Golf 2 - Lenkradschloss und Zündschlosskabel reparieren

VW Golf 2 (19E)

Hallo miteinander,

kürzlich wurde mir mein gepflegter Golf 2 gestohlen. Ein paar Hundert Meter entfernt habe ich ihn wiedergefunden. Der Wagen wurde über die Beifahrertür entriegelt.

Gestohlen wurde so gut wie nichts, aber das Lenkradschloss ist scheinbar im Eimer und die Kabel zum Zündschloss sind durchtrennt (siehe Fotos). Dazu noch einige Zigaretten-Kippen im Wagen verteilt.

Das Sachverständigengutachten steht noch aus und ich befürchte eine wirtschaftlichen Totalschaden. Daher überlege ich, ob ich zumindest den Kabelstecker (Fotos) selbst reparieren kann. Entweder über Lüsterklemmen (wird vielleicht eng), oder (besser?) über Steckschuhe.

Den Beifahrer-Türgriff werde ich wohl auch selbst wieder richten. Das Schloss ist in Ordnung.

Könnt ihr mir einen Rat geben? Vielleicht auch, wie ich dir Reparaturkosten für das Lenkradschloss niedrig halten kann? Zur Auswahl hätte ich die Vertragswerkstatt (mit kostenlosem Leihwagen; brauche ich nicht unbedingt), oder evt. ATU. Was würde die Reparatur im Normalfall kosten?

Vielleicht kann mir auch jemand etwas zu dem Wert das Wagens sagen.

Bj. 89, 3-Türer, Benziner, zirka 54.000 Km, Garagenwagen bis vor einem Jahr, Schaltung, scheinbar kein Rost, hat im vergangenen Jahr für knapp 600,- € eine Kat-Anpassung für die Grüne Plakette bekommen. Und danach für knapp 200,- € eine Froststopfen-Erneuerung, wegen massivem Kühlwasserverlust (inkl. Zahnriemen und Keilriemen). Kürzlich waren dann auch noch die Anschlagpuffer hinten und eine Achsmanschette vorne, für 240,- € fällig.

Der Wagen scheint die einfachste Ausstattung zu haben. Die Mittenkonsole mit Zigarettenanzünder für Handy/Navi musste ich selbst nachrüsten.

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Beste Antwort im Thema

Was wurde denn jetzt von meinen Teilen montiert? Die komplette Lenksäule, so wie ich Sie geschickt hatte, oder nur das Lenkschlossgehäuse?

Wenn die komplette Lenksäule montiert wurde, dann kann nur die obere Aufnahme für die Lenksäule unter dem Armaturenbrett verbogen sein. Die hätte man dann wohl ausbauen und richten oder auch ersetzen müssen.

Wenn nur das Lenkschlossgehäuse getauscht wurde, dann kann das Mantelrohr oder o.g. Aufnahme verbogen sein. Das wäre eh nicht so optimal, denn man weiß ja nicht, was mit der Lenksäule beim Aufbrechen passiert ist.

Möglicherweise hatte der "Privatfachmann" keine Lust die Abreißschrauben vom Mantelrohr auszubohren (was aber eigentlich kein Problem ist) und hat deshalb nur das Lenkschlossgehäuse ersetzt. Wäre halt besser gewesen das Teil von mir komplett einzubauen, ich hatte es ja extra schon so vormontiert.

Ansonsten hätte die Lenksäule von mir passen müssen, da sie aus einem identischen '89er Modell stammt, bzw. baugleich damit ist.

Wie schwierig das jetzt ist alles wieder gerade zu bekommen, lässt sich aus der Ferne schlecht beurteilen, weil man nicht genau weiß was krumm ist. MAchbar ist es auf jeden Fall.

Jedenfalls schlechte Arbeit für viel Geld!

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Zitat:

@classic-customs schrieb am 18. September 2015 um 20:54:45 Uhr:


Ohh Gott was für ein Pfusch, erstens hätte ich ab ZE den Kabelstrang neu verlegt und zweitens ist eddis Anleitung bezüglich Schliesszylinder erneuern sehr hilfreich und ein Fachmann hätte auch die Hülle der Lenkstange erneuert denn da werden mit Garantie die Halter am Rahmen verbogen sein

wo steht hier "eddis Anleitung bezüglich Schliesszylinder" und welche Halter am Rahmen meinst du?

Das sieht ja furchtbar aus!
Dass der sich nicht schämt, dafür Geld zu nehmen...

Da wurde garantiert die Halterung der Lenksäule beim Aufbrechen des Lenkschlosses verbogen.
Die muss ausgebaut und gerichtet oder ersetzt werden. Ich denke mal, wenn man die Lenksäule und das Kombiinstrument ausbaut, müsste man die rausbekommen.

Wenn man nicht alles selbst macht...

Zitat:

@GLI schrieb am 19. September 2015 um 23:10:50 Uhr:


Wenn man nicht alles selbst macht...

Das hab ich mir bei den Bildern auch gedacht....

Er wollte es ja von einem "Fachmann" erledigt haben. Das ist dann auch passiert. Da er selbst aber handwerklich begabt sein soll, bekommt er das selbst an nem Nachmittag hin.

Kleiner Tipp an den TE: warte damit nicht zu lange. Jetzt kommt langsam die kalte Jahreszeit und da is so ne Fummelei echt anstrengend und schmerzhaft, wenn einem dabei die Finger abfrieren 😉

MfG
Chris

P.S.:
Quetsch-Hülsen an der Zündanlage gehen im Übrigen überhaupt nicht. Sind bestimmt SUPER Übergangswiderstände die da entstehen.

quetsch hülsen??
dem hät ich was gesagt!! wenn dann lötet man das am besten zusammen und isoliert es gut.
ode rman holt bei vw die kontakte mit kabel und lötet die an.

und wenn ich das tesa band sehen ohje!

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Zitat:

@GLI schrieb am 19. September 2015 um 23:10:50 Uhr:


Das sieht ja furchtbar aus!
Dass der sich nicht schämt, dafür Geld zu nehmen...

Da wurde garantiert die Halterung der Lenksäule beim Aufbrechen des Lenkschlosses verbogen.
Die muss ausgebaut und gerichtet oder ersetzt werden. Ich denke mal, wenn man die Lenksäule und das Kombiinstrument ausbaut, müsste man die rausbekommen.

Wenn man nicht alles selbst macht...

Ok, was sollte das alles normalerweise mit und ohne Rechnung kosten, inkl. dem was bisher gemacht worden ist?

(Tesaband war übrigens von mir)

das kann ich dir net sagen weil ich sowas selber mache damit wäre das mit den kabeln für mich nur das material gewesen

Zitat:

@jomtalk schrieb am 19. September 2015 um 22:14:44 Uhr:



Zitat:

@classic-customs schrieb am 18. September 2015 um 20:54:45 Uhr:


Ohh Gott was für ein Pfusch, erstens hätte ich ab ZE den Kabelstrang neu verlegt und zweitens ist eddis Anleitung bezüglich Schliesszylinder erneuern sehr hilfreich und ein Fachmann hätte auch die Hülle der Lenkstange erneuert denn da werden mit Garantie die Halter am Rahmen verbogen sein
wo steht hier "eddis Anleitung bezüglich Schliesszylinder" und welche Halter am Rahmen meinst du?

Die steht hier nirgens weil sie hier keiner postet und es wohl gegen die Nutzungsregeln verstossen würde

Um das wieder zu richten muss wieder das Lenkrad runten, Lenkstockhebel ab inkl aller stecker, Verkleidung unterm Armaturenbrett.
Die Hülle ist einmal an der Pedalerie befestigt und mit 2 Abreißschrauben am Rahmen

Die Lenksäule ist nicht am Rahmen angeschraubt. Da gibt's einen Halter zwischen Lenksäule und Karosse, der wird sicherlich krumm sein. Da der ja beim Unfall nachgeben muss, wird der wohl beim Aufbrechen auch nachgeben.
Es kann aber sein, dass es mit Fummelei verbunden ist, den bei eingebautem Armaturenbrett zu tauschen.

Ich war jetzt noch einmal in der Werkstatt und habe dem Mechaniker gesagt, dass ich mit der Reparatur nicht zufrieden bin. In Anbetracht seines Zeitaufwandes war mein Plan, dass er mir 100,- zurück gibt, und ich die Werkstatt wechsle.

Nachdem an dem Morgen dann plötzlich auch noch in jeder Kurve die Hupe anging, wollte ich am liebsten das ganze Geld zurück haben. Als er sich das anschaute meinte er, dass dieses an einer Schraube unter dem Lenkrad liegen würde, deren Gewinde zum Lenkschloss im Eimer wäre. Dadurch käme die Schraube zeitweise mit dem Lenkrad in Kontakt. Warum er das so zusammengebaut hatte ist wahrscheinlich nicht nur mir ein Rätsel.

Er würde das in Ordnung bringen und mir 50,- € zurück geben. Wollte ich nicht. Haben uns dann auf 75,- € und getrennte Wege geeinigt. Ohne das die Schraube entfernt wurde. Werde diesen Kontakt jetzt erstmal mit einem Stück Papier blockieren.

Schade das Ganze. Auch weil ich ihn bisher als sehr netten Menschen erlebt habe.

Als Laie ist es echt schwer zu beurteilen, wie aufwendig solche Arbeiten sind. Er meinte, er hätte 4 Stunden dran gesessen und ganz in meinem Sinne/Interesse gearbeitet.

Allerdings hatte er ja vor der Reparatur als Worstcase 3 Stunden (inkl. evt kompliziert, weil Blindschrauben, Mantelrohr wechseln) = 150 netto, geschätzt - und mir dann dasselbe allein für Lenkradschloss wechseln und Kabel verbinden berechnet.

Und wenn ich dann auch noch eure Aussagen lese, bei denen ich davon ausgehe, dass ihr auch Ahnung davon habt, und in meinem Reparaturbuch nachschaue, denke ich, dass 4 Std. wohl nicht realistisch sind.

Jetzt ist der Wagen zumindest für 75,- € + Lenksäule fahrbereit und ich überlege, ob ich den Rest noch richten lasse.

Klar muss das gerichtet werden. Du willst doch nicht mit den schiefen Schaltern rumfahren...

Ja, schön ist das nicht. Aber wenn ich allein für diese optische Korrektur nochmal 200 - 300,- € zahlen müsste, würde ich darauf vielleicht verzichten. Zumal ich diese Ausgabe bei einem Wiederverkauf wohl nicht bezahlt bekommen würde, und der Wertverlust "dadurch" wohl geringer wäre.

Ein Auto mit schiefen Lenkstockschaltern kauft keiner, sieh es mal von der Seite. 😉

Such Dir einfach mal 'ne vernünftige Werkstatt, die noch nicht auf dem Trip ist, mit jedem einzelnen Auftrag den Gewinn für den ganzen Monat reinzuholen. Dann kostet das auch kein 2-300€.

4 stunden für das bissel?
wohl mit reichlich pause und unlust

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