Golf 6 1.8T extrem hoher Ölverbrauch
Hallo, habe mir vor 2 Monaten einen Gebrauchten golf 6 1.8 tsi gekauft und habe momentan ein großes Problem . Ungefähr 3 Wochen nach dem Kauf war die steuerkette gelängt. Der Schaden wurde durch den Händler behoben . Es wurden die steuerkette ,der kettenspanner und die einlassventile getauscht . 2 Wochen nach dem ich das Fahrzeug wieder hatte und ungefähr 300km gefahren bin meldete sich die Öllampe . Es fehlte ungefähr 1 Liter Öl . Hab mir nichts dabei gedacht und ein Liter nachgefüllt so das das Öl genau in der Mitte von min und Max war . Nach 1 1/2 Wochen und 150 km fährt war das Öl knapp über min . Ich musste wieder 750ml nachkippen .
Hat vielleicht irgendjemand eine Idee oder Erfahrung woran das liegen könnte .
Laut vw ist ja 1l nach 1000 km in der Toleranz . Aber der jetzige Zustand ist denke ich nicht normal .
Beste Antwort im Thema
Ich entdeckte auch schon mal einen Marder im Motorraum, wie er sich gerade genüsslich meinen Ölmessstab durch den Mund zog....
79 Antworten
Zitat:
@Jubi TDI/GTI schrieb am 27. April 2017 um 13:12:26 Uhr:
Zitat:
Sind die Einfüll-/Ablassöffnungen nicht versiegelt? 😕
Achso, das könnte natürlich sein. Aber schliesslich soll der Fahrer vor längeren Fahrten ja auch mal den Ölstand via Peilstab kontrollieren...
0,5 sind eigentlich auch noch zuviel. Aber gut, eine Grenze muss es ja geben.
Wenn ich öl aus dem Motor haben will, bekomme ich es auch raus. Ölpeilstab raus und absaugen, Öldruck sensor lockern und abtropfen lassen. Da kann man kreativ werden.
Normal schütte ich von Service zu Service einen halben Liter nach, bzw gar nix. Das sollte man als Maßstab sehen, denn es ist möglich.
Hallo,
ums vorweg zu nehmen der Ölkreis war "versiegelt", mit einem Tropfen dicker Farbe am Peilstab und am Einfüllstutzen. Bescheissen hätte ich können, indem ich gesagt hätte, dass er zwischendrin Öl gebraucht hat und ich hab nachfüllen müssen....denn ich habe auch nicht viel Mitleid mit VW.....
Naja ums abzuschließen. Nach 760km hat meiner auf 1000km hochgerechnet 1,3l Öl verbraucht. Folge: 4 neue Kolben+Kolbenringe.
Heißt Getriebe und Motor raus, 3 Tage Arbeitszeit...und ich mit einem popeligen 90PS Polo Leihwagen unterwegs. Alles überaus ärgerlich und nervig. Gott sei Dank stellt sich das Autohaus nicht quer. Kosten werden komplett übernommen (teilweise Gebrauchtwagenversicherung den Rest das Autohaus).
Ich hoffe, dass die Reparatur jetzt sauber abläuft und ich danach 4 Jahre meine Ruhe habe, bevor wieder 60.000-80.000 km drauf sind und die nächsten Kolbenringe fällig werden...*Ironie aus*
Zitat:
@schokomilch8 schrieb am 11. Mai 2017 um 16:56:38 Uhr:
[.....] Heißt Getriebe und Motor raus, 3 Tage Arbeitszeit...[.....]
Motor und Getriebe muss dafür nicht ausgebaut werden.
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http://www.motor-talk.de/news/das-tfsi-oel-problem-t6028470.html
Zitat:
Besonders die „TPI 2“ geht ins Geld. Für die Reparatur muss der Motor ausgebaut werden. Die Werkstatt wechselt alle Bauteile von unten, der Zylinderkopf bleibt auf dem Motor. Je nach Modell und Aufwand kostet das bis zu 6.000 Euro. Ärgerlich, zumal die Probleme oft nach Ablauf der Garantie auftreten.
Bei meinen ersten Motorschaden sollte ich anfangs nur neue Kolben bekommen, alle Arbeiten wurden am eingebauten Motor gemacht und das man Kolben generell nur von unten wechseln kann sollte einleuchten!
Auch beim zweiten Motorschaden wurden zwecks Fehlersuche die Kolben am eingebauten Motor ausgebaut und Teile die man am eingebauten Motor ausbaut, kann man auch am eingebauten Motor wieder einbauen. Auf dem Bild im Anhang sieht man einen ausgebauten Kolben auf den noch eingebauten Motor liegen.
Sollte mich wundern, wenn beim „EA888“ das alles anders sein sollte.
Ich seh bei dir aber den Zylinderkopf auf dem Bild nicht, der ist runter. Also ein komplett anderer Ansatz als im Artikel beschrieben.
Warum frag mich bitte nicht, wahrscheinlich weil es die Arbeitsvorgabe so fordert.
Zitat:
@Bochumer81 schrieb am 13. Mai 2017 um 13:40:31 Uhr:
Ich seh bei dir aber den Zylinderkopf auf dem Bild nicht, der ist runter. Also ein komplett anderer Ansatz als im Artikel beschrieben.
[.....]
Wenn man genau weiß was man machen möchte, nämlich ausschließlich die Kolben wechseln, muss man den Kopf auch nicht demontieren. Bei mir wurde aber nach der Ursache der fehlenden Kompression gesucht und wahrscheinlich gibt das System (geführte Fehlersuche) das so vor, dass der Kopf demontiert werden soll.
Hat aber alles nichts damit zu tun, dass beim "einfachen" Kolbenwechsel der Motor ausgebaut werden muss.
Haben wir denn keine VW-Schrauber hier die mitlesen und Auskunft darüber geben können, ob beim EA888 der Motor raus muss, wenn man die Kolben wechseln will?
Bekomme meinen am Montag wieder...Lieferengpässe bei Ersatzkolben (verständlich wenn alle über den Jordan gehen). Soll anschließend eine längere Probephase geben mit Nachkontrolle, ob alles passt. Leider weiß ich noch nicht wie lange die Probephase geht.
Alles in allem ist das ganze Thema enoooorm nervig. Klar mir bleiben die Kosten erspart. 6-12 Monate später und VW hätte mich vermutlich selbst dafür bluten lassen. Aber allein die ganzen Verbrauchsmessungen und die lange Werkstattzeit und die Zeit mit dem Probewagen. Nicht sehr schön....Hoffe meine Karre bleibt für die restliche Zeit in meiner Obhut unkompliziert...Gefahren bin ich ihn bisher sehr gerne
Ich glaube, bei mir ist auch die Ölkacke am Dampfen.
Meiner ist jetzt Baujahr 09/2009 und hat jetzt 106000 km.
Mein dokumentierter Ölverbrauch über die ganzen 9 Jahren sieht so aus:
Während des 1. Ölwechselintervalls: 1 L / 12500 km (25200 km)
Während des 2. Ölwechselintervalls: 1 L / 14000 km (21700 km)
Während des 3. Ölwechselintervalls: 1 L / 10000 km (22300 km)
Während des 4. Ölwechselintervalls: 1 L / 6000 km (16700 km)
Während des 5. Ölwechselintervalls: 1 L / 4000 km (15100 km)
Während des aktuellen Ölwechselintervalls bin ich nun bei ca 1 L / 1300 km!
Seit dem ersten Ölwechsel immer das EXAKT gleiche Öl: Liqui Moly Toptec 4200.
Der Motor sifft nicht, hört sich völlig normal an, keinerlei Auffälligkeiten. Der Auspuff qualmt auch nicht.
Nun meine Frage - Bezug nehmend auf
Zitat:
@rave86 schrieb am 21. November 2015 um 22:22:03 Uhr:
Sicher das es Verschleiß ist? Meiner hat knapp 3 l auf 2000km gesoffen und war am Ende ziemlich am qualmen. 1l auf 200km sollte qualmen wie ein alter Diesel. Bei mir gab es einen Fabrikneuen Motor mit Kupplung für 2000€.Ich denke eher das dort was beim kettenwechsel nicht richtig zusammengebaut wurde. Liest man oft das der kettenkasten nicht richtig abgedichtet wurde. Mal von unten auf den unterfahrschutz packen.
Wieso bieten einem die Werkstätten eine Reperatur der Kolbenringe für 4000 bis 5000 € an, wenn sie einem einen neuen Motor für 2000 € einbauen können?
Viele Grüße
Hui_Buh
2000€ für Fabrikneu ist nur möglich, wenn jmd anders den Rest der Rechnung bezahlt.
Tippe mal auf Kulanz ect.
Die nächste Frage ist, was man will. Hat der neue Motor wieder das gleiche Problem, das bei einer Instandsetzung ggf abgestellt wird da Verbesserungen vorgenommen werden?
Oder geht es nur darum, den Wagen wieder kurzfristig flott zu machen und ihn zu verkaufen?
Beim gebrauchten Motor ist die zu erwartende Lebensdauer wohl geringer als bei einem neuen.
Dafür ist der Preis niedriger.
Zitat:
@Hui_Buh schrieb am 3. März 2019 um 22:51:51 Uhr:
[.....]
Wieso bieten einem die Werkstätten eine Reperatur der Kolbenringe für 4000 bis 5000 € an, wenn sie einem einen neuen Motor für 2000 € einbauen können?Viele Grüße
Hui_Buh
Einen neuen Motor für 2.000 Euro einbauen? 😕
Nur der Rumpfmotor für den 1.4l 160 PS Twincharger kostete 2010 bei VW 3180 + MwSt., 2014 bereits 3.542 + MwSt. + Arbeitslohn für den Wechsel.
Bei rave86 war das wohl so, siehe mein Zitat. Inwieweit da Kulanz (2015) im Spiel war, weiß nur rave86.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Twincharger teuerer ist als der 1.8er, da konstruktiv aufwendiger. ???