein, daß die Gesamtkosten für einen Diesel höher liegen als für einen gleichwertigen Benziner.

Das Kostenargument scheidet somit als Entscheidungskriterium für den Diesel schon mal aus.

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Zitat:

@tartra schrieb am 22. Dezember 2019 um 16:35:18 Uhr:


Ich weiß jetzt nicht wie es aktuell beim Golf ist, aber es soll Fahrzeugetypen geben, wo dank German Dieselpanik ein vergleichbarer Diesel günstiger zu schießen ist als sein Benzinzwilling...von daher?

Dabei besteht aber zusätzlich die Gefahr, daß diese Diesel in bestimmten Gebieten von Fahrverboten betroffen sind.

Muß der TE in solche Gebiete fahren, dann muß er das ebenfalls berücksichtigen.

ups . da hab ich falsch gelesen.
wenn das auto ab und an so einmal im monat oder spätestens nach 8 wochen die autobahn sieht kann man das schon machen.
würd da auch einmal im jahr ölwechseln also kein longlife oder sowas.

ansonsten ist es meist so dass ein gleichkräftiger diesel mehr kostet als ein benziner. zumindest neu. gebraucht sieht es mitunter anders aus. ein gtd ohnehin schlecht vergleichbar.

was fixkosten sind mußt halt mal vergleichen
->versicherung mal anschauen. gibt fahrzeuge da ist der diesel teurer, bei anderen dagegen der benziner. kommt immer auch auf den konkreten motor und eben das modell an
->steuer mal durchrechnen. diesel meist etwas höher. aber das fährst du an der tanke oftmals locker wieder rein, selbst bei 10tkm im jahr
->inspektionen müßtest du dir mal die intervalle anschauen. gerne sind die beim diesel länger als beim benziner keine ahnung wie es beim golf ist. ölwechsel würd ich wie gesagt jährlich einplanen.
->inspektionskosten werden ähnlich sein. moderne turbobenziner brauchen auch öle die etwas mehr geld kostet. die preis spanne von händler zu händler wird größer sein als die spanne zwischen einer diesel und einer benzinerinspektion
->die diesel bei vw haben zahnriemen, keine ahnung wie es bei den benziner aussieht. die riemenintervalle aber ohnehin sehr lang (bei 10tkm im jahr wird das ggf erst den zweit oder drittbesitzer treffen)

iim grunde gehört ein moderner turbobenziner genauso warmgefahren wie eben ein turbodiesel. mag sein, dass der diesel ein paar km länger braucht aber wenn er ab und an mal längere strecke die bahn sieht alles kein thema (thema dpf , thema agr verrußung, thema kondensat bei motoren die nicht oder nur selten längere zeit auf betriebstemperatur sind).

was wärme im innenraum+scheibe freimachen zu beginn der fahrt angeht so ist ein tdi vermutlich sogar im vorteil, weil der einen elektrischen zuheizer hat. https://www.autobild.de/.../...m-kaelte-und-klimatest-1311303.html?...

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ob du bei der kaufentscheidung berücksichtigst dass es stimmen gibt die den dieselkraftstoff gleich besteuern wollen wie benzin mußt du wissen. wenn ja werden beide kraftstoffe ähnlich teuer. der verbrauchsvorteil des diesel bleibt aber (rechtfertigt dann kaum noch die höheren anschaffungskosten des fahrzeugs denn es braucht dann viele kilometer eh man die rausfährst). sollte das tatsächlich kommen, sollte man eigentlich damit rechnen dass die kfz steuer für den diesel fällt (die ist ja derzeit höher als bei benzinern..). aber das ist glaskugel um bei 10tkm im jahr auch nicht sonderlich viel geld über das wir da reden.

Bei 2x10 km würde ich den Diesel lassen. Mit der Zeit wird durch das ständige freibrennen der Verbrauchsvorteil nicht mehr vorhanden sein.

Warum muss es denn der GTD sein? Gibt ja noch den GTI. Der wäre etwas besser geeignet und bringt bestimmt mehr Spaß.

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Eben, GTD ist hier tatsächlich als Schwachsinn zu bezeichnen.

Selbst 2x20km sind kritisch.
Hatte für 5 Monate lang ein Fahrprofil von 2x23km Arbeitsweg.
Jedes mal musste ich wenn die DPF-Regeneration angefangen hat einen zusätzlichen Umweg von über 10 Kilometern fahren. Konnte ich aber, weil ich die DPF-Regenerationen immer mitbekomme bei dem Fahrzeug.

Das Kühlwasser hat geradeso Betriebstemperatur erreicht (Winter), vom Öl müssen wir da nicht reden.
Das ist in den 5 Monaten logischerweise auf dem Arbeitsweg nicht warm geworden. Wann immer es ging und kein Regen vorhergesagt war hab ich das "Schönwetterauto" (Benziner) genommen.

Abgesehen davon, was will man mit der Leistung wenn der Motor nicht warm wird und man zudem nichtmal reintreten kann? Es ist nutzlos.

Ein Benziner hätte noch eher die Chance Betriebstemperatur zu erreichen.

Zitat:

@Volvorin71 schrieb am 22. Dezember 2019 um 10:28:44 Uhr:



Zitat:

@cardriver89 schrieb am 22. Dezember 2019 um 10:13:34 Uhr:


Leistung? Doppelt soviel PS für die gleichen Spritkosten?

Mal ehrlich, wenn einer nach einem 180PS-Auto fragt, dann will er sicherlich nicht ein Auto was nur die Hälfte hat und außerdem noch 1-2 Fahrzeugklassen kleiner ist.

Zum Thema: Ich denke nicht, dass er Probleme macht. Dreh halt ab und zu mal ne extra Runde damit er auf Temperatur kommt und sich frei fährt, dann ist alles gut.

Ich habe auch noch einen Volvo C70 mit 5 Zylinder Turbo,der hat noch mehr Ps.Was soll der mir auf der kurzen Strecke bringen?Zeitersparung?Spass am überholen?Nicht eine Minute mache ich mit dem Volvo gegenüber dem Rapid gut.Noch dazu kannst du auf der Landstrasse im Berufsverkehr kaum überholen,also bitte erst Gehirn einschalten und die Tasten in Ruhe lassen.Wenn du wirklich ein echtes Argument liefern kannst,dann bitte,aber du solltest erst die Fragestellung aufmerksam lesen und noch wichtiger,verstehen können.Der Diesel ist dazu nie richtig warm und ist dafür gar nicht gemacht.

Lächerlich, was du schreibst. Nicht jeder hat dein Streckenprofil, nicht jeder fährt zu den typischen Zeiten im Berufsverkehr, nicht jeder will den letzten Cent sparen, statt ein schönes Auto zu fahren.

Argument? Ein gleichstarker Diesel wird immer weniger verbrauchen, als ein gleichstarker Benziner. Das ist nunmal so, auch wenn Diesel-Gegner das nicht gerne hören wollen. Und bevor jetzt das Gegenargument mit der niedrigen Steuer kommt, die fährt man sich auch mit geringer Fahrleistung wieder rein, wenn man Wert darauf legt.

Und so ein Unsinn mit dem warm werden. Wie lange braucht denn ein moderner Diesel um warm zu werden? Mehr als 20km? Im Leben nicht.

Zitat:

@Drahkke schrieb am 22. Dezember 2019 um 10:15:30 Uhr:



Zitat:

@cardriver89 schrieb am 22. Dezember 2019 um 10:13:34 Uhr:


...wenn einer nach einem 180PS-Auto fragt...

Dem Eröffnungsbeitrag des TE kann ich diese Frage nicht entnehmen.

Er hat aber auch nicht gefragt, wie er möglichst billig fährt. Ich verstehe nicht, warum die Leute immer denken: Diesel = möglichst billig. Gibt auch Leute, die fahren gerne Diesel, bzw. aus Überzeugung.

Der TE will halt hier nur wissen, ob man sowas machen kann, oder nicht. Also Vor-/Nachteile abwägen.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ich letztes Jahr, mit dem Diesel günstiger unterwegs war und das bei 12000km.

Bin vom 2016er Sportage 2.0 CRDI EURO 6 auf einen 2019er Sportage 1.6 TGDI Euro 6d Temp umgestiegen.

Mit dem Benziner tanke ich 2 mal im Monat voll. Mit dem Diesel nur 1,33 mal. Der Steuerunterschied von 66€ ist schon nach 2 Monaten wieder drin und die Versicherung liegt nur eine Kaskostufe voneinander entfernt. Zudem war der Diesel als Gebrauchter günstiger als der Benziner.

Im Endeffekt musste der Diesel weg, weil der Diesel praktisch kaum Strecke bekommen hat zum regenerieren. Der Verbraucht stieg teilweise von 8-9 Liter auf 13 Liter an, wenn ich nicht jede Woche zum regenerieren, Autobahn spazieren gefahren bin.

Meiner Erfahrung nach ist der Diesel bei geringen Laufleistungen durchaus im Kostenvorteil. Das ganze aber ein bisschen mit der Wette verbunden, dass keine Dieseltypische Reparatur in die Haltezeit fällt. Einmal HD-Pumpe oder DPF ersetzen, kann den Kostenvorteil durchaus schlagartig ins negative Zerren. Wenn man jetzt, typischerweise, den Wagen zum 8. Lebensjahr abstößt, halte ich die Wette für durchaus eingehbar.
Zumidnest was die "laufenden" Kosten angeht. Am Ende der Haltedauer ist da der EK-Preis, sowie der VK-Preis um so mehr entscheidend. Das zeigt sich jedoch erst am Ende und kann kaum vorausgesagt werden.

Dazu kommt, da muss man sich nichts vormachen, leben doch viele Leute "in den Tag hinein", was ihr Geld angeht. Selbst wenn der Benziner in den TOC günstiger wäre, wäre ads Geld am Monatsende deswegen nicht auf dem Konto, sondern halt anderweitig ausgegeben. Die geringen var. Kosten in Form von Tanken, spüren sie dann hingegen jedes mal an der Zapfsäule.

Ich habe nur positiven Erfahrungen mit Diesel gemacht wenn ich 25000-35000 km gefahren bin. Bei 10 tkm und je nach Streckenprofil kannst Du vom Unterhalt her gleich einen Benz fahren (wie bereits oben erwähnt). Und wenn erstmal das grüne-linke Mainstream an die Macht kommt wird der Diesel Fahrer an der Zapfsäule heulen (siehe Frankreich, Land des Diesels schlecht hin)...

Moin,

Der Diesel wird sich bei dem Fahrprofil sicherlich nicht selbst zerlegen - alle paar Tage Mal ne längere Strecke und das sollte wenig Probleme geben.

Rechnen wird es sich - sofern nicht eine irre günstige Versicherungseinstufung da ist kaum, was man spart gibt man auf der anderen Seite mindestens wieder aus.

Der einzige Aspekt der hier für die Idee spricht ist - der GTD ist mittlerweile etwas ungewöhnliches - ein sportlicher Diesel. Die sind in den letzten Jahren schon fast wieder ausgestorben, die meisten Hersteller in der Kompaktklasse bedienen da mittlerweile überwiegend das Vernunftspektrum. Da der GTD auch in ungewöhnlicher und v.a. oft auch hervorragend ausgestattet kommen kann - verstehe ich die Idee also durchaus und die beiden wirklich engsten Konkurrenten von Mini und BMW dürften teurer sein, die Konkurrenz von Seat und Skoda trifft nicht bei jedem auf Gegenliebe.

Also rechnen ob es passt und die mehr km für die Artgerechte "Haltung" zusätzlich einplanen, wenn du keine Alternative findest, die dir zusagt.

LG Kester

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 23. Dezember 2019 um 11:32:52 Uhr:


Moin,

Der Diesel wird sich bei dem Fahrprofil sicherlich nicht selbst zerlegen - alle paar Tage Mal ne längere Strecke und das sollte wenig Probleme geben.

Rechnen wird es sich - sofern nicht eine irre günstige Versicherungseinstufung da ist kaum, was man spart gibt man auf der anderen Seite mindestens wieder aus.

Der einzige Aspekt der hier für die Idee spricht ist - der GTD ist mittlerweile etwas ungewöhnliches - ein sportlicher Diesel. Die sind in den letzten Jahren schon fast wieder ausgestorben, die meisten Hersteller in der Kompaktklasse bedienen da mittlerweile überwiegend das Vernunftspektrum. Da der GTD auch in ungewöhnlicher und v.a. oft auch hervorragend ausgestattet kommen kann - verstehe ich die Idee also durchaus und die beiden wirklich engsten Konkurrenten von Mini und BMW dürften teurer sein, die Konkurrenz von Seat und Skoda trifft nicht bei jedem auf Gegenliebe.

Also rechnen ob es passt und die mehr km für die Artgerechte "Haltung" zusätzlich einplanen, wenn du keine Alternative findest, die dir zusagt.

LG Kester

Die Zusatzkilometer die gefahren werden müssen steigern allerdings wiederum die Kosten. 😉

Und "sportlich" ist auch relativ. Es gibt andere Motorisierungen die ich als sportlich erachten würde.

Bei den Kilometern würde ich persönlich nicht lange fackeln und einfach den GTI nehmen.

Je nach geplanter Haltedauer könnte sogar fast Leasing Sinn machen.
Zumindest vor nem halben Jahr wurden Golf R und Cupra für absolute Witzpreise in den Markt gedrückt, weiß aber nicht, ob das noch immer so ist.

Zitat:

@cardriver89 schrieb am 23. Dezember 2019 um 08:45:35 Uhr:



Zitat:

@Volvorin71 schrieb am 22. Dezember 2019 um 10:28:44 Uhr:


Ich habe auch noch einen Volvo C70 mit 5 Zylinder Turbo,der hat noch mehr Ps.Was soll der mir auf der kurzen Strecke bringen?Zeitersparung?Spass am überholen?Nicht eine Minute mache ich mit dem Volvo gegenüber dem Rapid gut.Noch dazu kannst du auf der Landstrasse im Berufsverkehr kaum überholen,also bitte erst Gehirn einschalten und die Tasten in Ruhe lassen.Wenn du wirklich ein echtes Argument liefern kannst,dann bitte,aber du solltest erst die Fragestellung aufmerksam lesen und noch wichtiger,verstehen können.Der Diesel ist dazu nie richtig warm und ist dafür gar nicht gemacht.

Lächerlich, was du schreibst. Nicht jeder hat dein Streckenprofil, nicht jeder fährt zu den typischen Zeiten im Berufsverkehr, nicht jeder will den letzten Cent sparen, statt ein schönes Auto zu fahren.

Argument? Ein gleichstarker Diesel wird immer weniger verbrauchen, als ein gleichstarker Benziner. Das ist nunmal so, auch wenn Diesel-Gegner das nicht gerne hören wollen. Und bevor jetzt das Gegenargument mit der niedrigen Steuer kommt, die fährt man sich auch mit geringer Fahrleistung wieder rein, wenn man Wert darauf legt.
So noch mal für dich zum lesen😁er TE will nur 2 mal am Tag 20 Km zur Arbeit fahren,bei 70% Landstrasse und 30% AB.Was willst du mit dem Diesel gutmachen?Dazu brauche ich kein Nagelstudio.Was soll am Diesel schön sein,noch dazu im gewöhnlichen Golfkleid.Der Golf ist ein gutes Auto,aber ein schönes bestimmt nicht.Da ich annehme,das du keine Ahnung von einem C70 Coupe hast,ist deine Aussage,das ich jeden Cent sparen will,eine Lachnummer.Der ist Bildschön,aber im Unterhalt teuer.Das kann mein Rapid viel besser.Mit dem bin ich nicht eine Minute später da und der ist wie gemacht für die Strecke.Da der TE ein ähnliches Streckenprofil hat(wer lesen kann,ist klar im Vorteil),kann ich sowas auch empfehlen.Übrigens der Diesel ist bestimmt nach 20 Km nicht warm,nur das Wasser ist durch den Zuheizer erwärmt.Das Öl braucht viel länger,aber das weißt du ja alles schon.Manche glauben wirklich,wenn heise Luft kommt,ist der Motor warm.Wer sowas glaubt,der glaubt auch,das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Moin,

Klar ist sportlich relativ ... Ich finde einen GTI ja auch bestenfalls nett. Aber nach Ansicht der Allgemeinheit sind sowohl GT als auch GTI sportlich oder teilweise sogar sehr sportlich. Meine persönliche Sichtweise ist da ja nicht die maßgebliche 😉

Und Grad in Kombination - Sportmodell mit starkem Dieselmotor ist dir Auswahl doch merklich geschrumpft. Bei Alfa seit Mitte 2018 nicht mehr, bei Citroen und Peugeot rausgeflogen usw. Abgesehen von VAG in einigen Modellen, dem Focus eigentlich nur noch BMW und Mercedes jenseits der 165 PS unterwegs.

LG Kester

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